Dintour-Eure Erfahrungen

Hallo MarciMarc,

Genau das hat Tauchprojekt oben beschrieben. Wenn das Boot für 7 Tage 1400€ kostet dann wird es in Zukunft für 5 Tage auch 1400€ kosten. Der Vermieter hat jeden Monat Kredite zu begleichen und da ist es egal ob 5 oder 7 Tage. Am Ende des Monats muss ein Summe x her damit die Raten bezahlt werden können.

VG Toni
Oder es gibt dann entsprechend auf 5 Häuser zB nur 3 Boote und wer zuerst kommt malt zuerst.
Wenn das Wetter für offshore passt sind dann halt nur die unterwegs, die vorweg gebucht haben.
Bei Regen und Sturm ist dann Tagesmiete möglich 😅

Ist eigentlich nur schlichte Betriebswirtschaft. "Alle" wollen tolle, neue, zuverlässige und sichere Boote.
Vernünftiges Boot liegt heute schnell zwischen 50 und 100k Euro.
Das legt sich niemand hin um es vielleicht tageweise zu vermieten.

Es läuft dann eben bei denen die Unterkunft und Boot entkoppeln wollen mittelfristig darauf hinaus, dass sie in Anlagen sein werden, die ihre Boote vielleicht schon ein wenig "runtergeritten" haben und wo es dann nicht mehr darauf ankommt ob es immer in Betrieb ist.

Andere Alternative eben, wie beschrieben, Boot kostet 700 Euro pro Woche, oder vielleicht 170 Euro pro Tag.

..... aber wollte nicht das Thema zerschießen, nur einwerfen das man aus Sicht des Vermieters kaum euphorisch in Boote investieren wird, wenn die während der 5 Monate Saison dann auch noch planmäßig einige Tage pro Woche am Steg liegen.
 
Hallo,ich möchte mal eure Meinungen zum Thema # Umgang mit Kunden bei Dintour # hören.
Seid es das Büro in Dresden nicht mehr gibt ,
bin ich der Meinung, hat sich der Ton und die Einstellung zum Kunden geändert!!
Ich habe seid Jahren ,bei denen unsere jährliche Tour gebucht ,war immer sehr zufrieden.Wenn es meinerseits Änderungen oder Umbuchungen gab, wurde mir immer wenn möglich, geholfen.
Wenn es zu Änderungen kam waren es z.B.
ein Tag eher oder später anreisen , ,zusätzliches oder größeres Boot, Endreinigung nachträglich bestellen, also Penuts eben, ich buche eigentlich immer mindestens 1 Jahr vorher und wie wir alle wissen,ändern sich Fährverbindungen oder der Flugplan steht noch nicht.
Aktuell ist so ,das wir ,gemischt anreisen,ein Teil fliegt ,der andere Teil fährt mit den Auto.
Man trifft sich am Flughafen und fährt dann gemeinsam mit dem Auto zur Anlage und
dasselbe bei der Abreise. Auf Grund des Flugplanes ,kommen wir am Anreise Tag erst spät in der Anlage an und bei Abreise ganz früh raus.
Ich hatte bei der Buchung , die Boote auch für diese Tage gebucht.
Auf Anfrage, ob man die beiden Boote,am An/Abreisetag aus der Rechnung rausnehmen könne,sind mal eben zusammen ca.400 -€,wurde mir geschrieben, sie müssen mir dafür aber jeweils 20%pro Boot Stornogebühr berechnen und ich sollte bedenken das die Bootsübergabe erst ab 14.00 Uhr am Folgetag und am Abreisetag auch schon bis 14.00uhr erfolgen muss.
Das wäre so ihr gutes norwegischen Recht.
Also meiner Meinung nach ist das sehr pampig und nicht Kunden freundlich formuliert....
Habt ihr auch solche Erfahrungen bei denen gemacht ??
Gruß Aalonso
Das Büro in Dresden gibt es doch wieder! Nur untern anderen Namen und die Telefonnummer ist auch wieder die gleiche. Ruf einfach an und glaub mir es ist genau so wie vorher
 
Es tut mir sehr leid für die Vermieter, aber ist halt so. Warum soll ich 7 Tage Boot zahlen, wenn ichs nur 5 Tage (theoretisch) nutze? Da muss man sich als Vermieter was einfallen lassen. Das wird nicht besser werden, wenn ich nach 5 Tagen das angeln einstellen muss weil Fangquote erreicht, bleib ich den Rest der 2 Wochen trotzdem im Haus und gehe Pilze sammeln oder Forellen Angeln. Das ich da kein Boot bezahlen mag, ist klar.
Das von mir in Rot markierte sehe ich für die Zukunft ebenso und wird auch bestimmt sehr interessant werden, wohin der Weg da hin geht und was sich die Vermieter da einfallen lassen. Klar muss ein vermietetes Boot, seitens des Vermieters auch kalkuliert sein, und das ist auch gut so, um ein vernünftiges Boot vorzufinden. Das betrifft aber nicht nur Boote, sondern auch die Hütten, Filetierraum etc.
Wenn ich das Boot für die gleiche Zeit anmiete, wie die Hütte auch, dann werde ich als Mieter in Zukunft drauf zahlen. Mach in übrigens jetzt auch schon.... Wenn ich das Boot nicht nutzen kann, weil das Wetter nicht mitspielt. Dann zahle ich im Prinzip für nothing. Ich erkaufe mir lediglich das Recht an, dass das Boot für mich reserviert ist, wenn ich es brauche, mehr nicht. Sollten in der Zukunft auch tageweises Anmieten die Runde machen, dann setze ich mich dem Risiko aus, dass kein Boot zur Verfügung steht, wenn ich es brauche.
Wird schon interessant werden wie es wird, wenn 2027 nur noch 10 Kg ausgeführt werden darf. Denke schon, dass mehr nur noch für eine Woche gebucht wird, auch mit Boot. Was soll ich denn für mehr Tage als eine Woche in einer Anlage zum Angeln, wenn ich meine Quote nach drei Tagen voll habe und geschweige dann, wozu ich dann auch noch das Boot brauche?
 
Es tut mir sehr leid für die Vermieter, aber ist halt so. Warum soll ich 7 Tage Boot zahlen, wenn ichs nur 5 Tage (theoretisch) nutze? Da muss man sich als Vermieter was einfallen lassen. Das wird nicht besser werden, wenn ich nach 5 Tagen das angeln einstellen muss weil Fangquote erreicht, bleib ich den Rest der 2 Wochen trotzdem im Haus und gehe Pilze sammeln oder Forellen Angeln. Das ich da kein Boot bezahlen mag, ist klar.

Zum eigentlichen Thema, ich hab schon vorher bei denen in Oslo gebucht, hatte eigentlich nie wirklich Probleme.

Naja, du warst doch schon oft genug in Norwegen. Wenn du 10 Tag Urlaub machst, 5 davon ein Boot mietest und gerade an den Tagen schlechtes Wetter herrscht, schaust du auch dumm aus der Wäsche. Und preislich wird es nicht darstellbar sein, 2 Wochen eine Hütte zu buchen aber nur wenn man Lust hat tageweise ein Boot; Es kann doch kein Vermieter ein Boot für 2 Wochen vorhalten und es wird an 5 Tagen genutzt? Fixkosten und Abschreibungen sind die gleichen... Zumindest ist dies nicht mit Arronets, 22ft Kvernos usw. möglich... Deine Überlegungen in Verbindung mit den neuen Modalitäten funktionieren m. M. nach nur, wenn halt dann wieder ein 17ft mit 30 PS die Obergrenze der Bootsflotte darstellt.

Das wäre halt Pech.

Ich kann mir nicht vorstellen das du dann nicht auf Kohlen sitzt und der ganze Urlaub geistig im Eimer ist wenn man in Woche 1 mit dem gebuchten Boot nicht rauskann und Woche 2 perfektes Wetter bietet und du sitzt im Camp und winkst den Booten nach...

Das sich etwas ändern wird/muss/könnte in Verbindung mit der neuen Ausfuhr da bin ich auf deiner Seite. Wird aber mit Revierwahl beginnen und eventuell beim "zurück zu den Wurzeln" bei der Bootsflotte enden... So lange aber die best. Verträge der Boote noch laufen und die Unterkünfte und Boote ausgebucht sind kann ich mir noch keine Änderungen vorstellen.
Der Gedanke warum man sich 10 Tage für 1500€/Woche ne Arronet mieten soll wenn der Fisch an 2/3 Tagen gefangen ist kommt ja mehreren in den Kopf; da würde ich aber nicht nur über die optionale Bootsmiete mir Gedanken machen sondern dann auch überlegen ob es die Finmark, Troms, oder die Vesteralen sein müssen oder die Regionen um Bergen / Kristiansand / Trondheim ausreichend sind (sag ich jetzt als bekennender Nordnorwegenfan)

Zur Eingangsfrage: Wenn man schon den Preisvorteil schlagen will sich um Anreise und Abreise selbst zu kümmern weiß man doch eigentlich im Voraus, dass man für Zeitverschiebungen usw. selbst verantwortlich ist. Boot und Haus unterschiedlich Buchen habe ich bisher noch nicht erlebt und ehrlich gesagt auch keinen Gedanken daran verschwendet wenn ich erst um 6e ankomm das keine oder maximal ne kleine Tour noch möglich ist. Hauptsache die Bootsübergabe findet am ersten Tag statt, sodass ich am zweiten früh los kann wie ich will.
Mit Dintur Norwegen hatte ich noch keine Probleme, auch bei den über Dresden noch gebuchten Flügen fand man aufgrund von Preissprüngen gute Alternativen in punkto Preis/Leistung... Inklusive telefonischer Befragung nach der Reise. Bei Neubuchungen sind sie aber bei weiten nicht die billigsten wenn man über das Büro anstatt die Website buchen will. Kann jeder selber für sich entscheiden.
 
Ich habe seit Jahren mal wieder bei Dintur gebucht! Ich habe auch für eine Terminverschiebung eine geringe Gebühr bezahlt.
Da ich Kaufmann bin weiß ich Arbeit kostet Geld. Und die Gebühr war nicht hoch!
Daher habe ich das so hin genommen! War OK für mich!

Zum Thema mit den Booten. Ich denke da kommt der Druck auch von den Vermietern. Ich würde mein Haus auch in der Saison nur an Leute vermieten, die für die Zeit einn Boot bei mir buchen. Da steht aus meiner Sicht Dintur zwischen den Parteien.

Was mir mehr zu denken gibt sind die Preise und Angebote für 2027.
Viele Häuser sind vom Markt.
Preislich ist es wie an den Tankstellen. Steil nach oben.
Irgendwie habe ich den Eindruck es gibt nur noch Häuser mit Eierkocher und Sauna.

Also wir brauchen so was nicht!

Aber irgendwie hängt mal halt an Norwegen.
 
...
Aber irgendwie hängt mal halt an Norwegen.
Diese Aussage, die ich teile, nehme ich mal auf und frage ernsthaft in die Runde, ob das in Zukunft auch noch so bedient wird.
Es ist ja auffällig, dass die meisten Norwegen-Angler einer Generation angehören, die Norwegen noch "romantisch" kennen. Die heutige Generation hat ganz andere Ziele, zumal Staat und Presse in Norge nicht wirklich einladend auf Angler wirken (da bleibt immer was hängen).
Ich glaube, der Hype um Norwegen muss neu erfunden werden oder die Szene wird in naher Zukunft noch erlesener/teurer. :eek1:
 
Ich gebe dir zum Teil recht.
Aber die Zeiten ändern sich halt.
Und Norwegen ist halt ein Urlaubsland mit Zukunft.
Wenn in Südeuropa im Sommer 40 Grad plus sind werden Länder wie Norwegen und Schweden boomen.
Und die Nichtangler haben halt andere Ansprüche.
 
Hallo zusammen :wave:

Manchmal sollte man es vielleicht lassen – aber ich schreibe trotzdem ein paar Gedanken dazu.
Wir machen das Ganze hier nun schon seit einigen Jahren, und ich schaue heute einmal bewusst aus der Perspektive eines Reiseveranstalters darauf.

Früher waren Umbuchungen, Verschiebungen oder Stornierungen eher die Ausnahme. Inzwischen hat sich das – aus unterschiedlichsten Gründen – deutlich verändert.

Was für den Kunden oft nur eine Kleinigkeit ist, bedeutet für uns im Hintergrund einen erheblichen Aufwand.
Ein paar Tage weniger Aufenthalt oder die Reduzierung um ein Boot wirken auf den ersten Blick banal – tatsächlich muss jedoch die gesamte Buchung neu aufgesetzt werden. Das geschieht immer in enger Abstimmung mit dem Eigentümer.

Hinzu kommt der administrative Aufwand: Sämtliche Zahlungsein- und -ausgänge müssen sauber dokumentiert und gegenüber dem Finanzamt nachvollziehbar sein.

Ein Beispiel aus der Praxis:
Ein Eigentümer hat zwei Häuser, drei Boote. Eine Gruppe bucht im Mai 2024 ein Haus mit zwei Booten für 14 Tage – alles passt. Dann 4 Monate vor Reiseantritt Mai 2026 storniert der Kunde eines der Boote. Grundsätzlich kein Problem.

Doch der Eigentümer merkt zu Recht an: Hätte er das früher gewusst, hätte er das zweite Haus an eine andere Gruppe vermieten können, die ebenfalls zwei Boote benötigt hätten(so wurde das Boot für 2 Jahr blockiert) So bleibt nicht nur das zweite Haus leer, sondern auch zwei Boote ungenutzt.

Die Auswirkungen solcher Änderungen sind oft deutlich komplexer, als es aus Kundensicht erscheint. Hinter jeder Umbuchung oder Stornierung steckt ein ganzer Rattenschwanz an organisatorischen, wirtschaftlichen und administrativen Konsequenzen.
Natürlich könnte man jetzt sagen: unternehmerisches Risiko.
Und ja – das gehört grundsätzlich dazu.

Aber wenn man sich anschaut, was aktuell passiert, wird schnell klar, dass die Situation komplexer ist: Anlagen werden verkauft, Finanzierungen rechnen sich nicht mehr, und der wirtschaftliche Druck steigt spürbar.

Häuser, Boote und – bei größeren Anlagen – auch Personal müssen kontinuierlich bezahlt werden. Gleichzeitig muss am Ende des Monats noch genug übrig bleiben, um den eigenen Lebensunterhalt zu sichern und Investitionen in der Zukunft zu ermöglichen.

Was ich damit sagen möchte:
Selbstverständlich handeln wir – ebenso wie unsere Partner – so kundenorientiert wie möglich. Doch es gibt Situationen, in denen sich nicht jeder Wunsch des Gastes kostenlos umsetzen lässt.

Gruß
Björn
 
Eigene Erfahrung zum Thema entkoppelte Haus- und Bootsmiete:
In 2023 waren wir im Rahmen eines "Familienurlaubs mit Angelmöglichkeiten" in einer Hütte pauschal ohne Boot, allerdings mit der Anmietung dessen über den geleichen Reiseveranstalter. In der Praxis war das die reinste Katastrophe. Der Reiseveranstalter (= Vermittler für Haus und Boot) hat uns bei jeglicher Angelegenheit bzgl Bootes direkt an den Bootseigner verwiesen, welche zum Teil nicht erreichbar war. Da ist mit alles aus einer Hand lieber.
 
Eigene Erfahrung zum Thema entkoppelte Haus- und Bootsmiete:
Habe ich auch gemacht !
Und zwar positive !!
Bei meinem Vermieter (s. Signatur) buche ich ja immer am Tag meiner Abreise
für´s nächste Jahr.
Da fragt man mich direkt, ob ich das Boot am ersten Tag schon haben will und
wie lange !
Da ich immer früh morgens abreise, habe ich das Boot dann nie gebucht !
Dieses Jahr reise ich erst am Sonntag ab, Boot ist aber problemlos bis Freitag zu buchen gewesen !!
Das alles funktioniert aber wohl nur, weil die Boote ( die Hütten auch ) tageweise berechnet werden !
Bei Aufenthalt ab 7 Übernachtungen gib´s einen Preis-Nachlaß !
Die Bootsübergabe findet in der Regel morgens um neune statt !
Wird aber auch flexibel gehandelt, wenn man das Boot partout am ersten Tag haben will.
Z.B. am Nachmittag !
Also es geht auch anders !!
 
In unserem Fall waren der Hausvermieter und der Bootsvermieter 2 unterschiedliche Personen. Kleiner, aber entscheidener Unterschied, eben weil sich die deutsche Vermittlungsagentur bei entstandenen Unstimmigkeiten kpl rausgehalten hat.

Sollte nur am Rande erwähnt werden
 
Ich glaube, der Hype um Norwegen muss neu erfunden
Wie Kalle schon schrieb, der Hype heisst Coolcation :) Selbst aus unserem Nest (400 Leute) in der Waadtländer Provinz waren schon einige in Norwegen, weil sie auf Italien, Spanien etc. keine Lust mehr hatten. Und sie fanden es prima. Geangelt hat da niemand.
 
Also ich möchte auch mal kurz meine persönlichen Erfahrungen dazu teilen. Eins vorweg, die sind grundsätzlich positiv bei Dintur, egal ob nach "neuer oder alter Zeitrechnung". Für mich als Kunde war und ist es ein nicht unerhebliches Entscheidungskriterium bei der Wahl meines Reiseanbieters bzw des Reiseziels, ob ich das Boot einzeln buchen kann. Voraussetzung ist natürlich, dass es bei Buchung klar ist und das hat früher mit hörmi bei Dintur und auch jetzt mit den Norwegern bei Dintur bestens geklappt. Gerade wenn ich im Norden bin und am Abreisetag sehr früh abreisen möchte, macht es keinen Sinn das Boot für den Tag zu mieten, was manchmal auch für den Anreisetag gilt. Wie gesagt vorher angefragt, wie die Modalitäten sind und dann war immer alles schick.
Ich denke, dass wird auch zukünftig wichtig werden, wenn Haus und Boot entkoppelt werden. Ohne Frage, wird sich das negativ auf die Preise auswirken, aber diese Option ist definitiv wichtig für mich.
 
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