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Erlebnisurlaub mit Angeloption, Koppangen, Lyngenfjord.

Wir hatten heute zwar ein wenig Regen, jedoch absolut 0,0 Wind. So fuhren wir raus um mal wieder was anderes als Dorsch zu fangen.
Erst mal zu unserem "Zappler-Berg" um ein paar Köhler furs NK einzusammeln.
Was denkt ihr, kaum war der Zauber-Inchiku meiner Frau unten angekommen - bäähm, knallt es.
Ein Dorsch - PB von 1,05m, welcher nicht mehr releast werden konnte... Was soll's, nehmen wir das feinste Fleisch gerne doch mit.

Danach haben wir die flachen sandigen Stellen abgeklopft, aber außer einigen kleinen Lumben war niemand daheim. Und wir hatten tatsächlich unseren 1. Hänger in diesem Urlaub (Gummifisch) mit Abriss.

Jetzt live gibt's zwar keine feinen Speisen, dafür aber einen feinen Tropfen um den PB meiner Frau gebührend zu feiern. (Die Flasche war ein Geschenk, falls einer nach dem Preis googelt)).

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Heute war der erste Tag mit viel Regen. Ansonsten hat's nur 1 mal nachts gestürmt und geregnet. Man kann schon sagen, dass wir wettertechnisch bisher eine 6 gelandet haben.
So sind wir heute Richtung Lyngseidet gefahren um eine kleine Wandertour zu unternehmen. Nach ca 1 km sind wir endgültig und förmlich in eine Regenwolke gelaufen und haben ohne Reue den Weg zurück zum Parkplatz eingeschlagen. Evtl kehren wir nochmals am Donnerstag oder Freitag zurück.
In Lyngseidet haben wir ein nettes Café direkt neben dem Spar besucht.
Daheim gab's die Bäckchen, Zungen und Bauchlappen vom Dorsch im Bierteig. Dazu einen Apfel-Radi Salat.20260803_155530.webp
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Wenn meine innere Uhr richtig liegt, müssen wir heute Tag 10 haben.
Ein wenig trüb draussen, aber 1000 mal lieber als die Hitze in Bayern (it's near Germany)

Nachmittags wollten wir erst mal kurz die Köhler einsammeln und anschließend irgendwas, was auf NK steht, fangen.
Dies gestaltete sich äußerst schwierig, weil der Wind und mit ihm die Drift ziemlich stark wurden.
Trotzdem waren die Zappler am Gunnagrunnen eingesammelt und es ging los, aber die starke Drift um die gesamte Insel Årøya machte und den Strich durch die Rechnung. Erst bei der Hafeneinfahrt war es Rieger und wir konnten die gesuchten Biester endlich finden.

Zum Abendessen mussten wir unseren zunächst eingefrorenen Fang von 1. Tag verarbeiten.

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Schöne Fische, leckerer Wein und tolle Bilder. Vielen Dank dafür und weiterhin viel Spaß. Grüße aus dem viel zu warmen Deutschland :a010:
 
Tag 11
Heute war das Abangeln angesagt.
Bei ruhiger See ging es erst entspannt zu unserem gestrigen Steinbeißer-Loch. Doch niemand war Zuhause. Dann ab zum Gunnagrunnen - da knallte es auf 120 m und wir landeten 2 mega dicke 90er Dorsche. Lang waren sie nicht, aber fett und schwer. Noch einen schönen 80er Lumb dazu, ein Lunch auf dem Boot und ab nach Hause. Wir haben unsere Quoten bzw Transportmöglichkeiten voll ausgeschöpft.
Morgen geht's endlich zum Wandern in die Lyngenalps.
Zu Abendessen gab es Allerlei vom Steinbeisser, Dorschzungen, Bäckchen & Co. auf Linsen-Fenchel-Karotten-Irgendwas-Bratgemüse (KI befragt was man aus vorhandenen Lebensmitteln machen kann).

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mal noch nen Tip zum Weitwinkel und noch was spezielles, ein Tip von einem professionellen Angelzeitschriftenredakteur bei ner Angelmesse. Stecke den Fisch noch zusätzlich auf 2 lange Schraubendreher, was denkste was da die 20cm zusätzliche Nähe mit dem Weitwinkel ausmachen. so zB sind mir Zander von 1,5m ein No-Go , bleib bei der Realität.
 
ein bischen Arme vorhalten und das reicht dann schon.

Außerdem wichtig in meinen Augen - der Fisch soll über das gesamte Bild dargestellt im Vordergrund stehen.

Mensch und Landschaft können ja ein klein wenig vom Hintergrund ausmachen
:biglaugh:
 
Tag 12.
Versuch Nr 2 zum Rottenvikvatnet zu wandern.
Das Wetter perfekt, die Laune bestens, die körperliche Fitness.. basst scho.
Der Aufstieg ist einfacher als der Abstieg. Für einen etwas aktiveren Nachmittag ist die Strecke mit 5,6 km und etwas Steigung perfekt.
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Wer sich auf ein Minenfeld begibt, der tritt freilich in die Scheiße (und muss nachher die Schuhe abwaschen)

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Im Züge des Abtackelns wurden heute die fängingsten Köder gekürt.

Die unagefochtene Nr 1 ist der 200g Inchiku von Ali. Damit wurden alle 8 Fischarten und in allen Größen gefangen.

Platz Nr2 belegt der Selbstbau-Inchiku auf Basis eines 300g Discounter Pilkers. Damit wurden die größten Dorsche > 1m gefangen.

Nr 3 ist der "Riesen-Inchiku" bzw ein 400g Norwegen-Pilker mit einem riesigen "Assist-Hook". Dieser, garniert mit Fischfetzen, lieferte alle Steinbeißer, was bei der Hakengröße schon erstaunlich ist.

Gummies liefen gaaar nix! Außer einem Leng auf den orangenen SG Sandeel gab es nur Hänger. Außerdem mussten wir meistens relativ tief um die 80-130m fischen, was den Einsatz von Gummifischen stark einschränkte.

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Rutenmikado
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Kompliment und lieben Dank an Euch für den unterhaltsamen, kurzweiligen und wirklich wunderschön bebilderten Reisebericht. 👍🏻 War echt nett mit Euch zu reisen. Eine angenehme Heimreise sei Euch gegönnt. 🍀 Der hermi macht sich in einer Woche auch auf den Weg Richtung Lyngen/Kvænangen.
 
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