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Wieder sind 1,25 Angeltage vorbei. Gestern hat es bis zum späten Nachmittag geschüttet. Gegen 16:30 haben wir uns dann nochmal aufgemacht und im Nahbereich auf Leng geangelt. 3 Stück konnten wir verhaften. Einer mit ca. 1,20m war schon recht stattlich. Der heutige Tag versprach wenig Wind und keinen Regen. Wir sind gegen 8:30 in See gestochen und sind ca. 500m vor dem Hafen liegengeblieben (das erste Abschleppmanöver haben wir beim Frühstück beobachtet). Der Benzinschlauch hatte sich gelöst, konnte aber von Abschlepper Carsten provisorisch gefixt werden. Also langsam zurück in den Hafen und das Boot getauscht. Kurz nach 9 waren wir dann wieder unterwegs und steuerten Sørhunden an. Für eine weitere Fahrt war mir die Welle zu hoch. An den diversen Plateaus war erneut keinerlei Aktivität. Also nochmal ein paar Driften auf Leng angesetzt und 2 gefangen. Danach nur noch Lumb und wieder zunehmender Wind. Wir sind dann zurück an Land gefahren und haben das gestrige Lenggebiet nochmal befischt. 6 Stück konnten wir noch fangen. Danach bin ich noch einen flachen Bereich (4-10m) zwischen den Schären angefahren. Tatsächlich ließen sich mal 3 Pollacks zum Landgang überreden.
Carsten war heute ebenfalls im Bereich Sørhunden unterwegs und hatte Glück einen guten Spot zu entdecken. Er bzw. seine Mitfahrer hatten tolle Pollack um 70cm in den Kisten. Eine andere Gruppe war mit dem zweiten Guidingboot Offshore und konnte tolle Seelachse und Dorsche fangen (zumindest was ich erblicken konnte).
Morgen steht ein erneuter Ausfalltag an. Mal sehen, ob es im Supermarkt in Statland Reker gibt. Mittwoch Nachmittag sollte nochmal eine Ausfahrt möglich sein. Bei aktuell 26 Kg Fisch werden wir noch versuchen schöne Makrelen zu finden. Ansonsten werden wir vllt. noch ein wenig auf Heilbutt kurbeln. Wobei das natürlich mehr Glückssache sein wird. Somit werde ich mich wohl am Mittwoch Abend wieder melden.
 
Makrelen gibt es massenhaft im Namsenfjord.
Dort haben wir mit kleinen Ködern auf Meerforellen geschleppt .... aber es waren ständig Makrelen dran.
Allerdings auch Pollack und Köhler.
Die meisten gab es im Bereich des Zuflusses der Land-Lachszucht bei Statland.
 
Hat denn jemand Erfahrungen mit Heilbutt im "Innenbereich" gemacht? Gibt es Ecken wo ihr sagen würdet, dass immer wieder Heilbutt kommt oder handelt es sich eher um Zufälle beim Schlechtwetter überbrücken? Bei mir war es 2021 definitiv eher Zufall :D
 
Hat denn jemand Erfahrungen mit Heilbutt im "Innenbereich" gemacht? Gibt es Ecken wo ihr sagen würdet, dass immer wieder Heilbutt kommt oder handelt es sich eher um Zufälle beim Schlechtwetter überbrücken? Bei mir war es 2021 definitiv eher Zufall :D
In der Nähe des Wracks, an den Kanten auf den Zungen oder zwischen den Bergen. Oder generell jeder Sund der dir von der Driftrichtung passt, einfach mal durchdringen komplett. Wenn da Strömung drauf steht 👍 Da gibt es überall immer mal Heilbutt. Bei längerem gezielten Angeln auch nicht nur Zufall.
 
Ich komme zu meinem letzten Bericht aus Utvorda, heute Starkregen und morgen wird abgetackelt. Der Wind ist zwar erträglich, aber bei ausgeschöpftem Kontingent wäre es Blödsinn, sich heute nassregnen zu lassen. Gestern sind wir am späten Vormittag nochmal in See gestochen und haben bis zum Nachmittag Gummifische auf Heilbutt gekurbelt. Leider gab es keinerlei Kontakte vom Zielfisch. Der Wind hielt sich unterdessen länger als vorhergesagt. Eigentlich war noch ein Versuch auf Rotbarsch geplant. Zunächst gestaltete sich der Fang der Makrelen sehr zäh, die im übrigen nicht nur als Köder herhalten sollten, sondern auch noch in die Kühlbox wandern sollten. Im Bereich Revillen haben wir schlussendlich eine Großpopulation ausfindig gemacht und die gewünschte Menge Makrelen war schnell gefangen. So schnell wie die Makrelen gefangen waren, war das Boot jedenfalls in eine Massaker - Szenerie verwandelt. Der Wind war unterdessen tatsächlich eingeschlafen, allerdings war die leichte Drift für den mir bekannten Rotbarsch Spot eher ungünstig. Ein Versuch wurde dennoch unternommen, endete allerdings mit einem Meter Leng aus über 160m. Somit war unser Ausfuhrkontingent ausgeschöpft und wir traten die Rückfahrt an.
Alles in allem hatten wir eine schöne Zeit, aber das Wetter war dieses Mal echt zum vergessen. Ich würde schätzen das wir es auf 6-8 Sonnenstunden in 2 Wochen gebracht haben. Mehrere Tage war überhaupt keine Ausfahrt möglich. Offshore wäre maximal an 2 Tagen drin gewesen, was jedoch kein angenehmes Unterfangen geworden wäre. Dennoch konnten wir ausreichend Fisch fangen, auch wenn es keine Großfische gab. Die Mischung in der Kühlbox ist ziemlich Leng lastig geworden, aber uns schmeckt er sehr gut.
Am Samstag geht es dann um 16:30 von Oslo nach Kopenhagen und dann über Fehmarn zurück nach Brandenburg. Wie es aussieht bringen wir sogar den lang ersehnten Regen mit in die Heimat 😂
Ich wünsche allen die ihren Norge Urlaub noch vor sich haben schönes Wetter und angelbare Bedingungen.
 
Hallo @llutger, wir sind jetzt bereits 2 Tage hier in Utvorda, das Wetter ist total sch....Regen und Wind unnd eine kurze Ausfahrt vor dem Hafen hat uns Schneider werden lassen, mit dem Bananaboot ist halt weiter rausfahren eher was für Lebensmüde...überlege ein Guiding zu machen aber ohne andere Mitstreiter ist mir das einfach viel zu teuer....bis Samstag vor Ort...stehen überigens vor dem Sjohus 1 mit dem Kastenwagen...Gruss Bert
 
Hallo @llutger, wir sind jetzt bereits 2 Tage hier in Utvorda, das Wetter ist total sch....Regen und Wind unnd eine kurze Ausfahrt vor dem Hafen hat uns Schneider werden lassen, mit dem Bananaboot ist halt weiter rausfahren eher was für Lebensmüde...überlege ein Guiding zu machen aber ohne andere Mitstreiter ist mir das einfach viel zu teuer....bis Samstag vor Ort...stehen überigens vor dem Sjohus 1 mit dem Kastenwagen...Gruss Bert
Finde ich total klasse..... :lacher:
Sind vor Ort, im realen Leben, quasi Nachbarn, und schreiben hier, dass sie Nachbarn sind. Aber heut zu Tage wird nicht mehr miteinander gesprochen, sondern nur noch über`s Web kommuniziert:sorry:
 
Hatten auch überlegt nach Utvorda zu fahren, sind dann aber in Selnes gelandet, und den WoMo-Nachbarn aus Saltkjelnes wieder getroffen.
Gestrige Ausfahrt mit erfolgloser Suche nach Makrelen, keine Seehechte, aber zumindest ein paar Seelachse und nen lütten Leng
Morgen gibts dann noch nen weiteren Versuch auf Seehecht
 
Utvorda & Namsenfjord sind und bleiben mein Topprevier.
Dieser Bereich ist dem Süden wie dem Norden mit der großen Fischartenmenge überlegen.
Natürlich ist das Wetter in allen Bereichen Konstruktiv.
Aber nur im Bereich Utvorda & Namsenfjord habe ich auch vom Ufer sehr gute Fische gefangen.
Wenn man wegen dem Wetter nicht rausfahren kann aber vom Ufer doch ein paar Fische für die Kühltruhe fangen kann,
ist das ein guter Aspekt.
Diese Info ist keine Werbung, sondern nur mein persönlicher Erfahrungswert.
 
Vom 9. bis 18.8. fand bei Sven und Karsten in Utvorda das erste Pollack-Seminar statt, an dem wir teilgenommen haben. Wir, das sind 4 Norwegeninfizierte mit unterschiedlichem anglerischen Hintergrund. Vom quasi Norwegenneuling bis hin zum Wiederholungstäter, der noch mehr Details über die die Feinheiten und Spezialkenntnisse der Jagd auf den Pollack wissen wollte.

Es waren insgesamt 10 Teilnehmer, die sich das „weiße Haus“ teilten, von denen 2 auch für das leibliche Wohl aller verantwortlich waren. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Michael und Mario für das „Bekochen“ der ganzen Gruppe.

Da Sven zum gleichen Zeitpunkt leider ein Projekt in Grönland hatte, blieb die ganze inhaltliche Arbeit im Seminar bei Karsten und seinem „Assistenten“ Mike hängen. Schwerpunkte der Pollack-Woche waren neben Informationen über Tackle- und Gerätekunde insbesondere die Angeltechnik und Berücksichtigung der Unterwasserstruktur unter dem Motto „aus der Praxis für die Praxis“ und für eine erfolgreiche Pollackangelei.

Das Gelernte konnten wir dann auch gemeinsam mit den Guides auf dem Wasser erfolgreich testen. So manch guter Tip sorgte für die eine oder andere volle Kiste, wobei natürlich nicht nur Pollacks ins Boot kamen. Denn neben der reinen Pollack-Angelei hatten wir reichlich Gelegenheit, unser Glück gezielt auf Dorsch, Seelachs und Heilbutt zu versuchen.

Auch wenn das Wetter (nicht nur) in dieser Woche nicht wirklich unser Freund war, haben insbesondere die Teilnehmer mit geringeren Norwegenkenntnissen enorm von den Erfahrungen der Profis profitiert. Aber auch die erfahreneren Angler werden durch den einen oder anderen Tip ihre Pollack-Erfolgsquote sicher steigern können.

Insgesamt war es eine interessante und lehrreiche Woche bei Karsten - für alle Teilnehmer, die weniger und mehr erfahrenen. Vielleicht findet dieses Pilot-Seminar ja seine Fortsetzung. Könnte vielleicht ein Anreiz sein für Norwegeninteressierte, die aufgrund der sinkenden Ausfuhrquote überlegen, ob sich eine Norwegentour in Zukunft noch lohnt.
 
Nachdem heute Nachmittag wenigstens der Regen eine Pause eingelegt hat, ging es ans Süßwasser, um zumindest mal die Angel auszuwerfen. Das hat auch ganz gut geklappt. 2 Lachse mit jeweils 55cm konnten dingfest gemacht werden. Einer der beiden ging auf einen Wobbler an der 8g Ultraleichtrute. Das war schon ganz spaßig.
Anhang anzeigen 340582Anhang anzeigen 340583
Klasse muss ich auch mal hoch mit boot oder vom steg gefangen ?
Lg Günter
 
Vom 9. bis 18.8. fand bei Sven und Karsten in Utvorda das erste Pollack-Seminar statt, an dem wir teilgenommen haben. Wir, das sind 4 Norwegeninfizierte mit unterschiedlichem anglerischen Hintergrund. Vom quasi Norwegenneuling bis hin zum Wiederholungstäter, der noch mehr Details über die die Feinheiten und Spezialkenntnisse der Jagd auf den Pollack wissen wollte.

Es waren insgesamt 10 Teilnehmer, die sich das „weiße Haus“ teilten, von denen 2 auch für das leibliche Wohl aller verantwortlich waren. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Michael und Mario für das „Bekochen“ der ganzen Gruppe.

Da Sven zum gleichen Zeitpunkt leider ein Projekt in Grönland hatte, blieb die ganze inhaltliche Arbeit im Seminar bei Karsten und seinem „Assistenten“ Mike hängen. Schwerpunkte der Pollack-Woche waren neben Informationen über Tackle- und Gerätekunde insbesondere die Angeltechnik und Berücksichtigung der Unterwasserstruktur unter dem Motto „aus der Praxis für die Praxis“ und für eine erfolgreiche Pollackangelei.

Das Gelernte konnten wir dann auch gemeinsam mit den Guides auf dem Wasser erfolgreich testen. So manch guter Tip sorgte für die eine oder andere volle Kiste, wobei natürlich nicht nur Pollacks ins Boot kamen. Denn neben der reinen Pollack-Angelei hatten wir reichlich Gelegenheit, unser Glück gezielt auf Dorsch, Seelachs und Heilbutt zu versuchen.

Auch wenn das Wetter (nicht nur) in dieser Woche nicht wirklich unser Freund war, haben insbesondere die Teilnehmer mit geringeren Norwegenkenntnissen enorm von den Erfahrungen der Profis profitiert. Aber auch die erfahreneren Angler werden durch den einen oder anderen Tip ihre Pollack-Erfolgsquote sicher steigern können.

Insgesamt war es eine interessante und lehrreiche Woche bei Karsten - für alle Teilnehmer, die weniger und mehr erfahrenen. Vielleicht findet dieses Pilot-Seminar ja seine Fortsetzung. Könnte vielleicht ein Anreiz sein für Norwegeninteressierte, die aufgrund der sinkenden Ausfuhrquote überlegen, ob sich eine Norwegentour in Zukunft noch lohnt.
Das ist wohl gänzlich an mir vorbeigegangen 😂 (zur selben Zeit dort gewesen).
 
Ich möchte auch einen kurzen Zusammenfassung unseres Urlaubs schreiben. Wir waren vom 14.8 bis 24.8 in Utvorda. Das Wetter war gemischt, meist leicht kühl und windig, mit einer Portion Feuchtigkeit von oben. Da ich mit meiner Frau und zwei Kindern mit 6 und 10 Jahren da war, haben wir auf ganz weite Ausfahrten verzichtet und waren nur in den Riffs in mittlerer Entfernung vor den Schären. Die Fänge des Urlaubs waren hauptsächlich Pollack, mit etwas Seelachs, größen Lump und wenig Dorsch und Leng. Am meisten hat mir Seehecht gefehlt. Ich war zwei Mal im Fjord und habe von 100m bis 250m versucht, aber keinen Seehechtzupfer bekommen. Dafür habe ich den kleinen Dornhai kennengelernt. Ich war jetzt in größeren Abständen zum dritten Mal in Utvorda. 2014, 2019 und jetzt. 2014 hatte ich Glück mit einem 1,15m Heilbutt, 2019 neben anderen Fischen ein paar gute Meter Seehechte. Im aktuellen Urlaub hat mir leider so ein Highlight gefehlt. Aber es waren trotzdem schöne Tage.
Boot, Unterkunft und Betreuung durch Carsten waren Top. Nach einer Übernachtung bei Elverum Camping, dann Fährüberfahrt mit der Colorline von Oslo nach Kiel sind wir vorhin Zuhause angekommen.
 
Schön das doch einige sich erbarmt haben und uns schwitzenden Lesern ein paar Eindrücke aus Utvorda vermittelt haben 😁🙏 so richtig viel kam aber nicht an, war Mal besser 😁 Wetter war wohl krass, eher bescheiden 😕 bleibt nur die Floskel, besser in Utvorda als im Job ☺️ danke euch und alle die noch Anreisen, haut rein, gudde Zeit

Charlie, Lumb(p)flüsterer
 
Hallo zusammen! Bei uns geht es bald los nach Utvorda und die Vorfreude ist schon riesig. Weiß jemand von euch, wie das neue Restaurant vor Ort so ist? Ist das Essen empfehlenswert und eignet sich die Location auch für eine kurze Kaffeepause zwischendurch? Ich freue mich auf eure Rückmeldungen🙂
 
Hallo zusammen! Bei uns geht es bald los nach Utvorda und die Vorfreude ist schon riesig. Weiß jemand von euch, wie das neue Restaurant vor Ort so ist? Ist das Essen empfehlenswert und eignet sich die Location auch für eine kurze Kaffeepause zwischendurch? Ich freue mich auf eure Rückmeldungen🙂
Ich habe es nicht im Detail geprüft, aber es schien mir so, als wären die Inhaber noch mit dem Umbau beschäftigt.
 
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