Boot mit 3 ausländischen Angeltouristen bei Smøla vermisst

Du fährst bereits seit mehr als 20 Jahren nach Norwegen, hast somit bereits alles erlebt, gesehen und dazu weißt und kannst du auch noch alles 👍🏻 vielleicht werde ich ja irgendwann auch mal wie du 😊

Sehr viel mehr fällt mir zu dem was du hier so von dir gibst nicht ein. Aber jeder wie er mag.

Petri Heil 🇳🇴
Du fährst bereits seit mehr als 20 Jahren nach Norwegen, hast somit bereits alles erlebt, gesehen und dazu weißt und kannst du auch noch alles 👍🏻 vielleicht werde ich ja irgendwann auch mal wie du 😊

Sehr viel mehr fällt mir zu dem was du hier so von dir gibst nicht ein. Aber jeder wie er mag.

Petri Heil 🇳🇴

Hast du wirklich nicht mehr dazu zu schreiben? Ich habe lange nicht alles erlebt, aber wer bei 1,2m Welle und einer leichten Brise Angst dsvor hat, zu kentern, sollte wirklich kein Boot fahren. Da helfen auch keine Beleidigungen, da hilft nur zu Hause bleiben. Ich habe noch nie von einem schweren Unfall gehört, der bei solchen Bedingungen und gut vorbereiteten Leuten zum Tode geführt hat. Es war immer Leichtsinn, Alkohol, zu hohe Geschwindigkeit oder miese Wetterbedingungen (oder alles zusammen) im Spiel.. Dass Angler oder Segler Hilfe benötigen, kommt immer mal wieder vor. Wenn man aber die Grundregeln beachtet, ist das Risiko meiner Ansicht nach absolut beherrschbar und nicht größer als im Straßenverkehr. Und was vom Sportbootführerschein übrig bleibt, sieht man daran, dass die Hochleistungsseebären hier tatsächlich meinen, in einer Seeschiffahrtsstraße herrsche international ein Angelverbot. Das ist ersten eindeutig falsch und zweitens total unsinnig, weil dann in nahezu der gesamten Ostsee das Angeln verboten wäre.

BTW: Du kannst gern bleiben, wie du bist.
 
Komplett richtig was du schreibst. Das ist auch genau meine Erfahrung.
Zum Thema Kentern oder über Bord gehen muss man auch noch ganz klar sagen, dass eher Unterkühlen das Problem ist. Denn die meisten Leute halten sich mittlerweile an die Tragepflicht von Schwimmwesten. Unser „neues“ Member meint ja, dass das über Bord gehen nicht so schlimm ist, aber das sehe ich komplett anders.

Gruß Stefan
Nein., ich hatte geschrieben, dass es bei guten Wetterbedingungen und gut ausgerüstet sehr viel unwahrscheinlicher ist, über Bord zu gehen, als bei Wind und Welle. Und dass das Risiko dann überschaubar ist. Und dass so gut wie alle tödlichen Unfälle vermeidbar waren. Und dass ein Kentern bei guten Bedingungen seht selten ist und selbst wenn man kentert, man noch lange nicht tot ist, insbesondere wenn man noch Hilfe anfordern kann. Wenn du aus meiner Antwort tatsächlich herausgelesen hast, dass "Kentern nicht so schlimm ist"! Sorry, dann tust du mir absolut leid. Dann ist entweder lesen oder verstehen nicht deine Kernkompetenz.
 
Du lernst aber bei Bootsführerschein z. B. Welche Maßnahmen dann getroffen werden müssen. Das boot mit der Spitze in Richtung Wellen ausrichten mit Hilfe eines Driftsacks der eigentlich zu Sicherheitseinrichtung eines jeden Bootes gehören sollte.
Mal eine ganz ehrliche Frage: Hat schon mal irgendjemand in seinem Boot einen Driftsack gefunden? Ich meine die klassischen Angelboote (6 bis 8m Alu oder teilweise GFK) in den norwegischen Camps bzw. Angel-Ferienwohnungen.
 
A propos Schwimmweste: wir hatten heuer welche vom Vermieter bekommen, die hinten und vorne nicht gepasst haben und der TÜV 2020 abgelaufen war. Die Konsequenz war, dass es schlicht unmöglich war, die zu tragen. Ich möchte mir jetzt selber eine zulegen, weil ich auf sowas keine Lust mehr habe. Hat jemand einen Tipp für mich?
 
Mal eine ganz ehrliche Frage: Hat schon mal irgendjemand in seinem Boot einen Driftsack gefunden? Ich meine die klassischen Angelboote (6 bis 8m Alu oder teilweise GFK) in den norwegischen Camps bzw. Angel-Ferienwohnungen.

Tatsächlich schon ein paar mal. Bei neueren Booten eigentlich Standard. Ist dann meist so ne Eistüte mit ein paar Meter Seil. Nicht zu vergleichen mit einem großen Driftsack aber ausreichend um das Boot in der Welle auszurichten.
 
A propos Schwimmweste: wir hatten heuer welche vom Vermieter bekommen, die hinten und vorne nicht gepasst haben und der TÜV 2020 abgelaufen war. Die Konsequenz war, dass es schlicht unmöglich war, die zu tragen. Ich möchte mir jetzt selber eine zulegen, weil ich auf sowas keine Lust mehr habe. Hat jemand einen Tipp für mich?
Wir hatten mal für ein Firmen-Segelevent eine Yacht in Warnemünde gechartert, die nur mit einfachen Festkörper-Schwimmwesten ausgestattet war (stand aber im Angebot). Die Dinger sind so schlecht und klobig, dass alle, die keine eigene Weste hatten, eine eigene bestellt haben. Weil die meisten nicht regelmäßig segeln, haben die zum einfachsten Modell gegriffen. War die "Hausmarke" von "12-Seemeilen" mit UML-Auslöser und 150N Auftrieb. Man kann jetzt lange diskutieren, ob 150N ausreichen und ob man nicht doch lieber was Besseres oder Größeres nimmt. Für "normale" Verhältnisse reicht die Weste aber allemal aus. Wir haben die Weste dann bei gutem Wetter vor Warnemünde getestet. Fazit: 1. Die Auslösung dauert keine halbe Sekunde. Kurz eingetaucht und es ging ruckartig wieder nach oben. 2. Die Weste dreht dich schlagartig auf den Rücken (was sie ja wegen Ohnmacht soll). Du hast keine Chance, durch Welle zurück gedreht zu werden, schwimmen geht aber. 3. Der Austausch des UML-Auslösers (gibt es als Ersatz-Kit) ist kinderleicht und man kann nichts falsch machen (weil die ganze Einheit ausgetauscht wird). 4. Die Westen sind absolut leicht und gut zu tragen, merkt man kaum. 5. Die Weste kann auch manuell ausgelöst werden. Einziger Nachteil ist, daß der Auslöser fast so viel kostet, wie die Weste selbst. Aber wenn die Weste im Ernstfall auslöst (und nicht aus Spaß) ist das wohl den meisten Menschen egal. Bei Interesse kann ich dir gerne mal das Video von der Auslösung schicken..

Guckst du hier:

 
A propos Schwimmweste: wir hatten heuer welche vom Vermieter bekommen, die hinten und vorne nicht gepasst haben und der TÜV 2020 abgelaufen war. Die Konsequenz war, dass es schlicht unmöglich war, die zu tragen. Ich möchte mir jetzt selber eine zulegen, weil ich auf sowas keine Lust mehr habe. Hat jemand einen Tipp für mich?

Ich bin mit der hier total zufrieden, ich habe sie zwar in blau aber rot ist auch noch besser sichtbar. Außerdem war der Kauf in dem Shop perfekt und problemlos. Und zusammen mit meinem Trockenanzug fühle ich mich damit ganz gut aufgehoben 🙏🙏🙏

Es gibt sicherlich bessere Westen, was sich dann aber auch im Preis wiederspiegelt. Jeder sollte für sich entscheiden wieviel einem die eigene Sicherheit wert ist.

 
Ich bin mit der hier total zufrieden, ich habe sie zwar in blau aber rot ist auch noch besser sichtbar. Außerdem war der Kauf in dem Shop perfekt und problemlos. Und zusammen mit meinem Trockenanzug fühle ich mich damit ganz gut aufgehoben 🙏🙏🙏

Es gibt sicherlich bessere Westen, was sich dann aber auch im Preis wiederspiegelt. Jeder sollte für sich entscheiden wieviel einem die eigene Sicherheit wert ist.

Nur mal zur Info. Wenn die Westen auslösen, kommen rechts und links von Brust/Hals zwei "Schwimmkammern" hoch (ich denke, das wird bei deiner auch so sein). Die sind in leuchtendem Neongrün bzw - gelb gehalten und gegen das Wasser extrem gut zu sehen. Für den Notfall ist es demnach fast egal, ob blau oder rot.
 
Nur mal zur Info. Wenn die Westen auslösen, kommen rechts und links von Brust/Hals zwei "Schwimmkammern" hoch (ich denke, das wird bei deiner auch so sein). Die sind in leuchtendem Neongrün bzw - gelb gehalten und gegen das Wasser extrem gut zu sehen. Für den Notfall ist es demnach fast egal, ob blau oder rot.
Jupp ist neongrün. Habe ich bereits getestet.
 
Man kann jetzt lange diskutieren, ob 150N ausreichen und ob man nicht doch lieber was Besseres oder Größeres nimmt. Für "normale" Verhältnisse reicht die Weste aber allemal aus.

Ich möchte gar nicht diskutieren aber etwas anmerken. Natürlich sind 150N besser als gar nichts, aber nur 275N sorgen dafür das man, egal welche Kleidung man trägt und wieviel Luft sich darunter gesammelt hat, auch mit dem Gesicht zur richtigen Seite treibt. Andernfalls haben im schlimmsten Fall nur die Hinterblieben was von der 150N Weste.
 
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Ich möchte gar nicht diskutieren aber etwas anmerken. Natürlich sind 150N besser als gar nichts, aber nur 275N sorgen dafür das man, egal welche Kleidung man trägt und wieviel Luft sich darunter gesammelt hat, auch mit dem Gesicht zur richtigen Seite treibt. Andernfalls haben im schlimmsten Fall nur die Hinterblieben was von der 150N Weste.
das ist aber schon auch nicht schlecht wenn was zum Eingraben übrig bleibt
 
Ich möchte gar nicht diskutieren aber etwas anmerken. Natürlich sind 150N besser als gar nichts, aber nur 275N sorgen dafür das man, egal welche Kleidung man trägt und wieviel Luft sich darunter gesammelt hat, auch mit dem Gesicht zur richtigen Seite treibt. Andernfalls haben im schlimmsten Fall nur die Hinterblieben was von der 150N Weste.
Genau, da muss dann jeder mit seinem persönlichen Sicherheitsgefühl und seinem Geldbeutel klarkommen. Ich würde aber wirklich empfehlen, das mal bei gutem Wetter zu testen. Ich dachte z. B. immer, es dauert einige Sekunden, bis sich die Salztablette im Wasser aufgelöst hat. Kostet mit dem UML-Auslöser genau €29,90, egal welche Klasse. Danach weiß man, wie viel Luft in der Kleidung es bräuchte, um einen auf die Seite oder auf dem Bauch zu drehen. Am Ende aber auch egal, die 275N-Westen kosten ja nicht die Welt..
 
Davon abgesehen hilft der Sportboot Führerschein See in den allermeisten Fällen überhaupt nicht weiter. Man lernt ein paar Knoten, die Navigationsaufgaben auswendig (sind seit Jahren die selben Aufgaben) muss ein paar ebenfalls auswendig gelernte Fragen beantworten und dann einmal anlegen. Das ist alles nicht verkehrt, aber wer mit einer 7m-Aluschale bei 15m/s Wind und 2m Wellen den Fjord verlässt, dem würde auch der Schein nicht helfen.

Wenn man aber halbwegs gesittet unterwegs ist, ist das Risiko absolut überschaubar. Wer auf Wind und Wellen (mit Vorhersage) achtet, nüchern bleibt, Floater und Weste anhat, ein aufgeladenenes Smartphone samt Notfallnummer für den Fjord und eine UKW See-Handfunke für die Klacken dabei hat, ist schon mal zu 99,9% sicher. Die Unfälle, von denen ich in den letzten 20 Jahren rund um Flatanger gehört habe, hatten fast alle als Ursache Alkohol gepaart mit absolutem Leichtsinn. Da kann man Mitleid mit halben, muss man aber nicht.
Ich würde sogar einen Schritt weitergehen. Der SBF See spiegelt eine falsche Sicherheit für deutsche, isländische und norwegische, etc Verhältnisse vor. Wer in Teufels Namen benutzt einen Zirkel und Dreiecke und Papierkarten auf dem Boot oder zur Vorbereitung eines Angel/Ausflugstrips? 1980 mag das noch angebracht gewesen sein. Verpflichtend sollte bei der Vorbereitung/Prüfung durch die Prüfungsausschüsse des DSV und DMVY die korrekte Verwendung von Garmin, Lowrance, Wetter-Apps et al sein und dies abgefragt werden. Nützlich fand ich dagegen weiterhin die Abfrage der Kennung der Bojen und 'Verkehrszeichen' und internationalen Vorschriften und Sicherheitsstandards.

Die praktische Prüfung in einem geschützten Seitenarm eines Binnen-Hafens (egal ob Main oder Rhein oder Mosel) ist für den SBF SEE eigentlich ein Hohn. Ich würde erwarten zumindest im Haupt-Fahrwasser zu prüfen und 10-15 min für Anlegen und Mensch-über-Bord sind eindeutig zu wenig. Im Regelfall hat man 2 x 45 Min Fahrpraxis hintrer sich.
Bei meiner Prüfung hat übrigens mein DSV Prüfer einen 'falschen' doppelten Schotstek Knoten moniert. Ich hatte diesen spiegelverkehrt montiert so wie es eine DMVY Schule gezeigt hatte. Dies hat mich etwas gewurmt und dich habe danach beim DSV nachgefragt und die Leiterin der DSV Akademie meinte: Dem Tauwerk ist dies egal, die Hauptsache die Reibung ist vorhanden, aber die Prüfer haben hier Freiheiten!!!!

Wieviele Knoten benutzt ihr tatsächlich im Betrieb SEE und was denkt ihr was das Tauwerk so denkt? Was mir auch auffiel, dass der Chef des Prüfungsausschusses bei der theoretischen Prüfung sich, eine Ehefrau und seinen Sohn als Prüfer vorstellte. Für mich im Sinne von Corporate Compliance ein Unding. Ein Familiendings-Business mit Ursprung in Sizilien?

Was bei mir hängenbleibt: Mit diesen von verantwortlicher Seite (WSV?) geduldeten veralteten Prüfungsinhalten wird heute von einer Menge Personen Geld verdient und dieses Klientel hat überhaupt kein Interesse dies zu ändern und lässt ihr Klientel im gefährlichen Glauben jetzt alle SEE relevanten Themen gefahrlos zu beherrschen.
 
Ich würde sogar einen Schritt weitergehen. Der SBF See spiegelt eine falsche Sicherheit für deutsche, isländische und norwegische, etc Verhältnisse vor. Wer in Teufels Namen benutzt einen Zirkel und Dreiecke und Papierkarten auf dem Boot oder zur Vorbereitung eines Angel/Ausflugstrips? 1980 mag das noch angebracht gewesen sein. Verpflichtend sollte bei der Vorbereitung/Prüfung durch die Prüfungsausschüsse des DSV und DMVY die korrekte Verwendung von Garmin, Lowrance, Wetter-Apps et al sein und dies abgefragt werden. Nützlich fand ich dagegen weiterhin die Abfrage der Kennung der Bojen und 'Verkehrszeichen' und internationalen Vorschriften und Sicherheitsstandards.

Die praktische Prüfung in einem geschützten Seitenarm eines Binnen-Hafens (egal ob Main oder Rhein oder Mosel) ist für den SBF SEE eigentlich ein Hohn. Ich würde erwarten zumindest im Haupt-Fahrwasser zu prüfen und 10-15 min für Anlegen und Mensch-über-Bord sind eindeutig zu wenig. Im Regelfall hat man 2 x 45 Min Fahrpraxis hintrer sich.
Bei meiner Prüfung hat übrigens mein DSV Prüfer einen 'falschen' doppelten Schotstek Knoten moniert. Ich hatte diesen spiegelverkehrt montiert so wie es eine DMVY Schule gezeigt hatte. Dies hat mich etwas gewurmt und dich habe danach beim DSV nachgefragt und die Leiterin der DSV Akademie meinte: Dem Tauwerk ist dies egal, die Hauptsache die Reibung ist vorhanden, aber die Prüfer haben hier Freiheiten!!!!

Wieviele Knoten benutzt ihr tatsächlich im Betrieb SEE und was denkt ihr was das Tauwerk so denkt? Was mir auch auffiel, dass der Chef des Prüfungsausschusses bei der theoretischen Prüfung sich, eine Ehefrau und seinen Sohn als Prüfer vorstellte. Für mich im Sinne von Corporate Compliance ein Unding. Ein Familiendings-Business mit Ursprung in Sizilien?

Was bei mir hängenbleibt: Mit diesen von verantwortlicher Seite (WSV?) geduldeten veralteten Prüfungsinhalten wird heute von einer Menge Personen Geld verdient und dieses Klientel hat überhaupt kein Interesse dies zu ändern und lässt ihr Klientel im gefährlichen Glauben jetzt alle SEE relevanten Themen gefahrlos zu beherrschen.
Wir hier am Main-Donau-Kanal haben im Bereich Erlangen-Fürth-Nürnberg 3 Sportboothäfen, wo entsprechende Ausbildungen durchgeführt werden. Die Mann-über-Bord Simulation wird durch werfen eines Rettungsringes an Kanalverbreiterungen x-mal geübt.

Das habe ich mehrmals beim Angeln beobachtet. Da wird meist mit Kabinenbooten mit verdecktem Steuerstand gefahren. Bei glattem Wasserspiegel, ohne Wind, Regen, Gezeitenströmungen....etc. kann das ja jeder.....hat man dann seinen Bootsführerschein Binnen/Küste unter denselben harmlosen Bedingungen gemacht und man kommt mal in wirklich schweres Wetter, wie es in Norwegen bzw. der Nordsee gang und gäbe ist und man hat Verantwortung für mehrere Menschen an Bord, dann ist der Sportbootsführerscheininhaber ganz schnell überfordert!

Die praktische Ausbildung bzw. ein Prüfungsteil sollte das Handling mit dem Boot auch bei Schlechtwettertagen mit Regen und starkem Wind beinhalten, dabei evtl. ein Ausfall der Ruder-bzw.Antriebsanlage simuliert und das Abschleppen durch ein anderes Boot geübt werden.

Statt nem Rettungsring eine bekleidete Puppe mit realem Männergewicht (85kg?) und mit Schwimmweste ins Wasser werfen, ob der Auszubildende/Prüfling zusammen mit einem anderen Booteinsassen die wieder ins Boot ziehen kann?
 
Zuletzt bearbeitet:
meine steile These zum deutschen SBF im Allgemeinen: Der Markt, also die Nachfrage gibt es einfach nicht her. Deswegen sind die Anforderungen bzw. die Prüfungen extrem lasch und billig. Stellt euch vor, wir wären ein Land der Freizeit-Skipper, vergleichbar mit der aktuellen PKW-Dichte. Da könnte man es mit dem SBF gleich ins Unermessliche aufblasen - die Steuereinnahmen wären gigantisch.
 
1. Die praktische Ausbildung bzw. ein Prüfungsteil sollte das Handling mit dem Boot auch bei Schlechtwettertagen mit Regen und starkem Wind beinhalten, dabei evtl. ein Ausfall der Ruder-bzw.Antriebsanlage simuliert und das Abschleppen durch ein anderes Boot geübt werden.

2. Statt nem Rettungsring eine bekleidete Puppe mit realem Männergewicht (85kg?) und mit Schwimmweste ins Wasser werfen, ob der Auszubildende/Prüfling zusammen mit einem anderen Booteinsassen die wieder ins Boot ziehen kann?
Zu 1.
Das wäre nicht möglich weil die Prüfungstermine sich nicht nach dem Wetter ( Unwetter) richten können und wie beim Arztbesuch im Vorfeld gemacht werden.

Zu 2.
Mit einem 85 kg Dummy wären selbst 2 Personen überfordert, die Idee ist aber gut.

PS. Bei meiner Führerschein-Binnen Prüfung hat ein Prüfling 3 x vergeblich versucht an den über Bord gegangenen ( Rettungsring) zu manövrieren, die Dame hat
es nicht geschafft auf eine Entfernung von 10 Metern an den "ertrinkenden" heranzufahren !! Sie steuert jetzt eine 12 Meter Jacht auf dem Wannsee.

Ein gegenteiliges Beispiel: Ich stand mit dem Boot an einer Wasserstankstelle an der Müritz, eine Frau parkte eine 14 Meter Jacht rückwärts im Hafen in eine
schmale Anlegebucht, ohne auch nur ansatzweise in die Nähe der rechts und links daneben liegenden Boote zu kommen. Respekt
 
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