so, april gebucht - wie siehts fischmäßig aus?

mappel

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Halle Leute,

Habe nun fixiert, - ersten 2 Wochen im April - Bjornevag.

Haben ne Ferienwohnung und ein Rodman 620, mit Gps und Kartenplotter.


Wie siehts eigentlich mit Makrelen um diese Zeit aus? - Jemand Erfahrung mit guten Punkten dort? -

wär für jede Hilfe dankbar.


lg
michael
 
@mappel

Ich war zwar noch nicht direkt in Bjornevag, aber schon im April in Südnorwegen u.a. in Farsund.
Makrele ist es noch zu früh, obwohl wir im Vorjahr Mitte April schon die Erste am Haken hatten.
Mit etwas Glück ist noch reichlich Dorsch da. Riesige Klein- und Portionsköhlerschwärme waren zu dieser Zeit auch immer unterwegs. Auch Pollack ging gut, nur noch nicht im Flachwasser und Ufernah. Stattdessen unter den Köhlerschwärmen. Leng haben wir zu dieser Zeit auch immer etliche erwischt.
Wenn Du auf Mefo angelst, solltest Du zu dieser Zeit auch Glück haben...:]
 
@ Michael

Nach den Erfahrungen diesen Jahres will man eigentlich gar keine Aussichten mehr
abgeben, aber irgendwann muss das Wetter ja mal wieder in den richtigen und
normalen Rythmus zurück kehren (April/Mai 2008 sollen die sieben El-Ninho-Jahre
durch sein). Von daher ist der April eine schöne Zeit, Makrele, da geb ich Ronny
Recht, könnte für grössere Fänge ein wenig früh sein, aber der Hering sollte vor
Ort sein - und mit ihm die interessanten Räuber.

Ein feines "Böötchen" habt Ihr da erwischt, wieviele Leute seid Ihr denn ?
 
also wie meine vorredner schon schrieben mit makrele wirst du woll kein glück haben ausser vieleicht ein paar ortstreue aber der hering müsste da sein :}
 
@mappel

- Dorsch hängt am Hering, ist der da, kommt auch der Dorsch, sonst eher vereinzelt
- Lumb sollte bei entsprechendem Grund immer da sein
- Leng siehe Lump
- Steinbeisser sollte möglichst eine Muschelbank oder -farm in der Nähe sein, dann
- steigen die Chancen
- Pollack siehe Dorsch, gleiches gilt für auch Köhler
 
schöne gegend,ich kram mal nach ob ich dir noch ne skizze mit ein paar stellen schicken kann bei gelegenheit.in dem fjord war ich diverse male zum angeln.mit deinem boot sollten auch etwas entfernter liegende stellen kein thema sein.
 
Köhler und Pollack haben nichts mit dem Hering zu tun. Im März wirst du genug Köhler finden vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Hering ist so eine Sache mal kommt er zeitig mal spät
 
@hübi

das wär mal ne tolle sache ;-)


--

das heißt im grunde genommen sollte ich mir wenn das wetter so einigermaßen mitspielt und mich das pecht nicht direkt verfolgt nicht die übergroßen sorgen machen dass der ausflug zwecks fischmangel flach fällt.


;-)
 
@hübi




--

das heißt im grunde genommen sollte ich mir wenn das wetter so einigermaßen mitspielt und mich das pecht nicht direkt verfolgt nicht die übergroßen sorgen machen dass der ausflug zwecks fischmangel flach fällt.


;-)

so ist es:}
 
hi hoddel, ist mir klar,

was genau wir mitnehmen hab ich noch nicht aussortiert.

wird ne große palette an makks, hering (makrelen)-beifängern jeder größe, pilker von 50g bis 200g, seaeggs, octopusse, usw. bei den ködern geben, die mit herings-fetzen (sofern welche da sind) bestückt werden. bzw. für die herings haken bzw. beifänger mit bissl glitzer und kleinen federschwänzen. viel selbstleuchtendes und glitzerndes. klein bis groß.

bleie von 20g - 500g.



bei den ruten

angefangen mit 2 Ruten (spinruten)(2,20m - 2,50m) , WG 20-80, stationärrollen austauschbar, schnur geflochten(gelb, braun) 0, 19 - 0,40,

2 Ruten, 50-100 (hecht-ruten)(2,20m - 2,50m) , Multirollen, schnur geflochten(gelb, braun) 0,30 - 0,40

2 Bootsruten (1,80m) , WG 100g - 500g, Multirollen, schnur geflochten( gelb), 0,40

mitgenommen...


ich denke da ist schon was dabei - wäre aber für alle tipps dankbar.


vielleicht hat ja noch wer einige fanggründe-tips für mich, sind ja einige stellen wo es von 15 auf 110meter abfällt. (hab ich zumindest auf der karte gesehen)


- hat schon wer erfahrung mit dem boot? (rodman 620) - seetüchtigkeit? - bzw. selbst wenn das wetter nicht unbedingt nett zu uns ist sollte es möglich sein hinter den inseln bzw. im fjord zu fischen.
 
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@mappel

Die Ruten sind okay, aber die Schnur kannst Du vergessen. Die Stärke entspricht Ankertauen, und dann bräuchtest Du enorme Gewichte zum Runterkommen.

Mein Tipp: Fürs Pilken 0.10er bis max. 0.17er Geflochtene und fürs Naturköderangeln 0.17er bis max. 0.25er!:]
 
da ich bei nem netten hecht (süßwasser) schon solche schnüre habe dachte ich dass ich eigentlich mehr benötige.

aber dann werden die eben geändert - danke für den tipp.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@mappel

Du musst immer bedenken, dass Du im Fjord oder auf dem Meer ganz andere Tiefen beangelst wie im Süßwasser. Hier herrscht teilweise eine starke Drift und dickere Schnüre bieten nunmal reichlich Widerstand, so dass es dann immer schwieriger wird, den Grund zu erreichen..

Ich fische beim Pilken 0.12er und beim Naturköderangeln 0.20er. Absolut ausreichend!
 
Ich habe auf meiner Multi 30er drauf und habe keine Probleme. Ich höre immer Wassertiefe im Schnitt angelt mann hier zwischen 15 und 70m bei der Tiefe machen 0,05mm nichts aus. Auf der Stationären habe ich 20er musste aber mehrmals feststellen das speziell beim Kantenbeangeln die Schnur einfach zerschnitten wurde.Ansonsten ist es richtig so schwer wie nötig und so leicht wie möglich.
 
@Klaus

Ich angele aber beim Naturköderangeln gern auch mal über 100 oder 150 m Tiefe. In Lutz seinem Bericht wurden sogar über 300 m beangelt. Auf diese Länge machen 0,05mm Welten aus!!!
Beim Pilken wird tarsächlich zwischen 10 bis 70 m geangelt. Hier verwende ich gern Pilker zwischen 30 und 80 Gramm und die bekommst Du bei Drift mit einer 0.30er definitiv nicht schnell genug runter. Das musste ich anfangs selber feststellen...:]
 
du hast ja tauschbare station. rollen bzw. bestimmt ersatzrollen. nimmsu einfach noch eine etwas dünnere geflochtene mit und fertich ist der lack und probierst es vor ort aus...ich hab auch teilweise in den flacheren gefilden, bis 40m glaub ich, mit mono schnur geangelt..ging auch...einfach die ersatzrolle druff und los. ganz klasse lief es in verbindung mit sehr leichten pilkern (25-37 gr.) erworben im grabbelladen in farsund. fischmässig, nun ja..es war alles vertreten, vom dorsch bis zum seeteufel allerdings keine mengen und teilw. auch nur sehr kleine. wetterbedingt würde ich sagen. das kann kommendes jahr auch wieder ganz anders sein.

gruß
 
schon klar, danke für die vielen antworten.

na dann werde ich hauptsächlich 10-17er geflochtene nehmen.

wegen der tiefe, sehe eigentlich die tiefste erreichbare stelle ohne stundenlang zu fahren bei ca. 150 meter. - vll. bin ich ja blind - aber von 300 metern ist auf der karte keine rede.


das mit der drift ist logisch. hätte ich selber drauf kommen können.

-

nun hätt ich aber noch eine frage.

ist es nicht doch so dass ködergröße über fischgröße aussagt.

ich konnte doch beim süßwasserangeln trotz aller berichte darüber selbst feststellen dass ein lebendköder (in österreich teilweise erlaubt - nicht dass hier jetzt eine diskussion ausbricht) kleinere hechte, welse und zander brachte als ein tot gezupfter größerer köderfisch.

eintscheided nun hier auch ein größerer und schwererer pilker über die größe der fische?

--

ich denke mal (man sollte ja immer gewappnet sein - denn wenn eine fast meterlange seeforelle auf einen rodfederköder beisst ist die hölle los und die schnur reisst mit sicherheit - schon öfters erlebt) ob dass sich nicht auch so mit der 0,10er beim pilkern verhällt.


deshalb wollte ich eigentlich mit der dickeren schnur sicher gehen - was aber logischerweise wegen der drift hier garnicht möglich ist.
 
so gesehen schon..ich konnte feststellen das, je kleiner der pilker, desto grösser der fisch. mit meinem gefährlichem halbwissen würde ich sagen das bei optimal eingestellter bremse der fisch nicht so viel druck ausüben kann das eine 10er schnur reissen würde...das muss schon ein mordsbrocken sein...aber da werden die profis sicher nch was zu schreiben...

gruß
 
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