pacmanfish
Stammnaffe
- Registriert
- 12 November 2005
- Beiträge
- 489
Als Seefoschlepper kann ich sagen, dass das auf jeden Fall die richtigen Köder u Boards sind 😊 ! Nur die Bleie nutze ich nicht.
Die Apex funktionieren auf jeden Fall, damit habe ich schon einige mittlere Meerforellen abgeschleppt.
Als Beschwerung benutze ich dabei Rino-Schleppblei in Gewichten von 25 g.
Tobi-Blinker gehen auch ganz gut. Die etwas schwereren (Tobi-Salmon) kann man auch ohne Blei an der Oberfläche schleppen.
Ansonsten funktioniert freihandschleppen direkt an der Scharkante wenige Meter vom Ufer entweder mit nem 10g Blei davor (hier kann man mit der Ködergrösse auch ordentlich runtergehen), oder mit Minnow-Wobblern.
Lustig wirds dann immer wenn Dorsche beim Schleppen mit der Meerforellenrute einsteigen. 😬😊.
Was ich schon immer ausprobieren wollte, ist das Schleppen mit Köderfisch, damit räumen die Proffs bei den Wettekämpfen in Norwegen richtig ab. Leider gestaltet sich für mich hier in der Provinz die Köderfischbrschaffung aber etwas schwierig.
Gruss
Smolt
nach berlin könnte ich dir welche schicken... für porto.Die Apex funktionieren auf jeden Fall, damit habe ich schon einige mittlere Meerforellen abgeschleppt.
Als Beschwerung benutze ich dabei Rino-Schleppblei in Gewichten von 25 g.
Tobi-Blinker gehen auch ganz gut. Die etwas schwereren (Tobi-Salmon) kann man auch ohne Blei an der Oberfläche schleppen.
Ansonsten funktioniert freihandschleppen direkt an der Scharkante wenige Meter vom Ufer entweder mit nem 10g Blei davor (hier kann man mit der Ködergrösse auch ordentlich runtergehen), oder mit Minnow-Wobblern.
Lustig wirds dann immer wenn Dorsche beim Schleppen mit der Meerforellenrute einsteigen. 😬😊.
Was ich schon immer ausprobieren wollte, ist das Schleppen mit Köderfisch, damit räumen die Proffs bei den Wettekämpfen in Norwegen richtig ab. Leider gestaltet sich für mich hier in der Provinz die Köderfischbrschaffung aber etwas schwierig.
Gruss
Smolt



nach berlin könnte ich dir welche schicken... für porto.
müsstest mir nur schreiben wie viele pro packung.
oki doki,Danke für das Angebot 🙏👍.
In der alten Heimat (Berlin 1140 💪) bin ich aber nur noch 1-2 mal im Jahr.
Ich brauch die Sprotten hier in Norwegen und will sie mir wegen der Haltbarkeit am System am liebsten selbst einfrieren.
Muss mal sehen ob ich hier irgendwie an die Sprottenfischer rankomme oder mir evtl. selbst welche fange (Wurfnetz?😊).
Auf Paternoster wirds, glaub ich, schwer sie zu fangen.
Gruss
Smolt
Die Bretter sind klasse nutze ich am bodensee auch ich nehme birnenbleie mit clip mit pinnHallo Smolt,
den Köder hatte ein Freund erst im August mitgebracht und da konnten wir noch viele Tage mit 3 Mann testen. Wir haben da mehr geworfen
als geschleppt, hat sich bei 5-7 km/h aber noch gut verhalten. Er war halt deutlich fängiger im Vergleich zu unserem Blech und Wobblern, die
wir sonst erfolgreich einsetzen. Im Sommer schleppe ich meist nur in der Oberfläche ohne Gewicht, tiefere Regionen teste ich immer mal
mit tief laufenden Wobblern an, ohne große Erfolge. Interessant ist, dass die Seeforellen Schlepper von der Form viele ähnliche Schleppköder
einsetzen, teilweise aus Perlmutt, dann aber auch mit Preisen von über 30€ je Stück🤔. Ich habe mal 2 Bilder angehängt. Die werden dann
auch schneller geschleppt. Ich denke, dass es zwischen Seeforelle und Meerforelle viel Ähnlichkeiten gibt und man den Seeforellen Schleppern
sich einiges abgucken kann… da habe ich bei Felchengünni einiges gelernt, was ich mal in Norwegen testen werde.
Ein Test wird sein, mit Planerboards zu schleppen. Die Seeforellen sind halt scheinbar viel empfindlicher, wenn Deine Blinker im Kielwasser
laufen, über das man gerade gefahren ist. So laufen die Planer zwischen 10 und 30 m neben dem Boot (und nur so können sie auch mit
8 Ruten schleppen) mit ca. 50 m monofilem Vorfach in 0,30 mm. Ich habe mangels Möglichkeit halt immer mit 2 Ruten im Kielwasser geschleppt und bin
halt meist immer Kurven gefahren. Evtl. verscheucht man damit aber auch die erfahrenen MeFos im Fjord. Ich werde das auf alle Fälle
testen.
Bzgl. auf Tiefe bringen, nutzt Felchengünni Steckbleie/Steckoliven so ca. 10 m vor dem Köder in verschiedenen Gewichten von 20-60 Gr.
Vorteil ist ein einfaches Handling und es bleibt der Dreck dort eher hängen als am Blinker, man muss das natürlich immer entfernen, wenn
ein Fisch ans Boot geführt wird, was ein kurzer Kontrollverlust sein kann… Zweiter Nachteil ist, dass man mit schwereren Ruten angeln
muss, wenn man z. B. 50 Gr dranhängt und dann auch noch mit Planerboards fischt. Das ist dann nichts mehr für die gewohnte MeFo
Rute mit 20-40 Gr. WG sondern schwereres Kaliber… also Extra Rute dafür. Auch damit werde ich ein wenig probieren, ist dann aber sicher
nicht mehr die „einfache Art“ auf MeFo mit 1-2 Ruten, mit denen man werfen und schleppen kann. Richtig tief runter kommt man dann wirklich
nur mit Downriggern, was im Leihboot aber extrem aufwändig ist und was ich dann nicht testen werde.
Es wäre schön, wenn einige ihre Schlepp Erfahrung (positiv wie negativ) ein wenig hier teilen könnten, so kann jeder von den Erfahrungen
der Gruppe profitieren. Ich werde meine Erfahrungen wieder hier einstellen😀👍.
Viel Spaß bei den Tests und dickes Petri Heil.
Anhang anzeigen 333165
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Benötigt man nicht zwingend, zur Makrelenzeit besser ohne ansonsten dauert das Ausbringen nach jeder Makrele zu lange.Nur bin ich mir nicht sicher ob man zwingend Planerboards und Paravane benötigt.
Die Geschwindigkeiten, auf die Meerforellen und Lachse beim Schleppen in der Regel anspringen sind da ja doch um einiges höher, als wie man es vom Süßwasser kennt, was die Auswahl an geeigneten Ködern noch mehr einschränkt.
Dazu kommt dann, ganz besonders in Norwegen, noch die Geschichte mit der Strömung in den Fjorden dazu, die dann Teilweise zusammen mit der Schleppgeschwindigkeit auf den Köder wirkt.
Viele Köder kommen da an ihre Grenzen.
Zu langsames Schleppen, bringt meiner Meinung nach, recht wenig.
Gruss
Smolt
Benötigt man nicht zwingend, zur Makrelenzeit besser ohne ansonsten dauert das Ausbringen nach jeder Makrele zu lange.
Beste Erfolge bei mir, kleinen Blinker 10g einfach auswerfen, Rute in die Hand nehmen, weiterfahren und auf den Einschlag warten.
Wenn Mefos im Fjord sind klappt das auch irgendwann, aber, in den meisten Fjorden sind Mefos eher Mangelware,
da muss man sich durch alle anderen Fische durchangeln, Makrelen, Pollack, Dorsche und selbst Knurrhähne werden eher gefangen.
Erfolgreiches Mefo Angeln beginnt mit der Auswahl von dem richtigen Fjord und der richtigen Jahreszeit.
Ich angel viel auch auf Meerforelle in Dänemark, März April, Wassertemperatur 6-8 Grad, bei richtig schwerer See muss man wirklich sehr schnell kurbeln... die Geschwindigkeit hängt auch natürlich mit der Jahreszeit und Wassertemperatur zusammen. Bei kälterem Wasser in Mai/Juni,
führe ich den Köder in Fluss und Fjord deutlich langsamer (kommt natürlich auch darauf an, ob Du im Süden oder Norden angelst, da gibt es schon
große Temperaturunterschiede).
Im Sommer Juli/August probiere ich/wir einfach immer wieder alle Geschwindigkeiten und habe bei schnell geführten Blinkern meist keinen größeren
Erfolg als bei mittleren/langsameren Einkurbeln, egal ob Fjord, Straumen oder Fluß. Ist vielleicht auch ne "Glaubensfrage" und kommt auf die
Köder an, die man nimmt. Gerade am Fluß sehe ich immer wieder Angler, die extrem schnell kurbeln... sehe aber nicht, dass sie damit besser fangen...
Wenn ich weiß, dass dort Fisch steht, variiere ich auch die Geschwindigkeiten. Mit der Fliegenrute sowieso... ein Wurf die Fliege schnell machen, ein
Wurf die Fliege langsam driften lassen. Bisse kommen bei beiden Geschwindigkeiten... Übrigens darf ich in einem Fluss auch im Unterlauf mit dem
Motorboot schleppen, da gibt es sowohl gegen die Strömung (sehr langsam) und mit der Strömung (schnell) in etwa gleich viele "Einschläge" von MeFo und Lachs.

