Fangberichte Kroatien

Servus in die Runde!

Wieder ist ein Wochenende am Meer vorbei und damit auch wieder ein Montag, an dem es einen kurzen Bericht gibt.

Am Samstag ging es von 15 Uhr nachmittags bis Sonntag um 3 Uhr morgens aufs Boot, auf den Kanal zwischen Krk und Cres. Der Seehecht war erneut das Ziel meiner Angelei.

Zuerst habe ich mir einen tieferen Kanal gesucht, in dem sich die Fische tagsüber aufhalten, um dann nach Einbruch der Dunkelheit auf flachere Schlammplateaus auszuweichen.

Diesmal war die Frequenz deutlich geringer als beim letzten Mal, dafür lag die durchschnittliche Größe der Fische höher. Der Fisch des Tages war ein schöner Seehecht mit etwa 1,5 kg, der den „Seehecht-Tag“ eröffnet hat.

Davor und danach habe ich allerdings auch einige Dorn- und Katzenhaie gefangen, die alle wieder schwimmen durften.

Diese Art der Angelei auf Seehecht gefällt mir immer mehr und ich denke, das könnte für eine gewisse Zeit meine bevorzugte Technik werden.

Petri!

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Moin Markus, sind die Seehechte im Mittelmeer kleiner oder ist das eine andere Art?
 
Moin Markus, sind die Seehechte im Mittelmeer kleiner oder ist das eine andere Art?

Servus!

Es ist dieselbe Art wie in Norwegen. Es sind alles Europäische Seehechte (Merluccius merluccius), nur werden sie bei uns im Durchschnitt bei weitem nicht so groß wie in Norwegen. Ich denke, es genügt zu sagen, dass mein Berufsfischerfreund von der südlichsten Insel Kroatiens, der offshore Langleinen auslegt, seinen persönlichen Rekord bei ungefähr 8 kg hat. Und wenn man mit den Alten von Krk spricht, also dort, wo ich meine gefangen habe, hört man von anno dazumal von Fischen um die 5 kg.

Der durchschnittliche Portionsfisch hier bei uns, egal ob aus Fängen von Anglern oder von dem, was am Fischmarkt beziehungsweise in Restaurants angeboten wird, liegt bei knapp 500 g. Ich finde, dann schmecken sie auch am besten. Ein Fisch pro Person und gut ist. Frisch gefangen und sofort gegessen.

Auch gestern wieder, da ich von Samstagmittag bis Sonntagmorgen am Boot war (das waren die 4 kleinsten von dem Abend):

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Petri,
Markus
 
Servus!

Ich war am Wochenende wieder auf einem Angeltrip. Da das Wetter aber so schlecht war, habe ich nur 2 Tage gemacht.

Am ersten Tag hatte ich zwei Bisse auf kleinen Wobbler und beide nach kurzem Drill verloren.

Am zweiten Tag ging es dann trotz teilweise Starkregen und Wind raus und ich konnte einen kleinen Atlantischen Bonito verhaften,
welcher aber wieder schwimmen durfte.

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War eine zähe Partie, aber zumindest ist der Bonido gefallen.

Petri,
Markus
 
Servus!

Wir sind nun fast im Sommer angekommen. Die kroatischen Autobahnen sind bereits jetzt an jedem Wochenende mehr als überlastet. Die Touristen sind inzwischen fast in jedem Winkel des Landes anzutreffen und die Fische laufen derzeit auch nicht besonders gut.

Bonitos, Tunnys und Thunfische sind mittlerweile fast nur noch offshore zu finden, wo sie sich irgendwo zum Laichen versammeln. Das bedeutet natürlich auch, dass ich nun wieder verstärkt anderen Fischarten nachstelle.

Neben weiteren Bootstouren, bei denen es zwar wieder jede Menge Dornhaie und Katzenhaie, aber keine Barsche und Drachenköpfe gab, gehe ich im Juni auch gelegentlich vom Ufer aus angeln. So auch am vergangenen Wochenende, als ich an einem mir gut bekannten Spot endlich wieder eine schöne Goldbrasse überlisten konnte.

Als Köder diente ein ganzer Bibi Wurm. Für ihre mit knapp unter 1,5 Kilogramm eigentlich eher bescheidene Größe hat sie an der 3,9 Meter langen und für 100 lbs ausgelegten Karpfenrute ordentlich Radau gemacht. Es war ein schöner Drill und wird eine noch schönere Grillerei!

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Petri und Grüße aus Kroatien!
 
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