Ich weiß ja nicht wie eng das Thema von
@Dakarangus abgegrenzt sein soll, wäre aber in puncto Geräteabstimmung / Köder sicherlich interessant weiterzuführen.
Mir gehts besonders um einen Punkt: Die Ködergröße
Da wir insgesamt viel im Norden unterwegs sind hat jetzt unsere Pollackkarriere wesentlich weniger Auszeichnungen als beim Rest;.)
Egal ob auf Hitra (je 1x Mai, Juli, August) oder in Westnorwegen (2x August) haben wir fast alle Pollack auf extrem kleine Gummifische der Größenordnung unter 10cm, kleine Maks oder Beifängerfliegen gefangen. Hierfür hätte sich dann auch eine noch leichtere Rute angeboten. Das "klassische" Angeln mit SG Sandaalen in 33, 46 und 65gr und 80/100gr Rute brachte nur einen Bruchteil an Fischen im Vergleich zu den Kleinködern (Pollacks zwischen 55 und gut 80, also nicht nur kleine).
Beispiel: Dieses Jahr am einzigen Angeltag in Kvenvaer fingen wir zwischendurch immer mal wieder nen guten Pollack auf 30-50m Tiefe, der zwischen den Dorschen und unter den Seelachsen stand, allerdings alle auf relativ kleine Gummimaks. Diese jagden alle Sandaale und die Dorsche Heringe und Sandaale. Quasi ein All-in-one Platz bei auflaufenden Wasser. Aufgrund der geringen Strömung konnte man auch Sandaale mit 65gr noch kontrolliert fischen, diese brachten aber nur Dorsch und Seelachs, aber keinen Pollack.
In Westnorwegen im August war es mitunter so, dass selbst 75er Pollacks nur auf einen Twister ähnlich einer eingebundenen Springerfliege bissen, da waren 10cm Gummis schon zu groß.
Auch hier kommt es immer aufs Revier drauf an; überlegen waren jetzt die Sandaale bei uns aber noch nie (außer beim Butt spinnen.)
fangt ihr mit den großen Ködern auch "normale" Pollacks oder sind das dann ausschließlich große über 85cm?
Kommt die Zeit der "größeren" Sandaale dann erst in Richtung frühen Herbst oder seid ihr das ganze Jahr damit erfolgreich?