Guten Morgen,
wie bereits bekannt gegeben, eine Zusammenfassung des gestrigen Tages. Es ging in Richtung Nordtaren. Der Zielfisch sollte der Leng sein. Die Wetterverhältnisse hatten sich stabilisiert, und die Bedingungen, um den ein oder anderen Leng zu fangen, waren durchaus vielversprechend.
Zunächst beschafften wir uns einige Makrelen. Anschließend wurden wir von einem norwegischen Fischer in einem kleinen Boot besucht, der lediglich mit einer Haspel ausgerüstet war. Er war voller Freude, als er uns seinen großen Fang in Gestalt eines Dorsches präsentierte, den er nur zum Teil anheben konnte. Der respektable Herr war schätzungsweise 70 Jahre alt und sprach uns in norwegischer Sprache an. „Wir konnten lediglich die wahre Größe erahnen. Es handelte sich um einen Riesen! Voller Stolz fuhr er weiter Richtung Donna.
Anschließend setzten wir die erste Drift an. Große Makrelen von guten 40 cm wurden in die Tiefe gelassen. Es dauerte nicht lange, bis sich ein Abnehmer fand, der ins Boot befördert werden konnte. Ein schöner Leng, der den Fehler seines Lebens machte. Gleichzeitig war auch bei Torsten die Rute krumm. Statt eines Lengs befand sich am anderen Ende zu unserer Überraschung ein Köhler der Meterklasse, der sich auf die Makrele stürzte. Unglaublich!
Bei der zweiten Drift bei ca. 100 m Tiefe wieder ein Einschlag. Bitte kein Köhler, dachte ich. Der Fisch nahm ordentlich Schnur von der Rolle. Der Verdacht, dass es ein Heilbutt sein könnte, erhärtet sich. Schlussendlich konnte tatsächlich ein schöner Butt erfolgreich gelandet werden. Nebenan hatte Torsten ebenfalls mit einem kampfstarken Gegner zu tun. Zielfisch !! Ein 130 ziger Leng ging ans Band.
Insgesamt befanden sich nun acht ausgezeichnete Fische in unserem Boot. Dies ist ausreichend, und wir haben beschlossen, an dieser Stelle den Abbruch vorzunehmen. Ein herrlicher Angeltag fand seinen Abschluss. Unsere letzte Ausfahrt lag hinter uns.
Jetzt heißt es: Säubern, aufräumen und das Salzwasser von allem entfernen.
Ungeachtet der teilweise ungünstigen Wetterverhältnisse stellte Vandve erneut ein lohnendes Reiseziel dar.
Ich werde zurückkehren.
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