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Kehraus in Vik Flatanger im Oktober 2026

Wenn noch nicht probiert mal auf dieser Kante entlang driften
Auch wir hatten Durststrecken und keine Anzeige auf dem Echolot.

Dann haben wir es einfach mal dort probiert und ne 2-3 gute driften genau auf der Linie entlang bekommen.

Hat uns die Tuppe gefüllt.

Aber gab auch andere Tage an dieser Stelle.

Die gezeiten sind der Schlüssel in dem Revier .

Wir konnten auch die Uhr danach stellen wenn nichts mehr geht.


Anhang anzeigen 345869
Es sieht so aus als ob ihr rechterhand des 26m Berges wart. Danke dafür. Habe ich mir markiert,
 
Wieder zuhause. Und falls jemand über die Wohnmobile in Norwegen motzt die Strassen verstopfen und den Verkehr aufhalten, hatte ich bei meiner Rückfahrt zum Trondheim Airport, drei landwirtschaftliche Traktoren und zwei Schwertransporter mit Überbreite auf der E6 vor mir, die 20 km unter der erlaubten Höchstgeschwindigkeit fuhren und eine lange Autoschlange hinter sich her zogen.


Hier mein Fazit der ersten Oktoberwoche (und damit eine Woche nach offizieller Schliessung des Angelcamps) in Vik/Flatanger:

Wettertechnisch drei von sechs möglichen Tagen mit Ausfahrten, wobei wir im Nachhinein einen nachmittag vermutlich hätten rausfahren können. Davon einen Tag mit technischen Problemen mit der Bootsausrüstung/Echolot/Garmin. Angeln war hier eher ein Blindflug. Null Fisch. Weder Pollack an den Steilwänden oder über Kelp noch Dorsch oder Leng oder Köhler im Mittelwasser an irgendwelchen 100m Linien oder über 150m Grund. Einige Lachsfarmen schränkten den Angelbereich ebenfalls ein. Köder im Einsatz waren GuFi von 30-180g (Royber, Rios, Valhall), Metall und NK mit im Hafen gefangenen 10-20cm Pollack und Köhler und TK Reker aus dem Markt in Lauvnes. Der Coop hat diese leider nicht vorrätig.

An zwei der drei Landtage relativ gute Dorsch- und Pollackfänge für das Uferangeln. Ein Geheinmtipp den mir ein Neu-Hinuzugezogener (Grüsse nach Oberbayern und ich drücke dei Daumen für eine tollen Start) gegeben hat, war der kleine 'Leuchtturm' 2km südlich von Kvaloyseter am deutschen Campingplatz (der nächstes Jahr leider geschlossen werden soll).

Elche haben wir keine gesehen, aber Seeadler und Seeotter.

Die Lage von Vik ist eher eine Herausforderung. Bis auf einen, von ca. 20, vom Veranstalter ausgewiesenen Angelplätzen, liegen alle vor den äusseren Inseln und damit mehr oder weniger Offshore und nicht unbedingt in einem engeren Umkreis. Bei schlechtem Wetter ist diese Lage zwar eine geschützte Option, aber die sicheren Zufahrten zu allen Angelspots zwischen den Inselchen und Untiefen erfordern Umsicht eine gewisse Boots-Erfahrung und zugleich erfordert es von dem Bootsführer seine Angelambitionen hinten anzustellen um die Drift in den engen Sunds zu kontrollieren. Ausserdem ist man in diesem inneren Schärengebiet auf einen engmaschigen, zeitnahen Informationsaustausch für aktuell gute Plätze angewiesen, welche vom Reiseveranstalter nicht zur Verfügung gestellt werden.

Alles in allem würde ich Vik/Flatanger eine Gesamtnote von 4/10 vergeben. Unter Umständen wäre diese während der Hochsaison höher ausgefallen, aber die Lage von Vik ist eben suboptimal.
 
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