Boot mit 3 ausländischen Angeltouristen bei Smøla vermisst

Ich trage die Ki-Suit für mich langt das , ein Trocki ist für mich zu unbequem , ich kenne die die aus 19 Jahren bei der DGzRS und damit möchte ich einfach nicht angeln ! Wenn es so gefährlich werden sollte , dann bleibe ich mit meine. Arsch zu Hause und gucke aus dem Fenster und trinke Bier .Das sollte jeder für sich entscheiden ,, ich selber bin davon überzeugt ein 19ft Boot auch bei schlechtem Wetter sicher nach zu Hause bringen . Seefafrt zahlt sich irgendwann aus .
 
Ich trage die Ki-Suit für mich langt das , ein Trocki ist für mich zu unbequem , ich kenne die die aus 19 Jahren bei der DGzRS und damit möchte ich einfach nicht angeln ! Wenn es so gefährlich werden sollte , dann bleibe ich mit meine. Arsch zu Hause und gucke aus dem Fenster und trinke Bier .Das sollte jeder für sich entscheiden ,, ich selber bin davon überzeugt ein 19ft Boot auch bei schlechtem Wetter sicher nach zu Hause bringen . Seefafrt zahlt sich irgendwann aus .
Du kannst aber durch Deine Erfahrung die ganze Sache natürlich auch viel besser einschätzen.
 
Zurück zu den technischen Möglichkeiten, einen oder mehrere über Bord gegangene Person wieder ins Boot zu bekommen. Höchstwahrscheinlich hat seine/ihre Rettungsweste ausgelöst und die Kleidung hat sich z.T. mit Wasser vollgesaugt.

Für eine Bergung, wenn der Verunfallte mithelfen kann, wäre eine Strickleiter mit breiten Sprossen, deren unteres Ende mit Blei oder so beschwert ca. 1m unter Wasser liegt, ganz hilfreich.
Mit dem Wellengang kann man den richtigen Moment bestimmen, wann die im Wasser befindliche Person am besten ins Boot geholfen werden kann.

Eine andere Möglichkeit wäre, wenn sich eine Bergshilfe wie ein Flaschenzug-System am Boot fixierbar wäre, dann könnte eine im Wasser befindliche schwere Person mit einer Rettungsschlinge geborgen werden.

So ein Prozedere sollte aber unbedingt vorher geübt werden!
 
Zurück zu den technischen Möglichkeiten, einen oder mehrere über Bord gegangene Person wieder ins Boot zu bekommen. Höchstwahrscheinlich hat seine/ihre Rettungsweste ausgelöst und die Kleidung hat sich z.T. mit Wasser vollgesaugt.

Für eine Bergung, wenn der Verunfallte mithelfen kann, wäre eine Strickleiter mit breiten Sprossen, deren unteres Ende mit Blei oder so beschwert ca. 1m unter Wasser liegt, ganz hilfreich.
Mit dem Wellengang kann man den richtigen Moment bestimmen, wann die im Wasser befindliche Person am besten ins Boot geholfen werden kann.

Eine andere Möglichkeit wäre, wenn sich eine Bergshilfe wie ein Flaschenzug-System am Boot fixierbar wäre, dann könnte eine im Wasser befindliche schwere Person mit einer Rettungsschlinge geborgen werden.

So ein Prozedere sollte aber unbedingt vorher geübt werden!

Du hast das Thema vollgesaugte Kleidung ja schon erwähnt. Ich behaupte jemand der ins Wasser gefallen ist wird über eine Strickleiter nicht wieder einsteigen können. Das ist einfach zu viel Gewicht und der Bootsrumpf erschwert das zusätzlich. Einzige realistische Möglichkeit ist die Person mit dem Motor aus dem Wasser zu heben oder aber über eine feste Badeleiter (bei vielen Inbordern vorhanden) rein zu bekommen.
Flaschenzug würde auch einen Ausleger oder ähnliches benötigen.
 
Du hast das Thema vollgesaugte Kleidung ja schon erwähnt. Ich behaupte jemand der ins Wasser gefallen ist wird über eine Strickleiter nicht wieder einsteigen können. Das ist einfach zu viel Gewicht und der Bootsrumpf erschwert das zusätzlich. Einzige realistische Möglichkeit ist die Person mit dem Motor aus dem Wasser zu heben oder aber über eine feste Badeleiter (bei vielen Inbordern vorhanden) rein zu bekommen.
Flaschenzug würde auch einen Ausleger oder ähnliches benötigen.
Sehe ich genauso.
Dieser Schlaufenstrick ist völlig unbrauchbar. Angst im kalten Wasser,dickes Schuhwerk,einfach nur Panik !
Keine Chance,die Schlaufen zu treffen !
 
Nachdem hier in Harbak vor 2 Jahren erfahrene Bootsangler gekentert sind, hat der Vermieter an den Mietbooten eine kleine klappbare Einstieghilfe angebracht,
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erleichtert bestimmt das Einsteigen, aber besser man braucht sie nie
 
Dazu muss man den Motor aus machen, je nach Wetter ist das auch nicht grad lustig. (ja ich weiss beim Bergen soll man das sowieso machen)
Jedenfalls kann ich nur sagen, mit Badeleiter gehts, ist aber auch nicht einfach.
Dem kann ich so leider nicht zustimmen. Wie der Norweger gesagt hat, die Liftfunktion des Außenborders ist eine sehr gute Hilfe bei der Rettung. Hab das vor Jahren selbst machen müssen, da wir eine im Wasser treibende Person mit 3 Mann nicht ins Boot bekommen haben (anderer, gekenterter Bootsangler mit voll gelaufener Watthose). Badeleiter viel aus (er bekam die Beine nicht so hoch), also Motortrimmung mit einem 70-PS. Er hat seine Füße nicht auf der Schraube abgestellt (Motor war im Leerlauf), sondern auf diesem kleinen Unterstück (nennen wir es mal Flügel) direkt über der Schraube. Dazu haben 2 Personen ihn am Oberkörper festgehalten, damit er die ersten Zentimeter nicht abrutscht. Hab das letztens im Sommer mit einem Bekannten (90 kg Klasse) mal simuliert (er sprang rein, und ich alleine sollte ihn bergen), klappte zum Anfang nicht mehr so einfach, da er ständig auf den ersten cm abgerutscht ist. Sobald der Motor einen bestimmten Winkel überschritten hatte, hilft die Reibung (Motor/menschliche Haut), und das Opfer rutscht nicht mehr runter.
Ich bin immer noch der Meinung, wir sollten uns von der Illusion trennen, das wir zu zweit oder dritt, ohne externe Hilfsmittel, eine Person mit nassen Sachen aus dem Wasser holen. Die hohen, steilen Bordwände und die eigene Kraft verhindern dies einfach. Ihr seht es doch oft genug auf youtube etc oder habt es aus eigener Erfahrung erlebt, wie es sich anfüllt einen 50-kg Fisch aus dem Wasser ins Boot zu heben.
 
Zu den Bade- Einstiegsleitern noch kurz etwas: Die gibt es sowohl ein- als auch zweiteilige, letztere mit einem Gelenk.
Auf einem Tauchboot kam es nach einem Tauchgang beim Benutzen einer zweiteiligen Leiter bei Seegang zu einem schlimmen Unfall: Ein Taucher/eine Raucherin wollte an so einer Herausklettern und griff entweder an die Sprossen oder faste außen an.

Bei einer Bootsbewegung über eine Welle klappte das Scharnier der Leiter plötzlich auf, der Taucher kam mit einem oder zwei Fingern in die entstandene Lücke, das Gelenk der Leiter streckte sich wieder und der Person wurden Finger dabei teil- oder vollamputiert!

Ob man sich in so einer Situation noch auf der Leiter halten kann und nicht rückwärts auf andere, auf ihr befindliche Taucher fällt und diese mit der Flasche verletzt, ist die andere Frage....

Auf jeden Fall sollte man eine Seenotrettung mehrmals im Jahr üben, meinetwegen im Sommer in Zusammenarbeit mit der DLRG, unter Norwegen-Bedingungen (Kleidung, darüber Schwimmanzug + Stiefel).

Einmal als Verunfallter und auch mit im Boot als Retter, so lernt man bestimmt was fürs Leben und ist bei einem tatsächlichem Ernstfall in Norwegischen Küstengewässern besser vorbereitet.
 
Badeleiter viel aus (er bekam die Beine nicht so hoch), also Motortrimmung mit einem 70-PS. Er hat seine Füße nicht auf der Schraube abgestellt (Motor war im Leerlauf), sondern auf diesem kleinen Unterstück (nennen wir es mal Flügel) direkt über der Schraube.
Naja, im Leerlauf jemanden an der Schraube zu haben ist definitiv nicht optimial/gefährlich und bei ordentlich Welle den Motor ausmachen ist auch nicht ideal. Muss halt jeder selbst entscheiden in dem Moment, welchen Tod er sterben will... In der Fahrschule wurde jedenfalls darauf bestanden den Motor auszumachen bei MoB (schweizer SBF)
Wenn die Badeleiter zu kurz ist, dann hiflt sie natürlich nicht, oder noch schlechter....
 
Wenns nicht lebensgefährlich wäre müsste man genau solche Extremsituaionen beim Führerschein machen überprüfen
 
Naja, im Leerlauf jemanden an der Schraube zu haben ist definitiv nicht optimial/gefährlich und bei ordentlich Welle den Motor ausmachen ist auch nicht ideal. Muss halt jeder selbst entscheiden in dem Moment, welchen Tod er sterben will... In der Fahrschule wurde jedenfalls darauf bestanden den Motor auszumachen bei MoB (schweizer SBF)
Wenn die Badeleiter zu kurz ist, dann hiflt sie natürlich nicht, oder noch schlechter....
Ich versteh immer noch nicht den Zusammenhang und die Gefahr von Motor im Leerlauf und der Schraube. Eigentlich, und ich glaube mich richtig dran zu erinnern, sorgt der Leerlauf für eine Unterbrechung der Antriebswelle, und damit kann sich die Schraube nicht drehen und dem Badegast gefährlich werden. Kann natürlich sein, das in meinem Alter einiges vergessen wurde, aber meine Motorschraube am 70-PS Suzuki, da konnte ich während des laufenden, im Leerlauf befindlichen Motors alles an der Schraube machen, da drehte sich nix was mir sorgen bereitet hätte.
 
besteht vielleicht die Gefahr daß durch Manipulation oder Ungeschick der Gang rein rutscht?
 
Ich versteh immer noch nicht den Zusammenhang und die Gefahr von Motor im Leerlauf und der Schraube. Eigentlich, und ich glaube mich richtig dran zu erinnern, sorgt der Leerlauf für eine Unterbrechung der Antriebswelle, und damit kann sich die Schraube nicht drehen und dem Badegast gefährlich werden. Kann natürlich sein, das in meinem Alter einiges vergessen wurde, aber meine Motorschraube am 70-PS Suzuki, da konnte ich während des laufenden, im Leerlauf befindlichen Motors alles an der Schraube machen, da drehte sich nix was mir sorgen bereitet hätte.
Wenn ich dich richtig verstehe, trimmst du deinen AB Suzuki 70 PS, während er läuft, soweit aus dem Wasser, das die Schraube ganz aus dem Wasser kommt ?
 
Ich war vor ein paar Jahren auf einer Tauchtour mit mittelmäßigem Seegang. Am Ende musste ich mit dem ganzen Gerödel über eine Metallleiter aus dem Wasser ins Boot. Leider war die Leiter relativ kurz, weshalb ich große Probleme hatte, die unterste Stufe mit dem Fuß zu erreichen. Jedes Mal wenn das geklappt hatte, kam ne Welle, hob das Boot an und ich flog nach hinten weg. Ich hatte natürlich einen Neoprenanzug an aber das restliche Gerödel lässt sich vielleicht vom Gewicht mit den nassen Klamotten vergleichen, falls man mit dem Floater über Bord geht.
Jedenfalls war das eine extrem anstrengende Aktion, wobei ich letztendlich aber keinen Stress hatte und mich in warmem Wasser befand. Hat am Ende fast ne viertel Stunde gedauert, bis ich endlich im Boot war und hinterher war ich für den zweiten Tauchgang nicht mehr zu gebrauchen. 🤪

Wenn ich das aber mit einer völlig unerwarteten Situation beim Angeln in Norwegen vergleiche, sind die vielen sehr guten Ansätze aus den Beiträgen hier vermutlich schwer umsetzbar in all der Hektik und ggf sogar Panik bei den Beteiligten - keine Kritik, nur eine Feststellung. 🙂
Natürlich super, wenn man all die genannten Hilfsmittel hat, da braucht man aber ein paar besonnene Gemüter, die das geregelt bekommen.

Das müsste man wirklich mal üben aber wer macht das? (rhetorische Frage 😉)
 
Wenn ich dich richtig verstehe, trimmst du deinen AB Suzuki 70 PS, während er läuft, soweit aus dem Wasser, das die Schraube ganz aus dem Wasser kommt ?
yep, natürlich nicht stundenlang, da es etwas laut ist, und auch die Kühlung unterbrochen ist, aber zum schnellen Kraut lösen an der Schraube etc, geht der fix hoch
 
yep, natürlich nicht stundenlang, da es etwas laut ist, und auch die Kühlung unterbrochen ist, aber zum schnellen Kraut lösen an der Schraube etc, geht der fix hoch
Läuft der Außenborder auch nur kurz ohne Wasser (z. B. an Land ohne Spülmuffe), verbrennen oder brechen die Gummiflügel des Impellers. Ich würde einen AB nie länger als 10 Sek. trocken laufen lassen. Wenn man das in Norwegen machen würde, besteht die Gefahr das bei einem defekten Impeller der Motor überhitzt und komplett den Geist aufgibt. Daher finde ich, das so ein Unsinn hier nicht beschrieben werden sollte.

Was du mit deinem Motor machst ist deine eigene Sache, aber auf einem Mietboot in Norwegen ist das eine andere Nummer.
 
Interessant was alles durchgespielt wird, sollte einer über Bord gehen...ich frage mich immer bei welchem Wetter manche meinen noch raus fahren zu müssen, dass sowas überhaupt passieren kann. Sind wir mal ehrlich, die Boote im Norden haben dann doch etwas mehr Bordwand als ein handelsüblicher Anka 4 Kahn. Und wer bei solchen Bordwänden meiner Meinung nach baden geht und das unfreiwillig, der sollte vorher schon mitbekommen haben das er auf dem Wasser in Verbindung mit einem Boot nix zu suchen hat, oder das die Wetterbedingungen nicht passig sind. Nur meine Meinung, kann ja jeder handhaben wie er will, aber bevor ich mir Gedanken mache, wie ich jemanden der über Bord gegangen ist ins Boot bekomme, überlege ich vorher schon ob die Bedingungen es nötig machen über sowas nach zu denken und wenn ja lass ich es sein und trink in Ruhe ein Bier sn der Hütte...
 
Interessant was alles durchgespielt wird, sollte einer über Bord gehen...ich frage mich immer bei welchem Wetter manche meinen noch raus fahren zu müssen, dass sowas überhaupt passieren kann. Sind wir mal ehrlich, die Boote im Norden haben dann doch etwas mehr Bordwand als ein handelsüblicher Anka 4 Kahn. Und wer bei solchen Bordwänden meiner Meinung nach baden geht und das unfreiwillig, der sollte vorher schon mitbekommen haben das er auf dem Wasser in Verbindung mit einem Boot nix zu suchen hat, oder das die Wetterbedingungen nicht passig sind. Nur meine Meinung, kann ja jeder handhaben wie er will, aber bevor ich mir Gedanken mache, wie ich jemanden der über Bord gegangen ist ins Boot bekomme, überlege ich vorher schon ob die Bedingungen es nötig machen über sowas nach zu denken und wenn ja lass ich es sein und trink in Ruhe ein Bier sn der Hütte...
Geht manchmal beim besten Angelwetter, wenn's an Bord mit (zu) vielen Personen und Angelzeug richtig zugeht - da reicht eine kleine Seitenwelle um einen stabilen Angler mit meist hohem Schwerpunkt im nu rückwärts über Bord zu werfen. Unser Heabauer hat mal ein (un)schönes Video verlinkt.

Dasselbe ist in 2019 auf dem Boot meines Schwagers an Ostern beim Skrei Fischen passiert - zum Glück war der Typ, welcher ein Salto rückwärts ins eiskalte Wasser machte von der Größe einer zierlichen Frau von 155 und mein Schwager mit 2m als "Retter" konnte den ziemlich fix wieder ins Boot hieven.
 
Geht manchmal beim besten Angelwetter, wenn's an Bord mit (zu) vielen Personen und Angelzeug richtig zugeht - da reicht eine kleine Seitenwelle um einen stabilen Angler mit meist hohem Schwerpunkt im nu rückwärts über Bord zu werfen. Unser Heabauer hat mal ein (un)schönes Video verlinkt.

Dasselbe ist in 2019 auf dem Boot meines Schwagers an Ostern beim Skrei Fischen passiert - zum Glück war der Typ, welcher ein Salto rückwärts ins eiskalte Wasser machte von der Größe einer zierlichen Frau von 155 und mein Schwager mit 2m als "Retter" konnte den ziemlich fix wieder ins Boot hieven.
Genau das meine ich, zu viele Personen, zu viel Kram kann im Vorfeld entgegengewirkt werden.
Seitenwelle-entweder selber auf nix geachtet, oder schlechte Mitfahrer die nicht bescheid geben...
Wir fahren auf Hitra immer die 24 Fuß Boote Kvernos...ich selbst habe ein 17er Kaasboll, ganz ehrlich ohne jemanden zu nahe treten zu wollen, egal ob beim 17 oder 24 Fuß, wer da über Bord geht hat nix im Boot zu suchen und sollte ärztlichen Rat zu seinen Ausfällen aufsuchen, beim 24 Fuß würde ich ja schon von völliger Blödheit sprechen, wer es da schafft über die Bordwand zu krabbeln...
 
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