Boot mit 3 ausländischen Angeltouristen bei Smøla vermisst

Genau das meine ich, zu viele Personen, zu viel Kram kann im Vorfeld entgegengewirkt werden.
Seitenwelle-entweder selber auf nix geachtet, oder schlechte Mitfahrer die nicht bescheid geben...
Wir fahren auf Hitra immer die 24 Fuß Boote Kvernos...ich selbst habe ein 17er Kaasboll, ganz ehrlich ohne jemanden zu nahe treten zu wollen, egal ob beim 17 oder 24 Fuß, wer da über Bord geht hat nix im Boot zu suchen und sollte ärztlichen Rat zu seinen Ausfällen aufsuchen, beim 24 Fuß würde ich ja schon von völliger Blödheit sprechen, wer es da schafft über die Bordwand zu krabbeln...

Puh da lehnst du dich aber sehr weit aus dem Fenster. Hab auch schon mal jemand auf nem 22ft Kasbol gesehen der beim landen eines Dorschs fast über Board gegangen ist. Kleb ein bisschen zu kurz, nach vorn über die Boardwand gebeugt und in dem Moment kam ne etwas größere Welle von der anderen Seite.
Alles gut gegangen weil der Nachbar ihn festgehalten hat aber ausschließen würde ich sowas nie.
 
Puh da lehnst du dich aber sehr weit aus dem Fenster. Hab auch schon mal jemand auf nem 22ft Kasbol gesehen der beim landen eines Dorschs fast über Board gegangen ist. Kleb ein bisschen zu kurz, nach vorn über die Boardwand gebeugt und in dem Moment kam ne etwas größere Welle von der anderen Seite.
Alles gut gegangen weil der Nachbar ihn festgehalten hat aber ausschließen würde ich sowas nie.
Ich denke ,ein großes Problem ist,daß viele im Boot unbedingt stehen müssen !
Je höher der Schwerpunkt, je schneller der Plumps !
 
Hab auch schon mal jemand auf nem 22ft Kasbol gesehen der beim landen eines Dorschs fast über Board gegangen ist.
Wir hatten schon mal den Fall, dass einer einen großen Fisch landen wollte und der zweite dann zum Helfen auf die gleiche Seite kam, das ging noch relativ gut. Allerdings kam die volle Fischkiste von der anderen Seite dadurch ins Rutschen und auch noch auf die gleiche Seite. Das war echt knapp.
 
Wir hatten schon mal den Fall, dass einer einen großen Fisch landen wollte und der zweite dann zum Helfen auf die gleiche Seite kam, das ging noch relativ gut. Allerdings kam die volle Fischkiste von der anderen Seite dadurch ins Rutschen und auch noch auf die gleiche Seite. Das war echt knapp.

Das ist gerade bei kleinere/leichteren Booten ein großes Problem. Oft gibt's auch keine Möglichkeit die Kisten zu befestigen. Wenn die sich in Bewegung setzen kann's echt gefährlich werden. Auch schon bei einem 19ft Kværno erlebt.
 
Bei Steinar am Mahlstrom ist mal ein Boot untergegangen, weil 4 von 4 Anglern hinten am Boot waren und dazu 2 volle Fischkisten. Von den 4 Anglern wurde einer nur noch tot geborgen. Deshalb hat der Steinar auch die Schnauze voll von der Bootsvermietung.
 
Servus!

Na klar sind 99% aller schweren Bootsunglücke auf Fehleinschätzung sowie individuellem Fehlverhalten zurückzuführen.

Aber die Richtung die dieser Tröt eingeschlagen hat, ist doch, was kann man tun für seine eigene Sicherheit, was ist sinnvoll was eher nicht und wie bringt man eine Person über Bord wieder rein.
Und dazu fände ich eine faire und sachliche Diskussion echt wichtig.

Sätze wie z.b. Leute die bei einer solch hohen Bordwand über Bord gehen, sollten nicht auf Boote usw. ,finde ich echt deplatziert!!!

Vielleicht könnten die Mods da aus einigen sinnvollen Beiträgen auch nen neuen Tröt draus machen.?

Und das mit dem üben von solchen Situationen auch wenn es auf unseren Binnengewässern passiert finde ich eine super Idee .
Überlege mir gerade evtl was auf dem Brombachsee mit Freunden anzuleiern.

Nur die anderen immer für blöd zu verkaufen bringt uns bei diesem Thema wie auch generell im Leben nicht weiter!

Nix für ungut!

Ade des Gerchla
 
Das ist gerade bei kleinere/leichteren Booten ein großes Problem. Oft gibt's auch keine Möglichkeit die Kisten zu befestigen. Wenn die sich in Bewegung setzen kann's echt gefährlich werden. Auch schon bei einem 19ft Kværno erlebt.
Dann wäre schlechter Fang,also leichte Kisten, positiv fürs Überleben .....
 
Dann wäre schlechter Fang,also leichte Kisten, positiv fürs Überleben .....
Das ist doch auch Quatsch.
Viele fahren ja seid Jahren zu den gleichen Camps und kennen die Boote sehr genau mittlerweile, denke ich.
Also sollte man sich Gedanken darüber machen wie kann ich die Fangkiste sichern?
Evtl mit nem kleinen Spanngurt hinter den sitzen oder so!
Generell sollte alles an Bord seinen festen gesicherten Platz haben!
D.h. keine lösen Köder , Haken usw an Bord.
Alles muss immer gleich verstaut und aufgeräumt werden!!
 
Das ist doch auch Quatsch.
Viele fahren ja seid Jahren zu den gleichen Camps und kennen die Boote sehr genau mittlerweile, denke ich.
Also sollte man sich Gedanken darüber machen wie kann ich die Fangkiste sichern?
Evtl mit nem kleinen Spanngurt hinter den sitzen oder so!
Generell sollte alles an Bord seinen festen gesicherten Platz haben!
D.h. keine lösen Köder , Haken usw an Bord.
Alles muss immer gleich verstaut und aufgeräumt werden!!
Vielleicht hätte ich "Ironie" dazuschreiben sollen !
 
Servus!

Na klar sind 99% aller schweren Bootsunglücke auf Fehleinschätzung sowie individuellem Fehlverhalten zurückzuführen.


Nur die anderen immer für blöd zu verkaufen bringt uns bei diesem Thema wie auch generell im Leben nicht weiter!

Nix für ungut!

Ade des Gerchla
Ich würde auf 50/50 tippen, habe oft genug erlebt, dass die Boote und deren Ausrüstung nicht optimal waren.
Will da auch nicht den Anbietern oder Vermietern auf die Füße treten ...
Ein gewisses Maß an Lebenserhaltungstrieb reicht schon mal aus, ob mit SBF, oder nicht ...
Bleibt stabil :angler: :a020:
 
Ich würde auf 50/50 tippen, habe oft genug erlebt, dass die Boote und deren Ausrüstung nicht optimal waren.
Will da auch nicht den Anbietern oder Vermietern auf die Füße treten ...
Ein gewisses Maß an Lebenserhaltungstrieb reicht schon mal aus, ob mit SBF, oder nicht ...
Bleibt stabil :angler: :a020:
Man sollte eine gesunde Portion Angst haben, den Rambo aber zu Hause lassen.
Jedem sollte klar sein,daß wir einfach nur Landratten sind !
 
Man sollte eine gesunde Portion Angst haben, den Rambo aber zu Hause lassen.
Jedem sollte klar sein,daß wir einfach nur Landratten sind !

Ersetze Angst durch Respekt und es passt. Mit Angst ein Boot fahren ist mindestens genauso schlimm wie mit Übermut.
 
Ja genau!
Aber wollen wir nicht auch mal ins Detail gehen, Bootstyp, Vermieter Ausrüstung der Boote ( um evtl Druck zu machen).
Das ist mir alles wieder zu sehr auf die Vernunft getrimmt
Was aber wenn die aus diversen Gründen, ich will jetzt nur über Unerfahrenheit sprechen, nicht über Alkohol an Bord, weil das verbietet sich sich ja sofort !
Es geht mir um Anfänger, wie auch erfahrene Norwegenangler, die schon mal knapp an der Katastrophe vorbei gekommen sind!
Wir brauchen keine Tips für Leichtsinnige, oder die, welche meinen schon alles zu kennen.
Ich informiere mich gerade massiv im Netz, aber wäre schön wenn das nur ich machen würde, vielleicht entsteht ja eine konstruktive Diskussion.

Kleine Anekdote warum ich hier Mitglied geworden bin.
Ich war noch kein Mitglied hier und habe mich, weil ein Kumpel von mir Segelboot Skipper (in Griechenland/Jugoslawien ist) mich eingeladen hatte für einen Segeltörn in Griechenland.
Ich stieß auf die ausführlichen Berichte von Serviola, leider schon seid längerem nicht mehr aktiv hier.
Falls es dich noch gibt und jemand der dich kennt liest das hier.
Ich bin Serviola so unendlich dankbar für seine Ausführungen hier!!!!
Du bist der Beste, selten einen so ausführlich Bericht in einem Forum gelesen!!!!

Sorry des musste auch mal raus! Des Gerchla
 
erfahrene Norwegenangler, die schon mal knapp an der Katastrophe vorbei gekommen sind
ich hatte ein solches Erlebnis in der Nordkapbucht vor Skarsvåg; hier ist man bei normalen Bedingungen in ca. 20min vom Anleger bis zum Nordkapfelsen unterwegs; wir angelten dort zu dritt und hatten tatsächlich auch vor der Ausfahrt nicht bei yr.no reingeschaut; wir versuchten sehr konzentriert auf Schellfische zu angeln, was zu dieser Zeit extrem schwierig war, so dass wir die hinter den Bergen heraufziehende "Wetterwand" erst bemerkten, als die Wellen schon bei ca. 30-40cm Höhe waren und sich Schaumkämme bildeten; innerhalb von Minuten bildeten sich extrem kurze Wellen von 1-1,5m Höhe; zusätzlich wurde das Tageslicht von dem Unwetter auch gut "verschluckt"; ich bin dann im Stehen (im Sitzen hätte ich hinter der Spritzschutzscheibe nichts mehr gesehen) direkt gegen die Wellen gefahren, hab um etwas Steuerdruck zu erzeugen auf jedem Wellenberg kurz Gas gegeben (2.-2.500U/min) und in jedem Wellental Gas kpl. weggenommen; beim Eintauchen im Wellental haben wir jedesmal ne gute Menge Wasser aufgenommen, welche mein einer Mitfahrer, auf der Rückbank sitzend, mit nem Eimer wieder außenbords befördert hat - die Selbstlenzung schaffte es nicht mehr; auf diese Art haben wir ca. 1,5h bis zum Windschutz des nächsten Felsens gebraucht, wo wir dann erst mal den Rest unserer Mannschaft informiert haben, das wir "noch leben"; auch der Rest der Strecke incl. das Anlegen im Hafen waren alles andere als einfach; seit diesem Erlebnis achte ich noch viel peinlicher auf Vorhersagen, benutze lieber 2 Infoquellen und bleibe dann auch gerne mal im Hafen; was sich mir jedoch extrem eingeprägt hat, ist das direkte Fahren gegen die Wellen (oder auch mit den Wellen) und auf Kreuzen lieber zu verzichten, auch wenn man dann nicht auf direktem Wege zum Hafen kommt, sondern vielleicht einen Umweg nimmt oder in einem geschützten Bereich das schlimmste Wetter durchziehen lässt; ebenso wichtig finde ich einen gut gefüllten, mit dem Motor verbundenen Tank; also lieber vor dem Start noch mal auf den vollen Reservetank umstöpseln
 
Naja was die Sicherheitsausrüstung eines Bootes betrifft gibt es von bis.
Das Boot was ich seit Jahren miete hat sogar eine Rettungsinsel, einen Satz Leuchtraketen, Feuerlöscher sowie einen Driftanker. Dazu AIS und Seefunk.
Mehr geht schon fast nicht. Muss ja alles irgendwo unter gebracht werden.

Schaut man sich die vielen Reisekataloge und Internetseiten von Reiseveranstalter an, findet man dazu relativ wenig. Am ehesten noch im Hochpreissegment.

Vermeidet das alles das ich aus Leichtsinn mal ne Welle falsch nehme und kentere?
Vermeidet es das ein fast unsinkbares Boot, gefahren von einem erfahrenen Guide vor den Lofoten sinkt?

Ich denke es bleibt immer ein Restrisiko und dem muss man sich immer bewusst sein.
 
Dieser Schlaufenstrick ist völlig unbrauchbar
Hallo Dorschliese,

falls Du damit meine Notleiter gemeint hast: Das ist natürlich kein echtes Rettungswerkzeug, sonder wie geschrieben zusätzlich dabei. Der Sinn ist eigentlich, das sich eine evt. über Bord gegangene Person daran festhalten/mit dem Arm einhaken kann, um am Boot zu bleiben, oder an das Boot herangezogen werden kann, bis geeignete Maßnahmen ergriffen werden.

Grüße Dorschsearcher
 
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