Aktuell Lage beim Zoll am Flughafen Tromsø

Hallo, gestern in Tromsö eingecheckt. Wir waren gut vorbereitet und hatten die Dokumente korrekt ausgefüllt. Die Betreiber in X-Lyngen sind ebenfalls empört über das Vorgehen am Flughafen, es gab wohl sogar einen Zeitungsartikel in der örtlichen Presse. Jedenfalls hat uns keiner in irgendeiner Weise behelligt. Wir haben nicht mal Uniformierte gesehen. Also, vielleicht war das nur ein Wink mit dem Zaunpfahl und es hat sich beruhigt. Wirkung war ja da.
Viel Glück allen und Grüße!
 
Es ist ja nun doch Recht ruhig geworden zu dem Thema "verstärkte Kontrollen" bei der Ausreise. Hat sich die Lage nun etwas beruhigt? Wie sind eure Erfahrungen in den letzten Wochen gewesen?

Mir geht es bei meiner Frage nicht um darum Fischschmugeln zu wollen, sondern, ob man bei der Ausreise mehr Zeit für eventuelle Kontrollen einplanen sollte....
 
Vielleicht kommt das wellenartig und/oder man konzentriert sich aktuell auf Grenzübergänge, wo richtig geschmuggelt wird
 
Vielleicht kommt das wellenartig und/oder man konzentriert sich aktuell auf Grenzübergänge, wo richtig geschmuggelt wird

Also die Zöllner am Flughafen sind ja immer in einer gewissen Stärke da. Denke mal ist reiner Zufall ob man kontrolliert wird oder nicht. Kann natürlich sein das da von Zeit zu Zeit ne Order kommt etwas "anzuziehen".
 
...gestern in Tromsø, Abflug kurz vor Mittag und wir sind reichlich früher da gewesen.
Weit und breit waren keine Zöllner zu sehen, dafür gabs ne Alkoholkontrolle am Ortseingang Tromsø von der freundlichen Verkehrspolizei.
Vermutlich wg. dem Fußballspiel am Vorabend... 🤣
 
Hallo Leute,
wir sind letzte Woche Montag morgen von Soroya per Wideroe nach Tromsö gekommen. Zuerst war nirgends was zu sehen. Nach einiger Zeit schlenderten in aller Ruhe zwei Zöllnerinnen durch die Halle, kamen zu uns, fragten uns seehr höflich von wo wir kommen, was wir machten, ob wir Fisch mithaben, in welchen Gepäckstücken diese sind. Nach kurzer Beratung, sagten die beiden Damen, sie möchten bitte den Fisch begutachten und ob wir bitte mitkommen möchten. Wir, zu dritt, waren von Anfang an seeehr freundlich und zuvorkommend und so begleiteten wir die Damen mit zu dem Zollraum wo die auch einen großen Gepäckscanner haben.
Dann nochmal: Wo ist der Fisch drinnen? Wir sagten in welchen Koffern, und somit wurden alle anderen Gepäckstücke ausser dem Rutenrohr durch den Scanner geschickt und auf Fisch kontrolliert. Wer also meint, schlauer als schlau zu sein und den Zoll also auf diese Weise bescheissen zu können, dass die in den anderen Koffern nicht nachschauen...Nö, das haben sicher schon gaaanz gscheite probiert.
OK, die Koffer waren fischfrei also bitte die Fischboxen öffnen, alle Filets pro Person raus in eine Box und ab auf die Waage. Unser Resultat: 1. 14,98kg, 2. 15,90kg, 3. 16,50kg
Die 16,50 waren mein Fisch. Puh, da habe ich mal ein wenig geschluckt und man merkte wie die Zöllner, mittlerweile zu viert, zu diskutieren begannen. Da hatten wir drei im Quartier beim Aufteilen einen Fehler gemacht und ungleich aufgeteilt. Weiters hatten wir drei Kofferwaagen mit dabei und wir bekamen drei verschiedene Gewichtsanzeigen als wir selbst vor dem Packen die Boxen abwogen. Mit einer Toleranz von fast einem Kilo!! Also eine gewisse Unsicherheit war da schon klar.
Fazit: Wir durften unseren Fisch behalten!
Wir haben deren Diskussion so gedeutet, soweit wir das mitverstanden haben, dass sie die Zolldokumente genau kontrolliert haben und die waren in Ordnung. In unseren anderen Koffern war auch nix und bei den Gewichten hatten sie bei 14,98 und 15,90kg gar nichts gesagt, lediglich die 16,50kg dürften ausserhalb einer gewissen, kleinen Toleranz gelegen haben. Ausserdem waren wir möglichst nett und hilfsbereit, auch kein interner blöder Kommentar auf Deutsch (wer weiß ob da nicht jemand von denen auch Deutsch kann..)
Die dürften das alles berücksichtigt haben, evtl. die drei Gewichte durch drei dividiert und aufgeteilt haben und dann waren wir innerhalb derer Toleranz, welche wir mit 1kg annehmen.
Somit haben wir uns sehr herzlich bedankt, alles wieder verpackt und wünschten uns gegenseitig noch einen schönen Tag.
Ich fragte die Chefin der Zöllner dort, inwiefern die Angler denn mit den neuen Bestimmungen nun disziplinierter wären. Antwort: NO! 25 oder 30kg sind häufig zu finden!!
Da darf man sich also nicht wundern wenn der Zoll handelt wie er handelt!
Ich fragte noch nach der Strafhöhe. Wenn ich es richtig behalten habe: grundsätzliche Strafe von NOK 8300,-, dann pro überschüssigem KG auch rund 800NOK und der gesamte Fisch weg.
Da wir danach noch viel darüber diskutierten untereinander, habe ich jetzt die genauen Zahlen nicht mehr so genau im Kopf.
Auf jeden Fall ist für uns die Lehre daraus, in Zukunft eine Waage mitzuhaben die genau wiegt, ausser im Quartier wird es bald eine geeichte Waage geben damit diese Unklarheit beseitigt ist. Und allgemein hatten wir also nochmal Glück den Fisch behalten zu können auf der Basis unseres Verhaltens, den korrekten Zollpapieren etc.

Vielleicht ist dies für den einen oder anderen eine kleine Hilfe bei zukünftigen Reisen.
Liebe Grüße aus Österreich
Albert
 
Moin Albert.
Vielen Dank für deine detaillierte Schilderung.
Gruß Carsten
 
Hallo Leute,
wir sind letzte Woche Montag morgen von Soroya per Wideroe nach Tromsö gekommen. Zuerst war nirgends was zu sehen. Nach einiger Zeit schlenderten in aller Ruhe zwei Zöllnerinnen durch die Halle, kamen zu uns, fragten uns seehr höflich von wo wir kommen, was wir machten, ob wir Fisch mithaben, in welchen Gepäckstücken diese sind. Nach kurzer Beratung, sagten die beiden Damen, sie möchten bitte den Fisch begutachten und ob wir bitte mitkommen möchten. Wir, zu dritt, waren von Anfang an seeehr freundlich und zuvorkommend und so begleiteten wir die Damen mit zu dem Zollraum wo die auch einen großen Gepäckscanner haben.
Dann nochmal: Wo ist der Fisch drinnen? Wir sagten in welchen Koffern, und somit wurden alle anderen Gepäckstücke ausser dem Rutenrohr durch den Scanner geschickt und auf Fisch kontrolliert. Wer also meint, schlauer als schlau zu sein und den Zoll also auf diese Weise bescheissen zu können, dass die in den anderen Koffern nicht nachschauen...Nö, das haben sicher schon gaaanz gscheite probiert.
OK, die Koffer waren fischfrei also bitte die Fischboxen öffnen, alle Filets pro Person raus in eine Box und ab auf die Waage. Unser Resultat: 1. 14,98kg, 2. 15,90kg, 3. 16,50kg
Die 16,50 waren mein Fisch. Puh, da habe ich mal ein wenig geschluckt und man merkte wie die Zöllner, mittlerweile zu viert, zu diskutieren begannen. Da hatten wir drei im Quartier beim Aufteilen einen Fehler gemacht und ungleich aufgeteilt. Weiters hatten wir drei Kofferwaagen mit dabei und wir bekamen drei verschiedene Gewichtsanzeigen als wir selbst vor dem Packen die Boxen abwogen. Mit einer Toleranz von fast einem Kilo!! Also eine gewisse Unsicherheit war da schon klar.
Fazit: Wir durften unseren Fisch behalten!
Wir haben deren Diskussion so gedeutet, soweit wir das mitverstanden haben, dass sie die Zolldokumente genau kontrolliert haben und die waren in Ordnung. In unseren anderen Koffern war auch nix und bei den Gewichten hatten sie bei 14,98 und 15,90kg gar nichts gesagt, lediglich die 16,50kg dürften ausserhalb einer gewissen, kleinen Toleranz gelegen haben. Ausserdem waren wir möglichst nett und hilfsbereit, auch kein interner blöder Kommentar auf Deutsch (wer weiß ob da nicht jemand von denen auch Deutsch kann..)
Die dürften das alles berücksichtigt haben, evtl. die drei Gewichte durch drei dividiert und aufgeteilt haben und dann waren wir innerhalb derer Toleranz, welche wir mit 1kg annehmen.
Somit haben wir uns sehr herzlich bedankt, alles wieder verpackt und wünschten uns gegenseitig noch einen schönen Tag.
Ich fragte die Chefin der Zöllner dort, inwiefern die Angler denn mit den neuen Bestimmungen nun disziplinierter wären. Antwort: NO! 25 oder 30kg sind häufig zu finden!!
Da darf man sich also nicht wundern wenn der Zoll handelt wie er handelt!
Ich fragte noch nach der Strafhöhe. Wenn ich es richtig behalten habe: grundsätzliche Strafe von NOK 8300,-, dann pro überschüssigem KG auch rund 800NOK und der gesamte Fisch weg.
Da wir danach noch viel darüber diskutierten untereinander, habe ich jetzt die genauen Zahlen nicht mehr so genau im Kopf.
Auf jeden Fall ist für uns die Lehre daraus, in Zukunft eine Waage mitzuhaben die genau wiegt, ausser im Quartier wird es bald eine geeichte Waage geben damit diese Unklarheit beseitigt ist. Und allgemein hatten wir also nochmal Glück den Fisch behalten zu können auf der Basis unseres Verhaltens, den korrekten Zollpapieren etc.

Vielleicht ist dies für den einen oder anderen eine kleine Hilfe bei zukünftigen Reisen.
Liebe Grüße aus Österreich
Albert
Hallo Albert,
Danke für deinen Bericht, das ist mal wirklich eine 1a authentische Erfahrung, die hier geteilt wird und bestätigt meine Vermutung, dass bei entsprechendem Auftreten auch ein gewisses Augenmaß der Zöllner vorhanden ist. Der, der mal ein paar 100 Gramm zuviel dabei hat, ist also doch kein Schwerverbrecher, wie man bei manchen Kommentaroren hier manchmal vermuten könnte...
 
Hallo Leute,
wir sind letzte Woche Montag morgen von Soroya per Wideroe nach Tromsö gekommen. Zuerst war nirgends was zu sehen. Nach einiger Zeit schlenderten in aller Ruhe zwei Zöllnerinnen durch die Halle, kamen zu uns, fragten uns seehr höflich von wo wir kommen, was wir machten, ob wir Fisch mithaben, in welchen Gepäckstücken diese sind. Nach kurzer Beratung, sagten die beiden Damen, sie möchten bitte den Fisch begutachten und ob wir bitte mitkommen möchten. Wir, zu dritt, waren von Anfang an seeehr freundlich und zuvorkommend und so begleiteten wir die Damen mit zu dem Zollraum wo die auch einen großen Gepäckscanner haben.
Dann nochmal: Wo ist der Fisch drinnen? Wir sagten in welchen Koffern, und somit wurden alle anderen Gepäckstücke ausser dem Rutenrohr durch den Scanner geschickt und auf Fisch kontrolliert. Wer also meint, schlauer als schlau zu sein und den Zoll also auf diese Weise bescheissen zu können, dass die in den anderen Koffern nicht nachschauen...Nö, das haben sicher schon gaaanz gscheite probiert.
OK, die Koffer waren fischfrei also bitte die Fischboxen öffnen, alle Filets pro Person raus in eine Box und ab auf die Waage. Unser Resultat: 1. 14,98kg, 2. 15,90kg, 3. 16,50kg
Die 16,50 waren mein Fisch. Puh, da habe ich mal ein wenig geschluckt und man merkte wie die Zöllner, mittlerweile zu viert, zu diskutieren begannen. Da hatten wir drei im Quartier beim Aufteilen einen Fehler gemacht und ungleich aufgeteilt. Weiters hatten wir drei Kofferwaagen mit dabei und wir bekamen drei verschiedene Gewichtsanzeigen als wir selbst vor dem Packen die Boxen abwogen. Mit einer Toleranz von fast einem Kilo!! Also eine gewisse Unsicherheit war da schon klar.
Fazit: Wir durften unseren Fisch behalten!
Wir haben deren Diskussion so gedeutet, soweit wir das mitverstanden haben, dass sie die Zolldokumente genau kontrolliert haben und die waren in Ordnung. In unseren anderen Koffern war auch nix und bei den Gewichten hatten sie bei 14,98 und 15,90kg gar nichts gesagt, lediglich die 16,50kg dürften ausserhalb einer gewissen, kleinen Toleranz gelegen haben. Ausserdem waren wir möglichst nett und hilfsbereit, auch kein interner blöder Kommentar auf Deutsch (wer weiß ob da nicht jemand von denen auch Deutsch kann..)
Die dürften das alles berücksichtigt haben, evtl. die drei Gewichte durch drei dividiert und aufgeteilt haben und dann waren wir innerhalb derer Toleranz, welche wir mit 1kg annehmen.
Somit haben wir uns sehr herzlich bedankt, alles wieder verpackt und wünschten uns gegenseitig noch einen schönen Tag.
Ich fragte die Chefin der Zöllner dort, inwiefern die Angler denn mit den neuen Bestimmungen nun disziplinierter wären. Antwort: NO! 25 oder 30kg sind häufig zu finden!!
Da darf man sich also nicht wundern wenn der Zoll handelt wie er handelt!
Ich fragte noch nach der Strafhöhe. Wenn ich es richtig behalten habe: grundsätzliche Strafe von NOK 8300,-, dann pro überschüssigem KG auch rund 800NOK und der gesamte Fisch weg.
Da wir danach noch viel darüber diskutierten untereinander, habe ich jetzt die genauen Zahlen nicht mehr so genau im Kopf.
Auf jeden Fall ist für uns die Lehre daraus, in Zukunft eine Waage mitzuhaben die genau wiegt, ausser im Quartier wird es bald eine geeichte Waage geben damit diese Unklarheit beseitigt ist. Und allgemein hatten wir also nochmal Glück den Fisch behalten zu können auf der Basis unseres Verhaltens, den korrekten Zollpapieren etc.

Vielleicht ist dies für den einen oder anderen eine kleine Hilfe bei zukünftigen Reisen.
Liebe Grüße aus Österreich
Albert
Danke für den Bericht 👍
 
Hallo Leute,
wir sind letzte Woche Montag morgen von Soroya per Wideroe nach Tromsö gekommen. Zuerst war nirgends was zu sehen. Nach einiger Zeit schlenderten in aller Ruhe zwei Zöllnerinnen durch die Halle, kamen zu uns, fragten uns seehr höflich von wo wir kommen, was wir machten, ob wir Fisch mithaben, in welchen Gepäckstücken diese sind. Nach kurzer Beratung, sagten die beiden Damen, sie möchten bitte den Fisch begutachten und ob wir bitte mitkommen möchten. Wir, zu dritt, waren von Anfang an seeehr freundlich und zuvorkommend und so begleiteten wir die Damen mit zu dem Zollraum wo die auch einen großen Gepäckscanner haben.
Dann nochmal: Wo ist der Fisch drinnen? Wir sagten in welchen Koffern, und somit wurden alle anderen Gepäckstücke ausser dem Rutenrohr durch den Scanner geschickt und auf Fisch kontrolliert. Wer also meint, schlauer als schlau zu sein und den Zoll also auf diese Weise bescheissen zu können, dass die in den anderen Koffern nicht nachschauen...Nö, das haben sicher schon gaaanz gscheite probiert.
OK, die Koffer waren fischfrei also bitte die Fischboxen öffnen, alle Filets pro Person raus in eine Box und ab auf die Waage. Unser Resultat: 1. 14,98kg, 2. 15,90kg, 3. 16,50kg
Die 16,50 waren mein Fisch. Puh, da habe ich mal ein wenig geschluckt und man merkte wie die Zöllner, mittlerweile zu viert, zu diskutieren begannen. Da hatten wir drei im Quartier beim Aufteilen einen Fehler gemacht und ungleich aufgeteilt. Weiters hatten wir drei Kofferwaagen mit dabei und wir bekamen drei verschiedene Gewichtsanzeigen als wir selbst vor dem Packen die Boxen abwogen. Mit einer Toleranz von fast einem Kilo!! Also eine gewisse Unsicherheit war da schon klar.
Fazit: Wir durften unseren Fisch behalten!
Wir haben deren Diskussion so gedeutet, soweit wir das mitverstanden haben, dass sie die Zolldokumente genau kontrolliert haben und die waren in Ordnung. In unseren anderen Koffern war auch nix und bei den Gewichten hatten sie bei 14,98 und 15,90kg gar nichts gesagt, lediglich die 16,50kg dürften ausserhalb einer gewissen, kleinen Toleranz gelegen haben. Ausserdem waren wir möglichst nett und hilfsbereit, auch kein interner blöder Kommentar auf Deutsch (wer weiß ob da nicht jemand von denen auch Deutsch kann..)
Die dürften das alles berücksichtigt haben, evtl. die drei Gewichte durch drei dividiert und aufgeteilt haben und dann waren wir innerhalb derer Toleranz, welche wir mit 1kg annehmen.
Somit haben wir uns sehr herzlich bedankt, alles wieder verpackt und wünschten uns gegenseitig noch einen schönen Tag.
Ich fragte die Chefin der Zöllner dort, inwiefern die Angler denn mit den neuen Bestimmungen nun disziplinierter wären. Antwort: NO! 25 oder 30kg sind häufig zu finden!!
Da darf man sich also nicht wundern wenn der Zoll handelt wie er handelt!
Ich fragte noch nach der Strafhöhe. Wenn ich es richtig behalten habe: grundsätzliche Strafe von NOK 8300,-, dann pro überschüssigem KG auch rund 800NOK und der gesamte Fisch weg.
Da wir danach noch viel darüber diskutierten untereinander, habe ich jetzt die genauen Zahlen nicht mehr so genau im Kopf.
Auf jeden Fall ist für uns die Lehre daraus, in Zukunft eine Waage mitzuhaben die genau wiegt, ausser im Quartier wird es bald eine geeichte Waage geben damit diese Unklarheit beseitigt ist. Und allgemein hatten wir also nochmal Glück den Fisch behalten zu können auf der Basis unseres Verhaltens, den korrekten Zollpapieren etc.

Vielleicht ist dies für den einen oder anderen eine kleine Hilfe bei zukünftigen Reisen.
Liebe Grüße aus Österreich
Albert

Ihr wart keine Zufallsopfer, die wissen genau, wer wieviel Fisch in der Kiste hat, die Screenings sind mittlerweile so gut, daß die dreidimensional die Menge ziemlich genau ermitteln.

euer Verhalten war beispielhaft, Kooperation und Schnauzehalten sind da die beste Strategie.
 
...... ja, 2 bis 3 vernünftige Kofferwaagen haben wir immer dabei. Lieber mal ein Paket Filet weniger einpacken als ein Risiko am Flughafen eingehen. Wenn einer von denen mal nen schlechten Tag hat wegen einem Kilo stehst du da .........
 
Hallo Leute,
wir sind letzte Woche Montag morgen von Soroya per Wideroe nach Tromsö gekommen. Zuerst war nirgends was zu sehen. Nach einiger Zeit schlenderten in aller Ruhe zwei Zöllnerinnen durch die Halle, kamen zu uns, fragten uns seehr höflich von wo wir kommen, was wir machten, ob wir Fisch mithaben, in welchen Gepäckstücken diese sind. Nach kurzer Beratung, sagten die beiden Damen, sie möchten bitte den Fisch begutachten und ob wir bitte mitkommen möchten. Wir, zu dritt, waren von Anfang an seeehr freundlich und zuvorkommend und so begleiteten wir die Damen mit zu dem Zollraum wo die auch einen großen Gepäckscanner haben.
Dann nochmal: Wo ist der Fisch drinnen? Wir sagten in welchen Koffern, und somit wurden alle anderen Gepäckstücke ausser dem Rutenrohr durch den Scanner geschickt und auf Fisch kontrolliert. Wer also meint, schlauer als schlau zu sein und den Zoll also auf diese Weise bescheissen zu können, dass die in den anderen Koffern nicht nachschauen...Nö, das haben sicher schon gaaanz gscheite probiert.
OK, die Koffer waren fischfrei also bitte die Fischboxen öffnen, alle Filets pro Person raus in eine Box und ab auf die Waage. Unser Resultat: 1. 14,98kg, 2. 15,90kg, 3. 16,50kg
Die 16,50 waren mein Fisch. Puh, da habe ich mal ein wenig geschluckt und man merkte wie die Zöllner, mittlerweile zu viert, zu diskutieren begannen. Da hatten wir drei im Quartier beim Aufteilen einen Fehler gemacht und ungleich aufgeteilt. Weiters hatten wir drei Kofferwaagen mit dabei und wir bekamen drei verschiedene Gewichtsanzeigen als wir selbst vor dem Packen die Boxen abwogen. Mit einer Toleranz von fast einem Kilo!! Also eine gewisse Unsicherheit war da schon klar.
Fazit: Wir durften unseren Fisch behalten!
Wir haben deren Diskussion so gedeutet, soweit wir das mitverstanden haben, dass sie die Zolldokumente genau kontrolliert haben und die waren in Ordnung. In unseren anderen Koffern war auch nix und bei den Gewichten hatten sie bei 14,98 und 15,90kg gar nichts gesagt, lediglich die 16,50kg dürften ausserhalb einer gewissen, kleinen Toleranz gelegen haben. Ausserdem waren wir möglichst nett und hilfsbereit, auch kein interner blöder Kommentar auf Deutsch (wer weiß ob da nicht jemand von denen auch Deutsch kann..)
Die dürften das alles berücksichtigt haben, evtl. die drei Gewichte durch drei dividiert und aufgeteilt haben und dann waren wir innerhalb derer Toleranz, welche wir mit 1kg annehmen.
Somit haben wir uns sehr herzlich bedankt, alles wieder verpackt und wünschten uns gegenseitig noch einen schönen Tag.
Ich fragte die Chefin der Zöllner dort, inwiefern die Angler denn mit den neuen Bestimmungen nun disziplinierter wären. Antwort: NO! 25 oder 30kg sind häufig zu finden!!
Da darf man sich also nicht wundern wenn der Zoll handelt wie er handelt!
Ich fragte noch nach der Strafhöhe. Wenn ich es richtig behalten habe: grundsätzliche Strafe von NOK 8300,-, dann pro überschüssigem KG auch rund 800NOK und der gesamte Fisch weg.
Da wir danach noch viel darüber diskutierten untereinander, habe ich jetzt die genauen Zahlen nicht mehr so genau im Kopf.
Auf jeden Fall ist für uns die Lehre daraus, in Zukunft eine Waage mitzuhaben die genau wiegt, ausser im Quartier wird es bald eine geeichte Waage geben damit diese Unklarheit beseitigt ist. Und allgemein hatten wir also nochmal Glück den Fisch behalten zu können auf der Basis unseres Verhaltens, den korrekten Zollpapieren etc.

Vielleicht ist dies für den einen oder anderen eine kleine Hilfe bei zukünftigen Reisen.
Liebe Grüße aus Österreich
Albert

Danke für die detaillierte Schilderung. Ja, so kann es auch gehen, wenn man freundlich und umgänglich ist.
Eine Garantie dafür gibt es nicht, ich kenne einen Fall aus Tromsö, da hat man zwei Leute kurz vor dem Platz nehmen im Flieger wieder nach draußen gebeten und die haben die volle Breitseite wegen 2kg bekommen. Also Flieger weg, Fisch weg, Strafe, neuen Flieger buchen usw. Insofern auch etwas Glück gehabt und beim nächsten Fall etwas genauer wiegen.
 
Moin, wir sind am 10.07. gegen Mittag aus Tromsö abgeflogen, hatte alles gekennzeichnet und da ich eine 2 KG Tüte Reker und einen Driftsack in der Box hatte auch Quittung von Matkroken für die Reker und Fotos vom Inhalt der Box gemacht. Dox vom Camp mit dem ausdrücklichen Hinweis "füllt das alles sehr richtig und vollständig aus, die Kontrollen in Tromsö sind sehr streng" bekommen und waren bester Dinge auf alle Kontrollen optimal vorbereitet zu sein.

Letztlich war nicht ein Zöllner am Flughafen zu sehen, wir haben unser Gepäck aufgegeben und "unbehelligt" abgeflogen.

Vor 2 Jahren hatten wir in Bardufoss eine strengere Kontrolle, die bis in die Bordingzeit lief, wir aber ebenfalls "Rechtskonform" unterwegs waren und unseren Flieger nutzen durften.
 
Danke für die detaillierte Schilderung. Ja, so kann es auch gehen, wenn man freundlich und umgänglich ist.
Eine Garantie dafür gibt es nicht, ich kenne einen Fall aus Tromsö, da hat man zwei Leute kurz vor dem Platz nehmen im Flieger wieder nach draußen gebeten und die haben die volle Breitseite wegen 2kg bekommen. Also Flieger weg, Fisch weg, Strafe, neuen Flieger buchen usw. Insofern auch etwas Glück gehabt und beim nächsten Fall etwas genauer wiegen.
.....ohne die 2 Kilo wäre der Flieger auch weg gewesen. Wer zahlt den Schaden??
 
Ich glaube, wenn der Zoll ein bereits aufgegebenes Paketstück rausholt und die zugehörigen Personen kontrolliert, dann weiß er schon ungefähr, was sich darin befindet...
Und wer wird den Schaden wohl zahlen, wenn es eine Verzögerung durch eine Zollkontrolle gibt? Der Zoll bestimmt nicht!
 
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