Ostfriesenaal
Stammnaffe
Moin liebe Mitleser!
Gleich vorweg: Heute kommen keine Bilder mehr. Ich bin müde und der Rest der wilden Bande ist schon zum Liegen gekommen ohne mir Bilder zu senden.
Auf der Fähre haben wir aber genug Zeit und da werde ich nachliefern.
Nun zum Bericht:
Früh um 6 Uhr war auch heute Frühstück. Gestärkt durch gerührtem Ei und aufgebackenem Brötchen waren wir schnell auf dem Fjord.
Entgegen der Tendenz der letzten Tage hatten heute keine Probleme unsere Köderfische zu bekommen. So hätten wir es uns die ganze Woche schon gewünscht.,
Da der eine oder andere noch gerne ein paar der Minithuns mitnehmen wollte, fischten wir etwas über unseren Köderbedarf.
Dabei wurden wir nur von leichtem Wind und trockenem Wetter begleitet. Besser ging es nicht.
Nachdem wir unseren Fangrausch beendet hatten, setzten wir bei der Steinwand Nahe unseres Hauses an.
Das Smutje-Boot der letzten Tage war in der Zwischenzeit auf der anderen Seite des Fjords beim Lukksund angekommen, da sie dort am Vortag gut gefangen hatten. Leider war die Drift deutlich über einen Knoten, da inzwischen ein wenig Wind wehte.
Auch wir wurden entlang der Steinwand gedrückt und hatten aufgrund der vielen Hänger schnell keine Lust mehr.
Daher verlegten wir in den Windschatten unserer Köhlerstelle.
Dort hatten wir zwar angenehme driften vom Flachen langsam ins Tiefe, doch neben einem schönen Pollack, der auf über 100m Tiefe biss und ein paar viel zu kleinen Leng, die den Weg in die Tiefe nicht mehr geschafft hätten, hatten wir noch schwarze Dornhaie, die beim releasen leider von hungrigen Möwen geschnappt wurden sowie Katzenhaie, die jedoch erfolgreich wieder schwimmen konnten.
Neben sonstigen Gezippel gab es nichts mehr, weswegen wir es noch einmal bei unserer Steinwand probierten. Gutes kann schließlich so nahe sein :-)
Dort hatte ich schnell einen soliden Drill, der zu einem stattlichen Leng führte. Erneut stand mein tägliches Bad im Fjord nicht mehr als Option zur Verfügung, sondern war zur Verpflichtung geworden. Bei dem nun doch deutlich abgekühlten Wetter war das zwar kein großes Vergnügen, aber nichts, was ich nicht ohnehin getan hätte.
Eine Drift später war unser Vize wieder sehr genervt von den ganzen Hängern und als er nach dem Ablassen wieder festhing, war er schon am fluchen. Erst einen Moment später stellte er fest, dass er keinen Hänger hatte (übrigens bei den Alten häufiger), sondern ein Flossenträger festhing.
Auch dieser Fisch sorgte für einen feinen Drill und als er endlich gelandet werden konnte, hatten wir schon den zweiten Meterfisch an Bord.
Viel länger angelten wir jedoch auch nicht, denn zum einen wurde es langsam richtig kabbelig auf dem Wasser und zum anderen musste der Fisch verwerten und vor allem noch eingefroren werden. Natürlich nur mit Vermessen der Fänge. Es stellte sich heraus, dass der Leng von mir zwar 1cm größer, jedoch 100g leichter war.
So machte sich das Filetierteam an ihr Tagewerk, während der Rest bereits mit dem Verpacken des Angelmaterials begann.
Nachdem wir allen Schuppenträgern aus ihren Kleidern und Gräten geholfen hatten, wurde auch unten fertig aufgeräumt. Nur der Präsi blieb unten um die letzten Filets zu trocknen, während wir den Krams nach oben schleppten.
Beim Verräumen bekamen wir Bescheid, dass Dag und Anne in ihrem kleinen Bootshaus saßen und bereits mit dem Präsi Bier tranken. Das Bootshaus war mehr wie eine Partyhütte mit Heizstrahlern und lud zum Verweilen ein. Natürlich stapfte ein Teil unserer Crew runter und wurden prompt zum Bier eingeladen.
Es war eine gemütliche Stimmung mit Sicht auf den Fjord und wir schnackten lange mit den beiden.
Als der Vize schließlich zu uns stieß, nachdem der ganze Fisch eingetütet war, holte ich meine Badehose und erfüllte unsere wichtige Meter-Regel Es war weniger kalt als erwartet, aber der Wind war dafür eine ziemlich kalte Qual. Der Vize bekam für sein Fjordbad einen Aufschub, da er noch immer unter seiner Erkältung leidet.
Aber der nächste Angelurlaub kommt und da wird es sicherlich auch kaltes Wasser geben ;-P
Ein Teil der Gruppe blieb bei unseren Gastgebern sitzen, während der Rest mit Aufräumen begann.
Selbstverständlich luden wir Dag und Anne zum Essen ein (es gab Reste vom Vortag sowie feine Pizzabrote, um die Reste vom Aufschnitt zu verwerten).
Damit begann ein gemütlicher Abend, der nach dem Essen mit Bier und Schlummertrünken abgerundet wurde. Wir hatten wirklich viel gelacht und es herrschte eine angenehme, fast familiäre Stimmung. So fühlt man sich wirklich eingeladen und willkommen.
Im Laufe des Abends wurden natürlich noch unsere Preise verliehen. WIr haben je einen Pokal für den Angler mit den Meisten (Arten), dem Größten und den Dicksten.
Da wurde es nach dem heutigen Angeltag noch einmal spannend.
Zuvor hatte der Smutje mit 110cm den längsten und ich mit 5,6kg den schwersten Fisch.
Nach den beiden Lengs von heute hatte ich mit 113cm den längsten und der Vize mit 100g mehr auf der Waage und eine Gewicht von 6,9kg den dicksten Fisch des Urlaubs.
Wirklich eng wurde es bei den Meisten. Schlummer, Präsi und ich hatten alle 9 Arten gefangen. Da ich bereits bei einem Pokal nominiert war und jeder nur einen mitnehmen darf, war ich schon raus. Der Präsi und Schlummer mussten das Duell klären und so wurden die Karten verteilt.
Der Sieger war schnell geklärt und der hartnäckigste Schwimmer wurde auch der Gewinner der Pokals mit den Meisten: Schlummer.
Verschlafen hatte übrigens unser Smutje, den Preis mitzunehmen. Die Arbeitshypothese ist, dass er sich von dem schönen Preis nicht trennen wollte. Vielleicht schafft er es nun, wo dieser in der Familie bleibt.
Danach wurde noch ein wenig geräumt und ich warte gerade auf das Ende der Waschmaschine, damit auch der Rest trocknen kann.
Morgen klingelt wieder um 6 Uhr der Wecker, damit wir die Autos beladen und den Fisch verteilen können. Bis dahin wird sicherlich tief und fest geschlafen.
Auf der Fähre werde ich mich auf jeden Fall mit Update und Fotos melden.
Gleich vorweg: Heute kommen keine Bilder mehr. Ich bin müde und der Rest der wilden Bande ist schon zum Liegen gekommen ohne mir Bilder zu senden.
Auf der Fähre haben wir aber genug Zeit und da werde ich nachliefern.
Nun zum Bericht:
Früh um 6 Uhr war auch heute Frühstück. Gestärkt durch gerührtem Ei und aufgebackenem Brötchen waren wir schnell auf dem Fjord.
Entgegen der Tendenz der letzten Tage hatten heute keine Probleme unsere Köderfische zu bekommen. So hätten wir es uns die ganze Woche schon gewünscht.,
Da der eine oder andere noch gerne ein paar der Minithuns mitnehmen wollte, fischten wir etwas über unseren Köderbedarf.
Dabei wurden wir nur von leichtem Wind und trockenem Wetter begleitet. Besser ging es nicht.
Nachdem wir unseren Fangrausch beendet hatten, setzten wir bei der Steinwand Nahe unseres Hauses an.
Das Smutje-Boot der letzten Tage war in der Zwischenzeit auf der anderen Seite des Fjords beim Lukksund angekommen, da sie dort am Vortag gut gefangen hatten. Leider war die Drift deutlich über einen Knoten, da inzwischen ein wenig Wind wehte.
Auch wir wurden entlang der Steinwand gedrückt und hatten aufgrund der vielen Hänger schnell keine Lust mehr.
Daher verlegten wir in den Windschatten unserer Köhlerstelle.
Dort hatten wir zwar angenehme driften vom Flachen langsam ins Tiefe, doch neben einem schönen Pollack, der auf über 100m Tiefe biss und ein paar viel zu kleinen Leng, die den Weg in die Tiefe nicht mehr geschafft hätten, hatten wir noch schwarze Dornhaie, die beim releasen leider von hungrigen Möwen geschnappt wurden sowie Katzenhaie, die jedoch erfolgreich wieder schwimmen konnten.
Neben sonstigen Gezippel gab es nichts mehr, weswegen wir es noch einmal bei unserer Steinwand probierten. Gutes kann schließlich so nahe sein :-)
Dort hatte ich schnell einen soliden Drill, der zu einem stattlichen Leng führte. Erneut stand mein tägliches Bad im Fjord nicht mehr als Option zur Verfügung, sondern war zur Verpflichtung geworden. Bei dem nun doch deutlich abgekühlten Wetter war das zwar kein großes Vergnügen, aber nichts, was ich nicht ohnehin getan hätte.
Eine Drift später war unser Vize wieder sehr genervt von den ganzen Hängern und als er nach dem Ablassen wieder festhing, war er schon am fluchen. Erst einen Moment später stellte er fest, dass er keinen Hänger hatte (übrigens bei den Alten häufiger), sondern ein Flossenträger festhing.
Auch dieser Fisch sorgte für einen feinen Drill und als er endlich gelandet werden konnte, hatten wir schon den zweiten Meterfisch an Bord.
Viel länger angelten wir jedoch auch nicht, denn zum einen wurde es langsam richtig kabbelig auf dem Wasser und zum anderen musste der Fisch verwerten und vor allem noch eingefroren werden. Natürlich nur mit Vermessen der Fänge. Es stellte sich heraus, dass der Leng von mir zwar 1cm größer, jedoch 100g leichter war.
So machte sich das Filetierteam an ihr Tagewerk, während der Rest bereits mit dem Verpacken des Angelmaterials begann.
Nachdem wir allen Schuppenträgern aus ihren Kleidern und Gräten geholfen hatten, wurde auch unten fertig aufgeräumt. Nur der Präsi blieb unten um die letzten Filets zu trocknen, während wir den Krams nach oben schleppten.
Beim Verräumen bekamen wir Bescheid, dass Dag und Anne in ihrem kleinen Bootshaus saßen und bereits mit dem Präsi Bier tranken. Das Bootshaus war mehr wie eine Partyhütte mit Heizstrahlern und lud zum Verweilen ein. Natürlich stapfte ein Teil unserer Crew runter und wurden prompt zum Bier eingeladen.
Es war eine gemütliche Stimmung mit Sicht auf den Fjord und wir schnackten lange mit den beiden.
Als der Vize schließlich zu uns stieß, nachdem der ganze Fisch eingetütet war, holte ich meine Badehose und erfüllte unsere wichtige Meter-Regel Es war weniger kalt als erwartet, aber der Wind war dafür eine ziemlich kalte Qual. Der Vize bekam für sein Fjordbad einen Aufschub, da er noch immer unter seiner Erkältung leidet.
Aber der nächste Angelurlaub kommt und da wird es sicherlich auch kaltes Wasser geben ;-P
Ein Teil der Gruppe blieb bei unseren Gastgebern sitzen, während der Rest mit Aufräumen begann.
Selbstverständlich luden wir Dag und Anne zum Essen ein (es gab Reste vom Vortag sowie feine Pizzabrote, um die Reste vom Aufschnitt zu verwerten).
Damit begann ein gemütlicher Abend, der nach dem Essen mit Bier und Schlummertrünken abgerundet wurde. Wir hatten wirklich viel gelacht und es herrschte eine angenehme, fast familiäre Stimmung. So fühlt man sich wirklich eingeladen und willkommen.
Im Laufe des Abends wurden natürlich noch unsere Preise verliehen. WIr haben je einen Pokal für den Angler mit den Meisten (Arten), dem Größten und den Dicksten.
Da wurde es nach dem heutigen Angeltag noch einmal spannend.
Zuvor hatte der Smutje mit 110cm den längsten und ich mit 5,6kg den schwersten Fisch.
Nach den beiden Lengs von heute hatte ich mit 113cm den längsten und der Vize mit 100g mehr auf der Waage und eine Gewicht von 6,9kg den dicksten Fisch des Urlaubs.
Wirklich eng wurde es bei den Meisten. Schlummer, Präsi und ich hatten alle 9 Arten gefangen. Da ich bereits bei einem Pokal nominiert war und jeder nur einen mitnehmen darf, war ich schon raus. Der Präsi und Schlummer mussten das Duell klären und so wurden die Karten verteilt.
Der Sieger war schnell geklärt und der hartnäckigste Schwimmer wurde auch der Gewinner der Pokals mit den Meisten: Schlummer.
Verschlafen hatte übrigens unser Smutje, den Preis mitzunehmen. Die Arbeitshypothese ist, dass er sich von dem schönen Preis nicht trennen wollte. Vielleicht schafft er es nun, wo dieser in der Familie bleibt.
Danach wurde noch ein wenig geräumt und ich warte gerade auf das Ende der Waschmaschine, damit auch der Rest trocknen kann.
Morgen klingelt wieder um 6 Uhr der Wecker, damit wir die Autos beladen und den Fisch verteilen können. Bis dahin wird sicherlich tief und fest geschlafen.
Auf der Fähre werde ich mich auf jeden Fall mit Update und Fotos melden.

























