Gaensejunge
Norwegenjunkie
Beiträge bei Instagram kann ich nicht lesen, da kein Instagram...
Ist nicht Norwegen, nicht weniger tragisch
RIP
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Das ist ein extrem schlechtes Beispiel für den Schein, weil das Angeln weder in Seeschiffahrtsstraßen noch im Fahrwasser grundsätzlich verboten ist. Es kann nach §60 (SeeSchStrO) verboten werden, dafür muss es aber von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (im Ausland vom jeweiligen Pendant) bekannt gemacht worden sein. Einzig in Verkehrstrennungsgebieten ist das Angeln (Berufsfischerei ausgenommen) grundsätzlich und ohne zusätzlichen Bekanntmachung verboten.In einigen Beiträgen wurde hier die Frage nach dem Für und Wider eines Bootsführerscheines diskutiert.
Hier das beste Beispiel FÜR den Schein
Die Köhlerschwärme mit kapitalen Exemplaren stehen im Fahrwasser bei 40 bis 80 Metern Tiefe.
Gesehen im Forum in einem Beitrag aus 2024 über das Angeln in der Trondheimsleia.
Hätte der Kollege einen Bootsführerschein wüsste er, dass das angeln im Fahrwasser bzw. hier auch Seeschifffahrtsstraße international verboten ist.
👍Davon abgesehen hilft der Sportboot Führerschein See in den allermeisten Fällen überhaupt nicht weiter. Man lernt ein paar Knoten, die Navigationsaufgaben auswendig (sind seit Jahren die selben Aufgaben) muss ein paar ebenfalls auswendig gelernte Fragen beantworten und dann einmal anlegen
Das ist aber auch schon der absolute Ausnahmefall. Wenn das Boot kentert, weil der Motor ausfällt, dann hast du als Hobby-Angler schon ganz am Anfang einen Fehler gemacht, weil du überhaupt rausgefahren bist. Die typischen 6 bis 7m Alu-Angelboote sind konstruktiv für eine Wellenhöhe in Fahrt bis mindestens 2m ausgelegt. Die Faustregel ist, dass ein Boot ohne Antrieb ab einer Wellenhöhe der halben Bootslänge kentern kann, aber natürlich nicht muss. In der Realität ist da noch etwas Puffer. Da müsste die Wellenhöhe schon irgendwo zwischen 3 und 5 Meter liegen und Kreuzwellen oder viel Wind dazukommen, damit man bei einem Motorausfall "sehr schnell kentert", ohne einen Funkspruch absetzen zu können oder über Smartphone (Help 113) Hilfe zu holen. Wenn man also nur bis zu einer akzeptablen Windgeschwindigkeit raus fährt, die Wellenhöhe beachtet und halbwegs gut ausgerüstet ist, kann einen ein Motorschaden nicht wirklich schocken.Wenn der Motor bei schwerem Wetter plôtzlich ausfällt und man dadurch sein Ruder und Vortrieb verloren hat, kommt man sehr schnell in Seenot!
Ob das gelernte vom Sportbootführerschein bei einer Behebung einer Motorstörung bei Wind, Welle und Strömung weiterhilft?
Bis der Motor evtl. wieder läuft, ist das Boot gekentert. Zu einem Notruf bleibt oft keine Zeit, so schnell kann das gehen...
… und dann gibt es noch den Driftsack.kann einen ein Motorschaden nicht wirklich schocken.
Das ist dann aber schon mächtig pauschal. Ein Motorausfall ist nicht erst bei 3–5 m Wellen gefährlich. Auch Kreuzwellen, starke Strömung, ablandiger Wind, Untiefen oder Felsen können einen Motorausfall sehr schnell gefährlich machen. Theorie ist das eine, die Realität eine andere!Wenn das Boot kentert, weil der Motor ausfällt, dann hast du als Hobby-Angler schon ganz am Anfang einen Fehler gemacht, weil du überhaupt rausgefahren bist. Die typischen 6 bis 7m Alu-Angelboote sind konstruktiv für eine Wellenhöhe in Fahrt bis mindestens 2m ausgelegt. Die Faustregel ist, dass ein Boot ohne Antrieb ab einer Wellenhöhe der halben Bootslänge kentern kann, aber natürlich nicht muss. In der Realität ist da noch etwas Puffer. Da müsste die Wellenhöhe schon irgendwo zwischen 3 und 5 Meter liegen und Kreuzwellen oder viel Wind dazukommen, damit man bei einem Motorausfall "sehr schnell kentert", ohne einen Funkspruch absetzen zu können oder über Smartphone (Help 113) Hilfe zu holen. Wenn man also nur bis zu einer akzeptablen Windgeschwindigkeit raus fährt, die Wellenhöhe beachtet und halbwegs gut ausgerüstet ist, kann einen ein Motorschaden nicht wirklich schocken.
Das ist dann aber schon mächtig pauschal. Ein Motorausfall ist nicht erst bei 3–5 m Wellen gefährlich. Auch Kreuzwellen, starke Strömung, ablandiger Wind, Untiefen oder Felsen können einen Motorausfall sehr schnell gefährlich machen. Theorie ist das eine, die Realität eine andere!
Auch die von dir genannten „Faustregeln“ zur Wellenhöhe lassen sich so nicht allgemein heranziehen. Ob ein Boot in so einem Moment kentert, hängt eher von Bootstyp, Beladung und den tatsächlichen Bedingungen ab. Gute Vorbereitung senkt das Risiko, macht einen Motorausfall aber nicht weniger kritisch oder schließt ihn
Es ging nicht um die Frage, ob ein Motorausfall gefährlich sein kann, sondern ob ein Boot bei Motorausfall so schnell kentert, dass man keinen Funkspruch mehr absetzen oder mit dem Smartphone Hilfe anfordern kann. Ich z.B. fahre bis 1,2m Welle und 8m/s Wind (inkl. Vorhersage) gerade noch Offshore raus. Wenn dann der Motor ausfällt, passiert mit dem Boot erstmal gar nichts, egal ob Kreuzwellen, Untiefen oder ablandiger Wind. Alle schweren Unfälle, von denen ich in den letzten 40 Jahren gehört oder gelesen habe, waren von absolutem Leichtsinn begleitet. Motorausfälle waren nur dann ein Problem, wenn bei ablandigen Wind eben keine Hilfe angefordert werden konnte und Wind und Welle zunehmend rauer wurden. Wenn die Rettungskette von der Besatzung selbst in Gang gesetzt wurde, gab es nie wirkliche Probleme. Wenn die Rettungskette vom Vermieter oder Kollegen in Gang gesetzt wird, weil ein Boot nach 12 Stunden nicht zum Camp zurückgekehrt ist, sieht das naturgemäß komplett anders aus. Das ist keine Theorie, sondern absolute Praxis. Alle Boote sollten nur bei Bedingungen gefahren werden, für die sie konstruiert wurden.Das ist dann aber schon mächtig pauschal. Ein Motorausfall ist nicht erst bei 3–5 m Wellen gefährlich. Auch Kreuzwellen, starke Strömung, ablandiger Wind, Untiefen oder Felsen können einen Motorausfall sehr schnell gefährlich machen. Theorie ist das eine, die Realität eine andere!
Auch die von dir genannten „Faustregeln“ zur Wellenhöhe lassen sich so nicht allgemein heranziehen. Ob ein Boot in so einem Moment kentert, hängt eher von Bootstyp, Beladung und den tatsächlichen Bedingungen ab. Gute Vorbereitung senkt das Risiko, macht einen Motorausfall aber nicht weniger kritisch oder schließt ihn zuverlässig aus.
Und genau das sehe ich aus den von mir genannten Gründen anders. Wenn du in einem Revier mit Untiefen und Felsen bist (muss nicht mal Offshore sein, ganz im Gegenteil sogar) und dort richtig Strömung ist, kann es ratzfatz gefährlich werden. An solchen Ecken hast du ganz schnell mal mehr als eine 1,2 m Welle, auch bei weniger als 8m/s. Dafür müssen nur Windrichtung und Strömung ungünstig aufeinandertreffen.Ich z.B. fahre bis 1,2m Welle und 8m/s Wind (inkl. Vorhersage) gerade noch Offshore raus. Wenn dann der Motor ausfällt, passiert mit dem Boot erstmal gar nichts, egal ob Kreuzwellen, Untiefen oder ablandiger Wind.
Ja, das sehe ich komplett anders. Es ging darum, dass es eben unverantwortlich ist, wenn man mit einem 7m Alu-Angelboot bei 3m Welle und 15m/s Wind aufs offene Meer herausfährt und es eben kein Pech ist, wenn dann ein Unfall passiert, sondern schlicht und einfach unverantwortlich. Dass es auch bei bester Vorbereitung zu gefährlichen Situationen kommen kann, ist doch klar, die Wahrscheinlichkeit ist aber um ein Vielfaches geringer und es müsste schon viel Unglück zusammenkommen, damit dann etwas Ernstes passiert. Ich fahre übrigens seit mehr als 20 Jahren nach Norwegen, meistens Lauvsnes, Flatanger. Da ist in den Fjorden alles an Felsen (auch flach überspülte Felsen), Untiefen, Fischzuchten mit Seil-Verankerungen und Strömungen (2m Tidenhub) was man sich vorstellen kann.Und genau das sehe ich aus den von mir genannten Gründen anders. Wenn du in einem Revier mit Untiefen und Felsen bist (muss nicht mal Offshore sein, ganz im Gegenteil sogar) und dort richtig Strömung ist, kann es ratzfatz gefährlich werden. An solchen Ecken hast du ganz schnell mal mehr als eine 1,2 m Welle, auch bei weniger als 8m/s. Dafür müssen nur Windrichtung und Strömung ungünstig aufeinandertreffen.
Ich schätze mal du warst selbst auch noch nicht in so einer Situation und bei solchen Verhältnissen, um zu wissen, wie sich das dann alles verhält. Eine raue Ecke, ungünstige Beladung und falsches Verhalten der Leute an Bord passieren manchmal ganz unbeabsichtigt. Das alles zusammen passiert zum Glück nicht wirklich oft, aber mir ging es um deine Aussage, dass du ein Kentern bei einem Motorausfall so einfach ausschließt beim befolgen deiner Regeln.
Du darfst das natürlich sehr gerne anders sehen, ich bin bei sowas jedenfalls ne Nummer vorsichtiger mit so Aussagen.
Du fährst bereits seit mehr als 20 Jahren nach Norwegen, hast somit bereits alles erlebt, gesehen und dazu weißt und kannst du auch noch alles 👍🏻 vielleicht werde ich ja irgendwann auch mal wie du 😊Ja, das sehe ich komplett anders. Es ging darum, dass es eben unverantwortlich ist, wenn man mit einem 7m Alu-Angelboot bei 3m Welle und 15m/s Wind aufs offene Meer herausfährt und es eben kein Pech ist, wenn dann ein Unfall passiert, sondern schlicht und einfach unverantwortlich. Dass es auch bei bester Vorbereitung zu gefährlichen Situationen kommen kann, ist doch klar, die Wahrscheinlichkeit ist aber um ein Vielfaches geringer und es müsste schon viel Unglück zusammenkommen, damit dann etwas Ernstes passiert. Ich fahre übrigens seit mehr als 20 Jahren nach Norwegen, meistens Lauvsnes, Flatanger. Da ist in den Fjorden alles an Felsen (auch flach überspülte Felsen), Untiefen, Fischzuchten mit Seil-Verankerungen und Strömungen (2m Tidenhub) was man sich vorstellen kann.
Und was soll denn bitte bei 1,2m Welle und ´ner leichten Brise passieren, wenn im Fjord der Motor ausfällt und man auf einen Felsen zutreibt? Selbst wenn du mit Floater und Automatik-Weste über Bord gehst, ist es noch ein langer Weg, bis du tot im Wasser schwimmst. Zudem sind bei 8m/s sehr viele Boote unterwegs, bei 15m/s wärst du sehr wahrscheinlich alleine. Du kannst jetzt natürlich Szenarien herbeifantasieren, bei denen bei 1,2m Welle ein schwerer Unfall passiert. Motor ausgefallen, miese Strömung, böse Kreuzwelle, auf Felsen aufgelaufen, Boot kentert, mit Kopf auf Felsen - tot!
Wenn du bei diesen Bedingungen tatsächlich Angst vor dem Kentern hast, musst du zu Hause im Keller Briefmarken sortieren (aber bitte mit Helm auf). Alles andere (inklusive der Autofahrt nach Norwegen) wäre viel zu gefährlich für dich. Das ist die typische deutsche Dramatisierung, die niemanden weiterbringt. Wenn du meinst, bei 3m Welle und 15m/s Wind kann man kentern und bei 1,2 m Welle und 8m/s Wind auch, dann ist das physikalisch eventuell korrekt, wird der Sache aber nicht gerecht, weil zwischen diesen beiden Risiken einige 10er-Potenzen liegen und zwar sowohl bei der Eintrittswahrscheinlichkeit als auch bei der Schwere der Auswirkungen, wenn der Unglücksfall eintritt. Ich habe auf jeden Fall noch nie davon gehört, dass Angler, die gut ausgerüstet waren und sich an die Grundregeln gehalten haben, bei einer leichten Brise und wenig Welle ums Leben gekommen sind. Aber du kannst mich ja gerne aufklären und ein paar Beispiele reinstellen!
Weil es anscheinend einiges zu lernen gibt von Ihm 😁Warum unterhaltet ihr euch mit einem Troll Stefano? 🤣
Beste Grüße
Axel
Wenn der Motor bei schwerem Wetter plôtzlich ausfällt und man dadurch sein Ruder und Vortrieb verloren hat, kommt man sehr schnell in Seenot!
Ob das gelernte vom Sportbootführerschein bei einer Behebung einer Motorstörung bei Wind, Welle und Strömung weiterhilft?
Bis der Motor evtl. wieder läuft, ist das Boot gekentert. Zu einem Notruf bleibt oft keine Zeit, so schnell kann das gehen...
Komplett richtig was du schreibst. Das ist auch genau meine Erfahrung.Und genau das sehe ich aus den von mir genannten Gründen anders. Wenn du in einem Revier mit Untiefen und Felsen bist (muss nicht mal Offshore sein, ganz im Gegenteil sogar) und dort richtig Strömung ist, kann es ratzfatz gefährlich werden. An solchen Ecken hast du ganz schnell mal mehr als eine 1,2 m Welle, auch bei weniger als 8m/s. Dafür müssen nur Windrichtung und Strömung ungünstig aufeinandertreffen.
Ich schätze mal du warst selbst auch noch nicht in so einer Situation und bei solchen Verhältnissen, um zu wissen, wie sich das dann alles verhält. Eine raue Ecke, ungünstige Beladung und falsches Verhalten der Leute an Bord passieren manchmal ganz unbeabsichtigt. Das alles zusammen passiert zum Glück nicht wirklich oft, aber mir ging es um deine Aussage, dass du ein Kentern bei einem Motorausfall so einfach ausschließt beim befolgen deiner Regeln.
Du darfst das natürlich sehr gerne anders sehen, ich bin bei sowas jedenfalls ne Nummer vorsichtiger mit so Aussagen.

