4 Angeltouristen vermisst

Genau da liegt mein Problem, auch wenn in sozialen Medien von Laien denen der Unterschied (offshore vs geschützte Bereiche) fremd ist das schnell mal als Forderung kommt.

Aber nehmen wir mal den Tag des Unglücks. Bei uns waren alle Boote unterwegs, nur eben ganz klar nicht offshore.
Zwischen den Schären und im Namsfjord überhaupt kein Problem. Einige hatten die Fjordmündung geplant und sind dann weiter rein, oder wieder zurück zwischen die Inseln wegen zu viel Welle bei Mefaltaren & co.

Kombination aus Wetterbericht lesen und verstehen (und vor allem vielleicht auch respektieren), Kommunikation und Einschätzung durch Guide vor Ort und dann am Ende einfach eine Portion gesunder Menschenverstand mit an Bord.
Es scheint so als hätten sich beide schweren Unfälle in diesem Jahr schon alleine durch jeden einzelnen der o g Punkte für sich alleine vermeiden lassen.

Da können wir auf die Boote an Technik packen was wir wollen, diese beiden Unfälle wären trotzdem so, oder sehr ähnlich passiert.
Das kann ich absolut bestätigen.
Ich habe regelmäßig erlebt, dass Angelgruppen bei absoluten Mistwetter und ungünstigen Tidebedingungen raus fahren, obwohl die Bedingungen ein paar Stunden später deutlich besser gewesen wären. Da frage ich mich dann immer, ob diese Leute sich nicht mit den Wettervorhersagen bzw. dem Tidekalender beschäftigen.
 
Moin.
4 Mann in dem Boot, statistisch 2 übergewichtig, und dann bei der Welle.
Ich wundere mich immer, dass da niemand Angst bekommt, oder ist das uncool?
Als Bootsführer bei unseren Ausfahren, ermahne ich meine Kollegen immer ausdrücklich, mir zu sagen, ob etwas nicht passt.
In der Regel drehe ich aber sowieso bei, dass bei uns auch akzeptiert wird.
Ist einer gegen die Ausfahrt, wird umgekehrt. Na gut, ich bin wahrscheinlich auch ein Schisser :)
ich bin lieber Schisser und am Leben - als Held am Meeresgrund - und wofür das ganze eigentlich - um hinterher Anerkennung und Schulterklopfer zu bekommen oder wegen der paar Fillets?
 
Oben