Quotenempfehlung des HI

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Nord Flatanger Sjøhus AS
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Ich stelle das mal hier ein wegen der aktuellen Aufmerksamkeit bzgl Quoten usw.
Nach dem kürzlichen Vorstoß die Regelung für die Ausfuhr von Süßwasserfisch zu ändern ( und diesen ebenfalls in die existierende Ausfuhrquote einzubinden) hier nun die Quotenempfehlungen des havforskninginstitutes.

Kurz zusammengefasst wird eine deutliche Kürzung der Dorschquoten nördlich von 67 Grad (also ziemlich genau ab Lofoten aufwärts) empfohlen.
Südlicher waren die Ergebnisse des Forschungsfischens scheinbar weniger negativ.
Es wird eine Reduzierung der Quote für Köhler nördlich von 62 Grad (also nördlich Bergen) empfohlen.
Für Rotbarsch gibt es erstmals wieder eine Quote, die allerdings in diesem Umfang ohnehin unter den realen Beifängen der vergangenen Jahre liegt.

Ich finde es schon interessant, dass der Küstendorsch nun scheinbar im Norden stärker unter Druck gerät.
Meine persönliche Interpretation ist, dass die Fischerei sich ja generell immer weiter nach Norden verlagert hat - hierdurch die geringen Bestände südlicher entlastet wurden, während der Fischereidruck im Norden gleichzeitig gestiegen ist.

Zwischen den Zeilen gelesen im Prinzip auch potentiell zusätzliches Konfliktpotential im Norden (wo ja ohnehin schon das Epizentrum liegt) zwischen Küstenfischerei und Angeltourismus.
Allerdings erfreulich, dass immerhin die südlicheren Gebiete vielleicht nicht weiteren Bestandsrückgang hinnehmen mussten und auch das sich HI traut bei Rotbarsch für etwas Optimismus zu sorgen. Hoffentlich hält der Trend hier an.

 
Danke für die Information und Übersetzung.

Nach dem kürzlichen Vorstoß die Regelung für die Ausfuhr von Süßwasserfisch zu ändern ( und diesen ebenfalls in die existierende Ausfuhrquote einzubinden)

…und meine Freunde und ich schmieden hier umfangreiche Süßwasser-Pläne als Alternative. 🤦🏻‍♂️🙈
 
Naja, ich denke halt das der Dorsch bis knapp über Hitra ein Saisonfisch geworden ist (noch stärker wie früher), der hauptsächlich bis in den Juni hinein befischt wird.
Außerfem gibts halt wesentlich mehr Alternativen als im Norden. Gerade der Pollack spielt bei den Berufsfischern keine große Rolle, dafür aber bei den Anglern.
Hinzu kommen Leng und Seehecht, die anglerisch auch sehr interessant sind.
 
Danke für die Information und Übersetzung.



…und meine Freunde und ich schmieden hier umfangreiche Süßwasser-Pläne als Alternative. 🤦🏻‍♂️🙈
Es ist ja erstmal nur Unmut/ ein politischer Vorschlag aus der Finnmark. Es sind wohl speziell finnische Angler die teils erhebliche Mengen Salmoniden fangen und ausführen.
Ich könnte mir vorstellen, der Wiederstand gegen den Vorschlag könnte sich in Grenzen halten. Deshalb würde es mich nicht wundern wenn es so kommt.
 
Es macht auf mich einen fundierten Eindruck. Nur so kann man gegensteuern.
 
Es macht auf mich einen fundierten Eindruck. Nur so kann man gegensteuern.
Grundsätzlich finde ich die Arbeit vom HI auch wirklich gut. Wäre man den Empfehlungen strikt gefolgt, dann wäre einige Bestände heute sicherlich stabiler.

Manchmal lagen sie natürlich auch etwas daneben, Beispielsweise bei der Prognose für den Skrei noch vor einigen Jahren.
 
die Fischer in der Finnmark lassen jetzt schon keine Möglichkeit aus, sich über den Angeltourismus aufzuregen.

Ihnen wurden die letzten Jahre die Quoten gekürzt ... gleichzeitig stieg der Preis für Skrei & Co. aber immens an, so daß der Verlust eher überschaubar bis Zero ist, Freizeit ist auf jeden Fall mehr geworden.

was von Feb bis Apr immer auf marinetraffic.com dort oben an nichtnorwegischen Trawlern zu sehen ist, geht auch in letzten Jahren auf keine Kuhhaut mehr.

ob's also gesamt betrachtet für den Fischbestand reicht, nur die norwegische Flotte zu quotieren, ist im Minimum fraglich.

die Dorschfänge mit der Angel gehen in puncto Größe/Anzahl aber merklich zurück, ist Tatsache über die Jahre seit 2014 betrachtet.
 
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