Guten Morgen,
da aktuell an Angeln nicht zu denken ist, hier mal die Zusammenfassung der letzten beiden Tage. Vorgestern haben wir einen Abstecher in Richtung Andersbakken unternommen. Grundsätzlich ein fantastisches Fanggebiet. Das Angeln gestaltete sich jedoch als äußerst zäh und der Fangerfolg hielt sich bis auf ein paar Dorsche und Pollacks in Grenzen.
So beschlossen wir gestern mal, den Süden abzuklären, in der Hoffnung, dass dort mehr geht. Also ab in Richtung der Nordtaren.
Kurz ein paar Makrelen gestippt und die erste Drift begann. Am leichten Gerät kreischte von Torten plötzlich die Bremse, was sehr verdächtig nach Butt aussah. Und in der Tat konnte das Tierchen bis an die Bordwand unseres Bootes befördert werden. Der Kollege sagte jedoch: „Mit mir nicht" und verschwand in die Tiefe, bevor ich den Kescher zum Einsatz bringen konnte. Shit happens!
"Große Köder bringen große Fische“, sagt eine Redewendung. Und in der Tat wollte der Torsten wissen, ob da tatsächlich etwas dran ist, und baumelt sich kurzerhand eine große Makrele ans Band. Gesagt, getan: Die Rute war krumm. Schon wieder etwa ein Butt? Nein, am anderen Ende hing ein statlicher Seelachs von 1 Meter. Ein Blick auf's Echolot verriet, dass unter uns viel Bewegung war. Also Taktik geändert und leichteres Gerät aktiviert. An meiner Tenryu Injection 73 BC xh wurde ein 150 Rios-Sandaal montiert, den ich anschließend in die Tiefe beförderte.
Was dann kam, war Angelsport vom Allerfeinsten, denn ein Köhler jenseits der 10 kg schnappte sich den pinkfarbenen Köder, und nahm Schnur ohne Ende.
An diesem Tag konnten noch 2 gute Dorsche ins Boot befördert werden, bevor wir gegen 16 Uhr zurück zur Unterkunft fuhren. Das Wetter sollte nämlich massiv umschlagen und so kam es auch.
Die nächsten Tage sind sicher vom Winde verweht. Wenn’s klappt, würden wir gerne noch mal in Richtung Skardholmen fahren. Die Schmach, vor ein paar Tagen dort keinen wirklich schönen Pollack zu bekommen, wiegt schon schwer.
Neben bei bemerkt: Für den zuviel gefangen Fisch gibt es Abnehmer.
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