Schwarze Schafe - ohne Worte

Und natürlich müssen die Anlagen mal kontrolliert werden , es kann doch nicht sein , daß da Angler jeden Tag Unmengen von Fisch anlanden und keiner bekommt etwas mit .
Generell gebe ich dir Recht. Aber nun überlege mal im Sommer in Nordnorwegen (oder selbst aktuell hier in der Mitte) hast du eine Gruppe die am liebsten nachts um 2 im Fileterhaus steht. Sie sind mit Fahrzeug da mit eigener Truhe auf Anhänger..... Zudem können sie auch noch Fischen und das Wetter passt.
Zufällig würde das durchaus nicht unbedingt auffallen, was da an Fisch zusammenkommt.

Ich hatte neulich bei einem Guiding wo wegen Schlechtwetter noch massiv Quote fehlte gut 200 kg Fisch in 4 Stunden.

Das Szenario über eine Woche oder 10 Tage 1000 kg Fisch zu fangen und zu verarbeiten, ohne das es erstmal auffällt ist durchaus möglich.

Wie hier schon geschrieben, habe ich als Vermieter kein Recht in die Vermietobjekte zu gehen um "Stichproben" zu nehmen, an deren privatem PKW oder Anhänger genauso wenig. Und aktuell dann ja auch keine Handhabe, da die Straftat ja erst bei versuchtem Grenzübertritt erfolgen würde.

Gerne Anlagen einbeziehen. Aber bitte mit rechtlicher Klarheit und Sicherheit im Vorfeld.

Abgesehen davon glaube ich auch das es aktuell noch zu vielen Anlagen am A.... vorbei geht.
 
Genau, viele Campbetreiber interessiert es nicht, unseren Campchef in Kvenvaer schon, auch wenn es wie gesagt keine rechtliche Grundlage gibt...
In Kvenvaer hat jede Unterkunft seine eigene Truhe, verschlossen mit einem Vorhängeschloss. Dafür haben wir als Mieter einen Schlüssel und der Campbetreuer. Bei Ankunft gibt's denn jedes Jahr die Ansage was an Kilos erlaubt ist und auch den Nebensatz, wenn es auffällig wird, wird im Fall der Fälle in die Truhen geschaut, weil man keine Lust hat das wegen einigen Idioten die Anlage in Verruf gerät, so in etwa ist die Aussage immer gewesen. Finde ich gut, man kann nachfragen ob man mehr angeln kann was einem denn abgenommen wird, für Leute die ihre Quote nicht voll schaffen, wegen schlechtem Wetter oder eben Unvermögen beim angeln.
Für uns eine super Option.

Zu der Menge die dort jetzt geschmuggelt wurde, naja organisiert ist da nix, da kommt selbst bei der Menge doch nix bei rum...
Und solch eine Menge zu fangen, beißt der Fisch ist das doch überhaupt kein Problem wer denn noch mit dem Meswer einigermaßen umgehen kann, ist doch ruckzuck fertig mit so einer Menge.
Die ersten Norgefahrten gabs beim Filetieren noch ein Bier und eine Mische nebenbei, heute ist man so schnell fertig, da schafft man gar kein Bier mehr zu trinken.
 
Das Szenario über eine Woche oder 10 Tage 1000 kg Fisch zu fangen und zu verarbeiten, ohne das es erstmal auffällt ist durchaus möglich.
gar kein Problem.
in 2025 in bei Kvalsundet hatten unsere 2 Nachbarn an einem Tag Offshore-Tour 240 kg Rundfisch mitgebracht, nachdem sie eine Woche zuvor nicht rausfahren konnten. Jeder hatte dann seine Quote und noch fleißig an andere verteilt, welche weniger erfolgreich waren. Und es war noch kein einziger Heilbutt dabei.

Wenn man es noch in Schichten macht und über Tage hinweg, und mit Entnahme von Heilbutt, dann kommen unvorstellbare Mengen zusammen.
 
Im Nappstraumen bei Nordic Sea Angling wird das
Limit ganz klar kontrolliert und auch gleich am Anreisetag kommuniziert. Alle Angler werden gebrieft und auf dieRegeln hingewiesen.
Ich persönlich finde das komplett in Ordnung. Bei Zuwiderhandlung kann der Campbetreiber/Veranstalter mit Sicherheit sein Hausrecht ausüben und eine weitere Entnahme von Fisch versagen, müsste mal schauen was im Vertrag steht.
Wer sich an die Regeln hält, muss sich aber über solche Dinge keine Gedanken machen…..
 
Hab mal nachgeschaut…..Text aus dem englischen übersetzt

Regeln, Ethik und C&R (Catch & Release)
Nutzen Sie gerne die Gelegenheit, erstklassigen Fisch mit nach Hause zu nehmen – achten Sie jedoch auf die Menge. Nordic Sea Angling toleriert kein Überschreiten der norwegischen Exportquote von 15 kg Fischprodukten. Wenn Sie in einem registrierten Angelcamp angeln – was bei uns der Fall ist –, dürfen Sie pro Person 15 kg Fischprodukte ausführen, und zwar maximal zweimal pro Jahr.
Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Ein erheblicher Verstoß gegen die Regeln ist nicht nur persönlich verwerflich. Er gefährdet auch unsere grundlegende Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung, die uns sehr am Herzen liegt.

Fangen Sie nicht mehr Fisch, als Sie (oder andere im Camp) verwerten können oder als schonend zurückgesetzt werden kann. Ihr Guide erklärt Ihnen, wie Fische so zurückgesetzt werden, dass sie nicht unnötig leiden und die besten Überlebenschancen haben. Neben der Handhabung haben auch die Fischart, die Wassertiefe und die Art der verwendeten Haken einen entscheidenden Einfluss auf das Überleben der Fische.
 
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