Angler verunglückt !!

Eine tragische Geschichte.. Aber ja, fehlende Erfahrung im Umgang mit Booten und vor allem Unkenntnis und darum Fehleinschätzung des Seegebietes sind doch schnell passiert.
Aber auch Einheimischen passiert es, wo uns letzten August vor Frei ein Norwegischer Fährkapitän (!) in seinem Freizeitboot mit Vollgas rammte und sich dabei fast überschlagen hatte. Hab es hier berichtet. Wir hatten einfach sehr viel Glück.
Ich denke auch, dass es mal Einschränkungen gibt für Mietboote und die Führerscheinpflicht mal kommt
 
Ich denke auch, dass es mal Einschränkungen gibt für Mietboote und die Führerscheinpflicht mal kommt
Hoffentlich. Das wäre im Gegensatz zu den ewigen Diskussionen um Schmuggel mal ein wichtiges Thema. Die Erlaubnis ein Boot mit 115 PS und sogar mehr zu führen, nur weil man vor 1980 geboren wurde, ist einfach idiotisch und für mich nicht nachvollziehbar. Würde im Straßenverkehr auch keinem einfallen.
 
Hoffentlich. Das wäre im Gegensatz zu den ewigen Diskussionen um Schmuggel mal ein wichtiges Thema. Die Erlaubnis ein Boot mit 115 PS und sogar mehr zu führen, nur weil man vor 1980 geboren wurde, ist einfach idiotisch und für mich nicht nachvollziehbar. Würde im Straßenverkehr auch keinem einfallen.
Genauso idiotisch dieses Boot führen zu dürfen weil man irgendwann dann mal einen Schein gemacht hat unabhängig vom Alter und alle Jubeljahre sich mal auf norwegische Gewässer verirrt...1x oder 2x im Jahr eine Woche ist keine Erfahrung.
Ich selbst habe vor meiner ersten Reise den Schein gemacht, noch nie so ein besagtes Boot gefahren mit 24ft und 115PS, nur Angelkahn mit 5 PS auf der Müritz....
Der Respekt vor dem Teil und den Bedingungen war riesig-und das ist der Punkt, denkt man, man kann alles kommt es zu Fehlern, ob mit oder ohne Schein und egal welches Alter...
Hier brauch es keine neuen Regeln, sondern normalen Menschenverstand und die Fähigkeit Situationen einzuschätzen.

Fehlt eben den meisten, sieht man oft genug an Themen hier im Forum, kann ich mit dem Boot da und da hin?!
Da kann nicht abgeschätzt werden was es für eine Strecke ist, das Wetter wird nicht beachtet und und und...

Wenn wir weiter raus möchten auf Hitra Fragen wir unseren Vermieter, sagt der ja kann man machen schaukelt, bleiben wir unter Land, da mir einfach die Erfahrung fehlt nach 10 Jahren Norwegen um das Boot bei kappeliger See zu steuern...
Sagt der Wind 0 Welle und drift an und der Vermieter bestätigt uns das, dass wir richtig geschaut haben und er sagt überhaupt kein Problem, dann fahren wir raus...
Man sollte wenn man sich zu etwas entscheidet, Rücksprache mit jemanden halten der sich vor Ort auskennt und die Sache einschätzen kann, ist das nicht möglich, lieber einmal in den Schären Pollackangeln, als nicht wieder zu kommen-so zumindest unsere Einstellung, wenn wir unterwegs sind...
 
ich hab auch mehrere Führerscheine - Binnen, See und Segelschein, wüsste aber nicht wozu mich das als Landratte ausserordentlich befähigen würde.

Wie bei allem im Leben macht Übung den Meister - und das ersetzt kein Schein.
 
Ich gebe bloß mal zu bedenken, dass das weitgehende, führerscheilnose Fahren von Booten in Norwegen u.a. auch den Reiz für Angler ausmacht in diesem Land ihrem Hobby nachzugehen. Eine Führerscheinpflicht für Boote, würde ähnlich der Reduzierung von Fischausfuhr, die Attraktivität von Norwegen für Angler einschränken. Ich denke, es würden dann viel weniger Angler nach Norwegen reisen. Viele der Norwegenangler haben mit Booten nichts zu tun. Außer die Zeit im Jahr, die sie in Norwegen verbringen. Es macht also für die meisten keinen Sinn, das Geld und die Zeit zu zu investieren, um einen Bootsführerschein zu machen.
Es ist immer wieder tragisch, wenn solche Unfälle passieren. Es steht mir auch nicht an, diesen hier zu beurteilen. Dafür weiß ich zu wenig darüber. Ob jetzt eine Bootsführerscheinpficht für weniger Unfälle sorgen würde? Keine Ahnung. Klar es würden weniger Boote unterwegs sein.
Aber eins ist klar, jeder ist selbst für sich verantwortlich. Ob mit oder ohne Führerschein. Also immer seinen Verstand einsetzen, um ein Unfallrisiko zu minimieren.
 
Ich selbst habe vor meiner ersten Reise den Schein gemacht, noch nie so ein besagtes Boot gefahren mit 24ft und 115PS, nur Angelkahn mit 5 PS auf der Müritz....
Der Respekt vor dem Teil und den Bedingungen war riesig-und das ist der Punkt, denkt man, man kann alles kommt es zu Fehlern, ob mit oder ohne Schein und egal welches Alter...

Da haben wir uns wahrscheinlich missverstanden, oder ich mich schlecht ausgedrückt. Der Deutsche SBF befähigt natürlich nicht automatisch zur Führung eines solchen Bootes. Ich finde auch dass die Ausbildung in Deutschland zu oberflächlich ist und die Praxis zu kurz kommt (unabhängig davon, dass man norwegische Verhältnisse in beispielsweise der Elbe sowieso nicht nachgestellt bekommt). Dennoch wird man dort sensibilisiert für die Gefahren und das manövrieren, sodass man im Zweifelsfall eher mal zuhause bleibt, oder vorsichtig ist. Nochmal: Nein, natürlich ist man auch mit Schein kein Profi, logisch, aber es vermittelt eben mehr Basics als der Vermieter, der lediglich zeigt wie man den Vorwärts- und Rückwärtsgang einlegt. Ich hab da teilweise echt üble Sachen gesehen beim Anlegen im Hafen. Da täte vielen selbst ein Wochenendkurs mit 5PS auf besagter Müritz gut. Wie diese Personen sich in einer Ausnahmesituation schlagen kann sich jeder denken. Sicherlich schlechter.
 
Genauso idiotisch dieses Boot führen zu dürfen weil man irgendwann dann mal einen Schein gemacht hat unabhängig vom Alter und alle Jubeljahre sich mal auf norwegische Gewässer verirrt...1x oder 2x im Jahr eine Woche ist keine Erfahrung.
Ich selbst habe vor meiner ersten Reise den Schein gemacht, noch nie so ein besagtes Boot gefahren mit 24ft und 115PS, nur Angelkahn mit 5 PS auf der Müritz....
Der Respekt vor dem Teil und den Bedingungen war riesig-und das ist der Punkt, denkt man, man kann alles kommt es zu Fehlern, ob mit oder ohne Schein und egal welches Alter...
Hier brauch es keine neuen Regeln, sondern normalen Menschenverstand und die Fähigkeit Situationen einzuschätzen.

Fehlt eben den meisten, sieht man oft genug an Themen hier im Forum, kann ich mit dem Boot da und da hin?!
Da kann nicht abgeschätzt werden was es für eine Strecke ist, das Wetter wird nicht beachtet und und und...

Wenn wir weiter raus möchten auf Hitra Fragen wir unseren Vermieter, sagt der ja kann man machen schaukelt, bleiben wir unter Land, da mir einfach die Erfahrung fehlt nach 10 Jahren Norwegen um das Boot bei kappeliger See zu steuern...
Sagt der Wind 0 Welle und drift an und der Vermieter bestätigt uns das, dass wir richtig geschaut haben und er sagt überhaupt kein Problem, dann fahren wir raus...
Man sollte wenn man sich zu etwas entscheidet, Rücksprache mit jemanden halten der sich vor Ort auskennt und die Sache einschätzen kann, ist das nicht möglich, lieber einmal in den Schären Pollackangeln, als nicht wieder zu kommen-so zumindest unsere Einstellung, wenn wir unterwegs sind...

Exakt so - es liegt in den allermeisten Fällen am fehlendem, gesunden Menschenverstand (FISCHGEILHEIT geht vor SICHERHEIT) und fehlender Erfahrung (WIRD SCHON NICHT SO SCHLIMM SEIN, FAHRFEHLER, ÜBERLEBENSANZUG IST WAS FÜR WEICHEIER USW.). Ein in Deutschland gemachter Bootsführerschein hilft da keinen Deut.

Ich habe beide Scheine und meinen Praxisteil auf dem stehenden, wenig befahrenen Kanal machen dürfen.

Obwohl ich seit über 20 Jahren in Norwegen mit Booten aller Größen unterwegs bin und dort auch (mittlerweile) sehr gut einschätzen kann, was geht und wann man besser aufhört, wäre ich auf dem Kanal beim Prüfer fast durchgerasselt. Weil das Boot (starre Welle) bei Starkwind halt nicht exakt an den 50cm angelegt war, wie er es gerne gehabt hätte.

Fazit für mich - der Bootsführerschein ist nice to have und wenn man in Deutschland ein Motorboot >15PS fahren will, halt notwendig.

Es geht nichts über praktische Erfahrung und vor allem die notwendige Portion an Vorsicht, gerade wenn man auf den Atlantik rausfährt. Und da hilft halt wirklich nur der gesunde Menschenverstand und ein vorhandener Selbsterhaltungstrieb.

Ich habe schon echt gruselige Dinge in Norwegen gesehen und erlebt - da wundert es mich wirklich überhaupt nicht, dass jedes Jahr einige Touris Ihr Leben verlieren.
 
Nun, ... erstmal schlimm genug, dass Menschen verunglückt sind und das vermutlich alle mit ihrem Leben bezahlt haben.
Mein herzliches Beileid den Hinterbliebenen.

Es wird bestimmt auch noch eine Stellungnahme zu den Ursachen und Umständen geben, aber hier wird gleich wieder draufgehauen. Wir wissen gar nichts über die 3 Männer und was zu diesem Unglück geführt hat, schwingen aber schon wieder die Moralkeule.

Ich würde es begrüßen, wenn man sich in heutigen Zeiten etwas menschlicher zeigen könnte, ... auch im Internet. Zur gegebenen Zeit kann und sollte man das dann gründlich aufrollen, vorher macht es wenig Sinn.
 
Ich glaube schon auch, dass mein Wenden in 3 Zügen auf dem Ammersee mir im Zweifelsfall nicht das Leben bei Kreuzwellen auf dem Meer retten würde. Dennoch habe ich beim SBF vieles über Sicherheit, Regeln und Schiffskunde gelernt, wodurch ich vielleicht (hoffentlich) in so manche Gefahrensituation nicht kommen werde.
Dass man ohne jede Vorkenntnis direkt aufs Meer hinaus darf, finde ich fahrlässig.

Hat aber tatsächlich nicht direkt mit dem tragischen Unfall zu tun, der jetzt passiert ist. Ich stimme überein, dass man erstmal die Ursache ergründen muss.
Ebenfalls mein Beileid an die Hinterbliebenen.
 
Ich glaube schon auch, dass mein Wenden in 3 Zügen auf dem Ammersee mir im Zweifelsfall nicht das Leben bei Kreuzwellen auf dem Meer retten würde. Dennoch habe ich beim SBF vieles über Sicherheit, Regeln und Schiffskunde gelernt, wodurch ich vielleicht (hoffentlich) in so manche Gefahrensituation nicht kommen werde.
Dass man ohne jede Vorkenntnis direkt aufs Meer hinaus darf, finde ich fahrlässig.

Hat aber tatsächlich nicht direkt mit dem tragischen Unfall zu tun, der jetzt passiert ist. Ich stimme überein, dass man erstmal die Ursache ergründen muss.
Ebenfalls mein Beileid an die Hinterbliebenen.
Genau so ist das der Schein egal welcher befähigt zwar zum Führen eines Fahrzeugs aber die Kenntnisse dessen muß man sich erfahren. Aber der Schein sagt doch aus das man alles an Gefahren zumindest Theoretisch gelernt hat und wenn man dann schon mal was davon gehört hat sollte man doch das gerät zwischen den Ohren einschalten.
Wenn ich meine ich muß zurück wegen Wind dann fahre ich zurück. Leute die mit mir rausfahren wissen genau da gibt es keinen Spielraum . Der Käptain ( Ich ) bestimmt das geschehen in guter See wie auch in Aufgewühlter See. Klare Anweisungen ( Befehl) werden gegeben und auch befolgt schon aus Eigenschutz. Es gehört auch zur Ausbildung das Wetter zu lesen und den Wetterbericht zu studieren. Ebenso gehört ein Plan dazu wenn´s anders kommt. Sollte ich Offshore Fahren dann habe ich 3-4 Wetterberichte am Start und wenn alle die selbe Tendenz zeigen geht es los. Sollte auch nur einer gegenteiliges vorhersagen läuten alle AlarmGlocken bei mir und ich fahre , wenn überhaupt, mit noch mehr Aufmerksamkeit als normal. Wenn man das alles beherzigt sollte es zu keinem Unglücksfall kommen.
Wie schon erwähnt ist keine noch so gute Beißlaune der Fische es wert zu sterben oder auch nur zu kentern.
Achja das Gebiet sollte man auch Tage vorher erkunden auf der Seekarte. Fällt bei mir weg ich fahre in dem Gebiet seit 25 Jahren und trotzdem nie ohne Papierkarte und Plotter. Was soll ich sagen selbst nach 20 Jahren Seefahrt sehe ich noch unerwartete Unterwasserberge.
 
Vielleicht als Info zum Bootsführerschein hier in Norwegen:
Den Führerschein, den man ggf. zum Fahren der gängigen Angelboot-grössen braucht, macht man hier online.
Die Praxis muss man danach selbst lernen.

Die Gegebenheiten auf dem Wasser sind so unterschiedlich und eine gewisse Gefahr ist immer da.
Erste Regel sollte wohl sein sich dessen bewusst zu werden.
Eine zweite: Es ist keine Schande umzukehren!
Fühlt man sich auf dem Wasser, aus welchen Gründen auch immer nicht wohl, ist man nicht draußen. :p075:

Gruss
Smolt
 
Ist wohl auch schwierig, allgemeine, einfache Regeln dazu zu formulieren, was „noch geht“ oder eben nicht (?)
Ich fahre z.B. ungern raus, wenn Schaumkrönchen auftauchen. Andere finden das sicher zu schisserig…
Gut wären wahrscheinlich - gebietsspezifische - Grenzwerte z.B. zur Windgeschwindigkeit. Dann braucht man nicht grübeln oder diskutieren.
 
Mein Beileid vor allem den Angehörigen. Seit ich selbst Vater bin denke ich unterbewusst nochmals öfter drüber nach obwohl wir schon immer auf Nummer sicher gehen. Man ist nie ganz vor unvorhersehbaren Wetterumschwüngen geschützt, da helfen auch 3 Wetterberichte nicht. Unter so einer Schlagzeile diskutiert es sich zwar mit einem faden Beigeschmack aber ich finde es trotzdem wichtig sich darüber auszutauschen. Das schärft die Sinne und man kann sich gegenseitig was abschauen.

Bei mir in der Truppe gilt für Offshoretouren:
- yr.no und windfinder werden studiert mit Stärke und Richtung
- Windrichtung der letzten Tage beobachten (Restwelle)
- immer mindestens 2 Boote
- Motor bleibt an (Nachtanken bei Bedarf abwechselnd)
- taugliche Boote
- "unsere Offshoreplätze" in 2 Revieren liegen jeweils 15 bis 18nm vom Camp entfernt -> werden nur angefahren wenn man sie Wetterbedingt in max gut einer Stunde bei Marschfahrt erreichen kann -> sich rauszukämpfen ist nicht meine Sache, ich will angeln und nicht Schaukeln bzw 2 Stunden Anfahrt
- genügend Benzin
- Beim Umsetzen wird immer mal wieder der Wetterbericht angeklickt
- Horizont und Welle beobachten
- Fischkisten sicher verstauen! 3 Kisten mit 50kg Fisch sind bei seitlicher Welle beim Rutschen nicht zu unterschätzen
- sich mit Vermieter besprechen

Klar ist aber auch das vernünftige Boote mit einem geübten Kapitän weit mehr abkönnen, mit entspannten Angeln hat das aber für mich nichts mehr zu tun.

Das hört sich aufwändiger an wie es ist, aufmerksam bleiben und Kopf einschalten.

Zum Thema Bootsführerschein: ähnlich wie beim Autoführerschein. Man hat zumindest was von möglichen Gefahren und dem Umgang gehört, kennt Navigationstechnik usw. Ein Allheilmittel ist der Lappen nicht, trotzdem bin ich klarer Befürworter.

Nicht zu vergessen das wir hier im Forum ganz gut informiert sind und uns mit dem Umgang mit Boot usw auseinandersetzen. Da sind wir weiter wie 80% aller Norwegen-Angler. Da ist bei vielen nur wichtig das man das Boot fahren darf.

Und vor allem es vergeht auch mal ne Woche in der man nicht Offshore kommt!
 
ich bin auch ein Schisser - und Offshore hat mich noch nie interessiert.

Warum - ich will keine Rekordfische fangen, sondern schöne Küchengrößen 60 - 80 cm und bisher hats noch immer dicke gereicht.

Seebär werd ich wohl nicht mehr mit meiner Einstellung! :lacher:
 
Moin,Moin,

nach dem alle ihre Erfahrungen verbreitet haben, möchte ich auch mal mich äußern.
Die Jungs sind einen grausigen Tot gestorben, was keiner von uns durchmachen möchte. Mein Beileid allen Hinterbliebenen. Viele Enkel werden ihren Opa vermissen. So wie alle anderen Angehörigen
Dieses Ereignis zeigt uns mal wieder Norwegen ist nicht nur Spaß.
Ich bin ein mehr als erfahrener Seebär, aber auch ich kann nicht alles voraus berechnen, (ein Bootsführerschein ist kein Freifahrtschein ).
Wir wissen nicht was der Auslöser dieses Unglück war.
Wenn sie einen zum Beispiel Motorschaden hatten hilf ihnen auch nicht viel seemännischer Verstand. Fahrt also Offshore nur mit mehreren Booten.
 
ich hab auch mehrere Führerscheine - Binnen, See und Segelschein, wüsste aber nicht wozu mich das als Landratte ausserordentlich befähigen würde.

Wie bei allem im Leben macht Übung den Meister - und das ersetzt kein Schein.
Ich hab auch vor Jahren Binnen und See gemacht und mir über Wochen täglich mindestens 3 mal mit der App die Fragen reingezogen. Die Prüfung ratz fatz fäddisch aber letztendlich von fast nix ne Ahnung. Heute würde ich vermutlich nicht mal die Hälfte der Fragen richtig beantworten.
Wie heißt es im Fußball? - Die Wahrheit liegt auf dem Platz.
Und vermutlich jeder von uns hat schon Situationen erlebt, die einfach nur dämlich waren und vor denen auch der Bootsschein nicht schützt.
 
Wenn man sich auf ein Boot begibt, dann legt man im Prinzip sein Leben in die Hände des Bootsführers und des Kapitäns. Können ja auch unterschiedliche Personen sein. Letztendlich hat nur einer auf dem Boot das sagen, und das ist der Kapitän. Hat ja auch etwas mit der Haftbarkeit im Falle eines Unglücks oder Haverie zu tun, Das ist meiner Meinung nach vielen von uns, den s.g. Freizeitkapitänen, die evtl. ein bis zweimal im Jahr für ne Woche nach Norwegen im Boot unterwegs sind, gar nich bewusst.
Wenn ich kaum Erfahrungen im Fahren von Booten habe, und speziell bei rauher See auf der Nordsee oder auf dem Atlantik unterwegs bin, dann bleibe ich eher im geschützten und sicheren Bereich. Da hilft mir auch kein Bootsführerschein, den ich in der Heimat bei Ententeich auf irgendeinen See gemacht habe. Wie schon hier oft geschrieben.... Nur die Erfahrung kann Unglücke minimieren, jedoch auszuschließen sind sie niemals.
Ich habe auch schon auf Booten gesessen, wo ich eigentlich dachte, dass ich save bin, was Bootsführer/Kapitän betraf. Leider musste ich auch schon da die Erfahrung machen, dass Fischgeilheit, eigene Überschätzung und Ignoranz der Gegebenheiten, weil derjenige ja "Boot fahren kann" ich mich nicht mehr save fühlte. Hätte es da eine Haltestelle gegeben auf dem Meer, ich wäre sofort ausgestiegen.
Von solchen "Möchtegernkapitänen" muss man sich fernhalten und alleine fahren lassen. Die vergessen nämlich, dass sie für jeden auf dem Boot eine Verantwortung haben.
 
Vielleicht als Info zum Bootsführerschein hier in Norwegen:
Den Führerschein, den man ggf. zum Fahren der gängigen Angelboot-grössen braucht, macht man hier online.
Die Praxis muss man danach selbst lernen.

Die Gegebenheiten auf dem Wasser sind so unterschiedlich und eine gewisse Gefahr ist immer da.
Erste Regel sollte wohl sein sich dessen bewusst zu werden.
Eine zweite: Es ist keine Schande umzukehren!
Fühlt man sich auf dem Wasser, aus welchen Gründen auch immer nicht wohl, ist man nicht draußen. :p075:

Gruss
Smolt
Sehe ich genauso.

Ein vernünftiges Maß an Angst und Respekt vor dem Meer ist für uns Landratten mit Sicherheit von Vorteil .
 
Verstehe nicht, warum und weshalb hier über ein Verunfallen von Personen diskutiert wird, wo wir nicht wissen wie es passiert ist und warum.
Ob es Angler waren, ist auch nicht geklärt.:sorry:
 
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