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Schnur Empfehlung

melis

Stammnaffe
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5 Januar 2005
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48
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43
Ein älterer Kollege hat mich um eine Empfehlung für eine Schnur gebeten. Ich weiß nicht, was ich ihm raten soll, denn ich habe schon länger keine Schnur mehr gekauft.

Er sucht einen Ersatz für seine Power Pro 50lb.

Diese Schnur gefiel ihm sehr gut. Das Problem ist, nachdem er die Rute gewechselt hat, die Lautstärke.

Er hatte die Power Pro slick (nicht v2) ausprobiert und war sehr zufrieden.

Folgende Parameter sind wünschenswert:

- Ähnliche Tragkraft wie PowerPro 50lb.

- Leise

- sehr gut sichtbar über Wasser

- nicht zu teuer (1000m ~ 100-130€)

- fürs pilken und jiggen. Köder wird nicht geworfen

- haltbar

Meine Idee war die JBraid Expedition in Orange. Stärke 0,20 oder 0,22 oder 0,24.

Ich bin bei der Tragkraft nicht sicher.

Zudem hat sie eine Beschichtung. Die braucht er nicht. Weil Köder nur abgelassen wird. Wie sich die Schnur nachdem die Beschichtung ab ist verhält, weiß ich nicht.


Gibt es andere Empfehlungen?
 
Mein Tipp: Seaknight Manster W8 max. 33lb. Kostet um die 10€ für 500m.
Die Schnur hat sich seit Jahren bei uns bewährt.
 
Folgende Parameter sind wünschenswert:
- Ähnliche Tragkraft wie PowerPro 50lb.
- Leise
- sehr gut sichtbar über Wasser
- nicht zu teuer (1000m ~ 100-130€)
Bei den Vorgaben, eine Daiwa Tournament EVO 8.
Schau mal bei A&M.
- fürs pilken und jiggen. Köder wird nicht geworfen

- haltbar

Meine Idee war die JBraid Expedition in Orange. Stärke 0,20 oder 0,22 oder 0,24.

Ich bin bei der Tragkraft nicht sicher.

Zudem hat sie eine Beschichtung. Die braucht er nicht. Weil Köder nur abgelassen wird. Wie sich die Schnur nachdem die Beschichtung ab ist verhält, weiß ich nicht.


Gibt es andere Empfehlungen?
 
@ harrie

Und welche Stärke ist vergleichbar
 
Ich kann dir die gigafish multicolor empfehlen. Fische ich selbst auf allen Ruten. In 0,20 bzw 0,25. bei deinen Angaben würde ich die 0,25 nehmen.
 
Zu deinen Anforderungen passen diese beide Schnüre sehr gut, von der 50er PP wären dass dann die 0.28er Modelle.

Daiwa J-Braid x8 0.28mm

Stork x8 0.28mm

Beide Schnüre habe ich auch in anderen Lauflängen (J-Braid in 250m Schritten, Stork beliebig bis 3000m)

Wenn es für Norwegen ist und eine universelle Schnur sein soll reicht in der Regel auch 0.22er Stork / 0.24er J-Braid! Abgesehen von speziellen Fällen (sehr flach auf HB oder zb als Schnur für E-Rolle, da bleib bei 0.28)

lg,
Marcel
 
Hier mal was aus einem guten Testlabor, ...da werden verschiedene Ansprüche getestet.
Hier mal ein paar Filmchen (die Homepage ist nicht sicher, so sagt mein PC). :wink:

Ich bin nun bei Varivas gelandet, ...speziell die X9 ist für mich eine tolle Schnur, aber das muss man imho immer selber testen.
 
Auf meinen alten Rollen habe ich die PowerPro in 20 und 30 lbs, das war bevor Shimano sie übernommen hat. Seit ca. 6 Jahren nehme ich die J-Braid bis 0,22 mm, in schweren Fällen die 0,24 mm. Bin ich zufrieden mit, auch wenn die Farbe ausbleicht, die Schnur macht ihren Job. Mein Händler wollte in Lingen 120€ für die 1500m Rolle. Habe ich die letzten Jahre bei seiner Hausmesse auch bezahlt. Das wird sie Anfang April dann sicher auch wieder kosten. Nutze ich von 0,08 mm an der Feederrute über 0,10 mm an der UL Rute bis eben 0,24 mm für Norwegen. Das einzige was nervt, ist eben das die Farbe raus geht, wenn die Sonne auf die Rolle scheinen kann.
 
Aus persönlicher Erfahrung kann ich ebenfalls J-Braid x8 sowohl in 0,24 als auch in 0,28 empfehlen. Die Empfehlung bezieht sich auf die „normale“ J-Braid, also nicht auf die Expedition oder die Grand, da ich die nicht kenne.
 
Habt ihr noch spezielle Empfehlungen in dem Zusammenhang fürs schwere Rotbarschangeln mit der E-Rolle? Über 0,28 zu gehen bei der J-Braid 8x ist eher nicht sinnvoll, oder?
 
wenn's wirklich nur für's RB-Fahrstuhlangeln sein soll, dann dünne Schnur.
 
wenn's wirklich nur für's RB-Fahrstuhlangeln sein soll, dann dünne Schnur.

Jep, die Tragkraft ist in Norwegen bei den eingesetzen Bremsleistungen nicht der limitierende Faktor. Für die ganze Freiwasserangelei sowie Rotbarschangeln braucht es keine PE 3 oder stärker. An Korallenfeldern bzw. steilen Kanten muss man halt auf ein ausreichend langes Vorfach beim Naturköderangeln achten (ist jetzt beim Rotbarsch aber eh klar...). Meine Empfehlung und von Kumpels auch auf der E-Multi gefischt wäre max. ne 0,22er J-Braid.

Größere Durchmesser haben den meisten Nutzen in punkto Abriebfestigkeit
 
Hm, das klingt zwar alles logisch, meine Erfahrung beim Fahrstuhlangeln waren aber schon mehrmals diese:
Bei der Fahrt aus dem 10. UG ins EG war ein Köhler o.ä. der Meinung, im 4.UG noch bei voller Fahrt auf den Fahrstuhl aufzuspringen. Die Rute verneigte sich, die Bremse gab nach, aber trotzdem riss die Schnur und alles war weg. Das war ne Leihrolle mit augenscheinlich kräftiger Schnur.....
Deswegen dachte ich, auf die eigene Rolle kommt ein richtiges Abschleppseil drauf...🤔😁
 
Deswegen dachte ich, auf die eigene Rolle kommt ein richtiges Abschleppseil drauf...🤔😁
Naja, da kann man ja auch mal gewöhnlich drillen. :wink:
Also ich würde dir diese in #PE1,5 oder 2 (NN) empfehlen, die hat wirklich eine tolle Sinkrate und ist rundum solide. :flaggen14:
 
...und was man auch beachten sollte gerade beim NK Angeln in größeren Tiefen, je dicker die Schnur, des do größer der Wasserwiderstand und umso größer das erforderliche Bleigewicht, um halbwegs gerade runter zu kommen.
 
Wenn Zwischenfragen erlaubt sind, würde mich eure Einschätzung hierzu mal interessieren:

Ich habe mir auf zwei meiner Rollen (Saltiga 15 und 35) eine Stroft GTP-E aufspulen lassen. Auf die „Kleine“ (Jigging-Kombo bis 400g) die E6 mit 15kg angegebener Tragkraft, auf die „Große“ (Deadbait bis 700g) eine E7 mit 19kg. Beide Kombos sind hauptsächlich für Butt gedacht. Sollte von der Stärke her reichen, dachte ich.

Nun ist es aber so, dass deutlich mehr Schnur auf die Rollen gingen, als angenommen. Auf die 15L gingen statt 400 ganze 500m und bei der 35L waren es mit 600m auch 100m mehr als gedacht. Sprich die Schnüre fallen dünner aus als eine PE#3 bzw. PE#4.

Jetzt habe ich bedenken, dass die Schnur doch zu dünn sind und überlege, auf beiden Rollen jeweils eine Stufe hoch zu gehen. Also auf E7 und E8. Einfach, um mehr Reserven zu haben. Wir angeln in der Regel nicht tiefer als 70-80m, überwiegend eher zwischen 20 und 50m.

Macht das Sinn oder reicht die bereits aufgespulte Schnur aus? Was denkt ihr?

Ich weiß, ziemlich spezielle Frage. Aber eventuell hat ja jemand eine Meinung dazu oder gar Erfahrung mit der genannten Stroft.

Schonmal vielen Dank vorab!
 
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