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Ausrüstung für Norwegen - Ufer angeln im August

@harrie die Salina ist ne 6000er und fast 150g schwerer als die Stradic. An einer 50g oder 70g Rute wäre eine 4000er OK. die 6000er sähe ich an einer 100g shorejigge mit pe3. (auf meiner sonio 100m hatte ich ne 23. saltiga 6000 (und die wog 350g).

der Andi will ja nur forsche und Pollacks fangen, keine Amberjacks ;-)
 
@harrie die Salina ist ne 6000er und fast 150g schwerer als die Stradic. An einer 50g oder 70g Rute wäre eine 4000er OK. die 6000er sähe ich an einer 100g shorejigge mit pe3. (auf meiner sonio 100m hatte ich ne 23. saltiga 6000 (und die wog 350g).

der Andi will ja nur forsche und Pollacks fangen, keine Amberjacks ;-)
Besitzt Du die Salin, oder sind das nur Herstellerdaten, worauf deine Aussage kommt:confused1:

Klar wiegt die 5/6.000er Salina mehr, als ne 4.000ner Stradic. Mehr aber auch nicht.
Rotorgröße, ist bei beiden Rollen z. B. identisch.:wink:
 
Ich glaube das Filmchen könnte hilfreich sein, bei 10:30 wird das Gerät vorgestellt.
Wie schon geschrieben, es ist wichtig wo Du in etwa überhaupt hinmöchtest.

Im Fjordinneren wird es immer schwieriger Meeresfische zu fangen, dafür steigen die Chancen auf Meerforelle und eventuell (selten) Lachs.

Bei einer 3m Rute würde ich eine dreiteilige Rute empfehlen, ist vom Transport her einfacher.
50-100g würde ich nicht nehmen, da wird Spinnangeln auf Dauer schon recht ermüdend, bis 50g WG reicht (außer Nordnorwegen).
Rolle 3500 Daiwa, kann aber auch eine andere Rolle in der Größe sein.
Blinker habe ich immer zwischen 10-20g dabei, Pilker überhaupt nicht, bleiben beim Uferangeln zu oft am Grund,
bei Gummifischen vermeide ich auch Grundkontakt, selbst Dorsche kommen in der Dämmerung weit (4m Wassertiefe) nach oben,
Pollack, Makrelen sowieso, August ist eigentlich ein Top-Zeit für Makrele.

Auch die angefügte Karte hat schon vielen weitergeholfen.
Schongebiete und eventuelle Fangverbote beachten.

 
Womöglich hat mein "Indianer-Kollege" aus Memmingen spontan was parat ! ??
...die Rutenklasse >150€ ist leider nicht meine Disziplin :-)
Meine Vorgehensweise wäre, bei Tackledeals in der Deals-Kategorie was in der gewünschten Länge und WG zu suchen.
Aber es gab ja jetzt hier schon ein paar gute Empfehlungen, da ist sicher was dabei.
 
Wurde ja schon viel geschrieben hier.Fürs normale fischen auf Pollack und Dorsch suche dir ne Rute zwischen 2,7m und ca.3m mit um die 50 g WG schraub da ne 4000er Rolle drauf und gut....(Zander-/Hechtcombos quasi)
Mit Savage gear Tipps sollte nocht viel schief gehen.
Auf Dorsch fische ich zwar vom Ufer normal nicht,aber mal als Beispiel:

Habe vom Ufer mal bei einem Wettbewerb(3h) mit ner 50-100g Beastmaster auf Dorsch gefischt.Da war dann ne 5000 SpherosSW drauf.....glaube mir 3h reicht.

Achte darauf das die Rute nicht zu kopflastig ist(grade bei 3m-Ruten sehr oft so).Über das Rollengewicht gleichst du dieses auch nicht aus.
Besorgen dir einen vernünftigen Kescher mit langem Stiel um den Fang auch sicher zu landen.
 
Langer Sack is sicher besser als lange Rute :biglaugh:

Was ich meine - Ob die Rute nun 3,3 m, 3,0 m, 2,7 m oder wie in meinem Fall (nur 2,50 m) is - entscheidend ist, wie mephisto schon sagte, der Kescher lang und mächtig - gerne schwimmfähig am Kopf oder Arsch. (Ich nutze dazu eine 4 m 3-teilige Teleskopstange und nen Kescherkopf von Fencl mit Schwimmschaum am Kescherkopf)

Und dann mußt Du bedenken, daß Ebbe und Flut ganz andere Rahmenbedingungen bereitstellen - perfekte Angelplätze sind tatsächlich nicht so leicht zu finden.

Wo Du bei Hochwasser z.b. Fische noch übern Tang rüberziehen kannst, mußt Du bei Niedrigwasser ggf. ins Wasser um möglichst vor das Grünzeuchs zu kommen.

Eine Wathose hat da gewisse Vorteile.

Ansonsten Jehova, Jehova wenns um die richtige Rutenlänge geht! :lacher:
 
Danke an alle. Wirklich toll das man hier freundliche und hilfreiche Antworten bekommt.. ist ja leider nicht in jedem Forum so.
Ich werd mich mal umschauen und mich einfach an die genannten Richtwerte halten.
Das es DIE eine Rute gibt, war wohl der falsche Ansatz meinerseits. Wieder was dazu gelernt.

Aber wie gesagt.. neues Equipment macht ja auch Spaß und lieber kauf ich mir was Gutes bevor man 2 mal kauft.
Danke auch für den Tipp mit dem Kescher. Hab bisher nur einen kurzen Kescher für das Landen vom Ruderboot aus.
Gruß Andi
 
- perfekte Angelplätze sind tatsächlich nicht so leicht zu finden.
Ich würde da sogar noch ein Stückchen weiter gehen und behaupten, überhaupt einen Angelplatz vom Ufer aus zu finden,
ist schon äußerst schwierig in Norwegen !
Die besten Plätze waren für mich immer Anleger und Stege.
Da kann man aber nie sicher sein, da diese eigentlich immer in Privatbesitz sind, ob das Angeln da geduldet wird ! ??
Klar, wenn keiner kommt, meckert auch keiner ! :biglaugh:
Ansonsten muß man wirklich zu sehen, wo man ans Ufer kommt.
In Fjordnorwegen gib´s sehr oft Steilwände, da kannste angeln vergessen !
Man sollte Ausschau nach Felsplateaus halten !
Perfekt wäre ein großer, "ebener" Felsen, unter dem tiefes Wasser ist.
Und nicht zu hoch über dem Wasserspiegel liegt !
Da geht mit Sicherheit in Sachen Fischefangen was !
Aber halt so´ne Stelle finden !!!
 
Und Vorsicht, wenn die Felsen feucht sind. Die werden häufig unheimlich glitschig. Da ist man schnell mal gestürzt und macht sich die Knochen kaputt oder landet im Wasser.
 
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