Aloha, nachdem der jetlag etwas raus ist melde ich mich endlich mal wieder aus Utvorda. Wetter hat mich, wie erwartet, mit einem Mix aus nordischen Spätsommer und Herbst empfangen.
Nun habe ich auch ein wenig vor die Küste schnuppern dürften und es ist wirklich heftig.
In den letzten 15 Jahren habe ich noch nicht so viel Fisch um diese Zeit erlebt. Gestern an drei Spots und von 40 bis 100 Meter Tiefe immer wenigstens 20-40 Meter hoch eine Wand aus Fisch. Echo hat teils komplett gesponnen, Mini Makrelen immer wieder an der Oberfläche und das Wasser brodelte wenn die halbstarken Köhler sie aufmischen. Tölpel und Sturmvögel ohne Ende und sogar Seevogelart die ich bisher nur aus Grönland und Spitsbergen kannte.
Dorsche und Köhler ohne Ende, fast schon kein Angeln mehr. Heute morgen offshore auf Heilbutt keine Chance, egal was für Gummi oder ganzer Köfi, schaffte nur selten überhaupt den Weg nach unten und falls doch max 5-10 min bis Beifang dran war. Spot wohlgemerkt mehrfach gewechselt und teils Driften über paar hundert Meter, ohne das sich Echolotbild groß verändert hat.
Irgendwie hatte ich ja gehofft das uns der schlechte Sommer hintenraus gute Angelei bringt..... aber das ist schon verrückt. Ist hier der ganze Fisch der sonst südlich verteilt stehen würde gerade im Außenbereich der Folda?
Gäste hier waren mit dem Camper unterwegs und berichteten das es deutlich nördlich von uns auch eher Mager war (außer auf HB) und das man 2-3 Stunden raus musste um etwas Gebrauchbares zu fangen.
Noch ein Foto von gestern. Ergebis mit 2 Mann ca 15 bis 20 Minuten "Versuch" zum Abschluss einen Leng zu fangen. Beim Kollegen der mit 3 Anbissstellen gefischt hat war neben dem Leng auch gleich noch ein Rotbarsch dran 😅
Bin mal gespannt ob das jetzt noch so bleibt, oder irgendwie mit dem Futterfisch/ fingerlangen Makrelen zu tun hat und genau so plötzlich vorbei ist wie es gekommen ist.
