Spildra Klappe die Neunte!

Im dritten Teil sind wieder zwei Tage zusammengefasst. Nicht weil diese nicht schön waren, sie waren anders schön.

Es war mittlerweile Samstag und da sollte in gemeinschaftlicher Runde der Buttkopf von Svenja am Abend verspeist werden, den Gabi und Svenja, entsprechend den Instruktionen von Sigrid, vorbereitet hatten. Fragt mich bitte nicht wie genau, der hermi war nur zum Essen da. 😊 Aber dazu später mehr oder vielleicht kann Svenja das auch mal erläutern.

Der Tag startete wie immer mit dem Familienfrühstück am Fenster, mit Blick auf den Sägezahn. Wie die letzten Tage auch passte das Wetter sehr gut zum Angeln. Also machten Lukas und ich das Boot um die Mittagszeit startklar. Eigentlich wollten wir diesen Urlaub auch noch Rotbarsch machen oder zumindest ein paar neue Stellen testen, aber das haben wir uns für Montag aufgehoben, da für Montag null Wind gemeldet wurde. Außerdem sollten wir um 18:30 Uhr geschniegelt und gestriegelt am Abendbrottisch sitzen. Insofern sollte eine kurze Runde werden. 3-4h dann ist Schluss. Haben wir dann auch so gemacht. Zum Gummiwerfen hatten wir beide nicht die richtige Lust, es hatte auch nicht so richtig von der Tide her gepasst. Es ging also an ältere Stellen aus den Jahren zuvor, wo wir auch immer ein paar gute Schellis hatten. Da funkte Gabi mich kurz an, sie hätte noch etwas Platz in ihrer Kiste für ein paar schöne große Dorsch- oder Köhlerfilets. Sehr wahrscheinlich würde sie nicht mehr allzu viel Angeln, zumal im Nachbarboot noch ein paar gezielte Buttdriften anstanden. Gott sein Dank, dachte ich, dann musste ich mir um die allgegenwärtigen guten Dorsche keine Sorgen machen. Dann kommt noch ein kleiner Klecks in unsere Kiste und den Rest bekommt Gabi. Nun gut, Schellis haben wir keinen brauchbaren für die Kiste gefangen, die waren einfach zu klein. Also
blieb es bei den üblichen Verdächtigen, Dorsch und Köhler, wieder in guten brauchbaren Größen.


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Danach fix rein, die paar Fische versorgt und nach einer angenehmen heißen Dusche und Rasur schritten wir pünktlich mit einer Fasche Weißwein und ner Flasche Averna bewaffnet um 18:15 Uhr zum Nachbarhaus.

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Da war schon Hochbetrieb in der Küche. Zu meiner Überraschung wurde der Buttkopf nicht im Backofen gebacken, sondern nach einer 12-stündigen Salzbehandlung gekocht. Ich bin ehrlich, da machte sich erstmal Skepsis bei mir breit, die letztendlich aber sowas von unbegründet war. Es war extrem lecker. Dazu gab es Kartoffeln und verschiedenes Gemüse. Das Gemüse hätte es beim hermi nicht gebraucht, aber gehörte wohl traditionell dazu.

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Es war anders als gebacken, aber auch so sehr, sehr lecker! Der Abend wurde Geschmatze eröffnet und endetet feuchtfröhlich. Fotos und Mitschnitte vom Letzteren wurden untersagt. 😊

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Der Sonntag war der Anreisetag der letzten Beiden unserer Reisgruppe NAF. Der Löthi und der Kay machten ab sofort die Insel unsicher. Es sollte vom Wetter her etwas windig werden und das wurde er auch, für uns kein Angeltag. Deshalb war ein Strandbesuch an „unserem Stand“ im Nordwesten der Insel geplant. Das Quad wurde gesattelt, ich erhielt eine Einweisung von Trond und Sigrid über die sehr speziellen Eigenheiten beim Starten, Bremsen und Abstellen von dem Teil und ab ging die Post mit Sani und Gabi an Bord. Die Hälfte der Strecke, soweit wie die einzige „Straße“ der Insel ging, sind wir gefahren, den Rest gewandert.


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Wir lieben diesen Strand, ob nun nur zu zweit oder mit Freunden wie Gabi und Steffen, es ist ein wunderschöner Ort auf 70° Nord. Diesmal nur bei 14°C, wir hatte hier aber schon mal fas 30°C. Schnell ein Lagerfeuer gemacht und der hermi hatte sich heimlich ein Bierchen eingepackt. Die Frauen bekamen nur Wasser und Kekse. 😊

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Gabi hat mutig bis an die Knie die Wassertemperatur getestet.

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Die Zeit ging ins Land und es war an der Zeit zum Haus zurückzukehren. Vorher räumten wir, wie immer, wenn wir hier sind, unnatürliches Strandgut zusammen, was bei der nächsten Gemeindeaktion der Inselbewohner abgeholt werden kann. Der Holzvorrat neben der Feuerstelle wurde mit Treibholz vom Strand wieder aufgefüllt, dass die nächsten Besucher wieder schnell ein Feuer mit sauberem und trockenem Holz machen können. Mit ausreichend Sauerstoffvergiftung trafen wir am Haus wieder ein. Ein Bierchen hat der hermi noch getrunken und dann gut.

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Am Montag stand noch mit allen eine gemeinsame besondere kurze Ausfahrt an und dann werden wir das Angeln für diesen Urlaub einstellen.

Ende Teil 3, Fortsetzung folgt…
 
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