Wie meine Vorschreiber bereits erwähnt haben, wäre es sehr hilfreich zu wissen, wo und wie man angelt. Boot oder Ufer ist schon ein guter Anfang, aber auch die Gegend, in der man angeln möchte, spielt eine große Rolle. Es ist schließlich ein Unterschied, ob ich auf Fuerteventura angle, wo ich in Wurfweite meist weniger als 10 m Tiefe habe, oder in Kroatien, wo es direkt vor den Füßen teilweise bis zu 80 m tief sein kann.
Als Faustregel gilt: Je flacher das Wasser, desto eher kommen Hardbaits wie Stickbaits, Wobbler und Co. zum Einsatz, und je tiefer es wird, desto eher greift man zum klassischen Meeresjig, egal ob Speed oder Slow Jigging.
Zur Frage, ob sich Temu bei manchen Ködern lohnt, kann ich nur sagen: ja!
Ich fische mittlerweile viele Jigs von Temu und sehe keinen Grund, hier die „originalen“ Jigs zu kaufen, die zwar aus einem anderen Material bestehen und vielleicht etwas resistenter gegen Felsen und Co. sind, aber auch teilweise das drei- bis fünffache kosten. Ich versenke "lieber" drei Jigs zu je fünf Euro als einen originalen für 19 Euro. Fangen tun sie alle, es geht dabei um viel mehr Details als nur den Köder. Haken, Wirbel und Splitringe kaufe ich aber weiterhin bei uns.