Wenn der Pollack extrem flach auf den mit Kelp bewachsenen Bergen steht lässt sich die Fischerei eigentlich gut abgrenzen. Stehen sie jahreszeitlich bedingt eher an den 25m Plateaus und den Kanten außen rum mischen sich auch mal Dorsch und Köhler mit rein.
Dorsch dann eher am Grund, Pollack etwas näher am Berg und die Köhler im Freiwasser, jedoch oft ein gutes Stück vom Plateau weg.
Das die großen bzw. vernünftigen Köhler direkt auf dem flachen Plateau stehen hab ich selber nochn nicht erlebt.
Dieses Phänomen kann man auch im hohen Norden beobachten: Auf dem Berg die Zappler, außen rum direkt am Plateau zwischen 35 und 100m die großen Dorsche und wenn man denkt man ist über den Spot getrieben (oft auch Wassertiefen von 100 bis 150m) steigen beim Hochholen die großen Köhler ein.
Sollten beide Arten (bzw. auch der Dorsch) die Zielfische sein macht es schon Sinn gerade auf bzw. an bzw. um die "tieferen" Plateaus von 25 bis 40m mit unterschiedlichen Ködern bzw. Methoden ans Werk zu gehen. Einer mit Gummi, einer mit Pilker. Ablassen, in Grundnähe ein paar Mal auf Dorsch pilken und dann durchspeeden bzw. relativ langsam durch die Wassersäule kurbeln. Gerne auch im Wechsel. So macht ihr euch ein schnelles Bild was, worauf und vor allem wo es am Berg beißt.
An den tieferen Außenkanten kommen dann auch noch die Lengs hinzu.
Jahreszeitlich ist es halt von den Tiefen her sehr variabel, weshalb man da eigentlich Jahr für Jahr neu probieren muss. Wichtig ist, dass man nicht stur am Grund bleibt sondern die Wassersäule komplett durchfischt