Austausch über Lachs+Mefo Angeln - in Flüssen und Fjord

Wir sind vom 6 - 14 September vor Ort!
Das würde dann ja noch passen!

nachfolgend ein paar Stellen, an denen ich es versuchen würde, geht scheinbar auch überall von Land, mit dem Boot kst man
flexibler. Größere Flachwasserbereiche, Ende von Fjordbuchten,… und dann habt Ihr einen Straumen in der Nähe, wo ich es
versuchen würde. Einlöufe sind Mangelware, wenn erlaubt, dort mal versuchen. Ich sehe nicht von der Karte, wie groß er ist.
Einfach mal den Campbetreiber fragen…Auf der Tiefenkarte siehst Du gut größere blaue Flachwasserbereiche…
Immer auf springende MeFos achten, oder kleinere Fischschwärme, in die Fische reinrauben. Sind oft Seelachse oder
Makrelen, können aber auch MeFos dabei sein. Dann werfen. Ansonsten mit Blinkern und Schleppangeln suchen…

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warum nicht?

gibt es bei Dir nicht auch mal die Situation, daß Kleinfisch in Mikroskopischer Größe vorhanden ist und so kleine Blechköder gar nicht existieren bzw. weit geworfen werden können?

Anhang anzeigen 340641
Hi Sepp, bei mir hat es nicht funktioniert...ist zum Glück nicht der allgemein gültige Stand.
 
Hi Sepp, bei mir hat es nicht funktioniert...ist zum Glück nicht der allgemein gültige Stand.
Achso - also kein technisches oder Anwendungsproblem.

Tja - beim letzten ersten Mal haben wir 9 oder 10 mal erfolglos alles an Ködern gebadet und da wäre wohl ein Kleinstkrimskrams am Wasserkügerl auch ne Möglichkeit gewesen . . . bleibt also offen :biglaugh:
 
Hy Leute weilen gerade in Utvorda Nord Flatanger .
Kennt jemand ne Ecke wo sich lohnt auf Meerforellen zu probieren.
Lg Günter
 
Hallo,

Bin durch einen Artikel auf NRK gestern zufällig auf diese Vorschrift vom 18.5.2026 gestossen:

Beim Fischen auf Mefo und Lachs im Salzwasser gibt es jetzt wohl eine verpflichtende Fangregistrierung. Die Seite dazu ist beim Miljødirektoratet:

Alles nur auf norwegisch und ich habe es auch sonst nirgends gelesen. Keine Ahnung, ob und wie das kontrolliert wird. Ganz untern steht noch, dass das Miljødirektorat bestimmt, wann die Regel in Kraft tritt.

Gruss, Ralf
 
Hallo,

Bin durch einen Artikel auf NRK gestern zufällig auf diese Vorschrift vom 18.5.2026 gestossen:

Beim Fischen auf Mefo und Lachs im Salzwasser gibt es jetzt wohl eine verpflichtende Fangregistrierung. Die Seite dazu ist beim Miljødirektoratet:

Alles nur auf norwegisch und ich habe es auch sonst nirgends gelesen. Keine Ahnung, ob und wie das kontrolliert wird. Ganz untern steht noch, dass das Miljødirektorat bestimmt, wann die Regel in Kraft tritt.

Gruss, Ralf

… ich habe auch davon im Frühjahr gehört, aber später nicht mehr. Hätte sich sicher rumgesprochen, wenn diese
Regel in Kraft getreten wäre. Es müßte ja dann auch ein Medium wie eine APP und ein Ziel geben…
 
Denke mal insgesamt sollten wir in dem Bereich medial und real den Ball schön flach halten.

Gehts den Meerforellen und Atlantischen Lachsen zu sehr an den Kragen gibt’s ganz bestimmt und ganz schnell weitere Verbote.

Also immer schön auf Buckellachse fischen 😁 Den mag der Norweger nicht 😂
 
hoffe doch sehr daß mir das nächstes Jahr gelingt - gerne auch mehrere - denn die waren extremst lecker und wenn wir damit den Norwegern einen Gefallen tun solls mir doppelt Recht sein.

Verhindern tun wir damit gar nix - der Buckellachs setzt sich durch so sicher wie das Amen in der Kirche.

Aber das ist ein andres Thema - denn eine Mefo würd ich natürlich auch gerne fangen :biglaugh:
 
Im GoFish waren die Salmoniden heuer gelistet. Na und? Man trägt den Fang halt ein. Es geht doch nicht um die Ausfuhrmenge, oder?
 
hoffe doch sehr daß mir das nächstes Jahr gelingt - gerne auch mehrere - denn die waren extremst lecker und wenn wir damit den Norwegern einen Gefallen tun solls mir doppelt Recht sein.

Verhindern tun wir damit gar nix - der Buckellachs setzt sich durch so sicher wie das Amen in der Kirche.

Aber das ist ein andres Thema - denn eine Mefo würd ich natürlich auch gerne fangen :biglaugh:

Hier gibt es jede Menge Infos zu den Buckellachsen, die Verbreitungskarte geht nur bis 2021. Es hat sich aber vom Trend her
bisher Gott sei Dank nur eine schwache Südausdehnung fortgesetzt, die Massenexplosion blieb bisher im hohen Norden.
Wenn man sie fangen will, 2027 ab in den Norden…😀

Norwegian Institute for Nature Research
https://academic.oup.com/icesjms/article/80/1/76/6916929

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Im GoFish waren die Salmoniden heuer gelistet. Na und? Man trägt den Fang halt ein. Es geht doch nicht um die Ausfuhrmenge, oder?

… nein, Ausfuhrmengen gibt es aktuell nur bei Seefisch …
 
Denke mal insgesamt sollten wir in dem Bereich medial und real den Ball schön flach halten.

Gehts den Meerforellen und Atlantischen Lachsen zu sehr an den Kragen gibt’s ganz bestimmt und ganz schnell weitere Verbote.

Also immer schön auf Buckellachse fischen 😁 Den mag der Norweger nicht 😂

….na dann geh am besten mal mit gutem Beispiel voran! ^^

Die Pflicht der obligatorischen Registrierung von Salmoniden-Fängen inkl. Buckellachs im Meer tritt erst ab 2027 in Kraft (miljødirektoratet).

Ganz unabhängig davon ob Der Norweger den Buckellachs nicht mag, ist es übrigens ziemlich smart so viele wie möglich Buckellachse (invasive Art) zu entnehmen, so dass auch zugereiste Angler wie du in Zukunft so viele wie möglich Meerforellen angeln können ohne das, die durch zu viele Buckellachse evtl. negativ beeinträchtigten Bestände, einen ernsthaften Schaden nehmen. 👍

Über eine Ausfuhrquote für Salmoniden wird derzeit in Norwegen übrigens auch diskutiert, die Ursache dafür liegt dabei in den Grenznahen Regionen zu Finnland und Schweden wo viele Salmoniden von ausländischen Anglern in Norwegen gefangen werden und dann mit über die Grenze nach Finnland und Schweden genommen werden.
 
Dieses Jahr war ich schon etwas schreibfaul, wollte aber trotzdem mal berichten. Wie üblich bzgl. Lachs und dann bzgl. Meerforelle...

2026 war auf Lachs sicher auch wieder ein sehr spezielles Jahr. In der Mitte von Norwegen der kälteste und schlechteste Sommer seit 45 Jahren mit viel Regen und ganz selten einmal Sonne und über 20 Grad. Leider war in ganz Norwegen wie in ganz Europa der Lachsaufstieg viel, viel schlechter als in den Vorjahren oder im Mittel der letzten Jahre. Experten und Wissenschaftler wissen nicht warum, leider fehlt auch das Monitoring dazu. So sind in ganz Norwegen 50-60 % weniger Lachse aufgestiegen. Einige Flüsse wurden eher gesperrt wie Gaula und Orkla zum 01.08. In den meisten Flüssen gab es verschiedenste Fangbeschränkungen in Größe und Stückzahl. So waren bei uns auch die Fänge 30-40 % niedriger als in Vorjahren. Evtl. war es nur ein schlechtes Jahr und wir hoffen alle, dass es kein Trend war. Wir haben gerade im
Juni einige Fische über 5 kg gefangen, der größte war dann 6,5 kg. Dann kam noch im August ein toller Fisch mit 8,3 kg dazu. Mein Angelfreund Kjell "läuft" da ein wenig
außerhalb meiner Infos, er hat in der Saison 3 Fische über 10 kg gefangen, an einem Oberlauf vom Namsen.
Zuchtlachse hatten wir dieses Jahr nicht einen einzigen, auch keine verirrten Buckellachse, die erst 2027 wieder auftauchen werden. Hier ein paar Bilder, Fische über
65 cm mußten alle zurück gesetzt werden ...

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Lachs 6,5 Steven.webp

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Danke für die Infos und die Bilder 👍

Hast du Quellen für die Zahlen, speziell zu den reduzierten Aufstiegen in ganz Norwegen?
Ich schau mir regelmäßig die Fangstatistiken bei elveguiden an.

Gruss
Smolt
 
Auf Meerforellen lief es von großen Fischen dafür deutlich besser als 2025. 2025 haben wir sehr viele gefangen, davon waren ca. 25 über 50 cm und
eine große mit 70 cm. Dieses Jahr haben wir in Fjorden und Straumen weniger gefangen, wenn dann aber meist bessere Fische. Insgesamt waren
es ca. 40 Fisch über 50 cm, davon auch noch sehr viele im August im Fluß. Absolutes Erlebnis mit leider unschönem Ausgang war eine "Monster MeFo",
die ein Angelfreund im Fjord 5-10 Min. an starkem Gerät gedrillt hat. Wir haben sie rauben sehen und sie hat gebissen. Ich habe sie mit der Polbrille 3 bis 4
mal unter dem Boot durchschwimmen sehen und einmal ist sie kurz gesprungen. Sie war sicher mindestens 80 cm, tendenziell eher noch größer und sich 6 kg +!
Wirklich schade, es wird aber immer ein tolles Erlebnis bleiben...Gut war eigentlich die ganze Zeit von Ende Mai bis Ende August, dann wie gesagt zum Ende
hin war es in Flüssen besser. Durch das viele Wasser konnten scheinbar viele MeFos schon in ihre Gewässer aufsteigen. Es sei ihnen gegönnt 😀
Auch hier ein paar Bilder, da ist/war die Auswahl sehr groß! Auch noch 2 Bilder vom "Fremdgehen auf Heilbutt", da war ich mit einem Kumpel Ende Juni 5 Tage
oberhalb von Vega...

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MeFo 2,6 Steven.webp

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Danke für die Infos und die Bilder 👍

Hast du Quellen für die Zahlen, speziell zu den reduzierten Aufstiegen in ganz Norwegen?
Ich schau mir regelmäßig die Fangstatistiken bei elveguiden an.

Gruss
Smolt
Hallo Smolt,

eine offizielle Quelle habe ich nachfolgend von ca. Mitte Juli, einen neueren hatte ich nicht gefunden. Die Frage ist immer, mit welchen Jahren man vergleicht.
Mit der Vorjahr, das ja auch schon nicht sehr gut war... mit einem Jahresmittel der letzten Jahre... mit der Vergangenheit? Ich kann für die mir bekannten Flüsse
sprechen, wo es den Trend von ca. 50 % Fangmenge gegenüber Vorjahr/en gibt. Auch schaue ich Elveguiden und inatur.no an. Auch war ich über 2 Wochen in Troms und Finnmark. Auch dort wurden Flüsse schon 2 Wochen nach der Eröffnung am 01.07. gesperrt, an anderen gab es größere Fangbeschränkungen bis hin zum Entnahmeverbot von Lachsen und vor allem vom Arktischen Saibling. Darüber wird nicht viel geschrieben, der Bestand ist an vielen Flüssen im Norden im Sturzflug nach unten...

Viele Grüße

Norbert


Anbei Auszüge aus dem aktuellen Newsletter von "Norske Lakseelver" zur aktuellen Situation in Norwegen (übersetzt ducrh Google):

Die Saison verlief bisher in den meisten Lachsflüssen südlich von Nordland schlecht (weitere Einzelheiten dazu später im Newsletter). Folglich hat die norwegische Umweltbehörde in dieser Woche die Angelsaison an sechs Flüssen, für die keine Vereinbarung über eine Überprüfung zur Saisonmitte bestand, um 14 Tage verkürzt. Zudem wurde beschlossen, die Lachsfischerei im Meer vor dem Trondheim- und Åfjord nicht zu eröffnen und die Saison für die Lachsfischerei im Meer vor dem Namsenfjord zu verkürzen. Der Verband „Norwegische Lachsflüsse“ (*Norske Lakseelver*) vertritt die Ansicht, dass die Lachsfischerei im Meer schrittweise eingestellt werden sollte – im Einklang mit den Empfehlungen der NASCO, die sich gegen das Befischen gemischter Bestände aussprechen. Auch wenn die ergriffenen Maßnahmen positiv zu bewerten sind, ist es angesichts der aktuellen Lage in Flüssen wie der Eidselva unverständlich, dass die Lachsfischerei im Meer vor dem Nordfjord weiterhin erlaubt bleibt. Die Bewirtschaftungskommission der Eidselva hat die norwegische Umweltbehörde gebeten, die Situation neu zu bewerten.

Bei Flüssen, für die Vereinbarungen zur Überprüfung zur Saisonmitte mit der jeweiligen Provinzverwaltung (dem *Statsforvalteren*) bestehen, wird die Lage genau beobachtet; die lokalen Bewirtschaftungskommissionen haben signalisiert, dass weitere Einschränkungen eingeführt werden könnten, sollten sich die Bedingungen nicht bessern. Als Vorsichtsmaßnahme hat die Verwaltung des Flusses Gaula mit Wirkung zum 4. Juli ein Verbot für die Entnahme weiblicher Lachse für den Rest der Saison erlassen. Die gemeinsame Verwaltung des Flusses Orkla berichtet, dass sie die Situation aufmerksam verfolgt und neue Beschränkungen einführen wird, falls die Rückkehrzahlen der Fische und die Zählergebnisse am Bjørset-Damm zum Zeitpunkt der Bewertungssitzung am 13. Juli weiterhin kritisch niedrig sind. Auch ein vollständiger Fangstopp wird in Erwägung gezogen. Am Namsen wurden die Fangquoten mit Wirkung zum 5. Juli verschärft: Es darf nur noch ein Lachs über 65 cm entnommen werden, wobei die Gesamtzahl der entnommenen Fische pro Saison auf maximal drei begrenzt ist.

Die kommende Woche wird daher für einige der wichtigsten Flüsse in Trøndelag entscheidend sein.
Vorläufige Eindrücke zur Lachssaison

Zusammenfassungen des NINA zeigen anhand von Fangstatistiken aus 43 Gewässersystemen, dass die Lachssaison 2026 derzeit etwas unter den Zahlen des Vorjahres und deutlich unter den Werten der Jahre 2016 bis 2019 liegt. Stand 6. Juli erreichen die Median-Fangzahlen 84 % des Niveaus von 2025 und nur 40 % des Durchschnitts der Jahre 2016–2019. Der Bericht hebt einen besonderen Rückgang bei mittelgroßen und großen Lachsen hervor, während die Fänge kleiner Lachse auf dem Niveau des Vorjahres oder leicht darüber liegen – eine besorgniserregende Entwicklung, da gerade die größeren Lachse am stärksten zum Erreichen der Laichbestandziele beitragen.

Regionale Unterschiede

Ostnorwegen/Agder und Rogaland: Die Fangzahlen entsprechen in etwa denen von 2025; die Angelbedingungen waren aufgrund der überdurchschnittlichen Wasserführung im Juni teilweise besser.

Sogn og Fjordane: Weitgehend auf dem Niveau von 2025.

Sunnmøre und Romsdal: Schwächer als 2025, wahrscheinlich aufgrund der deutlich niedrigen Wasserführung bis etwa zum 20. Juni.

Nordmøre und Sør-Trøndelag: Bislang eindeutig die schwächste Region. Die Flussfänge liegen deutlich unter denen von 2025, und auch die Fänge in den Reusenanlagen bei Agdenes sind im Vergleich zu den meisten Vorjahren gering – insbesondere bei mittelgroßen und großen Lachsen. Sonarmessungen im Fluss Surna zeigen deutlich weniger große und etwas weniger mittelgroße Lachse als 2025. Die geringe Wasserführung während des gesamten Monats Juni dürfte einen Teil, aber nicht die gesamte Situation erklären.

Namdalen: Die Flussfänge liegen unter denen von 2025. Allerdings hat die Küstenfischerei auf Lachs in den ersten drei Wochen über alle Größenklassen hinweg größere Fänge erzielt als im Vorjahr, was auf einen etwas späteren Aufstieg in diesem Jahr hindeutet.

Nordland und Troms: Die Ergebnisse sind etwas schwächer als 2025, mit Ausnahme des Flusses Målselv, der etwas besser abschneidet.

West- und Ost-Finnmark: Hier stellt sich die Situation besser dar; Die Fangzahlen übertreffen sowohl im Fluss Repparfjord als auch in den meisten Gewässern Ost-Finnmarks die Werte von 2025. Die Sonarzählungen im Fluss Neiden liegen höher als im Vorjahr, während der Fluss Tana niedrigere Zahlen aufweist.

Wasserführung: Ein konstanter Faktor

Viele Regionen verzeichneten Anfang Juni eine ungewöhnlich hohe Wasserführung, gefolgt von trockeneren Bedingungen – ein Faktor, den die Autoren als mögliche Teilerklärung für die Schwankungen der Fangraten hervorheben. Dies liefert jedoch bei Weitem keine vollständige Erklärung, insbesondere angesichts der schlechten Fangergebnisse bei mittelgroßen und großen Lachsen in den Regionen Nordmøre und Sør-Trøndelag.
 
Dann möchte ich separat noch über einen Road Trip berichten, den ich mit einem norwegischen Angelfreund gemacht habe. Los ging es in der letzten
Juliwoche. Ziel war es, in verschiedenen Flüssen auf Lachs, MeFo und Arkt. Saibling zu angeln. Kjell Arild war schon ein paar mal im Norden, weil seine
Schwester bei Tromso lebt. Nördlistes Ziel war Alta.

Auf dem Hinweg waren wir 2 Tage am Målselv, Øverbygd JFF, Sone 6. Leider waren dort im Oberlauf ca. 80 km von der Mündung
entfernt die Lachse und MeFos noch nicht eingetroffen und wir haben nur ein paar kleine Äschen gefangen.
Nächster Stop war dann der Elvegårdsselva, ca. 50 km oberhalb von Narvik an der E6. Ein sehr spezieller kleiner, fast durchgehend
reißender Fluß mit wenigen Pools. Wir haben dann im Unterlauf jeder einen Lachs (2,5 und 3,5 kg) und ein paar mittlere MeFos gefangen.

Einen weiteren tollen Fluss ca. 30 km nördlicher an der E6 haben wir wegen Hochwasser nicht befischen können, dort wurden laut
Campingplatz Betreiber die Tage davor MeFos von 3-4 kg gefangen.

Ca. 30 km vor Alta haben wir auf einen Tip hin den Halselv befischt, in dem es sehr gut mit Arkt. Saibling sein sollte. Ein schöner
kleiner Fluss, der aus einem See kommt und man den See Einlauf und den Seeablauf bis ins Meer fischen kann. Mein Freund Kjell hatte
im See in 2 Tagen 3 Meerforellen mit 1 bis 2 kg, ich hatte in der Mündung ins Meer einen Lachs mit ca. 4 kg, der releast wurde.
Hier gab es schon einen Schutz für Lachse aller Größen. Kleine MeFos waren dort im Rudel zu finden, arkt. Saibling leider Fehlanzeige.

Die Region Alta war dann leider etwas enttäuschen, für einen schönen Fluss und Zulauf vom Alta gab es für die nächsten 5 Tage keine
Karten. Auch hatte ich einige Tips von Uferangelstellen aus der Buckellachszeit 2025, leider komplett überlaufen und auch landschaftlich
nicht so doll.

Auf dem Rückweg haben wir uns dann getrennt. Ich wolte eigentlich den Signaldalselva befischen, ein wunderschöner Fluss, der bei Oteren
in den Lyngenfjord mündet. Wir hatten dort schon auf dem Hinweg fischen wollen (25 km in unberührter Natur). Der Fluss war aber braun
und es war für den Folgetag noch sehr viel Regen angesagt. Auf Empfehlung einiger Norweger habe ich dann ca. 30 km nördlich vorher
am Skibotn Elva angehalten. Dieser Fluss war 13 Jahre wegen dem Gyrodactylus gesperrt und am 01.07. wieder eröffnet worden. Legendär
war er früher schon für seine riesigen Meerforellen aus dem Lyngenfjord. 1 Woche bevor ich ankam, wurde bei Hochwasser extrem gut gefangen,
3 MeFos mit 8-9 kg! Ich war mit meinem Camper dann 3 Tage direkt am Campingplatz der 1. Zone und konnte zu Fuß beidseitig gut 2 km angeln.
Ich hatte Glück und konnte 3 MeFos mit 50, 65 und 68 cm fangen. Ich war begeistert und habe öfter richtig kapitale MeFos springen sehen.
Am Ende der Saison wurden nun in 60 Tagen 83 Meerforellen zwischen 4 und 9 kg dort gefangen. Der absolute Wahnsinn.

Ich kann das jedem nur empfehlen, der mal eine tolle Tour machen möchte. Nur 1,5 Std. von Tromsö ist der Signaldalselva und ein 1/2
Stund weiter der Skibotn Elva. Die Aussicht und Kulisse ist phantastisch, man sieht auf die Lyngefjord Alpen und hat wie gesagt auch
sehr gute Chancen auf die MeFo Monster im Fjord. Wenn jemand dazu Fragen hat, kann ich gerne Infos weiter geben... Hier noch ein paar Bilder:

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und hier eine MeFo mit über 8 kg aus dem Skibotn (leider nicht von mir gefangen... 😄)

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