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Was beachten beim Verkauf von 50lbs Gerät und was ist es noch wert.

ThorstenK

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22 Juni 2026
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8
Hallo zusammen, kurze Frage da mir hier einfach die Erfahrung fehlt.
Ich habe früher immer beim Segeln nebenher geschleppt und dazu 2 Shimano Reiseruten Shimano Exage 3050 im Köcher und 2 Shimano Tyrnos 50 (LRS I & II) benutzt.
Das Equipment liegt seit 5 Jahren unbenutzt im Keller, da aktuell nur noch Familienseglen läuft und muss daher einfach weg. Die Mono Schnur ist 10 Jahre alt, war aber nur insgesamt 6Wochen am Tageslicht. Die Spulen sind neuwertig und die Ruten sind ok, die Ringe sind glatt, aber die Metallaufnahme der Ringe hat leichte Rauigkeit vom Salzwasser.
Was müsste man damit machen um es gut zu verkaufen? Schnur noch ok? Ruten polieren? Was ist das ganze heute noch wert und wo findet man am besten einen Abnehmer? Big Game only oder auch Norwegen oder Waller geeignet?

Schöner Gruß und Danke Thorsten, Petri..
 
Das sehe ich nun nicht so bei den Rollen. Ohne Wartung (Jahre im Keller) ist eine Salzwasserrolle eine Blackbox und kann völlig a.A. sein ohne dass man viel von aussen sieht. Darum würde ich sie auf jeden Fall warten. Ohne dies kann sie gut und gern gar nichts mehr wert sein, weil man (ohne Ahnung setze ich jetzt mal voraus) sie vielleicht gar nicht mehr benutzen kann. Der Zustand lässt sich von aussen nicht ablesen. Bsp. Ein Kollege hat seine Saltigas jeden Abend im Pool vom Ferienhaus in Spanien reingestellt* Er war überzeugt, das sei das Beste gegen das Salz. Die Saltigas waren im nächsten Frühjahr komplett a.A. vom (Chlor hat wohl nicht nur das Salz gefressen)
 
Danke für eure Antworten. Das heißt also Schnur runter. Zum Fachhändler zur Wartung und dann mit frischer Wartung und entsprechendem Beleg neuwertig verkaufen.
Die Spulen wurden immer nach dem Urlaub sauber in warmem Wasser abgeduscht, aber 10 Jahre sind natürlich auch ne gewisse Zeit.
Dann muss man vermutlich auch mal ganz spitz gegenrechnen, ob man sie nicht einfach zum Wallerfischen behält, auch wenns etwas überdimensioniert ist...
 
Eine Exage AX STC 3050 hatte ich besessen und hier im Forum für 89€ verkauft. Eine sehr gute Bootsrute, nicht nur zum schleppen.
 
Oder wem das zu mühsam oder ev. zu teuer ist bei der Bucht verkaufen. Meine Erfahrung: Nur Auktion. Läuft meist besser als Fixpreis (Neid und Spielerei kommen wohl ins Spiel:) und weg ist weg.
 
Ja danke Jungs, hatte gehofft, dass sich dafür noch so 600€ machen lassen, aber wenn ich da 150€ für ne Wartung investieren muss wirds langsam blöd. Wir angeln vom Boot an der Donau auf Waller, da ist das eine Seilwinde und keine Rute mehr, meine Wallerruten sind nichtmal die Hälfte. Auf er anderen Seite verstehe ichs auch, wenn jemand Big Game macht und da endlich den dicken Fisch hat und dann stellt sich der Gebrauchtkauf als Bremsenversager raus... Ich bräuchte einen Segler wie mich, der damit hauptsächlich auf Kleineres geht und bei einem Zufallsbiss etwas mehr Material haben möchte als eine große Stationärrolle, ausserdem machen sie sich super im Sonnenutergangsfoto ;-)
 
Danke für eure Antworten. Das heißt also Schnur runter. Zum Fachhändler zur Wartung und dann mit frischer Wartung und entsprechendem Beleg neuwertig verkaufen.
Die Spulen wurden immer nach dem Urlaub sauber in warmem Wasser abgeduscht, aber 10 Jahre sind natürlich auch ne gewisse Zeit.
Dann muss man vermutlich auch mal ganz spitz gegenrechnen, ob man sie nicht einfach zum Wallerfischen behält, auch wenns etwas überdimensioniert ist...
Das war der größte Fehler, den Du machen konntest.
Da "konnte" sich der verbliebene Schmutz/Salz, schön an dem inneren der Rolle zu schaffen machen. Ist dann das, was oben schon erwähnt wurde.
 
nicht gebadet sondern abgeduscht, irgendwie muss ja die Salzkruste runter. Das muss das gute Stück abkönnen, schließlich hats ja auch Gischt und Regen auf See. Und die 5 Jahre Benutzung hat sich das nicht negativ bemerkbar gemacht, zumindest hatte der Sperfisch gegen die Bremse kein Chance ;-) Die Spulen shcaun aus wie frisch aus der Verpackung und sie laufen auch perfekt sanft raus.
 
Frag doch einfach mal bei Marcel, Seewolf 72, ob er die Rollen für dich wartet. Das kostet nicht die Welt und danach ist alles wieder Schick. Immer vorausgesetzt es sind keine Ersatzteile notwenig.


Wenn Du keine zwei linken Hände hast kannst Du das aber auch selber machen.
 
Ich denke schon dass ich das kann, ich mach beruflich ähnliches. Aber das gibt halt dem Käufer relativ wenig Sicherheit, wenn der Verkäufer im versichert er hätte das selbst dran rumgebastelt. ;-) Aber ich schreib die Kollegen mal an, danke!
 
Das war der größte Fehler, den Du machen konntest.
Da "konnte" sich der verbliebene Schmutz/Salz, schön an dem inneren der Rolle zu schaffen machen. Ist dann das, was oben schon erwähnt wurde.
Moin Harrie,
wie kommt es zu Deiner Aussage? Ich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht!
Bsp.: Penn Slammer 460, 2-3x pro Jahr in Norge, am Urlaubsende mit etwas warmen Wasser abgespült, zu Haus an die beweglichen Teile -welche von aussen erreichbar sind- ein paar Tropfen Rollenöl.
Seit 12 Jahren ein problemloser Begleiter!

Ähnliches mit einer Okuma Azores 6000, nun seit 5 Jahren bereits!

Damit würde ich Deine Aussage in Frage stellen wollen. Vielleicht sogar Kosten und Nutzen von Wartungen. Jedes Mal warten lassen, hätten sicher schon den Neupreis um ein vielfaches überstiegen.

Gruß,
Sam
 
Hallo Sam, das "Baden" mit Süßwasser und äußere Ölen kann dazu führen, dass erst recht Salz und Schmutz in die Rolle/Lager getrieben wird und sich da festsetzt. Langzeitfolgen sind natürlich immer schwierig zuzuschreiben und es kommt auch auf den Rollentyp an - eine Slammer ist robust und vergleichsweise simpel im Aufbau, und preislich auch nicht so hoch anzuordnen, als das ich sie professionell warten lassen würde, da hast du mit den höheren Kosten als der Anschaffungspreis gewiss Recht. Letztendlich muss es jeder selber wissen - wenn ich Rollen gebraucht kaufe (um was es hier ja geht), achte ich aber u.a. darauf, ob sie mal professionell gewartet wurde....
 
Es gibt halt einen Unterschied, ob man eine Rolle in Süßwasser badet, oder ob man sie nach dem Salzwassereinsatz mit der Duschbrause abspritzt.
Bei entsprechender technischer Begabung, was ja anscheinend der Fall ist, würde ich die Rollen einfach mal öffnen, beurteilen, reinigen und fetten. Die Wartung muss vor dem Verkauf sicher nicht professionell sein.
Wenn die Rollen tatsächlich nur beim Segeln nebenzu benutzt wurden, optisch passabel aussehen und auch gut laufen, kann man die doch mit gutem Gewissen (ver)kaufen.

Für den typischen Norwegenangler dürften diese aber halt zu groß und schwer sein. Die sind wohl eher etwas für größere Kaliber.
 
Das war der größte Fehler, den Du machen konntest.
Da "konnte" sich der verbliebene Schmutz/Salz, schön an dem inneren der Rolle zu schaffen machen. Ist dann das, was oben schon erwähnt wurde.
Ich halte das für Unsinn.
Wie machst du denn deine Rollen sauber?
Leckst du das Salz runter und machst eine Regenhaube drüber falls es mal unterwegs regnet?
Ich tauche meine Rollen mit geschlossener Bremse in einen Eimer mit Süßwasser und bewege die dabei.
Das mache ich seit über 30 Jahren so und hatte noch nie ein Problem damit.
Wichtig ist das Wasser muss auch wieder raus und die Rollen werden so gut es geht vor Ort getrocknet. Zu Hause kommen sie auch nochmal aus der Verpackung und dürfen gern noch eine Woche weiter trocknen.
Eines muss ich aber dazu sagen, ich warte meine Rollen vor dem ersten Einsatz.
 
Kleine Korrektur, seit über 20 Jahren mache ich das so.
 
Moin Harrie,
wie kommt es zu Deiner Aussage? Ich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht!
Bsp.: Penn Slammer 460, 2-3x pro Jahr in Norge, am Urlaubsende mit etwas warmen Wasser abgespült, zu Haus an die beweglichen Teile -welche von aussen erreichbar sind- ein paar Tropfen Rollenöl.
Seit 12 Jahren ein problemloser Begleiter!

Ähnliches mit einer Okuma Azores 6000, nun seit 5 Jahren bereits!

Damit würde ich Deine Aussage in Frage stellen wollen. Vielleicht sogar Kosten und Nutzen von Wartungen. Jedes Mal warten lassen, hätten sicher schon den Neupreis um ein vielfaches überstiegen.

Gruß,
Sam
Ich halte das für Unsinn.
Wie machst du denn deine Rollen sauber?
Leckst du das Salz runter und machst eine Regenhaube drüber falls es mal unterwegs regnet?
Ich tauche meine Rollen mit geschlossener Bremse in einen Eimer mit Süßwasser und bewege die dabei.
Das mache ich seit über 30 Jahren so und hatte noch nie ein Problem damit.
Wichtig ist das Wasser muss auch wieder raus und die Rollen werden so gut es geht vor Ort getrocknet. Zu Hause kommen sie auch nochmal aus der Verpackung und dürfen gern noch eine Woche weiter trocknen.
Eines muss ich aber dazu sagen, ich warte meine Rollen vor dem ersten Einsatz.
:daumendrueck: Weitermachen!
 
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