Mundl
Stammnaffe
- Registriert
- 5 Juni 2019
- Beiträge
- 19
Nachdem wir viele Jahre mit dem Auto nach Hitra und Froya gefahren sind, unternahmen wir vom 9.6.-17.6.2026 eine Anreise mit dem Flugzeug nach Tromso und von dort ging es zu Markus Haake nach Sjotun Brygge. Das Camp liegt auf dem Weg von Tromso nach Sommaroy wenige Kilometer davor.
Die Anreise gestaltete sich sehr bequem vom Frankfurter Flughafen mit Direktflug aus, in Tromso wurden wir am Flughafen abgeholt und nach etwa 40 Minuten Fahrtzeit und einer Unterbrechung beim Supermarkt auf der Strecke kamen wir im Camp an.
Die Unterkunft war komfortabel und mit allem ausgestattet was nötig ist. Der Bootsanleger liegt direkt gegenüber auf der anderen Strassenseite. Direkt am Anleger gibt es einen Filetierraum mit ausreichend Gefriertruhen, bei schönem Wetter gibt es Aussentische.
Das Aronettboot mit 24 Fuss hat einen überdachten Steuerstand mit einem großen Kartenplotter/Echolot und geschützten Sitzplätzen, sowie einen sehr käftigen Außenborder. Für die Versorgung mit Bootssprit sorgte Markus mit entsprechenden Kanistern.
Die Angelmöglichkeiten beginnen im Fjord, bei 30-45 Minuten Fahrtzeit fangendie unserer Ansicht nach interessanten Stellen im Außenbereich an. Gefangen habe wir so ziemlich alles und reichlich, was in Nordnorwegen möglich ist, Dorsch, Seelachs, Heilbutt, Steinbeisser, Leng, Lumb, Rotbarsch, Schellfisch. Für Makrelen war es noch etwas früh, Heringe waren nicht da. Es ist kein Problem, die diesjährige Fangquote von 15 kg zu erreichen.
Ein Highlight für uns war die Fütterung von Seeadlern, womit wir nicht gerechnet hatten. Offensichtlich gibt es in der Region mehrere Brutpaare. Nachdem wir Adler entdeckt hatten, winkten wir mit Köderfischen, dass sie diese sehen konnten und warfen sie ins Wasser. Tatsächlich starteten die Vögel auf Ansage und holten sie sich. Plötzlich kreisten bis zu 4 Adler über uns. Es war kein Zufallsergebnis, denn wir konnten den Vorgang an anderen Tagen wiederholen.
Gerne hätten wir einen Ausflug nach Tromso unternommen oder wären zum Einkaufen gefahren. Normalerweise verleiht Markus ein Fahrzeug gegen geringe Gebühr, nur leider waren beide Fahrzeuge defekt. Freundlicherweise hat uns dann Steffi die fehlenden Dinge im Supermarkt besorgt.
Der Angeltrip war für uns insgesamt erholsamer als bei unseren sonstigen Trips die lange Anreise per Auto. Da wir sehr früh Business gebucht hatten, hielt sich der Ticketpreis in Grenzen und wegen der großen Freimenge mit Sportgepäck hat es sich gerechnet. Ebenso war der gebuchte Flughafentransfer sinnvoll, zumal die Mietwagen in Tromso am Flughafen extrem teuer sind.
Dass sich die Wetterlage in Norwegen schnell ändern kann, sind wir gewohnt. Die Schnelligkeit des Wetterwechsels im hohen Norden hat uns dann doch überrascht. Wir hatten es in kurzer Reihenfolge von ziemlich heiß bis zu Dauerregen und von windstill bis zu bewegter See. Es empfiehlt sich, das Wetter und die Vorhersage genau zu beobachten und im Zweifelsfall die Mitternachtssonne zu benutzen und dann rauszufahren.




Die Anreise gestaltete sich sehr bequem vom Frankfurter Flughafen mit Direktflug aus, in Tromso wurden wir am Flughafen abgeholt und nach etwa 40 Minuten Fahrtzeit und einer Unterbrechung beim Supermarkt auf der Strecke kamen wir im Camp an.
Die Unterkunft war komfortabel und mit allem ausgestattet was nötig ist. Der Bootsanleger liegt direkt gegenüber auf der anderen Strassenseite. Direkt am Anleger gibt es einen Filetierraum mit ausreichend Gefriertruhen, bei schönem Wetter gibt es Aussentische.
Das Aronettboot mit 24 Fuss hat einen überdachten Steuerstand mit einem großen Kartenplotter/Echolot und geschützten Sitzplätzen, sowie einen sehr käftigen Außenborder. Für die Versorgung mit Bootssprit sorgte Markus mit entsprechenden Kanistern.
Die Angelmöglichkeiten beginnen im Fjord, bei 30-45 Minuten Fahrtzeit fangendie unserer Ansicht nach interessanten Stellen im Außenbereich an. Gefangen habe wir so ziemlich alles und reichlich, was in Nordnorwegen möglich ist, Dorsch, Seelachs, Heilbutt, Steinbeisser, Leng, Lumb, Rotbarsch, Schellfisch. Für Makrelen war es noch etwas früh, Heringe waren nicht da. Es ist kein Problem, die diesjährige Fangquote von 15 kg zu erreichen.
Ein Highlight für uns war die Fütterung von Seeadlern, womit wir nicht gerechnet hatten. Offensichtlich gibt es in der Region mehrere Brutpaare. Nachdem wir Adler entdeckt hatten, winkten wir mit Köderfischen, dass sie diese sehen konnten und warfen sie ins Wasser. Tatsächlich starteten die Vögel auf Ansage und holten sie sich. Plötzlich kreisten bis zu 4 Adler über uns. Es war kein Zufallsergebnis, denn wir konnten den Vorgang an anderen Tagen wiederholen.
Gerne hätten wir einen Ausflug nach Tromso unternommen oder wären zum Einkaufen gefahren. Normalerweise verleiht Markus ein Fahrzeug gegen geringe Gebühr, nur leider waren beide Fahrzeuge defekt. Freundlicherweise hat uns dann Steffi die fehlenden Dinge im Supermarkt besorgt.
Der Angeltrip war für uns insgesamt erholsamer als bei unseren sonstigen Trips die lange Anreise per Auto. Da wir sehr früh Business gebucht hatten, hielt sich der Ticketpreis in Grenzen und wegen der großen Freimenge mit Sportgepäck hat es sich gerechnet. Ebenso war der gebuchte Flughafentransfer sinnvoll, zumal die Mietwagen in Tromso am Flughafen extrem teuer sind.
Dass sich die Wetterlage in Norwegen schnell ändern kann, sind wir gewohnt. Die Schnelligkeit des Wetterwechsels im hohen Norden hat uns dann doch überrascht. Wir hatten es in kurzer Reihenfolge von ziemlich heiß bis zu Dauerregen und von windstill bis zu bewegter See. Es empfiehlt sich, das Wetter und die Vorhersage genau zu beobachten und im Zweifelsfall die Mitternachtssonne zu benutzen und dann rauszufahren.











