Neue Suchkriterien bei der Suche eines neuen Zieles für 2027

kalle.lessen

Kalle.lessen
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Sulingen
Hallo in die Runde

Vorab möchte ich klarstellen, dass ich mit diesem Thema nicht nochmal die schon bis ins Letzte durchdiskutierten Fragen nach C&R oder nicht und ob die Gesetztesänderungen in Norwegen richtig sind oder auch nicht oder wie man die umgeht anheizen will.

2026 ist gebucht. Aber was macht man 2027?

Ich bin und bleibe Angelurlauber und will angeln. Nach mehr wie 50 Touren nach Norwegen kenne ich das Land. Pilze habe ich keine Ahnung von und zum wandern keine Lust.
Damit bin ich wohl nicht der Erlebnisurlauber!

Ich hoffe das sich auch Vermieter den Veränderungen stellen.

Nun zu dem was ich suche.

Für mich fängt die Norwegenangelei erst nördlich von Hitra an.
Haus für 6 Personen mit guten Booten.
Von der Angelei waren wir in den letzten Jahren sehr verwöhnt. Auf Vandve könnte man an einem Tag die Quote voll angeln.
Und dazu meine Frage. Gibt es Anlagen, die eventuell Abnehmer für den Mehrfang haben. Wenn wir 10 kg ausführen dürfen nehme ich nur die 10 kg mit.
Es schmerzt mir aber in der Seele Fische zurückzusetzten die dann als Mövenfutter enden. Eine Sinnvolle Verwertung des Fangs ist für mich wichtig.
Ich bin kein Süsswasserangler. Auch auch das würde ich an einem See mal testen wollen.

Vielleicht hat ja jemand sich über diese Fragen auch schon Gedanken gemacht und hat ein paar Tipps für mich!
Gerne auch eine Anlage empfehlen.

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins Jahr 2026

Kalle
 
Ich habe über die ganze Thematik auch lange nachgedacht. Letztlich werde ich meine Angelei komplett umstellen auf Fischarten, die bisher aussen vor waren. Die üblichen Verdächtigen, also unsere bisherigen Brotfische (Köhler, Leng & Co) werden in die zweite Reihe treten und die Meerforelle ist der künftige Zielfisch. Als Fisch der 1000 Würfe wird er wohl nicht das Ausfuhrlimit überschreiten.
Auf diese Weise habe ich meinen Frieden mit der ganzen Sache gemacht.
Nun rutscht gut rein.
Beste Grüße
Ralf
 
Hallo Kalle,

vorneweg sind das genau die gleichen Gedanken die viele von uns haben, unsere Truppe (mich) eingeschlossen.
Ob aber diese öffentliche Fragestellung zielführend ist wage ich zu bezweifeln...
Einfach mal selber nachdenken welche Menge Fisch da im Jahr zusammenkommen würde (rechne nur mal mit 15kg minus 10kg, also 5kg pro Angler), das hat mit Nachbarschaftshilfe usw nix mehr zu tun...

Vielleicht einfach mal die Vermieter direkt kontaktieren.

Wir haben uns für den Test 2027 drauf geeinigt (bzw sind von Bekannten eingeladen worden) das wir trotzdem fliegen, uns mal 2 Tage mit unserem Angstgegner Steinbeisser auseinanderzusetzen. Dann hat man als Zielfisch mit recht engem Entnahmefenster noch Onkel Butt, kanns nen Tag auf Rotbarsch probieren und die 2, 3 guten Dorsche trifft man unter nen Köhlerschwarm schon mal an;-)

Das Offshoretouren zum Dorschangeln auf 80m Tiefe keinen Sinn mehr machen und Köhlerangeln eigentlich auch nicht gehört halt zur Wahrheit dazu. Aber wir durften zumindest dabei sein;-)

Gerade wenns um Light Tackle geht rückt die Gegend um Bergen vermutlich wieder mehr in den Fokus. (Manchmal) etwas kleinere Fische aber trotzdem Angelspaß.

Anzunehmen, alles so bleibt wie es gerade ist bzw war, wäre halt auch komplette Augenwischerei.

Ziele zu empfehlen wird immer schwieriger, da die Hintergründe einfach immer unterschiedlicher werden...

In dem Sinn, guten Rutsch
 
Genau.... ihr habt allesamt schon gute alternative "Elemente" gefunden. Wer meine Denke kennt(hatte ich schon des öfteren zum Besten gegeben) der weiß, dass ich auf Schweden zumindest teilweise ausweichen wollte.......... Dieses Jahr (2025) war es nun soweit und ich habe den See unserer Zwischenübernachtung unsicher gemacht.
Ein für schwedische Verhältnisse eher kleiner See. Erste Beobachtungen brachten keine Hinweise auf größeres Raubgeschehen.....ich habe keine "Stahlhelme" gesehen.. (unser Ausdruck, wenn man Hechte rauben sieht)! Trotzdem mit dem Boot raus...Angelberechtigung natürlich online vorher gekauft (ca.9 € pro Tag) und........
Wahnsinn erlebt! 2 Tage (insges.8h) auf dem kleinen Tümpel ca. 25 ha unterwegs gewesen....Ergebnis: ausschließlich beim Schleppen: 2 kleinere "maßige" Barsche
+ein 48er+75er+86er +91er Hecht und 2 untermaßige Hechte! Salmoniden müssen da auch drin sein, zumindest was die Beschilderung hergibt! Da werde ich dran bleiben, zumal man auch die Angelberechtigung für ein riesen Gebiet kauft und da gibt es wirklich noch andere Klassen von Seen!!!!
Das Ambiente ist ebenfalls fantastisch...ich war und bin hin und weg!!!!
Mal sehn wie es 2026 läuft? Ich halte euch auf dem Laufenden!!!!
Der Norge-Fischer!
Jetzt bitte nicht fragen, wie und was und wo sondern selber erkunden. Ich glaube, diese.... meine Gegend ist kein Einzelfall!!!!!
 
aktives Mefo angeln kann sehr interessant sein und Spaß machen, mal kein Schwarmangeln. Zum anderen zählt die Mefo, Lachs, Saibling und auch Bachforellen noch nicht zum Ausfuhrlimit , auch wenn sie im Salzwasser gefangen werden.
Man sollte ehrlicher Weise sagen, dass an vielen Orten wo sich üblicherweise die Anlagen befinden es ab Mitte Juli fast unmöglich ist eine Meerforelle zu fangen,
und da wo man eine realistische Chance hat es sich vielleicht um Schongebiete handelt, jedenfalls da wo ein Lachsangelverbot zu erwarten ist.
Die Meerforellenbestände sind in Norwegen ähnlich stark unter Druck wie der Dorsch, nördlich von Trondheim könnte es vielleicht noch besser aussehen
aber an der gesamten Westküste ist es spätestens wenn die Makrelen kommen alles nicht mehr so einfach, da muss man sich sein Revier schon gut aussuchen.
Bin auch mal gespannt wie die Norweger reagieren wenn die Touris ihnen jetzt die Salmoniden wegfangen.

Im Jahr 2023 wurden nicht nur Lachsangler sondern auch Meerforellenangler von dem Lachsangelverbot überrascht da viele Gebiete nicht beangelt werden durften,
da sind dann Einige viele km an die Küste gefahren damit sie überhaupt angeln durften,
es ging dann nicht um die Mitnahme (nicht registrierte Ferienhäuser) sondern um den ein oder anderen Pollack fürs Abendessen,
also genau der umgekehrte Weg von dem was Einige jetzt vorhaben.
 
Genau.... ihr habt allesamt schon gute alternative "Elemente" gefunden. Wer meine Denke kennt(hatte ich schon des öfteren zum Besten gegeben) der weiß, dass ich auf Schweden zumindest teilweise ausweichen wollte.......... Dieses Jahr (2025) war es nun soweit und ich habe den See unserer Zwischenübernachtung unsicher gemacht.
Ein für schwedische Verhältnisse eher kleiner See. Erste Beobachtungen brachten keine Hinweise auf größeres Raubgeschehen.....ich habe keine "Stahlhelme" gesehen.. (unser Ausdruck, wenn man Hechte rauben sieht)! Trotzdem mit dem Boot raus...Angelberechtigung natürlich online vorher gekauft (ca.9 € pro Tag) und........
Wahnsinn erlebt! 2 Tage (insges.8h) auf dem kleinen Tümpel ca. 25 ha unterwegs gewesen....Ergebnis: ausschließlich beim Schleppen: 2 kleinere "maßige" Barsche
+ein 48er+75er+86er +91er Hecht und 2 untermaßige Hechte! Salmoniden müssen da auch drin sein, zumindest was die Beschilderung hergibt! Da werde ich dran bleiben, zumal man auch die Angelberechtigung für ein riesen Gebiet kauft und da gibt es wirklich noch andere Klassen von Seen!!!!
Das Ambiente ist ebenfalls fantastisch...ich war und bin hin und weg!!!!
Mal sehn wie es 2026 läuft? Ich halte euch auf dem Laufenden!!!!
Der Norge-Fischer!
Jetzt bitte nicht fragen, wie und was und wo sondern selber erkunden. Ich glaube, diese.... meine Gegend ist kein Einzelfall!!!!!
Das Problem ist, dass man Hecht, Barsch und Zander auch in Deutschland mit ähnlichen Ergebnissen fangen kann,
im Urlaub möchte man ja mal was anderes Fangen,
da war das mit dem Meeresangeln in Norwegen schon nicht schlecht.
 
Moin,
meine Frau und ich fahren auch weiterhin in den Norden zum Fischen. 2027 ist gebucht. Zielfisch wird der Rotbarsch und Heilbutt sein. Da 2027 wohl wieder der Buckellachs an die Küste kommt, werden wir auch diesem wieder nachstellen. Dieses Jahr hat es ja unverhofft schon sehr gut geklappt und dieser Fisch schmeckt auch noch sehr gut.
Gruß und "Guten Rutsch" gewünscht
Carsten
 
ich würde in dem Fall Island empfehlen: grosse fische wie in Nordnorwegen, kein Limit, der gesamte Fang wird sauber verwertet und du kannst 20kg mitnehmen. (entweder eigenfiletiert oder von der Fabrik).

für Norwegen würde ich bei der Agentur fragen, ob Überfänge abgegeben werden können. Dintur kann da sicher weiterhelfen und Camps mit solchen Möglichkeiten nennen - falls es angeboten werden kann.
 
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es zum Beispiel auf dem Mana Campingplatz überhaupt kein Problem ist, seinen Fisch an den Mann/Frau zu bringen. Es gibt dort immer Urlauber, die sich sehr über einen frisch gefangenen und geschenkten Fisch freuen.
 
Moin. Wir haben schon vorher Überschuss abgenommen und machen das auch weiter. Dazu muss ich aber gleich sagen/schreiben, dass es natürlich nie gedacht war und ist für große Quantität. In den vergangenen Jahren hat sich aber die "Gemeinschaftstruhe" sehr bewährt, denn manche Gruppe könnte durchaus noch einige Kilo gebrauchen, wenn das Wetter mal so gar nicht wollte und andere Gruppen konnten zu Ende ganz entspannt abwiegen und fühlten sich nicht genötigt die Quote zu überschreiten um Verschwendung zu vermeiden.
Dazu kommt noch, dass wir ja auch Camper auf dem Platz haben, die nicht Fischen, aber sich sehr freuen wenn sie sich dann dort etwas nehmen dürfen für den Verzehr vor Ort.

Ich kann aktuell noch nicht einschätzen, wie das bisherige System dann noch funktionieren kann ab 2027.
Aber erstmal bin ich optimistisch, da es bei uns in der Nachbarschaft auch einige ältere fritidsfischer gab, die nicht mehr so aktiv sind. Dementsprechend (und auch weil es in der Umgebung keinen Fischer gibt der kaisalg betreibt und dem wir auf die Füße treten würden) werden wir vielleicht auch Nachbarschaft mehr einbeziehen. Ich muss allerdings mal schauen wie wir das handhaben bzgl Haftung in Sachen Hygiene. Wir haben aber generell die Anschaffung einer Eismaschine überlegt, was das für den Sommer natürlich mögliche Problematik entschärft.

Und, wir liegen natürlich auch in einem erstklassigen Pollack Revier und dieses Jahr stand Köhler teils auch wunderbar flach...... Dementsprechend werden wir natürlich Gruppen auch ermuntert unbeschadete Fische verstärkt zu releasen, wenn sich ihre Quote der Erschöpfung nähert.

Guten Rutsch allerseits!
 
Zunächst wünsche ich allen ein erfolgreiches und friedliches Neues Jahr.
Nun zum Beitrag, ich denke dieser Plan weiter so quantitativ zu angeln und abzugeben wird in den seltenen Fällen aufgehen.
Hat man kleinere Binnenseen in der Nähe, kann man auch gut auf Forelle gehen.
Siehe Bild Fang 2024!
Ansonsten bin ich davon überzeugt, das sich ab 2027 die Angelortziele wieder etwas südlicher orientieren werden.
Ich fahre 2026 das letzte mal in die Nähe des Polarkreises zum Angeln.
Da werde ich keine Ausnahme bilden.

VG
 

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Hallo,

Ich glaube, auch Kanada könnte sich über die norwegische Entscheidung freuen.
Dürfte nun schon 2x dort den Angelhobby Salzwasser nachgehen.
Tolle Fänge, tolle Gegend, tolles Erlebnis und die Kosten sind genauso überschaubar und nicht mehr als in Norwegen.
Selbst die Fischausführ von 20kg ist ohne großen Kostenaufwand möglich.
 
Hallöchen an alle hier,
Merkt ihr was? Alle, die sich hier beteiligen, haben wahrscheinlich auch schon mal 300g "geschmuggelt". Wir machen uns Gedanken ob wir weiterhin nach NO fahren oder welchen Fisch wir zukünftig in die Truhe packen. Die, die 300 und mehr kg mehrmals im Jahr schleusen, interessiert die Fangmengenbegrenzung nicht. Hat sie nie und wird sie nicht. Denen muss das Handwerk gelegt werden. Da können wir auch alle mithelfen. Überlegt mal.
 
Die Idee, den überschüssigen Fisch an andere abzugeben ist ja nicht schlecht. Ich habe in der Richtung schon einiges erlebt. Wenn man zur richtigen Urlaubs- Ferienzeit am richtigen Ort ist, brauch man nur mal einen Tag die Leute "anfüttern" und man wird sie nicht mehr los. Wir haben das ein Jahr mal gemacht und uns dann entschlossen das nicht mehr zu machen.
 
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