Nur mal nebenbei , eine Rettungsinsel zu besteigen , das ist eine Herausforderung , ich denke 75 % im Forum schaffen das nicht . Bei der DGzRS haben wir das regelmäßig geübt und selbst da haben es viele nicht ohne Hilfe geschafft .
Ich hätte mal ne Fachfrage an dich (und natürlich auch gerne jeden anderen, der sich damit vielleicht schon beschäftigt hat).
Epirb gibt es meines Wissens zur "manuellen" Nutzung und mit Drucksensor. Sie sind natürlich im Schwerpunkt nicht für kleine Vermietbooote ausgelegt, die Vermietbooote hätten ja nichtmal Namen und mmsi für die Programmierung 😅
Trotzdem wäre es ja eigentlich das beste System um bei schweren Unfällen direkte Rettungskette zu präzise zu aktivieren.
Die Boote sinken sehr häufig nicht. Drucksensor entfällt meiner Meinung nach.
Manuelle Nutzung in Stresssituationen. Da sind wir wieder bei Thema, dass der Nutzerkreis der Mietboote "weitläufig' ist und derjenige der ggf schon nicht in der Lage war im Vorfeld den Wetterbericht zu lesen, möglicherweise auch nicht gerade talentiert darin ist zu erkennen wann die der Notpeilsender aktiviert werden müsste.
Übersehe ich etwas? Was ist deine Meinung.
Zur Info, die gängigen tracker auf den Booten kosten idR ca 500-600 NOK im Jahr. Anschaffung ist relativ günstig, aber natürlich auch einmalig 1500-2500 NOK.
Epirb mit bis zu 10 Jahren Batterielebenszeit kann man inkl Programmierung ab ca 6000 NOK bekommen. Die Funklizenz (pro Gerät) kostet 600 NOK im Jahr.
Im Prinzip also ein sehr vertretbarer wirtschaftlicher Mehraufwand. Mit dem Haken, dass eben auch dieses System nicht vollständig idiotensicherung ist.