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Light Tackle auf Pollack: Wie „Light“ ist möglich?

Dakarangus

Singlehook
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25 Januar 2013
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Rheinland
Hallo zusammen, ich habe den Gedanken, ergänzend zu meiner 40-90g Spinnrute eine leichtere, noch spaßigere Spinnrute für Pollack und Makrele anzuschaffen.
Ich denke da an etwas mit 40 oder 50g WG.

Wie leicht fischt ihr auf Pollack?
Es gab halt schon Situationen wo ich das Rückgrat meiner 90g Spinnrute zu schätzen wusste und deshalb unsicher bin ob das wirklich eine gute Idee ist.

Ps: Bevor Kritik kommt, Ja, der ganze Gedanke ist unnötig und hat mehr mit dem Wunsch zu tun, einen Vorwand zu finden sich eine spezielle Spezialrute zu kaufen damit der Tackleaffe wieder eine Weile Ruhe gibt und um die Wartezeit bis zum Urlaub zu überbrücken. 😉😉😉
 
Klar kannst dumit 40 gr auf Pollack gehne auch noch darunter. Allerdings kommt es auf dein Gebiet an wenn der Pollack die Möglichkeit hat in ein Tangfeld zu gelangen bekommst du keinen Fisch raus. der muß nichtmal besonders groß sein denke ab 55 cm ist das dann verloren. Wenn du sicher sein willst mußt du über freiwasser gehen dann könnte es gelingen allerdings sind da die Pollacken nicht gerade gestapelt und du mußt lange suchen. Ich bevorzuge seite Stellen mit Tank da muß ich die Burschen schon mal gewaltsam vom Tang werholen das wird mit so einer Spaßrute nichts selbiges passiert mit den Makrelen wenn da mal einBrummer einsteigt macht der einen Knoten in dein Light Takle.
 
Die habe ich schon längere Zeit im gebrauch. Zum Beispiel die Doiyo Concept SD-X-243 Wurfgewicht 12-38g bestimmt 12 Jahre im gebrauch. Dann 13 Fishing Muse 220cm Teilung 1+1 15-30g mit einer Okuma Ceymar SWX-Salzwasser 4000er. Richtig geile Spaßruten mit BUMS.
Gruß
 
Ich habe dafür eine Madmouse Early Plus S800MH und mein Sohn eine Budefo Maximus MM243MHFS seit 3 Jahren im Einsatz. Da hängt jeweils eine Kastking Sharky 4000 dran. Ein 85er Dorsch an der Budefo war jedenfalls kein Problem.
 
Vor kurzem erst wieder auf Hitra erfolgreich auf Pollack gefischte. Meine Liebglingsköder UltraBoost Zander+Hecht / 2.65 m / 10-50 g mit einer 3000 Stradic. Macht richtig Laune. 👍🏼
 
ich benutze dafür 3 verschiedene Sportex AIR SPIN 2702, 2703 und 2704 in 40, 60 und 80gr. Wurfgewicht; die Auswahl richtet sich bei mir nach den notwendigen Angeltiefen, wobei die 2702 mit 10gr. Ködern in Tiefen bis ca. 15m sehr gut funktioniert; gerade vor ein paar Tagen habe ich damit auch einen wunderschön gezeichneten 85er Tangdorsch geliftet; natürlich kann es vorkommen, dass ein Fisch in den Unterwasserdschungel flüchtet; wenn dann ein kleiner Köder voll im Maul sitzt und die Hakenspitze nicht rausschaut, hat man trotzdem gute Chancen, den Fisch auch wieder rauszulocken
 
Ich fische im Fjord (5-15m) auf Pollack meist eine MeFo Rute mit 30 Gr WG (30 Jahre alte Sportex) oder 20-40 Gr WG. Oft schleppe ich
damit (20-30 Gr GuFis) bis ich Pollack gefunden habe, dann werfe ich von 30-40 m Abstand Richtung Ufer. Da macht eine leichtere Rute
viel Spaß. Wenn keine Makrelen oder kleinen Seelachse da sind, nehme ich auch Blinker mit 20 od 28 Gr., dann aber mit Einzelhaken,
um kleinere Fische besser zurück setzen zu können. Oft geht auf Blinker halt auch mal eine MeFo dran. Situationen, in dem die Rute zu
schwach war, hatte ich die letzten 30 Jahre nicht. Ich angel damit im Sommer bei niedrigem Wasser auch im Fluss auf Lachs (30er Mono)
und habe selbst mit Strömung schon Fische bis 1 Meter damit fangen können. Im Fjord könnte theoretisch mal ein HB beißen, hatte ich
dort aber auch nicht. Großköhler stehen auch manchmal flach. Wenn sie dann wirklich auf Tiefe schießen, wird es halt lange dauern, geht
aber auch. Gezielt auf Großköhler gehe ich damit natürlich nicht. Ich finde also so eine Rute absolut ok, ohne mit Fischen „zu spielen“ oder
sie unnötig lange zu drillen.
 
Eine 30g Rute würde bei mir, wenn‘s gezielt auf größere Pollacks gehen soll, nicht funktionieren.

Die Köder, die ich an den guten Plätzen benutze, liegen schon im Bereich 30-40g , manchmal müssen im Frühjahr auch mal 100g ran.
Dazu kommt an den meisten Tagen noch ordentlich Drift und Strömung.

An den Felskanten auf 5-15 m Tiefe kann man sicher mit leichten 30g Stöcken angeln, ich persönlich finde die Drills da aber immer zu langwierig.
Der erste Fisch ist vielleicht noch aufregend. In der Zeit, in der ich da aber einen mittleren Fisch ausgedrillt habe, fange ich an einer etwas kräftigeren Rute zwei Stück.

Meine Empfehlung WG bis 60g. Passt super. Man deckt damit alle Ködergewichte ab, und fast alle Fische machen noch „Spaß“.

Gruss
Smolt
 
ich habe eine SGS6 allaround 12-42g mit einwr Certate LT 3000 und pe1.5, sowie die PA90 (10-50g) mit einer Certate c5000 lt und für meinen Sohn eine Tailwalk delsol sp2 10-60g mit einer Caldia 4000 lt MQ.

köder ist in 90% der blux sandaal mit 27g Kopf, ansonsten noch kleine Pilkis oder Metalljigs bis max. 50g.
 
Du solltest dich für so einen Einsatz im leichten War.mwassertackle umsehen . Ich hab für den Einsatz eine Smith mit 7-40g die hat Pollack bis 5,5 kg bezwungen. Große Makrelen am Einzelköderachenen richtig Laune.Aus Zeitgründen gebe ich diese Art der Angelei jetzt aber auf,,,die Rute wäre frei ... Grüße Mario
 
Für mich ganz klar eine Frage des Reviers. Es ist schon ein riesiger Unterschied ob ich am Saltstraumen, Vandve usw. einer erhöhten Buttgefahr ausgesetzt bin oder ob man irgendwo in Westnorwegen am Fjord an den Steilwänden sich ein paar Pollack zuppelt.

Außerdem wie oft hat man denn so gutes Wetter und so wenig Drift das das ganze so fischbar ist? Dorsche sind ja bekanntlich nicht die großen Kämpfer aber bei etwas Drift braucht man für die nassen Säcke schon mal mehr "Liftig-Power" als für Pollack und Köhler, auch wenn diese natürlich besser kämpfen. So oft ich in Norwegen war und eine für die Region Spaßrute eingepackt habe, Fischen konnte ich in den seltensden Fällen damit. Da waren Wind- und Strömungsdruck einfach immer zu hoch... Daher auch meine Anmerkung zum Revier (evtl. windgeschützter Fjord)
 
Also, ich bin da ein gutes Stück bei @hecht99. Das zu pauschalisieren ist eher schwierig und ist von vielen Faktoren abhängig. Zum einem vom Revier und zum anderen von den tatsächlichen Gegebenheiten, wie Tiefe, Strömung, Wind und Methode. Wenn Strömung und Wind besonders leichte Köder irgendwas bzw irgendwo was machen lassen, man eigentlich gar nicht weiß oder nur ahnt wo ungefähr der Köder genau ist, dann lieber mit 10-20g mehr fischen.
 
ob diese Minimalisierung sinnvoll ist, muss jeder für sich beantworten.

klar kann man auf Pollack mit Barschwaffen losziehen, in 🇩🇪 springt im schlimmsten Falle Hecht/Zander drauf, in Norwegen kann's dumm ausgehen, besonders wenn dann der PR/FG der 12er Braid zum 30er FC knallt und der Butt mit dem 20g Jighead samt Gummi und 1m FC unten rumschwimmt ...

deshalb dimensioniere ich lieber so, daß zumindest die gesamte Combo 'nem 20kg Butt Chancen für's saubere Releasen lässt ...

aber muss jeder selber wissen.
 
Huh - die reinste Bedenkenträgerei - muß ich glatt dagegen schreiben. :lacher:

da wohl keiner davon ausgehen kann das @Dakarangus seine 90gr Gerte gleich einlagern und archivieren wird ist doch ein zusätzliches und noch feineres Rütchen überhaupt kein Problem.

Wenn die Bedingungen es erlauben wird er sie gekonnt einsetzen und viele Fische fangen und dabei noch mehr Spaß haben als mit seinem 90 gr. Stecken.


abschließend - ist Euch vielleicht schonmal aufgefallen, daß die Fischgrößen abnehmen? sieht man in sehr sehr vielen Berichten aktuell und auch in der Vergangenheit.

letzter Punkt - wie oft habt Ihr schon einen Kapitalen verloren, der Euch an zu leichtem Gerät eingestiegen ist?

nu is aber gut - fischt Ihr deshalb immer mit Atomgerät - z.b. auch auf Seelachs? und Dorsch?

Jehova, Jehova! :aetsch:

p.s. nicht immer alles so bierernst sehen
 
ob diese Minimalisierung sinnvoll ist, muss jeder für sich beantworten.

klar kann man auf Pollack mit Barschwaffen losziehen, in 🇩🇪 springt im schlimmsten Falle Hecht/Zander drauf, in Norwegen kann's dumm ausgehen, besonders wenn dann der PR/FG der 12er Braid zum 30er FC knallt und der Butt mit dem 20g Jighead samt Gummi und 1m FC unten rumschwimmt ...

deshalb dimensioniere ich lieber so, daß zumindest die gesamte Combo 'nem 20kg Butt Chancen für's saubere Releasen lässt ...

aber muss jeder selber wissen.
ich stimme hier teilweise zu: im Süden oder in Westnorwegen ist die Buttgefahr gering beim Pollackfischen, da kann man leichter fischen.
ich würde aber trotzdem nicht UL gehen, pe1.5 und 0.40er FC sehe ich als Minimum - man muss ja ggfs auch Mal einen Fisch vom Blasenrang weghalten können.
meine beiden Hauptcombos (SGS6 und PA90) sind für Warmwasserfische konzipiert, da kann man ganz gut gegenhalten, aber ein 80+Fisch nimmt immer ein paar Meter, selbst an einer schwereren Combo (Bullseye besser boat , Certate 3500hd, pe2). Hitra und nördlich wäre meine Combo eine Fokeeto Twitch mit einer 5000er Rolle und PE2.
 
Was macht das für einen Sinn, mit einem Luftgewehr auf Elefantenjagd zu gehen?
 
Ihr müsst ja nicht gleich die Extremsituationen nehmen... Wenn man die Jungs an der Felswand wegzuppeln kann wäre meine Westin Powerteez mit 28gr ein Traum dafür; im Stillwasser schon Waller mit 1,70 darauf gebändigt. Bei ein wenig Strömung und Butt ist halt Ende.

Ich finde mich da beim Ansatz von @Fleinvær auch am besten wieder. Den 1,20er Butt noch ne reelle Chance geben ist in Revieren mit Buttgefahr schon ein guter Ansatz. Alles was drüber geht ist mit Pollackgeschirr dann eh nur noch Glückssache, da machen wir uns nichts vor. Da müsste man dann aber auch mit der Vorfachschnur 2 Nummern nach oben gehen, sonst lügt man sich in die eigene Tasche. Ich war heuer erstaunt, wie leicht bei einem Hänger ein 0,50er Fluo in der Mitte einfach durchtrennt wird. Wenn er da über ne Kante zieht ist auch rum.
 
Nachdem ich meinem bekannten Revier Bereiche auf Pollack/Dorsch beangle mit unterschiedlichen Tiefen
und/oder Strukturen beangle, würde ich @da Beppe seinen Einwand unterschreiben.
Pauschal „zu leicht“ oder „to much“ denke gibt es so nicht. Man sollte das Revier natürlich auch kennen,
was einen für eine Zielfischgrösse aber auch evtl. Beifänge erwarten kann.

Habe als „leicht“ eine Hearty Rise Divinity mit WG bis 33g am Start mit 2500er Daiwa-Rolle.
Reicht in Tiefen bis 20m und GuFis mit max. 25g sehr gut auch für bessere Fische, zwar mit dann
guter Biegekurve, Fisch ist aber gut handelbar.
Sollte es unstrukturierter und tiefer auf Pollack (und dann evtl. auch mal einen Dorsch) gehen, ist ne
Stippe von SG mit 60g WG und recht straffer Biegekurve in Aktion + entsprechender 3500er Rolle.
Rede hier jetzt aber auch von Fischgrössen bis 80 cm max.

Andere Reviere und größere Kaliber kann und will ich dabei nicht beurteilen.
 
Wenn sich Light Tackle mit sehr gutem Material, optimalen Rollen und entsprechend qualitativen Schnüren, Vorfächern, Kleinteilen, Haken, Ködern nicht durchgesetzt hätte würden wir alle noch 50 lbs Kombos oder schwerer ans Wasser schleifen.

Das hat schon alles seine Richtigkeit und wenn alles perfekt abgestimmt ist und man fängt macht es halt auch am meisten Spaß.

Das geht natürlich denjenigen nicht auf, die auch heute noch mit Tannenbäumen und 5+ Beißstellen losziehen.

Die Masse machts eben nicht mehr, sondern die Klasse
 
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