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Alles anders, Hasepups wie immer: Die Helgebleikja-Chroniken

Määäähhhh, ja... du weißt aber schon, dass Frauen, wenn sie sich denn beschweren (was ja nur äußerst selten passiert ☝️) keine konstruktive Lösungsansätze oder Fehleranalysen wollen, sondern beileid und digitales schulterklopfen 😆
 
Ja, so eine kenne ich auch etwas näher 🤭
 
Wenn es euer Zeitplan zulässt Vinny, solltet ihr diese Veranstaltung nicht verpassen.


Ich gehe mal davon aus, dass ihr zwei Wochen gebucht habt.

Beste Grüße
Axel
 
Määäähhhh, ja... du weißt aber schon, dass Frauen, wenn sie sich denn beschweren (was ja nur äußerst selten passiert ☝️) keine konstruktive Lösungsansätze oder Fehleranalysen wollen, sondern beileid und digitales schulterklopfen 😆
oh - mein Beileid - wie konnte ich nur! :lacher:
 
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Deine Schnur nicht zu dünn ist. Das hatte ich auch mal und es war ein Haar-Riss in der Ringeinlage des Spitzenrings, der hat die geflochtene Schnur beschädigt und bei Zug ist sie dann gerissen
 
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Deine Schnur nicht zu dünn ist. Das hatte ich auch mal und es war ein Haar-Riss in der Ringeinlage des Spitzenrings, der hat die geflochtene Schnur beschädigt und bei Zug ist sie dann gerissen

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Die Hauptschnur ist nicht gerissen, das Vorfach gibt den Geist auf. 😉
 
Ein paar schöne Pfifferlinge später fuhren wir zurück zum Boot.
Ja, sehr schick, also ich würd anbeissen :a055:
en Pollacks mit leichten Spinnruten auf den Pelz rücken.
Haben die nicht schon Sommerfell?
Fisch als schlemmerfilet mit pilzhaube und dazu arabischer milchreisauflauf
Sieht auf jeden Fall lecker aus!
und ohne Telefonjoker.
Telefon oder nicht, auch egal, hab nur Rema und Coop gefunden bei Euch inne Ecke. Finna°s hat einen.
 
Danke Holgi ,
Ja, die schnur ist eigentlich fürs Mefo angeln, andererseits fische ich damit schon seit Jahren auch größere pollacks.
Knotenmäßig haben wir den perfection loop als steten Begleiter. Neu ausprobiert wurde der hangmans knot, ein einfacher schlaufenknoten und ein hasepups'scher doppellöhrer... die schnur reißt beim zugversuch durch mich auch nicht direkt am Knoten, sondern ein paar cm darüber... muss noch mal wühlen ,ob ich andere schnur dabei habe fürs spinnfischen

@sepp , ja, wie geschrieben, eigentlich für mefo gekauft aber bisher nie Probleme auch bei 70er pollacks und ähnlichem gehabt
Check mal die Ringe deiner Rute, möglich das dort etwas die Schnur schneidet, hatten wir auch schon.
 
Durch das Zusammenziehen der Leine kann es durch Hitzeentwicklung zu Beschädigungen über dem Knoten kommen...immer gut anfeuchten und ganz langsam zusammwen ziehen....
Grüße.....
 
Wenn es euer Zeitplan zulässt Vinny, solltet ihr diese Veranstaltung nicht verpassen.


Ich gehe mal davon aus, dass ihr zwei Wochen gebucht habt.

Beste Grüße
Axel
Wir reisen am 16. Leider schon ab. Ausserdem wäre das hasepups und mir wohl nix. Zu viel fisch um uns herum und nicht mal selbst gefangen 😆
 
Der Tag gestern war, abgesehen von einem tatsächlich geöffneten Supermarkt, reichlich unspektakulär.
Wir fuhren zwar noch zum Angeln raus in den Fjord, aber dort ging absolut gar nichts. Auch beim Grundangeln hatten wir genau so viel Erfolg wie ein Toastbrot beim Hallenhockey. Die Nachbarn waren wohl weiter draußen gewesen und hatten einen relativ guten Fang vorzuzeigen. Schön für die Nachbarn.
Abends meinte ich dann auf der Couch noch zu Hasepups: „Es muss jetzt aber auch einfach mal was Lustiges passieren, damit ich etwas Lustiges berichten kann.“ Sie war es schließlich gewesen, die mich überhaupt erst dazu genötigt hatte, diesen Reisebericht zu schreiben, um die örtliche Fan-Kurve im Forum bei Laune zu halten.
Ihre Antwort kam ein wenig zu schnell.
„Ja“, sagte sie.
Und nur eine Millisekunde später schob sie hinterher: „Was?“
Ich guckte sie irritiert an.
Ich hielt inne. Mein Gehirn legte eine kurze Gedenksekunde ein, wie ein alter Röhrenfernseher, der erst mal warmwerden muss. Wer bin ich? Wo bin ich? Und warum unterhalte ich mich mit einer Person, deren Reaktionszeit der eines eingefrorenen Feldhamsters gleicht? Ist das jetzt die Vorstufe von Demenz oder bin ich versehentlich in ein Paralleluniversum abgebogen, in dem Unterhaltungen nach dem Zufallsprinzip funktionieren?

„Entschuldige“, sagte sie schließlich. „Ich bin gedanklich immer noch auf der Arbeit und im Autopilot. Ich habe völlig vergessen, dass ich hier mit dir rede und tatsächlich eine Interaktion von mir erwartet wird.“
Na klasse. Was habe ich nur für ein unverschämtes Glück.

Für den heutigen Tag wurde dann Regen angesagt – ab dem Nachmittag. Keine Ahnung, was genau in der Raum-Zeit-Krümmung zwischen dieser Informationsbekanntgabe meinerseits und meinem darauffolgenden Toilettengang passiert ist, aber als ich von besagtem Ort zurückkam, guckten mich meine Mitbewohner an und teilten mir freudestrahlend mit, dass der Wecker für morgen auf 6 Uhr gestellt wird.
Und wieder: Ich habe ja so ein Glück.

Als heute Morgen um 6 Uhr tatsächlich der Weckruf ertönte, habe ich mich vehement geweigert aufzustehen. Schließlich war ich diejenige, die in den letzten Tagen immer als Erste wach war und pflichtbewusst den Kaffee zubereitet hat. Ich bequemte mich also erst aus meinem Bett, als ich meinen Mann unten bereits lärmen hörte und die Kaffeemaschine verheißungsvoll schnorchelte.
Der fjord lag da, spiegelglatt
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Gegen 8 Uhr waren wir dann auch endlich soweit und konnten losfahren. Und unsere Nachbarn? Die waren natürlich schon weg. Frühaufsteher-Streber. Wir sind dann rausgefahren in Richtung Svinøyosen und es passierte: nichts. Absolut nichts. 33418.webpWir klapperten diverse Untiefen ab, versuchten es mit Grundangeln, aber außer ein paar mittelmäßigen Pollacks, ein paar Seelachsen und einem Leng als Beifang sowie einem Schellfisch beim Grundangeln kam leider nix rum.
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Hier noch ein bild des schwimmenden filitier-bootsstegs :
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Kurz nach dem Mittag sind wir dann wieder zurück zum Haus gemacht. Auch unsere Nachbarn waren schon da und machten lange Gesichter wie ein Trauerspiel in drei Akten. Nichts gefangen, dabei waren die heute extra ganz weit draußen. Ein kleiner, fieser Trost.
Nachdem wir den Fisch versorgt und eine kurze Kaffee- und Kuchenpause eingelegt hatten, wurde Hasepups schon wieder unruhig. Offensichtlich fehlt der Guten hier auf der Insel einfach der Auslauf. Ich bot ihr großzügig an, dass sie sich ja jederzeit das Auto nehmen könne. Allerdings scheiterte das schon daran, dass sie nicht selber mit dem Boot übersetzen wollte.
Nach kurzem Hin und Her entschlossen wir uns schließlich alle, noch mal eine Runde an Land zu fahren und spazieren zu gehen. Für mich allerdings nur unter einer knallharten Bedingung: Wir gehen auch Pilze sammeln. Abgemacht.
Man mag sich ja doch wundern, wie erstaunlich wenige Wälder es hier auf der Insel Bømlo gibt – und wie viele davon noch weniger frei zugänglich sind. Schlussendlich wurden wir beim vierten Anlauf aber fündig und entdeckten einen Wald, der betretbar war und in dem tatsächlich Pilze standen.
Nach eineinhalb Stunden, dem mehrfachen Verlust meines Verstandes, meiner Orientierung und meiner mitsuchenden Mitschenkel hatten wir uns vollends verlaufen. Wir hörten die Straße, wir hörten die angrenzende Baustelle, aber wir fanden ums Verrecken keinen Weg zum Auto zurück.
In mir kroch Panik auf. Oder Ameisen. Wobei Letzteres wahrscheinlicher war.
Schließlich hatte ich während meiner Pilzsuche im Dickicht diverse Äste, halbe Bäume, undefinierbare Pflanzen und möglicherweise auch ganze Familien von Waldbewohnern mitgenommen. Ich war mittlerweile nur noch grenzenlos genervt. Ich wollte aus diesem Kackwald raus, ich wollte aus diesen nassen Klamotten raus und ich wollte einfach nur noch auf mein Sofa.
Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber es kommt irgendwann dieser eine Punkt im Leben, an dem man einfach nur noch massiv angenervt ist von allem und jedem. Mein rechter Fuß war nass, weil ich tief ins Moor getreten war. Ich hatte Rinde, Käfer und Tannennadeln in meiner Unterhose und an allen anderen möglichen und unmöglichen Stellen meines Körpers. Ich war durchgefeuchtet und ich war verschwitzt.
Und zum krönenden Abschluss ist dann auch noch die Papiertüte mit den gesammelten Pfifferlingen – vom Regen völlig aufgeweicht – gerissen und hat ihren gesamten Inhalt elegant auf dem matschigen Waldboden ergossen.
Habe ich ein Glück. Glück, Glück, Glück.
Zumindest Hasepups war jetzt körperlich ausgelastet und zufrieden, und auch mein Ehemann war am absoluten Ende seiner Kräfte – körperlich wie auch nervlich. Wir fuhren zurück, während der Vito von innen fröhlich beschlug, und dann durften wir natürlich noch das Boot zurück zur Insel übersetzen.
Das einzig Positive des Tages: Wir haben einige Fische des heutigen Fangs zu absolut fantastischen Fischburgern verarbeitet.
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Und jetzt darf ich endlich auf meinem Sofa sitzen, meinen Tee trinken und einfach nur noch mein Gehirn abschalten.
Glück. Glück. Glück...
 
hatten wir genau so viel Erfolg wie ein Toastbrot beim Hallenhockey.
zu null gespielt 😁
um die örtliche Fan-Kurve im Forum bei Laune zu halten.
:laola: dat kocht.
als ich meinen Mann unten bereits lärmen hörte und die Kaffeemaschine verheißungsvoll schnorchelte.
ach darum ist das so hellhörig!
Wir gehen auch Pilze sammeln.
Jawoll :a020:
und ich wollte einfach nur noch auf mein Sofa.
Mama, ich will zu Hause :1poke:
Bei uns ist so trocken, da wächst gar kein Pilz, von daher wäre ich glücklich welche zu finden 😁
Wir haben einige Fische des heutigen Fangs zu absolut fantastischen Fischburgern verarbeitet.
Der sieht sehr lecker aus 👍
 
Zum Beispiel so etwas hier…

Und warum unterhalte ich mich mit einer Person, deren Reaktionszeit der eines eingefrorenen Feldhamsters gleicht? Ist das jetzt die Vorstufe von Demenz oder bin ich versehentlich in ein Paralleluniversum abgebogen, in dem Unterhaltungen nach dem Zufallsprinzip funktionieren?

…Ist sprachlich klar überdurchschnittlich kreativ.
Macht Spaß zu lesen.
 
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