Lohnt sich ein Echolot???

SaberRider

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Hola,

ich war bis jetzt 3 mal in Norwegen (2x Stavanger, 1x Romsdalfjord). Die beiden ersten mal ohne Echolot und den Besuch am Romsdalfjord machten wir mit einem in Deutschland geliehenen Echolot. Ich bin kein Experte in solchen Dingen, aber fiehl mehr als die Tiefenanzeige konnte ich dem Ding nicht entnehmen.

Jetzt haben wir für nächsten Juli / August ein Haus in Einvika (Lil Lofoten) am Folda Fjord gebucht. Bei dem 17 ft. Boot, welches zu dem Haus gehört, ist garantiert kein Echolot dabei und eines für 3 Wochen ausleihen kostet entsprechend.

Lohnt sich das Ausleihen eines Echolots überhaupt? Was meint ihr dazu?

Grüße und schonmal Danke....

Gøran
 
moin,
erst mal ein "willkommen"!
zum echo und zu seinem einsatz kann ich hoddel nur beipflichten. ich bin wirklich fürs angeln, wie es die urväter taten, doch ein echolot möchte ich nicht missen.
das ding als "fischfernsehen" zu nutzen, hecktisch montage raus und wieder rein und zu glauben, dass man das teil, das da unten zu sehen ist, auch kriegt, halte ich für albern. nur auf die seekarte und meine navigatorischen kenntnisse möchte ich mich aber auch nicht verlassen.
ich würd das geld für die ausleihe ausgeben.
bernd
 
Moin SaberRider....

ich denke mal, dass sich ein Echolot immer lohnt .... alleine schon aus den Gründen, die Hoddel gerade geschrieben hat.

Ob du dir nun hier ein Echolot leihst oder gar selbst eins kaufst, weil bei eurem nächsten Tripp keins dabei ist, würde ich von folgenden Faktoren abhängig machen...

1. Wenn du immer nach Norwegen fährst und auch weiter fahren willst, wo kein Echolot zum Boot gehört, das kann schon sein, wenn du immer zum selben Vermieter fährst, dann würde ich mir keins leihen sondern kaufen.

2. Normal ist es in Norwegen so, speziell bei Vermietern die sich auf Angler eingeschossen haben, dass zum Boot immer ein Echolot gehört. Meistens auch schon mit intrigiertem Kartenplotter. Also wäre hier ein Kauf überflüssig.

3. Ich denke, wenn du schon mehrmals ein Echolot dir ausgeliehen hast, dann hättest du dir auch schon ein eigenes kaufen können, weil es schon gute Geräte für relativ wenig Geld gibt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also ohne Echolot in völlig unbekanntem Gebiet loszulegen ist schon wie die Nadel im Heuhaufen suchen...Sogar in bestens bekanntem Gebiet findet man die Kanten einfach nur mit Echolot oder/und Kartenplotter.
Wir haben unser Humminbird allerdings im Urlaub meist nicht mehr dabei, da es ja zum großen Teil schon inklusive ist oder man sichs eben leihen kann...das ist doch nicht so teuer, oder?
Aber wenn ihr Platz im Auto habt und in was Vernünftiges investieren wollt, lohnt sich ein Echolot allemal...
 
Hei!
früher gabs bei Zeitungsabo´s mit kleiner Zuzahlung ganz passable Geräte für den der den andern geworben hat, man muss also jemanden haben der da hilft. Würd ich mich mal drüber informieren was im Moment so angeboten wird und was das dann insgesamt kostet. sooo teuer sind die Dinger ja garnichtmehr und bald ist Weihnachten :-)
bsp: 2 jahresabo 2x36= 72€ + 40€ Zuzahlung, bei ruteundrolle, Eagle CUDA 128
ich find die zeitung nicht so dolle und das Gerät kenn ich nicht, hm, das Gerät gibts ungefähr fürs gleiche Geld im Handel, so gibts halt noch das Abo dazu, ich weiss nicht, rechnen und vergleichen, könnte ganz okay sein:?
 
Hallo, liebe Freunde
habe mir 2004 mal ein Echolot gemietet und bin den ganzen Tag nur den Fischen hinterhergefahren, natürlich ohne etwas zu fangen. Nach diesen Urlaub war klar - nie wieder ohne, und so habe ich mir im selben Jahr gleich eins zugelegt.
Seitdem suchen wir die erfolgversprechenden Stellen im Vorfeld immer auf den Seekarten, und mit Hilfe des Echolots finden wir sie meist auch. Ob Fische angezeigt werden spielt für uns keine Rolle.
Ohne Echolot kann ich mir keine Ausfahrt mehr vorstellen.
Grüße aus Mainz
Harald
 
Ok, da is doch schonmal ne ganz klare Tendenz zu erkennen :)

Wie gesagt... wir habens am Romsdalfjord auch nur zum Untergrund und Tiefe Messen verwendet. Ohne Echolot hätten wir da auch öfter dumm aus der wäsche geschaut.

Also wars eigentlich nur glück dass wir ohne Echolot auch gefangen haben die die irren (Seelachse ab 100cm, Steinbutt und Dorsch).

Werd dann mal den Winter über die Augen offen halten nach nem schönen Gerät und mir den Kauf überlegen. War 100%ig nicht das letzte mal dass wir da rauf fahren :)

Danke nochmal für die schnellen und interessanten Antworten. Bin positiv überrascht :)

Greetings :)
 
Hallo, liebe Freunde
habe mir 2004 mal ein Echolot gemietet und bin den ganzen Tag nur den Fischen hinterhergefahren, natürlich ohne etwas zu fangen. Nach diesen Urlaub war klar - nie wieder ohne, und so habe ich mir im selben Jahr gleich eins zugelegt.
Seitdem suchen wir die erfolgversprechenden Stellen im Vorfeld immer auf den Seekarten, und mit Hilfe des Echolots finden wir sie meist auch. Ob Fische angezeigt werden spielt für uns keine Rolle.
Ohne Echolot kann ich mir keine Ausfahrt mehr vorstellen.
Grüße aus Mainz
Harald

Finde ich die erfolgsversprechenden Stellen mit dem Echolot wirklich ? Wenn ich auf dem Meer bin , ist es sicherlich schwer ohne weitere Navigationshilfsmittel mein Unterwasserplateau usw. zu finden . Deswegen bin ich am überlegen , mir ein GPS Handgerät zu zulegen . Da GPS absolutes Neuland für mich ist , bitte ich Euch für hilfreiche Infos . Gibt es zu diesem Thema gute Literatur ?
 
Also mit etwas Kenntnis in der Navigation findet man die Stellen auch ohne GPS. Vor allem, wenn man die Feinabstimmung dann mit dem Echolot vornimmt.


Hoddel

Also Horst ich weis nicht ob man das so stehen lassen kann !:?

Grade wo GPS-Geräte jetzt so günstig zu haben sind. Was machen den die Navigationskenntnisse wenn Nebel aufzieht........ 8o
Ich finde ein Gutes Echolot , damit meine ich ein Doppelfrequenzgerät , und ein GPS sind heute ein unbedingtes Muss.
Wir als Gruppe habe das auch sehr schnell erkannt und es hat sich bisher gelohnt. Es waren schon einige überrascht was so alles Möglich ist mit einem DF-Gerät.
Auch beim GPS haben wir schnell gelernt das eine Kartendarstellung zwar nicht unbedingt notwendig aber doch sehr hilfreich ist selbst wenn keine Seekarten installiert sind .
So endschied ich mich schon nach dem ersten Norgetrip mein Garmin GEKO gegen ein Etrex- Legend auszutauschen .
Lieber auf ne neue Rute verzichten als auf nen gutes GPS .Natürlich sollte das auch auf den Fischfinder zutreffen.

Gruß
Frank
 
Habe mir gerade das Lowrance M52 iSGPS für 300€ gekauft da hast du eigentlich alles was du für den Urlaub brauchst
 
Für die Tiefe habe ich das LMS 339 aber das M 52 sollte für einen Angelurlaub ausreichend sein
 
Ich fahr auch immer mit Echolot und GPS Handgerät los.
Für beide Geräte gilt, dass man sich erstmal richtig einfuchsen muß, dann erhält man viele Informationen, auf die man nicht mehr verzichten möchte.
Die Sicherheit spielt natürlich auch eine Rolle, denn den Anleger und einen Ansteuerungspunkt im GPS führen Dich immer sicher nach Hause, egal was das Wetter grade macht.
 
Zitat tiveden
Die Sicherheit spielt natürlich auch eine Rolle, denn den Anleger und einen Ansteuerungspunkt im GPS führen Dich immer sicher nach Hause, egal was das Wetter grade macht

Würde ich so auch nicht stehenlassen denn:

Was ist wenn wirklich sehr dicker Nebel ist mit dem anderen Schiffsverkehr ? Radar haben diese Geräte noch nicht ;< :D

Oder was ist, wenn du keine Seekarte hast oder du sie nicht richtig lesen kannst mit evtl. Unterwasserbergen ?

Oder was ist denn, wenn die Geräte mal versagen mit der Sicherheit??????

Ich denke, dass diese Geräte zwar das ganze sehr vereinfachen, jedoch sollte mann immer noch traditionell navigieren können und auch eine Seekarte richtig lesen können.
 
@bromsenkoenig

ok, dem anderen Schiffsverkehr siehste damit nicht, aber man angelt nicht immer in stark befahrenden Gewässern.

dazu ja die Ansteuerungsmarkierung, damit man aus einem gewissen sicheren Gebiet, erst die Ansteuerung anfährt, und dann seinen Markierungen bis zum Anleger folgt.

na sicher kann die Kiste kaputt gehen, mir kann auch die Seekarte über Bord gehen, usw. aber es ist wieder ein Stück Sicherheit mehr.

Das man mit der Navigation auf traditionelle Art vertraut sein sollte, und auch eine Seekarte lesen können muß, da geb ich Dir Recht, ist selbstverständlich.
 
Ohne GPS und Echolot würde ich nicht mehr gerne nach Norge fahren. Fahre aber auch mit eigenem Boot, und da ist GPS und Echo selbstverständlich.

So sah übrigens an manchen Tagen unser Echoschirm aus:

Und so sahen dann die Dorsche unter dem Köhlerschwarm aus:
 
nach norwegen nehme ich keins mehr mit, denn dort ist seit jahren- egal wo ich war - immer kombinierte technik bereits an board gewesen...
für die ostsee hab ich ein eagle, das reicht, um die tiefe zu wissen und gut is...zehn mal wichtiger ist im übrigen ein gps...ohne so etwas fahr ich nicht raus...hab schon einmal nebel auf dem wasser erlebt...einmal reicht...
 
nach norwegen nehme ich keins mehr mit, denn dort ist seit jahren- egal wo ich war - immer kombinierte technik bereits an board gewesen...
für die ostsee hab ich ein eagle, das reicht, um die tiefe zu wissen und gut is...zehn mal wichtiger ist im übrigen ein gps...ohne so etwas fahr ich nicht raus...hab schon einmal nebel auf dem wasser erlebt...einmal reicht...

Wir nehmen unser DF-Gerät weiter mit nach Norge und das hat sich bisher immer als richtig erwiesen.
Wenn ich wie dieses Jahr die Anzeige des Leihgeräts (Fest auf dem Boot) und unserem vergleiche bin ich auch heilfroh das wir uns für diesen Schritt entschieden haben.:rolleyes:
Mit 200kh ist nämlich ab 150m zappenduster ;<
Scheinbar bin ich auch Schuld daran das sich eine hier bekante Persönlichkeit komplett neue Fishfinder für seine Leihboote kauft :D

Mit der Zweiten (Frequenz) sieht man halt besser 8)

Gruß
Palometta
 
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