Pollack Pollachius. Gezielt angeln?

AW: Pollack Pollachius. Gezielt angeln?

Wir haben im Mai/Anfang Juni im Dalsfjord einige gute Pollacks überlistet. Den besten erwischte natürlich mein Schatz Manuela, nicht ganz schlecht für eine Anfängerin! :Smilie4:

Bernd

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Hallo Kornado,
übermittle Deinem Schatz meine besten Glückwünsche zu dem Prachtfisch, aber womit und wie habt Ihr gefischt?
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Hallo Kornado,
übermittle Deinem Schatz meine besten Glückwünsche zu dem Prachtfisch, aber womit und wie habt Ihr gefischt?

Die Pollacks wurden generell alle auf Al Gag Eels 6/8 Zoll in schwarz gefangen. Entgegen den Ratschlägen die Felswände anzuwerfen und flach zum Boot zu jiggen haben wir die Fische alle vertikal in Tiefen zwischen 40 und 20 m gefangen. Ich hatte die meisten verwerteten Bisse kurz nach dem Ablassen, mein Schatz hat runter gelassen und immer gleichmäßig gaaaaaaanz langsam hochgekurbelt. An einem Tag kam ich gar nicht dazu meine Rute auch mal klar zu machen, weil ich nur damit beschäftigt war ihre Rute fit zu machen, bzw. Fische zu landen und weidgerecht zu versorgen.

Der Köder wurde meistens inhalliert oder es gab auch sehr viele Fehlbisse. Ich musste mich erst dran gewöhnen nach Fischkontakt mit dem Anhieb zu warten bis der Pollack abzog. Allerdings war dann auch oft Schluß wenn ich zu lange wartete. Naja, man lernt ja noch!

Bernd
 
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Das mit den Al Gag Eels kann ich auch bestätigen.
Es wurde natürlich auch mit anderen Ködern gefangen,jedoch war der kleine unscheinbare Whip it Eel in schwarz bei mir letztes Jahr der bringer. Einfach nur eingeholt oder gejiggt.
 
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Die Pollacks wurden generell alle auf Al Gag Eels 6/8 Zoll in schwarz gefangen. Entgegen den Ratschlägen die Felswände anzuwerfen und flach zum Boot zu jiggen haben wir die Fische alle vertikal in Tiefen zwischen 40 und 20 m gefangen. Ich hatte die meisten verwerteten Bisse kurz nach dem Ablassen, mein Schatz hat runter gelassen und immer gleichmäßig gaaaaaaanz langsam hochgekurbelt. An einem Tag kam ich gar nicht dazu meine Rute auch mal klar zu machen, weil ich nur damit beschäftigt war ihre Rute fit zu machen, bzw. Fische zu landen und weidgerecht zu versorgen.

Der Köder wurde meistens inhalliert oder es gab auch sehr viele Fehlbisse. Ich musste mich erst dran gewöhnen nach Fischkontakt mit dem Anhieb zu warten bis der Pollack abzog. Allerdings war dann auch oft Schluß wenn ich zu lange wartete. Naja, man lernt ja noch!

Bernd

ja Fehlbisse gehören zum Pollackangeln dazu.
Ich konnte schon diverse Male beobachten wie ein Pollack nebenher schwamm und den Gufi mehrmals attackierte. Das gute am weichen Köder: der Pollack beisst mehrfach und hängt dann halt beim dritten Mal.

und manchmal beissen die Pollacks wie wild. Letztes Jahr: Fleissig mit Gufis gefischt, dann Pause. Spinnangel mit Gufi wurde über die Bordwand gelegt, um was zu trinken. Der Gufi baumelt 20-30 cm über der Wasseroberfläche hin und her. Plötzlich springt ein 50cm Pollack aus dem Wasser (!!!!!!!!) und knallt auf den Gufi.
 
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Ja das kenne ich. Leider hielten sich diese Trupps etwas zurück in den letzten Jahren.
Wir angeln aber auch mehr auf Tiefe als früher.

Man muss beim Pollackfischen (wie auch sonst) halt etwas probieren. Manchmal sind sie zickig und
das altbewährte geht nicht.

Manchmal stehen sie so tief, dass ich sie mit 20/30g Gufis nicht mehr gut beangeln kann.
Dann fische ich mit Pilker und Twister am Seitenarm. Ist aber keine richtiges "Pollackangeln" mehr 8)


Hallo Kopyto, du alter Schweizer, gibts dich auch noch:Smilie18:

da ich meist offshore angele, werde ich da mit 20-30g nichts. In dem Gebiet um Sula bei Hitra gibt es auch wenig Steilwände, sondern mehr "Pollackwiesen". Da wir oft weit werfen mussten, machen sich dort Gewichte von 60-100g besser. In dem Schärengebiet hatten wir einige Untiefen, die wir angeworfen haben, da es nicht ratsam ist da drauf zu fahren. Allerdings hat das grundnahe Pilken selten was gebracht, dafür aber richtiges speedpilken. Selbst wenn das Boot schon gefahren ist und ich noch schnell eingezogen habe, kamen noch brachiale Bisse. Und gerade bei diesen "Speedbissen" zieht sich der P. den Köder richtig rein.

Da hat er keine Zeit zum zupfen.
 
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Bei uns stehen die Pollacks momentan in der Fischbrut. Kleine Pilker oder Gummifische fangen einigermassen aber die Fliege hat ganz klar die Nase vorn.

Im Winter dagegen laufen auch grosse Sandaale sehr gut, dabei in Tiefen von 40-60m.

Die meisten Bisse, die ich bekomme, sind kleine Anfasser und Zupfer. Dabei werden die Köder dann voll eingesaugt.
Schnelle Köderführung wo die Pollacks dem Köder hinterherjagen funktioniert auch manchmal, die beste Erfahrungen haben wir aber eher mit ruhigen gleichmässig geführten Ködern gemacht.

Gruss
smolt
 
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Hallo Kopyto, du alter Schweizer, gibts dich auch noch:Smilie18:

da ich meist offshore angele, werde ich da mit 20-30g nichts. In dem Gebiet um Sula bei Hitra gibt es auch wenig Steilwände, sondern mehr "Pollackwiesen". Da wir oft weit werfen mussten, machen sich dort Gewichte von 60-100g besser. In dem Schärengebiet hatten wir einige Untiefen, die wir angeworfen haben, da es nicht ratsam ist da drauf zu fahren. Allerdings hat das grundnahe Pilken selten was gebracht, dafür aber richtiges speedpilken. Selbst wenn das Boot schon gefahren ist und ich noch schnell eingezogen habe, kamen noch brachiale Bisse. Und gerade bei diesen "Speedbissen" zieht sich der P. den Köder richtig rein.

Da hat er keine Zeit zum zupfen.

Hi Eisbär
ja klar. War aber nicht sehr aktiv in letzter Zeit. Viel zu tun und dieses Jahr musste ich das erste Mal nach 12 Jahren Norge aussetzen. Ziemlich Hardcore ! Habe dann versucht, nicht zu sehr an Norge zu denken ;(

Ja, kommt halt drauf an wo man auf Pollack angelt. Offshore Pollackangeln muss auch cool sein.
Eigentliche Pollackwiesen kenne ich um Tysnes rum nicht.
Ich angle meistens in den Schären oder am Küstenufer, am liebsten abends bei ruhigem Wasser. Da reicht dann auch leichtes Gerät.
Gruss aus der Schweiz

Kopyto
 
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Das ist sicher immer Situationsbedingt, ein Regel daraus machen sollte man nicht. Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und natürlich mit dem richtigen Köder.
Vor zwei Jahren hatten wir dieses Erlebnis im Sulfjord. Nach einem langen, nicht so tollen Angeltag versuchten wir es noch mal an einem Unterwasserberg 33 m mit Steilkante auf über 100 m. Auf dem Berg wie immer kleine Seelachse und direkt an der Steilkante dahinter große Sicheln auf dem Echolot. Pilker runter, nichts passiert. Gummifisch das gleiche. Also neu angesetzt Pilker runter und einen kleinen Seelachs drauf, direkt hinter der Kante kam schon der brachiale Biss. Wir machten dann in 1 Stunde zwei Wannen voll mit feinsten Pollacks bis über 90 cm.
Die Pilker, Gummifische und Makks wurden ignoriert. Hier waren kleine Seelachse angesagt. Man glaubt gar nicht was alles in so ein Pollacklucke passt.
Probieren bringt den Fisch....:genau:
Gruß Jörg
 
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Hallo allerseits!

Bisher konnte ich Pollacks erst im letzten Jahr gezielt überlisten (war auch der erste Versuch, insofern schon ganz gut) und das habe ich bei Hitra an der nördlichen Seite der Insel Herøya direkt bei dem Felsen Sjøbryøya.
Da war es so 10-20 Meter tief und wir haben kleine Kopytos, SavageGear Sandeels und die Slim Jane am 24g Kopf in Richtung der Felswand geworfen.
Da es aber alle Tage recht windig war, wurden wir immer sehr schnell zum Felsen oder davon weg getrieben und hatten kaum Zeit zum Angeln. Kennt ihr da noch andere Stellen an denen die Pollacks stehen? bei der Brücke zum Knarrlaggsund haben wir es auch versucht, aber da war oft viel zu viel Wind für unser kleines Boot.

Ich hoffe dass beim nächsten Urlaub in Norwegen mal etwas besseres Wetter ist, aber das kann man ja nicht beeinflussen.
Ggf. geht es an den Hardangerfjord. Hat da schon jemand mal Erfahrungen mit Pollacks gemacht und vielleicht sogar vom Ufer aus?

Beste Grüße,
Max

:P
 
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Moin Max, alles gut?:) lange nichts gehört von dir!

Wir hatten dieses Jahr auf Hitra einige Pollacks inmitten der klein Seelachsschwaerme oder rings herum.
War eine Bergkette unter Wasser, von 20 auf 70 auf 15 auf 60 auf 30 auf 80, so nach dem Prinzip. Der Seelachs stand je nach Wind/Strömungsrichtung an einer Seite des Berges, nachdem der Schwarm vorbei war hatten wir dann nur noch Pollack-Bisse. Alle auf Sandaal

Vg
Markus
 
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Auf der Westseite von Ulvøya zwischen den Schären hatten wir mal vor ü 10 Jahren im Mai einige gute, aber im Grunde hast du die überall um Hitra/Frøya,Sula. Einfach an Untiefen richtig speedpilken und man weiß schnell ob welche da sind.
 
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Danke für die Antworten!

Ich habe das Gefühl, dass ich viel zu akribisch nach "dem perfekten Platz" suche und vielleicht auch eine etwas falsche Vorstellung davon habe. Westlich von Ulvøya sah es für mich so aus als würden die Steilwände nicht steil genug ins Wasser abfallen. Was da genau Unter Wasser war, weiß ich nicht mehr. Wir hatten aber auch keinen Kartenplotter wodurch es etwas schwer war so Plateaus anzufahren.
Naja, bei weniger Wind und Strömung geht das nahe ran fahren an den Felsen im nächsten Urlaub dann besser.
In welcher Tiefe würdet ihr denn den Köder bewegen wenn die Wand direkt am Ufer auf 10m Tiefe abfällt und dann bis zum Boot auf 15-20m Tiefe geht? Wir haben bis knapp vor die Wand geworfen und etwas absinken lassen (so auf 6m?!) und dann sehr langsam eingeholt. Der Sandaal war dann als die Schnur steil ins Wasser ging so bei 10m. Dabei musste man schon sehr mit dem Kelbwald aufpassen.
Vielleicht brauch ich mal ein Pollackguiding live vor Ort. Wenn man im Boot sitzt ist das immer nochmal ganz anders.


@Markus: Ja, bin wieder da, viel gereist, aber leider ohne Angel was mich im Endeffekt mehr als ein Mal sehr geärgert hat - wird nie wieder passieren.. :)
 
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Glaub ich nicht, dass Du ein Guiding brauchst.
Einfach loslegen. Der Erfolg stellt sich von selbst ein. Ein paar grundsätzliche Tipps (wo suchen) sind ja schon gegeben worden.
Was mich betrifft, war der Pollack über Jahre mein absoluter Lieblingsfisch. Im Juni in die Ecke Skalvikfjord (der Leuchtturm ist da quasi Einheimischer).
Methoden: Alles, was leicht ist. Hauptsache Light Tackle in Super Light. Kleine Jigs (bis 40g), Gummis mit leichten Köpfen, Stickbaits, Wobbler. Alles funzte. Sogar die Oldschool Hechtfischerei mit Öpper und nem Hering als Köder war gelegentlich der Burner.

Ne grundsätzliche Gebrauchsanweisung könnte ich gar nicht geben. In Hitra vor Kvenvaer gabs im Offshore echte Pollack Berge. RonZ und gut iss. Oder sonstige Sandaal Köder. Langsame Köderführung. Nicht sofort anschlagen. Das übliche Spiel halt.
Ich befürchte, was Pollis betrifft, bin ich ein sog Viersteller. Mit einem gravierenden Makel. Die 10kg Marke hab ich nie geknackt. Traumatisch für so einen Ehrgeizling wie mich.
 
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Ich hab inzwischen jegliche Google und Foreneinträge durch zu Pollack und ähnlichen Suchbegriffen. Insofern sollte eigentlich genug Theorie vorhanden sein. Bei dem Wetter im April auf Hitra war nur leider praktisch nicht daran zu denken auf Unterwasserbergen/Plateaus zu angeln, weil die Wellen sonst dreimal ins Boot gekommen wären. :/ Ein richtiges Guiding ist vllt nicht notwendig, aber zumindest mal jemanden an Bord haben, der schon mehr Erfahrung hat als ich. :)

An Tackle hatte ich im letzten jahr eine Penn Sargus 4000 mit dünner geflochtener drauf und eine Uraltangel die mir dann gebrochen ist. Als neue Rute gibts ab jetzt eine Savage Gear Roadrunner XLNT Travel in 20-80gWG. Dazu SavageGear Sandeels in 23g und 42g in Pink und weiss-gelb, einige Kopytos mit Köpfen zwischen 24g und 50g und Twister in rot mit 14-24g Kopf und die Slim Jane SP auf 24g Kopf.

Vielleicht finde ich ja im nächsten Jahr mal so einen Pollackberg und dann ist das Eis gebrochen. :bindafuer:

Lecker ist der Pollack ja allemal. Der letzte wurde zu Ceviche verarbeitet.
 
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Was man vielleicht noch sagen kann ist das man nicht als zu lange an einem Platz verharren sollte, wenn nix beißt.....Motor an!
Habe die Erfahrung gemacht das die Jungs recht wanderfreudig sind.In dem von mir beangelten Gebiet habe ich aus den letzten 6 Jahren ca.15 Spots und die werden einer nach dem anderen abgeklappert bis es knallt.

Köder die du hast sind ja schon Ok,eventuell wenn ne langsame Köderführung nicht funzt ruhig mal nen 60g Kopf in 20m Wassertiefe mit ordentlich Tempo und Spinnstopps durchs Wasser Orgeln,es gibt halt Tage da brauchen die Jungs auch mal Tempo :bindafuer:


P.s.Das bezieht sich jetzt aber auf Offshore Gebiete,wie das in Fjorden läuft bin ich Leie.

Gruß Björn
 
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So unterschiedlich sind die Meinungen, wie das mit fast allem ist. Einer angelt an steiölen Wänden, einer an Untiefen, einer langsam einer schnell:flaggen14:. Alles wird gehen, wenn der Pollack da ist und der ist um Hitra reichlich vorhanden.
 
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Ich würd definitiv noch etwas Metall dazupacken. Z.B. die guten alten Klassiker namens Stingsilda, ein paar nette Mefo Blinker etc.
Noch heute schaue ich mit breitem Grinsen in meine Old School Pollack Tacklebox. Mehr als 40g. Viel zu heavy.
Na klaro hängt es - wie immer - von den konkreten Bedingungen in einem bestimmten Revier ab. Skalvikfjord ist im Grunde Fischen auf einem See. Mehr als 60m Tiefe gibts da nicht.

Das für mich netteste war aber, dass wir ohne jedes technische Hilfsmittel gefischt haben. Nix Echo, nix Plotter. 10 PS Nussschale mit Anker (ganz wichtig). Ein kurzer Blick auf die Seekarte. Das war's.
Um so genauer haben wir uns natürlich angeschaut, was sich auf dem Wasser abspielte. Strömungskanten, Seeschwalben etc.
Spinnruten bis max. 40g WG. Plus 3000er Shimano Spinne (Twinpower F, irgendwann Stella). Also sowas von Light in einer Zeit, in der noch keine Socke über Light Tackle schwadroniert hat.

Heute hab ich für so was ne Smith Seabassrute ( Dragonbait 72 H) plus Stella 3000 FE.

Schon damals war es übrigens kein Problem, wenn mal ausnahmsweise auch fette Köhler (bis 20 Pfund) oder Dorsche bis 30 Pfund der Auffassung waren, den Köder nehmen zu wollen. Auch die wurden rausgedrillt.

Und - so leid es mir tut: Die Jungs, die mit Norwegen Classic (30lb, Multi, Tannenbaum) unterwegs waren, hatten null Chance. Die haben im Zweifel die Fische eher verscheucht. Übrigens aus einem ganz simplen Grund: Man musste werfen. Vertikalfischen, also runterlassen, war nicht wirklich der Burner. Im Grunde also klassisches Spinnfischen. Und das geht nun mal nicht mit Atom Gerät.

Ich glaub, ich muss mal wieder zum Skalvikfjord. Heilbutt ade, auch wenn's mit LT ''geil'' ist.
 
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@Harder, sag bescheid, ich komm mit :)
 
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Kein Problem.
Ein junger Kerl wie Du ist perfekt. In meinem Alter muss man über betreutes Angeln nachdenken.

Björn,
ich beschreib mal ein Traumszenario: Fischen in den Abendstunden in die Nacht hinein. Auflaufendes Wasser mit starkem Tidenhub, also lecker Strömung. Ruhiges Wetter ohne viel Wind. Die Tobiasfische sind da.
Ich baller an den ersten Spot, die ''Insel''. Links und rechts so ne Art Mini Straumen. Vor der Insel 60m. Dh die Flut drückt die Fische den Berg hoch. Boot wird im Flachen geankert. Köder rausballern bis zum Horizont. Absinken lassen bis zum Geht nicht mehr. Dann langsam den ''Berg'' hocharbeiten. Pollackgarantie, an der Stelle.
Ohne Ankern und nur Pilken keine Chance. In ein paar Minuten bist Du durchgetrieben. Und hast im Zweifel lediglich Norwegen am Haken gehabt.
Kann auch sein, dass die Bronzebuckel an der Oberfläche jagen. Also Wobbler drauf ( 1m Tauchtiefe). Und peng. Null Hängergefahr auch bei extrem flachen Wasser (2-3m). Auch da treiben sich die Pollis rum.


Sorry, ich bin auch heute noch begeistert, wenn ich dran denke!!
 
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