Bootsverleih Tromsö Empfehlungen

Tag 3 Mitternacht und Tag 4 HQ Tromsö: Gegen Mitternacht sagte mein Sohn zu mir er sei unterangelt. Wir sind dann in Jogginghosen und mit Mützen auf dem Kopf zum Hafen. Die Ausbeute waren 20 Naturköder Köhler. Der Bann ist gebrochen!
Heute dann etwas später zu Trine (Larseng) wegen dem Boot morgen und dann eeeeendlich zum Rystraumen. Perfektes timing ca. 1 Stunde vor Tidenhöchsstand auf der kleinen nordöstlichen Spitze. Vor uns ein Feeding Frenzy. Das Wasser hat gekocht und Hunderte Möwen haben sich satt gefressen. Der absolute Favorit heute (und der einzige der fing) war der pink/weisse 80g GuFi mit Rundblei von RK Balzer. Direkt in den Randbereich des großen Fressens gezielt. 5 Dorsche von 75+cm. Nicht schlecht für eine knappe Stunde und Ufer. Wobei der Haken am GuFi danach mit Kabelbinder gefixt werden musste und der Köder irgendwann verloren ging. Rios Baits habe ich leider nicht in der Gewichtsklasse. In wie weit das heute jetzt aussagekräftig war, weiss ich nicht, aber das nächste Mal würde ich es wieder kurz vor Tidenhöchststand versuchen.

Außerdem hatte ich ein interessantes Gespräch darüber wie Local Professionells, Angelrouristen und die neuen und zukünftigen Limits für die Ausfuhr von Fisch sehen. Werde die Aussagen und Argumente Pro und Kontra aber in einem anderen, geeigneteren Thread wiedergeben.

Aussicht für morgen: Bootsangeln around Ryoya.
 
Coole Sache. Es scheint noch Leben im Rystraumen zu sein
 
Coole Sache. Es scheint noch Leben im Rystraumen zu sein
Ich habe heute Trine davon erzählt und ihr Tup war eher eine Stunde vor der Lotwtide anzufangen und dann in das einsetzende Hochwasser reinzuangeln. Der zeitliche Spot um den Höchstwasserstand wäre heftig aber kurz. Ich werde es abhängig vom Wetter und weiteren Verlauf noch einmal zum Hochwasser bei Hella probieren um zu checken ob das Zufall war.
 
Tag 5 HQ Tromsö: Bootsangeln von Larseng aus. Die Stonebits haben sich seit Anfang Juni in tiefere Schichten (60-80m) zurückgezogen. Keiner konnte mir genaueren sagen wohin in etwa. Also selbst die bekannten Stellen abgefahren (und meinem Sohn das Bootsfahren etwas beigebracht, weil es sicherer ist dass auch die 2. Person im Notfall reagieren kann). To make it short: Stonebits im Juli sind wie eine Nadel im Heuhaufen.
Der generelle Tag war bis eine Stunde vor Ankunft einer Gewitterfront fangtechnisch eher mies. Selbst im Ramfjord an den Randbereichen (in der Mitte ca. 180m Wassertiefe) war nix zu finden. Dann ca. 3 Sm nördlich des Fjord Ausgang in 8-15 Tiefe und bei einer starken Drift ging es Schlag auf Schlag. Torsk en masse bis 85cm. Und wieder waren es pink/weiße GuFi und Pilker von 80-150g die fingen. Orange trägt nur noch die Müllabfuhr.

Skitt Fiske.
 
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