Letzten Freitag war ich an drei Vereinsgewässern angeln und jedes war an den gewählten Angelstellen schwierig zu befischen.
Zuerst war ich an der Regnitz unterhalb eines Wehres fischen. Der Zugang über die Steinschüttung war halb zugewachsen und ich mußte mich buchstäblich bis zum Angelplatz durchschlagen.
Angepeilte Zielfische waren Barbe, Forelle und Flußbarsch. Ich baute dann schnell von der Pose auf Grund um und mein erster Fisch war eine Grundel. Der zweite dann ein Flußbarsch.
Bis dahin blieb ich von Hängern verschont. Ich wunderte mich allerdings, als die Montage einmal festhing, was der Grund war.
Ich wechselte meine Standort und ruckte und zog. Auf einmal löste sich der Hänger und eine nur wenige cm lange Grundel hing am 4er Haken!
Hat die es doch geschafft, der Wurmköder zu inhalieren und in ihre Steinburg zu schwimmen....
Ich packte dann ein und fuhr dann zu einem Vereinsweiher, an der Zufahrt stand die Polizei und machte mit dem Laser Geschwindigkeitsmessung an der vorbeiführenden Straße.
Ich baute auf und angelte zuerst am Mönch mit Wurm auf Grund und Pose, nichts.
Ich wechselte die Stelle und lange ging nichts. Erst als ich zusammengepackt habe, tat sich was an der Pose. Ich könnte einen schönen Giebel landen, von denen ich in meinem Anglerleben erst 2 oder 3 gefangen habe. In diesem Gewässer gab es vor einem Jahr ein großes Fischsterben (zuwenig und zu warmes Wasser, kaum noch Sauerstoff im Wasser).
Als letztes Vereinsgewässer nahm ich mir die Zenn vor. Auf Forelle sollte es gehen, zuerst mal Deadbaiten mit einem kleinen Gründling brachte keinen Fisch. Ich baute dann um mit Bienenmaden und Tauwurm und an einer Stelle biß dann eine schöne, dieses Jahr bis jetzt meine größte Forelle mit 33 cm auf den Köder.
Ein schön langer Angeltag mit vielen Fischen, der sich voll gelohnt hat!



