Meerforelle

@smolt, mit dem Inno hab ich ebenfalls nur gute Erfahrungen gemacht, kann ich also nur bestätigen.

Verwendest du ausschließlich Tubenfliegen mit Drilling auf Mefo und wenn ja, warum und in welcher Größe ? Ich nutze, wenn es dann mal Spiro sein soll, in Norwegen ebenfalls die Muster wie hier in der Ostsee, also schon um einiges kleiner und immer am Einzelhaken gebunden. Deine verwendete Vorfachlänge würde mich übrigens auch noch interessieren....

Gruß Simmi ☺️
 
Das mit den Drillingen, ist so’n bißchen meine persönliche Vorliebe. Ich bilde mir ein die Fische hängen einfach besser mit Drillingen, sowohl an der Tubenfliege als auch an Hardbaits.
Wichtig ist mir dabei, dass die Drillinge klein sind. An den Tubenfliegen habe ich, glaub ich, Größe 14 bis 16 gefischt.
Die Vorfachlänge liegt bei mir auch so um die 2-3 m. Mache da aber auch nicht so die Wissenschaft draus, wichtig ist mir da eher, das ich noch vernünftig werfen kann.

Von den Ködern her, habe ich auch alle möglichen gängigen Meerforellen-Fliegenmuster in unterschiedlichsten Größen durchgefischt. Bin aber letzendlich bei den relativ grossen Tubenfliegen hängengeblieben.

Hier bei mir in der Ecke schwimmen unzählige Meerforellen im Fjord rum. Der Großteil sind natürlich kleine bis sehr kleine Fische. - Habe ich mit Sbirolino gefischt habe ich sehr viele Fische gefangen, aber eben auch hauptsächlich untermassige oder gerade massige Fische. Dazu kamen dann noch die schlanken, zwar etwas längeren Absteiger, die sich bis sie wieder richtig zu Kräften gekommen sind eher von kleinerer Nahrung ernähren, bis sie sich wieder voll auf größere Fische umstellen.
Kleine Forellen und Absteiger zu fangen ist wirklich keine Kunst. Meerforellen sind Schwarmfische, wo eine ist, sind immer mehrer. Manchmal verfolgen 5-6 kleinere Forellen den Köder, und wenn man es dann drauf anlegt fängt man ganz schnell innerhalb kürzester Zeit sehr viele von ihnen.
Um das zu vermeiden, ging ich beim Spirolinofischen mit der Ködergrösse hoch, das hat dann etwas besser, aber auch nicht besonders gut funktioniert.

Im Gegensatz zum Fischen in der Ostsee, sehe ich hier in Norwegen kaum Vorteile mit Sbirolino, gegenüber anderen Methoden. - eigentlich eher Nachteile (umständlich langes Vorfach, kleine Köder, langsamere Köderführung, evtl. Scheuchwirkung durch den Spirolino usw.).
Große Wurfweiten braucht man hier in der Regeln nicht und fast alle größeren Forellen gehen auf Fischnahrung über. Mit kleinen Ködern fängt man jede Menge, aber auch sehr viele kleine Forellen. Ordentlich Geschwindigkeit, was die Forellen zumindest außerhalb der kältesten Perioden zum Beißen bringt, lässt sich mir Sbiro auch kaum erreichen.

Sbirolino kann man in Norwegen sicher mal probieren, wenn ich hier aber nur ein paar Wochen (Tage) zum Angeln hätte, würde ich mich ganz sicher eher in die anderen Methoden (Fliegenfischen, Spinnangeln) reinknien und versuchen den “Code”- zu knacken. 🐟😊🎣

Gruss
Smolt
 
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