Boot mit 3 ausländischen Angeltouristen bei Smøla vermisst

Ach Ralfi.. oft probiert, klappte immer. Nur bei den Gummipillen war das ein Problem. Umschlaggefahr.
Also rauf auf die Finne und rein in die Kiste...
Ansonsten sonnenreiches WE

Wenn Dein Sohn mit Booten großgezogen ist, heißt das doch nicht, dass DU über den Motor ins Boot kommt (*kopfschütteln)

Du hast gefragt ob er weiß was zu tun ist und das war dann die Antwort
 
Ach Ralfi.. oft probiert, klappte immer. Nur bei den Gummipillen war das ein Problem. Umschlaggefahr.
Also rauf auf die Finne und rein in die Kiste...
Ansonsten sonnenreiches WE



Du hast gefragt ob er weiß was zu tun ist und das war dann die Antwort
Na, das ist doch ne passende Antwort!
Schöne Pfingstrage.
 
selbst im sommerlichen hafenbecken ist das (ohne panik) schon ne nummer.

will ich mir gar nicht erst vorstellen bei/mit kälte, todesangst, wind, welle und dunkelheit!

da gehört dann neben genug kraft auch ordentlich glück dazu.
 
Nur mal nebenbei , eine Rettungsinsel zu besteigen , das ist eine Herausforderung , ich denke 75 % im Forum schaffen das nicht . Bei der DGzRS haben wir das regelmäßig geübt und selbst da haben es viele nicht ohne Hilfe geschafft .
Ich hätte mal ne Fachfrage an dich (und natürlich auch gerne jeden anderen, der sich damit vielleicht schon beschäftigt hat).
Epirb gibt es meines Wissens zur "manuellen" Nutzung und mit Drucksensor. Sie sind natürlich im Schwerpunkt nicht für kleine Vermietbooote ausgelegt, die Vermietbooote hätten ja nichtmal Namen und mmsi für die Programmierung 😅
Trotzdem wäre es ja eigentlich das beste System um bei schweren Unfällen direkte Rettungskette zu präzise zu aktivieren.

Die Boote sinken sehr häufig nicht. Drucksensor entfällt meiner Meinung nach.
Manuelle Nutzung in Stresssituationen. Da sind wir wieder bei Thema, dass der Nutzerkreis der Mietboote "weitläufig' ist und derjenige der ggf schon nicht in der Lage war im Vorfeld den Wetterbericht zu lesen, möglicherweise auch nicht gerade talentiert darin ist zu erkennen wann die der Notpeilsender aktiviert werden müsste.

Übersehe ich etwas? Was ist deine Meinung.

Zur Info, die gängigen tracker auf den Booten kosten idR ca 500-600 NOK im Jahr. Anschaffung ist relativ günstig, aber natürlich auch einmalig 1500-2500 NOK.
Epirb mit bis zu 10 Jahren Batterielebenszeit kann man inkl Programmierung ab ca 6000 NOK bekommen. Die Funklizenz (pro Gerät) kostet 600 NOK im Jahr.

Im Prinzip also ein sehr vertretbarer wirtschaftlicher Mehraufwand. Mit dem Haken, dass eben auch dieses System nicht vollständig idiotensicherung ist.
 
EPIRBs gibt's manuell oder z.B. mit hydrostatischer Auslösung (Wasserdruck)

Eigentlich bräuchte es etwas wo das Ding beim Kentern "rausfällt", aber dann verfängt sich beim Werfen ein Gummifisch schwupps Fehlalarm.

Warnungen beim Fahren durch Flachwasserbereiche, in der Nähe von Untiefen, bei ungünstiger Wettervorhersage für das Seegebiet etc sind schon mal ne Menge wert.

Es ist bisweilen erschreckend wie und wo Mietboote gefahren werden, das wird erst wirklich transparent wenn man auf die Tracks schaut.

Schlimmstenfalls werden materielle Schäden vermieden, bestenfalls verhindert eine nachdrückliche Ermahnung schlimmeres.

Oftmals bemerken Gäste gar nicht wenn sie um Haares Breite einer gefährlichen Lage nahe gekommen sind.

Ich hoffe es wird bald gelingen das Thema Sicherheit den Anglern näher zu bringen.
Es muss ja nicht soweit gehen, dass jeder mit einem mulmigen Gefühl in See sticht, aber ein Bewusstsein für die Risiken wäre wünschenswert.
 
Ich bin im Moment in Norwegen und frage mal in die Runde.
Was würdet ihr tun?
Diese Anzeige blinkt im Display für den Außenborder. Habe den Vermieter darauf hingewiesen. Antwort: Kein Problem kannst beruhigt weiterfahren. Ein Ersatzboot ist nicht möglich, ausgebucht. Reparatur

lt.Vermieter nicht notwendig.
Was nun, bin noch zwei Wochen hier??
Anhang anzeigen 20260512_131432.mp4
 
Wenn's nur das Blinken ist ohne Ton, dann ist das der Hinweis für den Wartungsintervall.
Kannste bedenkenlos weiter fahren.

Du kannst auch die Zündung einschalten, ohne dass der Motor startet, dann 4 Sekunden "Mode" drücken bis die Anzeige der Betriebsstunden blinkt, dann einmal "Set" drücken, dann beide gemeinsam eine Sekunde gedrückt halten.
Das setzt den Wartungsintervall zurück.

Ist das Blinken nach Zündung aus und ein Weg, dann war's das.

Gern einfach mal Yamaha Outboard gauges manual googeln, ist ne nette Abendlektüre.
 
Bei EPIRBs gibt es relativ oft Fehlalarme , z.B. aus der Halterung gefallen oder in der Koje gelagert usw . Ich möchte mir nicht vorstellen , wenn jedes Angelboot damit ausgerüstet wäre , wie oft es zu Fehlalarmen kommen würde .
 
Gehört habe ich das auch, aber nie aus erster Hand und noch nie von jemandem der eines besitzt.

Die Frage wäre dann eher: Was tun bei Fehlalarm?
Afaik muss man dann das Ding ausschalten und die entsprechende Rettungszentrale anrufen und den Fehlalarm melden, nebst MMSI.
Damit werden wohl die meisten überfordert sein.

Was dann auch direkt die Erklärung wäre warum kein mir bekanntes Boot sowas hat.

Daher wäre etwas manuell ausgelöstes das an der Person getragen wird wohl sinnvoller.

Ich denke ich kaufe mir mal so ein easyRESCUE A040-BW-COM.

Das soll sich an meinen Westen montieren lassen, aber wie so oft gibt's mal wieder keine Beispielbilder, grunz.
 
Gehört habe ich das auch, aber nie aus erster Hand und noch nie von jemandem der eines besitzt.

Die Frage wäre dann eher: Was tun bei Fehlalarm?
Afaik muss man dann das Ding ausschalten und die entsprechende Rettungszentrale anrufen und den Fehlalarm melden, nebst MMSI.
Damit werden wohl die meisten überfordert sein.

Was dann auch direkt die Erklärung wäre warum kein mir bekanntes Boot sowas hat.

Daher wäre etwas manuell ausgelöstes das an der Person getragen wird wohl sinnvoller.

Ich denke ich kaufe mir mal so ein easyRESCUE A040-BW-COM.

Das soll sich an meinen Westen montieren lassen, aber wie so oft gibt's mal wieder keine Beispielbilder, grunz.
Das Ding sieht interessant aus. Ich überlege, ob es für unseren Einsatzzweck (Freizeitfischrei oder Sportboot bei mehr als 1 Person pro Boot) die Variante mit der manuellen Auslösung nicht die sinnvollere wäre.
Wobei, kurz überlegt, bei der Automatikvariante kann man die Automatik bestimmmt abschalten
 
Moin Moin. Ich habe mir dieses PLP (Petsonal Locator Beacon) vor ein paar Jahren besorgt. Eine Registrierung in Deutschland war nicht möglich. Es ging über UK. Dieses Gerät wird der Person zugeordnet, die dafür angemeldet wurde. Nicht für ein Boot (EPIRB). Bei Auslösung des Alarms/Rettungskette wird parallel versucht die Person telefonisch zu erreichen. Schlägt dieses fehl gibt es noch gemeldete Kontakte, die dann angerufen werden.
Grund war meine Erfahrung aus meinem damaligen Job, in dem es auch um Personenrettung zu Lande und zur See ging. Die richtige Handhabung ist normal nach vorheriger Kurzeinweisung gut möglich, was wiederum gut ist, wenn auf einem touristischen Angelboot plötzlich ein Notfall entsteht. Wie z.B. der Ausfall des Bootführers durch Herzinfarkt o.ä. in Verbindung mit Desorientierung und Panik der "Crew".
Ein EPIRB ( Emergeny Position Indicated Radio Beacon), welches einem Boot fest zugeordnet ist , wäre eine Bereicherung zumindest für die Gegenden wo es hauptsächlich Offshore geht.
Ob dieses machbar ist, oder ohne Komplikationen mit Fehlalarmen abläuft würde sich zeigen. Das ist aber auch nur meine persönliche Meinung.

Gruß Carsten
 

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