Touristenfischerei Beschlüsse zur Quote usw

Na ja, was will man dazu groß schreiben. Beim Überschreiten der Quote um gut 250% denke ich auch eine etwas explizitere Handhabung wäre wünschenswert gewesen um Signal zu senden.
Kann eigentlich nicht so schwer sein bei Überschreitung z.B. 100% die Grenze zwischen zu doof zum wiegen und gewerblich/vorsätzlich zu ziehen und dann bitte auch pauschal Einreiseverbot auszusprechen.

Wieder bis zu einer Tonne (Rohware) bester Fisch der in der Tonne landet

Das man die Filets wegwirft ist eine Schande. Könnte man die nicht nutzbar machen, zur Not auch als Tierfutter.
Wenn man die Geldstrafe extrem erhöhen würde, könnte man 'Schmugglern' die Ware auch zum Verzehr überlassen.
 
Das man die Filets wegwirft ist eine Schande. Könnte man die nicht nutzbar machen, zur Not auch als Tierfutter.
Wenn man die Geldstrafe extrem erhöhen würde, könnte man 'Schmugglern' die Ware auch zum Verzehr überlassen.
Ich finde es auch mega schlimm, 1 to Filet zu verklappen.

Einfach den Preis zu setzen, bedeutet auch, jeder der will nimmt Fisch mit und bezahlt. Der Fisch wird dadurch weniger geschont...
 
Also ob das nun organisierte Kriminalität ist und man dazu Berufsfischer als Helfer benötigt weiß ich nicht. Wer schon mal zur Skrei-Saison in Nordnorwegen war weiß was da möglich ist. Mit 4 Mann in einer Woche sehe ich da kein Problem.

Bei dieser Menge muss sowas aber auffallen. Das kann mir keiner erzählen das man das nicht mitbekommt wenn so viel Fisch verarbeitet und eingefroren wird.
Wie man so hört, stammt das aus einer litauischen Anlage die nicht zum ersten Mal durch sowas aufgefallen ist. Schreib jetzt bewusst nicht den Namen, weil ich es nicht beweisen kann.
Da stellt sich aber schon die Frage welche Konsequenzen das für den Anlagenbetreiber hat.
 
…Deshalb ist der Vorschlag des Einfrierverbotes, bzw. der Einfrierquote ja im Gespräch.

Der Zoll kann rechtlich momentan nicht dagegen vorgehen, wenn in (pseudo) “Touristen-Betrieben” große Mengen an Fisch angelandet, filetiert und dann zur Grenze gebracht werden. Eingreifen kann er erst an der Grenze.

Wenn man in Norwegen z.B. als Arbeiter auf Montage unterwegs ist, kann man in seiner Freizeit schon jede Menge Fisch fangen, und den auch gut verarbeiten und über längere Zeit einfrieren.
Geht’s dann nachhause in’s Heimatland, geht da halt ne Ladung Fisch mit, gefangen unter der Regie eines registrierten “Tourismusbetriebes”, den man selbst oder zusammen mit guten Freunden betreibt.

Heute geht diese Art von Schmuggel scheinbar relativ problemlos ……in der Zukunft wird’s wahrscheinlich etwas schwieriger.
 
Wenn der Zoll diese Leute befragt wo sie herkommen aus welcher Anlage. Wäre es denn nicht mal angebracht da an der Tür zu klopfen und nachfragen was da los ist? Meistens kommen doch immer solche Nachrichten zu dieser Zeit, zur Skreisaison oder eben aus Nordnorwegen.
 
…Deshalb ist der Vorschlag des Einfrierverbotes, bzw. der Einfrierquote ja im Gespräch.

Der Zoll kann rechtlich momentan nicht dagegen vorgehen, wenn in (pseudo) “Touristen-Betrieben” große Mengen an Fisch angelandet, filetiert und dann zur Grenze gebracht werden. Eingreifen kann er erst an der Grenze.

Wenn man in Norwegen z.B. als Arbeiter auf Montage unterwegs ist, kann man in seiner Freizeit schon jede Menge Fisch fangen, und den auch gut verarbeiten und über längere Zeit einfrieren.
Geht’s dann nachhause in’s Heimatland, geht da halt ne Ladung Fisch mit, gefangen unter der Regie eines registrierten “Tourismusbetriebes”, den man selbst oder zusammen mit guten Freunden betreibt.

Heute geht diese Art von Schmuggel scheinbar relativ problemlos ……in der Zukunft wird’s wahrscheinlich etwas schwieriger.

Das Einfrieren verbot ist ja für Angler die in einer nicht registrierten Anlage usw fischen. Bringt dir aber am Ende auch nix. Wenn jemand den Plan hat solche Mengen zu schmuggeln kommt er ggf mit eigener Kühltruhe auf dem Hänger.
In registrierten Anlagen z. B. die Gefrierkapazität einzuschränken wäre auch nicht zielführend, da viele die Tasche/Box in die Kühltruhe stellen und direkt darin einzufrieren.

Was es wirklich bräuchte wäre ne Handhabe für Behörden bei entsprechenden Verdachtsfällen direkt vor Ort einzugreifen. Ich denke das würde wesentlich mehr abschrecken als Kontrollen an den Grenzen.
 
Es ist auch eine “Einfrierbeschränkung” im Gespräch, d.h. es darf in registrierten Betrieben pro Person nur soviel eingefroren werden, wie der Ausfuhrquote entspricht.

Ich glaube rechtlich gesehen, hat man momentan auch nicht viel Handhabe gegen diese Anlagen vorzugehen, - bis zum Grenzübertritt mit zuviel Fisch ist alles legal.
Man darf heute in Norwegen immer noch soviel fangen und einfrieren wie man möchte.
 
Ist jetzt schon paar Jahre her. Da war ich mit einem guten Freund in Nordnorwegen. Wir waren in einer guten Anlage, alles Top. Wir hatten da eine Gefriertruhe, gemeinsam mit zwei Schweden. Nette Leute, wir hatten mit denen richtig Spaß und die zwei waren wirklich nett. Da dieses Gebiet absolutes Neuland für uns war, waren wir froh über die Tipps die wir von Ihnen bekommen haben. Aber, diese Gefriertruhe, ich weiß jetzt nicht wieviel Liter. War von denen voll belegt. Wir hatten Probleme unsere paar Filets da mit rein zu quetschen. Die eingefroren Päckchen von denen waren richtig professionell. Ich hätte es nicht besser machen können. Da lege ich richtig Wert drauf.
Also von irgendeiner Quote konnte bei denen keine Rede sein.
Hat aber von den Verantwortlichen im Camp keinen interessiert. Die Jungs waren Stammkunden.
Ich glaube eine gewisse, sagen wir mal Kontrolle im Camp, wäre da angebracht gewesen. Da haben die Betreiber sich das Wasser doch irgendwie selbst abgegraben. Ich glaube, es hätte schon was gebracht, wenn da mal auf die Quote hingewiesen worden wäre und dass man nicht machen kann was man will.
Ich bin wirklich kein Fan von Kontrollen. Aber es ist in einigen Angeln mächtig was schief gelaufen, denke ich.
Hat uns allen geschadet.
 
Ich finde es auch mega schlimm, 1 to Filet zu verklappen.

Einfach den Preis zu setzen, bedeutet auch, jeder der will nimmt Fisch mit und bezahlt. Der Fisch wird dadurch weniger geschont...
Die Geldstrafe sollte schon so hoch sein, dass es richtig weh tut und sich nicht im Ansatz rechnet. Man könnte auch noch ein Einreiseverbot bei hohen Überschreitungen aussprechen. Aber die Filets sollten nicht weggeworfen werden, das hat nichts mit Ressourcenschonung zu tun.
 
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