Elektro Mobilität

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Die Löschlanze ist mit großer Sicherheit erst mal ne echt Hausnummer für die Feuerwehrleute. In einen brennenden 700 V Akku einen Gegenstand zu rammen halte ich laienhaft für seeehr mutig, weil der Akku nicht wie ein Lagerfeuer brennt, sondern nach allen Seiten sehr heiße Lichtbögen und Flammen entstehen. Die Feuerwehr ist, wenn sie schnell ist, 10 min nach Brandentstehung vor Ort, da brennt der Akku meist schon eine viertel Stunde, Hut ab, ich wäre da raus.

Man muss aber sagen, das Brände kein rein auf E-Autos beschränktes Thema sind. Was beim E-Auto besonders ist, sind die hohe Gleichspannung und die extrem hohe Ladungsdichte. Aber mal Hand aufs Herz, so richtig prickelnd ist es auch nicht auf einem 70l Benzintank zu sitzen.

Und noch etwas zur Themendiskussion: Ich bin ein Gegner jeglicher Form von Subventionen. Warum? Subventionen sind in meinen Augen unehrlich und sie verschleiern den Blick auf Realitäten. Objektive Realitäten sind aber notwendig, um sinnvolle Entscheidungen zu treffen, um Risiken objektiv zu bewerten und vor allem, um glaubwürdig zu sein.
 
Die Löschlanze ist mit großer Sicherheit erst mal ne echt Hausnummer für die Feuerwehrleute. In einen brennenden 700 V Akku einen Gegenstand zu rammen halte ich laienhaft für seeehr mutig, weil der Akku nicht wie ein Lagerfeuer brennt, sondern nach allen Seiten sehr heiße Lichtbögen und Flammen entstehen. Die Feuerwehr ist, wenn sie schnell ist, 10 min nach Brandentstehung vor Ort, da brennt der Akku meist schon eine viertel Stunde, Hut ab, ich wäre da raus.

Man muss aber sagen, das Brände kein rein auf E-Autos beschränktes Thema sind. Was beim E-Auto besonders ist, sind die hohe Gleichspannung und die extrem hohe Ladungsdichte. Aber mal Hand aufs Herz, so richtig prickelnd ist es auch nicht auf einem 70l Benzintank zu sitzen.

Und noch etwas zur Themendiskussion: Ich bin ein Gegner jeglicher Form von Subventionen. Warum? Subventionen sind in meinen Augen unehrlich und sie verschleiern den Blick auf Realitäten. Objektive Realitäten sind aber notwendig, um sinnvolle Entscheidungen zu treffen, um Risiken objektiv zu bewerten und vor allem, um glaubwürdig zu sein.
vor allem wirken sich Subventionen direkt auf die Preisgestaltung aus.

Ich nehme an keiner hier wird so blauäugig sein daß er sich bei ner Subvention tatsächlich Investitionsanteile spart - grad bei den Heizungssubventionen hat man ja gesehen, daß flugs die Preise nach oben angepasst wurden.

je weniger sich der Staat einmischt, desto weniger Mist kommt raus
 
Das war das Ursprungsthema.
Richtig Christian, das Thema wurde wirklich zu sehr zerzaust. 😇 Also mach ich mal einen Anfang und Versuch zum Thema zurück zu kehren.

Zitat und Eingangsposting von Gärtner:
"Ich werde nächstes Jahr wieder nach Norwegen zum Angeln reisen und denke darüber nach,
mir dazu einen Tesla zu borgen und ein besonderes Reiseabenteuer zu planen.
Ca. 2.200 km ohne Fähre und ca. 12 x tanken.
Aber ich habe mich noch nicht entschieden und möchte hier im Forum fragen wer mit E Autos
schon Reiseerfahrungen in Norwegen, Schweden oder Dänemark hat und diese teilen will."

Meine Einschätzung dazu:

Mit den erlaubten Geschwindigkeiten in Schweden und Norwegen schafft man pro Ladung mit einem Tesla rund 400 Km. Rechnet man 2200 Kilometer Strecke, kommt man mit ca. 6 Volladungen (max. 1 Stunde) durch. Also brutto ca. 6 Stunden mehr Zeitaufwand.

Wenn man die sowieso benötigten Pausen für diese Strecke auch für das Laden nutzt (also ein bisschen geschickt plant), kann man mindestens nochmal 2 Stunden abziehen. Mehraufwand (pessimistisch gerechnet) also etwa 4 Stunden pro Strecke, oder 8 Stunden für beide Strecken. Im Gesamten betrachtet also vertretbar. Ausser die Reise ist sehr kurz geplant, aber dann finde ich eine solche Nordnorwegen-Geschichte auch mit einem Verbrenner grenzwertig.

Wo es aber hakt ist, wenn man dies mit einer grösseren Truppe plant, wo sonst Z.B. ein Verbrenner Bulli ausreichen würde. Die aktuellem E-Bullis (oder ähnlich) haben einfach (noch) nicht die Reichweite, welche sie für uns brauchbar machen würde. Aber mit einem Tesla Model Y, oder Model 3 zu zweit (oder vielleicht noch zu Dritt) geht das schon - wenn man bereit ist, ein bisschen mehr Zeit einzuplanen. Am vorhandenen Ladenetz auf der ganzen Strecke liegt es sicher nicht mehr.

Grüss Dich, Fredi
(Spoiler: Sollten wir es endlich mal gemeinsam schaffen auf Vågan aufzuschlagen, werden wir wohl fliegen müssen)
 
Und noch etwas zur Themendiskussion: Ich bin ein Gegner jeglicher Form von Subventionen. Warum? Subventionen sind in meinen Augen unehrlich und sie verschleiern den Blick auf Realitäten. Objektive Realitäten sind aber notwendig, um sinnvolle Entscheidungen zu treffen, um Risiken objektiv zu bewerten und vor allem, um glaubwürdig zu sein.
Habe gelesen das die Technologische Überlegenheit der USA der Firmen aus Silicon Valley auf dem Mondfahrprogram basiert.
Weil da durch das Geld rein pumpen so viel Wissen damals geschaffen wurde.
Wer nicht Subventioniert der stirbt Wirtschafftlich, könnte man auch sagen, weil er von der Konkurenz die Subventioniert abgehängt wird.
 
Richtig Christian, das Thema wurde wirklich zu sehr zerzaust. 😇 Also mach ich mal einen Anfang und Versuch zum Thema zurück zu kehren.

Zitat und Eingangsposting von Gärtner:
"Ich werde nächstes Jahr wieder nach Norwegen zum Angeln reisen und denke darüber nach,
mir dazu einen Tesla zu borgen und ein besonderes Reiseabenteuer zu planen.
Ca. 2.200 km ohne Fähre und ca. 12 x tanken.
Aber ich habe mich noch nicht entschieden und möchte hier im Forum fragen wer mit E Autos
schon Reiseerfahrungen in Norwegen, Schweden oder Dänemark hat und diese teilen will."

Meine Einschätzung dazu:

Mit den erlaubten Geschwindigkeiten in Schweden und Norwegen schafft man pro Ladung mit einem Tesla rund 400 Km. Rechnet man 2200 Kilometer Strecke, kommt man mit ca. 6 Volladungen (max. 1 Stunde) durch. Also brutto ca. 6 Stunden mehr Zeitaufwand.

Wenn man die sowieso benötigten Pausen für diese Strecke auch für das Laden nutzt (also ein bisschen geschickt plant), kann man mindestens nochmal 2 Stunden abziehen. Mehraufwand (pessimistisch gerechnet) also etwa 4 Stunden pro Strecke, oder 8 Stunden für beide Strecken. Im Gesamten betrachtet also vertretbar. Ausser die Reise ist sehr kurz geplant, aber dann finde ich eine solche Nordnorwegen-Geschichte auch mit einem Verbrenner grenzwertig.

Wo es aber hakt ist, wenn man dies mit einer grösseren Truppe plant, wo sonst Z.B. ein Verbrenner Bulli ausreichen würde. Die aktuellem E-Bullis (oder ähnlich) haben einfach (noch) nicht die Reichweite, welche sie für uns brauchbar machen würde. Aber mit einem Tesla Model Y, oder Model 3 zu zweit (oder vielleicht noch zu Dritt) geht das schon - wenn man bereit ist, ein bisschen mehr Zeit einzuplanen. Am vorhandenen Ladenetz auf der ganzen Strecke liegt es sicher nicht mehr.

Grüss Dich, Fredi
(Spoiler: Sollten wir es endlich mal gemeinsam schaffen auf Vågan aufzuschlagen, werden wir wohl fliegen müssen)

Da die heutigen E-Autos mit besseren Navis Ihre Ladestops am besten selber Plannen können und Tesla das am besten kann, so wäre es sinnvoll sich einfach in einen Tesla zu setzen und die Strecke eingeben. Paralel dazu auf Smartphone Google Maps für Verbrenner und dan würde man den Unterschied sehen.
Wenn man selber die Möglichkeit nicht hat, so könnte man jemand fragen der es kann, z.B im E-Auto Forum.
 
Wieviele Versuche hat man denn,um den Akku zu treffen ?
Wieviele Schichten Blech muß man denn durchdringen ?
Muß man dafür ,um das Blech zu durchstoßen, Bodybuilder sein ?
Wie bekommt man raus,welche Stelle des Akkus brennt ?Es bringt ja nichts, wenn diese Lanze vorne rechts in den Akku gerammt wird,dieser aber hinten links brennt !

Fragen über Fragen !

Minute 1:40

Da die heutigen E-Autos mit besseren Navis Ihre Ladestops am besten selber Plannen können und Tesla das am besten kann, so wäre es sinnvoll sich einfach in einen Tesla zu setzen und die Strecke eingeben. Paralel dazu auf Smartphone Google Maps für Verbrenner und dan würde man den Unterschied sehen.
Wenn man selber die Möglichkeit nicht hat, so könnte man jemand fragen der es kann, z.B im E-Auto Forum.

Das kann jeder selber ausprobieren:


Fahrzeut auswählen, Start und Uiel auswählen, Spaß haben.
 

Minute 1:40



Das kann jeder selber ausprobieren:


Fahrzeut auswählen, Start und Uiel auswählen, Spaß haben.

Funktioniert doch nicht so wie ich gedacht hatte. Der Angezeigte Zeitunterschied von der Seite mit Model Y Long Range und Google Maps, von meinem Wohnort nach Hitra, ca. 2100km, waren gerade mal 1 Stunde 9 Minuten. Google Maps rechnet auch noch die Aktuellen Verkehrsverhältnisse ein, so dürfte der Unterschied je nach Tageszeit wann man es durchspielt erheblich schwanken .
 
Na ja.
Im Prinzip ist was hier läuft das man bei BMW die zukünftigen Globalen Entscheidungen der Politik in Umweltfragen falsch eingeschätzt hat und jetzt diese Entscheidungen die gegen einen laufen kritisiert, auch Teils mit Argumenten die jeden Informierten als Volkverdummung ankommen.
Erstens der Mangel von Lithium und Kobalt ist für die Zukunft Unintetessant weil diese Werkstoffe in Zukünftigen Baterien eine Untergrordnette bis keine Rolle Rolle spielen werden und wie man am Lihiumpreis sehen kann die Kapazitäterweiterungen schneller wachsen als die Nachfrage.
Auch der Bedarf seltene Erden wie Neodym werden dank Entwicklungen wie z.B des Deutschen Zulieferers Mahle auch reduziert,. Ein Elektromotor braucht nicht zwingend Permanentmagneten.
Bei BMW war man mit Elektroauto gut dabei. Aber man hat es geschlossen und die Fachleute sind nach China gegangen und wenn ich richtig informiert bin bauen die dort die Marke MG die jetzt groß Markanteile gewinnt.
Dem Daimler gehörten mal rund 10% von Tesla. Aber auch hier fiel die Entscheidung die für aus heutiger Sicht lächerliche 2 Milliarden zu verkaufen.
Shitt happens.
 
Den Bedarf an Energie vernachlässigst du offensichtlich. Ist ja auch nicht so wichtig .

Wir haben genug Energie um nahezu JEDEN Bedarf zu decken.

Allein die Sonne...puh.

"Als die größte Energiequelle liefert die Sonne pro Jahr eine Energiemenge von etwa 1,5 · 10^18 kWh auf die Erdoberfläche. Diese Energiemenge entspricht mehr als dem 10.000fachen des Weltenergiebedarfs der Menschheit im Jahre 2010 (1,4 × 10^14 kWh/Jahr)."
 
Jaaa, die Sonne,
nur speichern müsste man es können.
Jetzt kommt mir nicht mit der derzeitigen Akkutechnologie daher.
Das mag für ein paar wenige funktionieren, aber für sie meisten der Bevölkerung nicht.
Wie wäre es die Energie der Blitze zu speichern---kannst Du dein Haus für ein Jahr mit Stom versorgen mit einem Blitz soviel Energie ist da drinnen.
Oder mit unseren Buschfeuern, da könnte man doch Wasser erhitzen und für den Winter oder zum Kochen verwenden.
 
Jaaa, die Sonne,
nur speichern müsste man es können.
Jetzt kommt mir nicht mit der derzeitigen Akkutechnologie daher.
Das mag für ein paar wenige funktionieren, aber für sie meisten der Bevölkerung nicht.
Wie wäre es die Energie der Blitze zu speichern---kannst Du dein Haus für ein Jahr mit Stom versorgen mit einem Blitz soviel Energie ist da drinnen.
Oder mit unseren Buschfeuern, da könnte man doch Wasser erhitzen und für den Winter oder zum Kochen verwenden.

Sehr sachlich 😉

Aber den wesentlichen Punkt hast du erkannt. Speicherung und Transport ist die Herausforderung.

Nicht die Höhe des Energiebedarfs. Und um die ging es im Vorpost.

@WalKo hat da schon Recht, das Zispes Statement durchaus als politisches Manöver anzusehen ist. Nicht zuletzt an seiner Verwurstelung mit der 4 Tage Woche ist das ganz gut zu erkennen.
 
Sehr sachlich 😉

Aber den wesentlichen Punkt hast du erkannt. Speicherung und Transport ist die Herausforderung.

Nicht die Höhe des Energiebedarfs. Und um die ging es im Vorpost.

@WalKo hat da schon Recht, das Zispes Statement durchaus als politisches Manöver anzusehen ist. Nicht zuletzt an seiner Verwurstelung mit der 4 Tage Woche ist das ganz gut zu erkennen.
Zu behaupten man könne Deutschland mit Wind und Sonne energetisch versorgen ist doch das größte politische Manöver !

Hier etwas lustiges .

 
Ich bin gestern mit meinem Kia EV6 von Flensburg an den Roms gefahren. Zu Hause mit Sonne betankt und 2 mal in Dk und 2 mal in Norge bei Ionity geladen. Zeitdifferenz gegenüber letztem Jahr war 55 Minuten. Kosten 88 Euro gegenüber 210 Euro letztes Jahr mit einem Mazda CX 5 und 8 Liter/100 km.
 
Mathematik ist was nützliches.
Kann man immer selber mal geschwind recherchieren und nachrechnen den Wahrheitsgehalt von den Redenschwingern, Energieverbrauch und was möglich oder unmöglich ist.
Habe gerade auch mit meinem Cheff darüber gesprochen.
Gut möglich das mein nächster Firmenwagen zur Privatnutzung in ein paar Monaten Elekrisch fährt und aus China kommt und es ist mir völlig egal ob der mit französischem Atomstrom oder polnischen Kohlestrom geladen wird wenn Deutschland gerade nicht genügend eigenen produziert.
Hauptsache unter dem Strich habe ich ca 150€ mehr im Monat in der Tasche und aufs Jahr gesehen wurde für die Herstellung von diesem Strom ca. halb so viel CO2 Produziert wie wenn ich Benziner wie Aktuell fahren würde.
 


Alles wird gut !

Es dauert halt noch 100 Jahre !
 
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