•   
  •   
 
 
 

Light Tackle auf Pollack: Wie „Light“ ist möglich?

die auch heute noch mit Tannenbäumen und 5+ Beißstellen losziehen
auch diese Spezies konnte ich die letzten 2 Wochen auf Averøy wieder beobachten; große Pilker mit Tannenbaum-Paternoster und vereinzelt mal nen Dorsch oder nen Lumb; aber unbelehrbar und zur Krönung noch der Spruch: "nur mit großen Ködern fängt man große Fische" 🙃
 
Wie Sepp und andere geschrieben haben, soll man natürlich seine Rute der Situation angepaßt wählen. Ich habe im Boot meist 3-4 Ruten dabei.
Sehe ich im Fjord Möwenschwärme und raubende Fische, nehme ich eher 40-80 Gr., dann sind es meist große Seelachse, die 30 Gr. Rute ist
dann unpassend. In allen Fjorden, in denen ich in den letzten 43 Jahren geangelt habe ( teilweise viele Tage im Jahr, zu letzt mehrere Monate) habe ich beim Pollack schleppen noch nie einen Heilbutt drauf bekommen oder einen Fisch, den ich nicht bändigen konnte. Ich nehme zum schleppen auch oft eine
8er Einhand, die sicher die meisten als zu leicht beurteilen würden, mit denen aber sehr viele in Norwegen in Flüssen auf Lachse gehen und
dort auch mit Strömung. Wenn man mit so einer Rute in der Strömung große Lachse bändigen kann, ist selbst ein Pollack mit 1 Meter kein
Problem und habe ich auch schon selber mit der Fliege gefangen.
Es gibt halt unterschiedliche Bedingungen. Erfahrenen und verantwortungsvollen Anglern traue ich es immer zu, die für die
Situation die richtige Angelrute und Schnur zu wählen😊
 
Ich angel mit ner Daiwa Ninja in 3,00 Meter. WG 60 Gramm.

Ist fast sowas wie Eierlegende Wollmilchsau. Ich fische mit der auf Pollack, Meerforelle, Seelachs und flach auf Dorsch. Ausserdem hat die genug Rückgrat zum schleppen auf Meerforelle.

Da hab ich dann ne 3000er Rolle dran mit 12-14er geflochtener und ca. 2 Meter Vorfach mit 35-40er Fluocarbon.

Damit hab ich bis jetzt alles gebändigt bekommen. Fische Damit durchaus Tiefen bis 60-70 Meter.

Geht mit Sicherheit auf einige Fischarten auch leichter. Aber ich fange damit meine Fische, und decke mit der Rute viele Methoden ab. Zudem brauche ich nicht so viele Ruten mitnehmen.

Gruß Bernd
 
An allem geschrieben ist etwas wahres dran 👍
Aktuell habe ich 2 Pollackruten auf dem Boot dabei, Zielgebiet Mittelnorwegen.
1x 80g Wurfgewicht wenn Sie tiefer stehen und schwerere Köder gefischt werden, gleichzeitig aber auch für Köhler nutzbar und die gute verträgt auch mal einen Beifang von Butt, bis zu einer gewissen Größe. Hauptsächlich im Offshore Bereich genutzt.

1x 35g Wurfgewicht, habe ich dieses Jahr zu 90% gefischt, macht unglaublich viel Spaß und Pollack bis 1m sind damit kein Problem gewesen. Eher bis zur letzten Schärenkette im Einsatz gewesen.

Gruß
Björn
 
Was ist denn eigentlich das Bestreben beim light Tackle?

Ein Gramm über der Drift zu fischen damit der Köder nicht abhaut bzw. ordentlich geführt werden kann? Und man sich auf die Schulter klopfen kann das man es den Gezeiten ordentlich gezeigt hat? Möglichst wenig Gewicht in der Hand zu halten um ermüdungsfrei 24h am Stück fischen zu können? Das ein Zappler am Band den Bootskollegen denken lässt man drillt 170cm Butt?

Am Ende soll ja immer jeder so wie er möchte, aber so ganz verstehe ich den Wahn um diese minimalen Grammzahlen im Detail noch nicht. Alles was man nutzen möchte muss man ja nicht nur besitzen sondern auch mitschleppen. Und wenn wir zu dritt auf dem Boot sind ist eine ordentliche Lagerung der ganzen Hungerpeitschen schon eine Herausforderung. Wenn ich da lese das manche allein 2 Ruten für Pollack am Mann haben, Respekt!

Das die damalige Plumbsanglerei oldschool ist ist ja generell nicht neu. Aber man kann es auch übertreiben, finde ich.

PS: Ich kenne da einen kleinen Lifehack aus eigener Erfahrung - bleibt mal 2 Jahre zu Hause! Dann scheint euch die Sonne vor Freude wieder aus dem Po wenn ihr an der NK Rute die Köderfische zieht! Ab 5 Jahren Abstinenz kriegt man schon Freudenpipi in den Augen wenn man weiß das es in drei Monaten endlich losgeht.

Gruß
Björn
 
Hallo Björn,

ich würde schätzen ich habe weniger auf dem Boot dabei als die meisten.
Breitbandig ist das Zauberwort. Mit der 80g Rute decke ich fast alles ab dort oben, allenfalls noch eine straffe 20LBS Rute für große Gummis, dazu die 2 anderer Ruten und ich bin durch.
Ich orientiere mich halt stark nach dem Wetterbericht, wo und auf was ich gehe.
Sollte es mal schwer auf Leng oder Rotbarsch gehen, bleiben 1-2 Ruten im Haus.
Somit finde ich 2 Pollackruten, schwer in Ordnung 😉
Es bedeutet ja nicht nur weil man eine Light Rute fischt das man mit jedem Pollack Gassi gehen muss ums Boot, auch dort, wenn die Sachen von guter Qualität sind, abgestimmt sind, Zauber ich so einen Fisch in Windeseile ins Boot. Der Blank arbeitet über die ganze Länge was weniger Aussteiger ergibt.

Aber jeder so wie er mag 😊
 
Was ist denn eigentlich das Bestreben beim light Tackle?

Ein Gramm über der Drift zu fischen damit der Köder nicht abhaut bzw. ordentlich geführt werden kann? Und man sich auf die Schulter klopfen kann das man es den Gezeiten ordentlich gezeigt hat? Möglichst wenig Gewicht in der Hand zu halten um ermüdungsfrei 24h am Stück fischen zu können? Das ein Zappler am Band den Bootskollegen denken lässt man drillt 170cm Butt?

Am Ende soll ja immer jeder so wie er möchte, aber so ganz verstehe ich den Wahn um diese minimalen Grammzahlen im Detail noch nicht. Alles was man nutzen möchte muss man ja nicht nur besitzen sondern auch mitschleppen. Und wenn wir zu dritt auf dem Boot sind ist eine ordentliche Lagerung der ganzen Hungerpeitschen schon eine Herausforderung. Wenn ich da lese das manche allein 2 Ruten für Pollack am Mann haben, Respekt!

Das die damalige Plumbsanglerei oldschool ist ist ja generell nicht neu. Aber man kann es auch übertreiben, finde ich.

PS: Ich kenne da einen kleinen Lifehack aus eigener Erfahrung - bleibt mal 2 Jahre zu Hause! Dann scheint euch die Sonne vor Freude wieder aus dem Po wenn ihr an der NK Rute die Köderfische zieht! Ab 5 Jahren Abstinenz kriegt man schon Freudenpipi in den Augen wenn man weiß das es in drei Monaten endlich losgeht.

Gruß
Björn


Das Problem bei det janzen ist doch immer, das diejenigen die keine Ahnung vom Light Tackle haben (da nehm ich Dich jetzt aber ganz bewußt raus) den Leuten die Ahnung davon haben (weil sie schon immer so gefischt haben - auch im Süßwasser) Ihre Sache immer madig machen wollen, den Sinn anzweifeln und selber alles natürlich besser machen.

Fredl Fesl sagte zum Veldensteiner Bier - "Probierts es, dann g´spiarts es!"

Das zieht sich vor allem hier, aber auch in anderen Foren wie ein alter Kaugummi durch die Jahre und Jahrzehnte und kommt immer wieder mal hoch.

Darum ist es auch müsig und letztlich unfruchtbar seinen Standpunkt wieder und wieder vorzukauen, weil der grundsätzliche Wille zum gegenseitigen verstehen ja gar nicht da ist.

Jeder soll so fischen wie er will - und wenn er dann 750 gr. Pilker montiert, obwohl 500 gr. auch funktionieren is ja dann seine Sache
 
man darf auch nicht den Fehler machen, alle 50g Ruten über einen Kamm zu scheren.
Warmwasserruten sind bei gleichem WG für deutlich größere bzw kampfstärkere Fische ausgelegt und können die möglichen Bremskräfte der modernen Rollen auch umsetzen. mit 3-4kg auf der Bremse ist man auch im Bereich der 20/30lb Combos und man kann auch dem Beifangsbutt Paroli bieten.
 
Hallo Björn,

ich würde schätzen ich habe weniger auf dem Boot dabei als die meisten.
Breitbandig ist das Zauberwort. Mit der 80g Rute decke ich fast alles ab dort oben, allenfalls noch eine straffe 20LBS Rute für große Gummis, dazu die 2 anderer Ruten und ich bin durch.
Ich orientiere mich halt stark nach dem Wetterbericht, wo und auf was ich gehe.
Sollte es mal schwer auf Leng oder Rotbarsch gehen, bleiben 1-2 Ruten im Haus.
Somit finde ich 2 Pollackruten, schwer in Ordnung 😉
Es bedeutet ja nicht nur weil man eine Light Rute fischt das man mit jedem Pollack Gassi gehen muss ums Boot, auch dort, wenn die Sachen von guter Qualität sind, abgestimmt sind, Zauber ich so einen Fisch in Windeseile ins Boot. Der Blank arbeitet über die ganze Länge was weniger Aussteiger ergibt.

Aber jeder so wie er mag 😊

Hallo Namensvetter,
es ging mir hier nicht um dich. Nicht das wir uns missverstehen

Der Blank arbeitet über die ganze Länge was weniger Aussteiger ergibt.
Dazu ne ordentliche Bremse und 95% vom Angelspaß sind für mich geritzt. Ob ich jetzt 50g werfe oder es auch mit 30 ginge. Wer natürlich sein Sortiment im Urlaub einmal durchbaden muss sieht das vermutlich anders.

Lighter zum Light Tackle ist doch vermutlich nur ein Vorwand den Tackleaffen zu füttern. Die eigentliche Freude ist doch der Urlaub und was zu fangen, zumindest für mich. Ich käme im Leben nicht darauf mir bei einem guten Fisch im Boot die Frage zu stellen ob der mit 20g weniger Ködergewicht noch toller wäre.
 
Hallo Namensvetter,


Lighter zum Light Tackle ist doch vermutlich nur ein Vorwand den Tackleaffen zu füttern. Die eigentliche Freude ist doch der Urlaub und was zu fangen, zumindest für mich. Ich käme im Leben nicht darauf mir bei einem guten Fisch im Boot die Frage zu stellen ob der mit 20g weniger Ködergewicht noch toller wäre.


Das sind wir aber so was von einer Meinung. Der Spaß, die Freude am und auf dem Wasser ist das was letztlich zählt.
Ich persönlich bin mittlerweile ganz entspannt wenn ich hoch fahre. Der drang aufs Wasser zu müssen, ist gänzlich verschwunden.
Ich nutze die Tage die für mich gute Bedingungen bieten und das sind dann auch die Tage wo ich so leicht fische.
Auch dieses Jahr war klar zu erkennen, daß so leichte, feine Ruten mehr Bisse bringen, als beim Nachbarn die 100g Rute. Der Pollack läuft beim einsaugen des Köder nicht in eine Brettharte Spitze, sondern bekommt diesen kleinen Moment mehr Zeit den Köder voll zu nehmen.
Aber im Grunde alles Wurscht, sind nur persönliche Befindlichkeiten und soll jeder so machen wie er möchte.
Hatte auch Pollack mit der Heilbuttspinne beim rausfeuern und einleiern.
Geht also auch, nur macht es mir halt keinen Spaß.
 
Ich persönlich bin mittlerweile ganz entspannt wenn ich hoch fahre. Der drang aufs Wasser zu müssen, ist gänzlich verschwunden.

Da fehlen mir vermutlich noch einige Reisen für die Gelassenheit. Ich will jetzt nicht von schlaflösen Nächten vor der Abreise sprechen, aber wenn ich dann endlich einmal im Jahr in Norge 5 Tage angeln kann bin ich nicht mehr zu bremsen. Und hab ganz andere Prios im Kopf als das 100% optimale Ködergewicht an der 110% ultimativ erhabenen Rute.

Aber ich schweife ab...

:a010:
 
Ich denke man darf das auch nicht nur aus seinem eigenen Erlebnishorizont betrachten. Viele angeln 1 Woche in Norwegen und sind dann mit stärkerem
Gerät auf Dorsch und Heilbutt aus, oder angeln tief mit NK oder auf Rotbarsch. Da käme ich auch mit 2 Ruten aus. Andere angeln halt oft im Fjord, mit
Zielfisch MeFo und Pollack, ggf. auch mal andere Fische, tendenziell aber eher flach. Das ist eine komplett andere Art von angeln, die sehr viele nicht
durchführen und kennen. Ich kann/darf viele Tage in Norwegen angeln, oft allein oder mal zu zweit. Dann kann ich für jeden Quatsch ohne Streß eine Rute
einpacken. Ich habe z. B. eine 30 Gr. mit Mono und eine 30 Gr. mit Geflecht, eine Fliegenrute Klasse 8 und eine Rute mit 40-90 Gr. dabei. Ich schippere
also munter den Fjord entlang und kann auf alle MEINE Zielfische prima angeln und flexibel reagieren und die Ruten stören mich nicht. Ich habe aber Verständnis für die, die zu dritt im Boot sitzen und tief mit NK angeln, was ich die letzten 30 Jahre einfach nicht mehr gemacht habe. Ich habe aber dafür großes Verständnis, weil ich
es früher auch gerne gemacht habe. War aber mit einem Kumpel letzte Woche ein paar Tage auf HB in 10-20 m tiefem Wasser. Da war dann eine 40-90 Gr. eine 100-200 Gr. und ein Knüppel dabei. Da hatte dann die 30 Gr. Rute Pause... Also evtl. akzeptieren, dass es nicht nur die eigene Angelart gibt, die man betreibt... 😊
 
Nur mal so zum Verständnis um die Diskusion auch einigermassen einordnen zu können: - wie definieren hier die eingeschweisten light-tackle-fetishisten denn eigentlich "light-tackle" beim Pollack-Angeln?

Alles unter 30g WG = "light tackle", und alles über 50g WG = "heavy tackle"?

Ich kenne Leute die mit alten schweren Ruten fischen, die ziehen andere mit neuen leichten und geringen Wurfgewicht ausgestatteten Ruten anggeltechnisch locker ab.
Deshalb ist die ganze Geschichte für mich eher eine Sache der Vorliebe und wie man sein Angelhandwerk beherrscht.

Der eine mag halt nen dicken Knüpel in der Hand, der andere fühlt sich mit seinem dünnen Zahnstocke voll toll - So what? :p075:
 
für mich ist in NO Light Tackle die beschriebene 50g Rute mit 3/4000er Rolle und eine ca. 0.15er-0.17er Geflochtene mit 0.40-0.50er FC. in "meinem" Revier klappt das super, ich fische da bis max. 20m, aber eher 3-15m.
die Pollacks (und manchmal Dorsche) sind bis ca. 90cm, das Gros ist 50-70cm - die Buttgefahr minimal.

in anderen Revieren kann LT ne 100g Combo sein, weiter südlich evtl. ne 25 oder 30g Combo.
 
Downsizing ist ja schon länger populär
(Vorsicht, Ironie)
.

Ich fische sehr gerne mit meiner CMW Blechpeitsche auf Pollak.
Nun hat die aber ein Wurfgewicht von 5 - 100 Gramm und somit bin ich quasi im Niemandsland zwischen light und weiss-der Teufel-was-auch-immer gefangen.
Darf ich das überhaupt ohne in ein Fettnäpfchen zu treten? Mach ich mich vielleicht sogar eines Vergehens schuldig, zumindest moralisch? Werden die anderen Angelkameraden im Camp mich argwöhnisch im Auge behalten?
Da ist ja gendern nix gegen!
Als nächstes muss ich unsere Rettungswesten tauschen. Ich habe den DLRG in Silber und Gold und da sollte eine 150N Weste mehr als ausreichend sein - 300N wären da zu dekadent! Und jeder kann sofort erahnen, wie gut ich schwimmen kann bzw. konnte (bin altersbedingt auf dem absteigenden Ast).
Ich überlege auch schon, in Kiel mein Fzg zu tauschen, weil ich sonst in Norge viel zu übermotorisiert unterwegs bin; irgendein Einstiegsmodell von Dacia muss allemal reichen. Man will schließlich nicht auffallen.
Und wenn im Fährhafen`die Wartezeit zu lang wird, tuts die Bordsteinschwalbe für 30 € nicht genauso gut wie Chantal im Edelpuff für 200 €/Stunde?
Waren das jetzt Spätfolgen der Hitzewelle?:19:
 
Nur mal so zum Verständnis um die Diskusion auch einigermassen einordnen zu können: - wie definieren hier die eingeschweisten light-tackle-fetishisten denn eigentlich "light-tackle" beim Pollack-Angeln?

Alles unter 30g WG = "light tackle", und alles über 50g WG = "heavy tackle"?

Ich kenne Leute die mit alten schweren Ruten fischen, die ziehen andere mit neuen leichten und geringen Wurfgewicht ausgestatteten Ruten anggeltechnisch locker ab.
Deshalb ist die ganze Geschichte für mich eher eine Sache der Vorliebe und wie man sein Angelhandwerk beherrscht.

Der eine mag halt nen dicken Knüpel in der Hand, der andere fühlt sich mit seinem dünnen Zahnstocke voll toll - So what? :p075:


Hallo zusammen, ich habe den Gedanken, ergänzend zu meiner 40-90g Spinnrute eine leichtere, noch spaßigere Spinnrute für Pollack und Makrele anzuschaffen.Ich denke da an etwas mit 40 oder 50g WG. Wie leicht fischt ihr auf Pollack?

Das war hier die Frage des Themenstarters und darum geht es hier auch …der frei definierbaren Begriff Light Tackle kam später ins Spiel.
Und ob 40 oder 50 Gr reicht, haben viele mit Zustimmung beantwortet, dass sie so und noch leichter fischen …
 
Ich lese fleißig mit und bisher ist viel Input für mich gekommen, danke dafür!
Die ganze Diskussion entwickelt mich in eine schöne Richtung, ich möchte aber noch mal wiederholen das ich mir bewusst bin, dass die Fragestellung hier selbst geschaffen ist und man besser nicht zu tief über Sinn und Unsinn einsteigt, da wäre ich auf keinem guten Ast….! 😂🙈🙈😂😉

Bisher schwanke ich noch zwischen „einfach weiter die 90g Rute fischen“ bis zu „man kann es ja mal ausprobieren“.
 
Denke der Begriff „light tackle“ ist einfach etwas irreführend, da nicht genau definiert.
Meines Erachtens ist da eher damit gemeint mit der stimmigen Kombo als Ganzes nicht mit Kanone auf Spatzen zu schiessen.

Wenn ich an meine Anfangszeit zurückdenke und mit 60-80g Pilker und/oder GuFi (und der dann auch mind. 10cm)
Mit entsprechendem Stock und mind. 4000er Rolle zurückdenke, wäre der Pollack hier eher in Tiefen von 10-20m
erschlagen worden.
Dementsprechend war auch der Erfolg.
Also wie auch @MrFloppy passend geschrieben hat immer die Revierwahl, Zoelfischgrösse und möglicher Beifang
das entscheidende was dann „light tackle“ bedeutet.

15g GuFis mit max. 7cm gut zu werfen, geschweige denn verführerisches Leben einzuhauchen, wäre
bei mir mit ner >69-80g Wurfrute eher to much.

Aber zum Glück kann und darf ja jeder selber entscheiden, wie er seinen Zielfisch überlisten will.
Auf Forelle Angel ich zu Hause auch nicht mit Wels-/Hechtgeschirr.
 
Mr Floppy mal ne frage warum blux sandaal. Sind die besser wie die von savage gear
die sehen m.m. Klasse aus und fangen gut - besser als andere "normale" Gufi im direkten Vergleich. die Farbauswahl ist gut, die Haltbarkeit für meine Belange auch überragend - Preis lasse ich mal außen vor, meine letzten habe ich für knapp die Hälfte vom aktuellen Preis bekommen (12cm).

 
Oben