Aktuell Lage beim Zoll am Flughafen Tromsø

Hat schon mal einer mit Yesf*** arbeiten müssen? Wie ist die Lage denn bei dem Programm?

Nach meinem Kenntnisstand ist es bei YesF*** aktuell eher ungünstig gelöst.

Soweit ich weiß, werden die zusätzlichen Personendaten dort durch den Vermieter erfasst und es steht dafür nur ein begrenztes Feld zur Verfügung.

Achte einfach darauf, dass am Ende wirklich ein vollständiges und individuelles Dokument vorliegt.


bis letztes Jahr hat man nichts eingeben müssen oder sich selber registrieren. Das hat immer der Anlagenbetreiber gemacht ( bei uns). Dieser wollte oder brauchte nur eine Telefonnummer . Erst seit diesem Jahr musste man von allen Kollegen alles eingeben. Deshalb müsste auch die Anlagenbetreiber bevor Sie das Dokument ausstellen prüfen ob alles passt. Er stellt ja schließlich die Dokumente aus und sollte am besten wissen ob alles korrekt ist. Dies bestätigt er ja mit seiner Unterschrift. Dem ganzen Mist kann man ganz einfach entgegen Wirken wenn man sich ganz einfach mit der Telefonnummer und seinen Daten einmalig registriert . Auch sollte man registriert bleiben fürs nächste Jahr und sobald man sich mit der Telefonnummer dann beim App anmeldet die Daten wieder vorhanden sind . Natürlich Ausnahme wenn sie Daten ändern , was man durch eine Abfrage im App klären kann ob alle Daten noch korrekt sind

Kleine Korrektur:

Nicht „mussten“, sondern „konnten“.

Das juristische MUSS für die zusätzlichen Angaben besteht seit dem 01.08.2025.

Die zusätzlichen Möglichkeiten zur Dateneingabe wurden meines Wissens nach bei vielen Systemen erst später, oder teilweise gar nicht, umgesetzt.

Anmerkung in eigener Sache: FishReg hat diese Angaben bereits ab dem 15.07.2025 als Pflichtfelder abgefragt. Mir war wichtig, nicht das Risiko einzugehen, dass jemand Ende Juli ein Dokument erhält und am 01.08. plötzlich mit einem formell unvollständigen Dokument kontrolliert wird.

Die Vermieter sind verpflichtet, Dokumente erst zu erstellen, nachdem Fänge erfasst wurden.

Ob Angaben zu Personen vorhanden sind, kann der Vermieter grundsätzlich noch überblicken. Ob Name, Geburtsdatum oder Anschrift exakt korrekt sind, kann er dagegen nur eingeschränkt beurteilen, das Risiko eines Tippfehlers bleibt leider immer.



Also mir hat das der Vermieter am Tag der Ankunft erstellt. Nicht ich selbst. Für jemanden der sich nur einmal jährlich mit dem Thema beschäftigt, ist das ganz schön undurchschichtigt.
Wenn das Dokument bereits am Tag der Ankunft als Ausfuhrdokument erstellt wurde, ist das schlicht nicht zulässig.

Siehe auch: Rapportering av fangst for turistfiskebedrifter
Rapportering må vere levert før utførselsdokumentasjon kan bli utferda.
Fangberichte müssen vor der Ausstellung der Exportdokumente eingereicht werden.


Zum Glück einmalig in Europa, nirgends wird so ein Zauber gemacht
Ich glaube da hast du nicht mitbekommen was mit RecFishing seit diesem Jahr vorgeht.
Das kann Europa noch ERHEBLICH bürokratischer ;-)

Gibts sogar nen Thread dazu: Meldepflicht EU Angeln im Meer

Das gilt sogar wenn du nichtmal Fisch entnehmen willst.



Fußnote:
Es sei am Rande erwähnt, dass digitale Dokumente früher rechtlich anders geregelt waren. Bis Mitte 2022 mussten diese grundsätzlich ausgedruckt und unterschrieben werden. In der Praxis wurde das nicht immer so gehandhabt.

Für mich wirkt es aktuell jedenfalls so, als würde der Zoll die Dokumente inzwischen deutlich genauer prüfen als noch vor einigen Jahren, ob es da regionale Unterschiede gibt (Tromsø, Oslo, Bergen, etc.) vermag ich nicht zu sagen.
 
Ich glaube da hast du nicht mitbekommen was mit RecFishing seit diesem Jahr vorgeht.
Das kann Europa noch ERHEBLICH bürokratischer ;-)

Gibts sogar nen Thread dazu: Meldepflicht EU Angeln im Meer

Das gilt sogar wenn du nichtmal Fisch entnehmen willst.
Habe ich mitbekommen, bin aber da nicht auf dritte angewiesen,
meine Fänge muss ich im Süßwasser in Norwegen teilweise auch melden, ist alles kein Problem.
 
So bin grad am Flughafen Tromsö kann bestätigen das der Zoll am kontrollieren ist und gezielt die Anglergruppen rauspickt und sich alles zeigen lässt bevor das Gepäck aufgegeben wird, wir selbst waren nicht betroffen (wäre kein Problem gewesen alles über gofish korrekt ausgefüllt anbei) aber etliche andere also schön auf alles achten, bei den Gruppen die bis jetzt kontrolliert wurden dauerte das ganz so ca 15min und es gab wohl nix zu beanstanden
 
Werde in ca. 2h in meiner Anlage ankommen. Mal sehen, was da von mir für Daten in der App stehen und ggfs berichten.
moin bzw nabnd
so, tackle und Boot aufgetakelt für Morgen, gegessen und ´n Gin Tonic anne Ohren.
Mein Vermieter nimmt die Sache dies Jahr scheinbar auch sehr ernst. Allerdings ist er auch bei GoFish.
In allen Wohnungen liegen aktuell für die Anreisenden Formblätter bereit, in denen er die nun benötigten Daten abfragt.
Habe es ordentlich ausgefüllt und ihm ein Foto des Formulars gleich als Mailanhang geschickt.
Kurz darauf erhielt ich von ihm die Antwort mit meinen Daten und auch die Möglichkeit meine "persönlichen" Daten via GoFish-Link noch manuell zu verändern.
Soweit so gut.
Allerdings hatte er nun selbst einen Flüchtigkeitsfehler gemacht: statt meinem Abreisedatum 09.06. hatte er versehentlich den 10.06. eingetragen.
Gleich von mir E-Mail zurück mit der Bitte um Berichtigung.
Kurze Zeit darauf das korrekte Formular erhalten... und das liest sich schon so wie das endgültige Formular für den Zoll :a0155:.
Kann das sein, dass das schon das endgültige ist? Dann bräuchte ich ja keine Tagesfänge mehr eintragen weil das den Zoll ja nicht interessiert.
Immer diese Amtsschimmel...
Ich mach mir noch´n Gin Tonic :a015:
 
Bin momentan in Norwegen. Mein Vermieter benutzt fishlog als software. Kann da meine hinterlegten Daten nicht einsehen. Das Programm erlaubt mir nur den Fang zu registrieren und abzuschließen. Wie kann ich die hinterlegten Daten einsehen?

Nochmal zu den kleinlichen 100 Gramm. Berücksichtigt der Zoll auch das Verpackungsmaterial? Da ich Portionsweise in Vakuumbeutel einfriere kommen wahrscheinlich noch 100 Gramm zusammen,
 
Aber ist es nicht der Sinn der ganzen Geschichte mit dem registrierten Fischereibetrieb, dass Du als Vermieter bestätigst, dass die jeweilige Person bei Dir eingemietet war und deshalb ausfuhrberechtigt ist? Dazu solltest Du ja eigentlich seinen Ausweis gesehen haben?
Das kann mir im Prinzip egal sein. Ich bin ja keine Behörde.
Vor mir steht eine Person. Diese physisch anwesende Person fischt bei mir und darf teils ja auch offensichtlich nach norwegischem Gesetz ein Boot führen usw. Diese anwesende Person bekommt bei mir eine Code zur Registrierung des Fanges und ist ab dem Zeitpunkt nach norwegischem Recht verpflichtete den Fang einzumelden und seine Daten zu hinterlegen (die identisch sein müssen mit dem gültigen mitgeführten Ausweis, weill man später keine Probleme bekommen). Wenn diese Person dort nun meint beim Namen etwas Lustiges eingeben zu müssen und sein Geburtsdatum 100 Jahre rückdatiert passen diese Daten bei der späteren möglichen Kontrolle eben nicht mit dem Ausweis.

Im Prinzip haben wir jetzt hier ein wenig die Diskussion der Mündigkeit des Bürgers.
Ich habe ja nun im früheren Leben einige Jahre Menschen mit Behinderungen betreut und auch als Geschenk. Betreuer gearbeitet. Es ist mir nicht fremd für andere mitzudenken und stellvertretend zu handeln.

Vielleicht vor diesem Hintergrund weigere ich mich allerdings auch innerlich ein wenig eigene Selbstständigkeit abzugeben, oder sie mündigen Menschen abzusprechen.
Meiner Meinung nach etwas viel Aufriss hier für ein "Problem" das innerhalb der Gruppe idR einfach lösbar ist..... Ggf 4 Augenprinzip.
Aber auch hier: niemand sollte die eigene Adresse und das eigene Geburtsdatum kennen als man selbst.
Und mal Namen, Geburtsdatum und Adresse korrekt selbstständig eintragen/überprüfen sollte doch eigentlich auch in Deutschland Alltag sein?

Wir wissen jetzt der norw. Zoll erwartet Sorgfalt und 100% gültige Papiere. Toleranz null. Wichtige Info!
 
Also mir hat das der Vermieter am Tag der Ankunft erstellt. Nicht ich selbst. Für jemanden der sich nur einmal jährlich mit dem Thema beschäftigt, ist das ganz schön undurchschichtigt.
Eigentlich ist es (neben der Registrierung der Fische, die dem Angler ja nun wirklich niemand abnehmen kann) nur einmal während der gewöhnlich wenigstens 7 Tage Aufenthalt eigenen Namen, Adresse und Geburtsdatum eingeben und vor Abreise muss nur der Bootsführer/Beauftragte der Gruppe einen Knopf drücken und das Exportdokument ist automatisch erstellt.

Das ganze in deutscher Sprache. Wenigstens im digitalisierten Norwegen zuckt dabei niemand auch nur mit der Schulter und aus meinem Leben in Deutschland habe ich damals die Bürokratie ehrlich gesagt als umfangreicher und undurchsichtiger empfunden.
Vielleicht hat sich das aber zwischenzeitlich massiv verändert?
 
.....

Nochmal zu den kleinlichen 100 Gramm. Berücksichtigt der Zoll auch das Verpackungsmaterial? Da ich Portionsweise in Vakuumbeutel einfriere kommen wahrscheinlich noch 100 Gramm zusammen,
Dann nimm halt 100gr Fisch weniger mit, dann bist Du auf der sicheren Seite!!

Oder möchtest Du mit dem Zoll vor Ort über die Verpackungsmenge (Anteil) diskutieren?

Mag ja aber für manchen wichtig sein, ob er 14,9 oder 15 kg mit nach Haus bringt....🙈
 
Leider nicht, sonst könnte ich mich als Reisender ja selber registrieren
und das vorab und in Ruhe von zu Hause aus.
So bin ich auf den Norweger angewiesen der das System oft selber nicht versteht.

Zum Glück einmalig in Europa, nirgends wird so ein Zauber gemacht um ein paar Fische mit nach Hause zu nehmen zu dürfen.
Bin gespannt wann bei den Touristen die Schmerzgrenze erreicht ist, spätestens wenn bei solchen Kleinigkeiten einem der Fisch abgenommen wird was man ja auch im Nachhinein nicht mehr korrigieren kann hört der Spaß auf.
Ich kann wenig dazu sagen wie es in Europa so ist. Viele deutsche Gäste angeln allerdings nur in Norwegen, weil es ihnen in Deutschland zu kompliziert ist.....

Ich musste vor 25 Jahren schon Fischereiprüfung machen, Scheine beantragen usw.
Da hätte ich mich gefreut wenn es mit Name, Adresse und Geburtsdatum + einem Knopfdruck erledigt gewesen wäre.
Stattdessen saß man gefühlt eine Woche abends nochmal auf der Schulbank (und persönliche Daten musste man am Ende auch noch korrekt angegeben, damit das ausgestellte Dokument gültig ist).

Den Zugangscode kann ich den Gästen auch Wochen vorher zusenden. Aber mal ganz ehrlich...... wer hat den schon Zeit und Lust sich im Vorfeld damit zu befassen, wer ist denn derjenige der es für das jeweilige Boot erledigt und ist die Person dann am Ende auch anwesend, oder kurzfristig verhindert.....
Dazu kommt, dass der Fang ja nun erstmal vor Ort registriert sein muss, bevor ein gültiges Dokument ausgestellt werden darf.

Ich kann bestätigen, dass bisher wirklich keine Gruppe hier ein Problem hatte, dass wir nicht innerhalb kürzester Zeit lösen konnten.
Ich wäre froh wenn Sicherheit auf See, Anreise und anderer Dinge betreffend der gesamten Norwegenreise so einfach wären wir die Registrierung, die einmalig 5 Minuten dauert (und mit Sorgfalt und gegenlesen dann eben 7 Minuten).

Das der Fischexport an gewisse Grundvoraussetzungen gekoppelt ist trifft auch für andere Dinge zu ändert nichts daran, dass die norw Behörden erwarten das an der Grenze jeder Ein- und Ausreisende eigenständig dafür sorgt geltende Gesetze nicht zu verletzen und im Falle einer Kontrolle korrekt nachweisen zu können, dass man nur das an Alk, Tabak, Bargeld, Medikamenten, oder eben auch Fisch mit sich führt, was man rechtlich mit sich führen darf.
 
moin bzw nabnd
so, tackle und Boot aufgetakelt für Morgen, gegessen und ´n Gin Tonic anne Ohren.
Mein Vermieter nimmt die Sache dies Jahr scheinbar auch sehr ernst. Allerdings ist er auch bei GoFish.
In allen Wohnungen liegen aktuell für die Anreisenden Formblätter bereit, in denen er die nun benötigten Daten abfragt.
Habe es ordentlich ausgefüllt und ihm ein Foto des Formulars gleich als Mailanhang geschickt.
Kurz darauf erhielt ich von ihm die Antwort mit meinen Daten und auch die Möglichkeit meine "persönlichen" Daten via GoFish-Link noch manuell zu verändern.
Soweit so gut.
Allerdings hatte er nun selbst einen Flüchtigkeitsfehler gemacht: statt meinem Abreisedatum 09.06. hatte er versehentlich den 10.06. eingetragen.
Gleich von mir E-Mail zurück mit der Bitte um Berichtigung.
Kurze Zeit darauf das korrekte Formular erhalten... und das liest sich schon so wie das endgültige Formular für den Zoll :a0155:.
Kann das sein, dass das schon das endgültige ist? Dann bräuchte ich ja keine Tagesfänge mehr eintragen weil das den Zoll ja nicht interessiert.
Immer diese Amtsschimmel...
Ich mach mir noch´n Gin Tonic :a015:
Kannst du denn im Nachgang dazu selbst manuell was ändern, wenn du dich anmeldest.
 
Als allererstes, die Sache die da abgelaufen ist natürlich Mist und sollte vom Zoll denke ich anders bewertet werden können...

Fakt ist aber, als Gast habe ich meine Daten zu kontrollieren und zu checken, ganz einfach und das völlig unabhängig vom System...
Man sieht in diesem Thread sehr deutlich, je länger er wird, desto mehr Varianten werden gefunden wo das System anzupassen ist, oder andere mit einbezogen werden sollen am besten, welche den vorangegangenen Fehler dann auszubügeln haben oder sollen.
Das ist der falsche Weg, denn niemand außer man selbst ist für seine Angaben verantwortlich.

Ablauf bei unserer Reise Mitte Mai zu Enni nach Kvenvaer.

10 Tage vorher erhielt ich eine Mail von Gofish.
Der Vermieter hat ein dort angemeldet mit Namen den er über die Buchung hat und derjenige zählt dann direkt als Bootsführer und nimmt später die Fangregistrierung in Gofish vor.
Man wurde in der Mail aufgefordert alle Reisenden einzutragen, wie im Ausweis eben zu finden, Adresse, Name, Geburtsdatum, Emailadresse.
Dies konnte man beliebig oft, ändern, speichern, Sachen weg lassen usw...
Vor Ort gab es denn die PIN zum registrieren bei Gofish und somit wurden an den Tagen die Fänge registriert.
Am Ende des letzten Angeltages wieder ausgeloggt bei Gofish und am Abend bekamen wir jeder sein Schreiben per Mail zugesandt, was bei einer Kontrolle vom Zoll vorgezeigt werden muss.
Also ich kann an keiner Stelle finden, wo der Anlagenbetreiber etwas korrigieren sollte, eingreifen sollte, oder wo das System abgeändert werden muss, wenn man selbst gewissenhaft seine Pflicht erfüllt und anfangs alle Personen vernünftig einpflegt.
Finde es eher gut das Norge da den Weg geht mit der Eigenverantwortung, in Deutschland waren wir wohl schon viele Einwohner weniger, wenn man sieht wie manchen ihr überleben abgenommen wird...
 

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Das kann mir im Prinzip egal sein. Ich bin ja keine Behörde.
Vor mir steht eine Person. Diese physisch anwesende Person fischt bei mir und darf teils ja auch offensichtlich nach norwegischem Gesetz ein Boot führen usw. Diese anwesende Person bekommt bei mir eine Code zur Registrierung des Fanges und ist ab dem Zeitpunkt nach norwegischem Recht verpflichtete den Fang einzumelden und seine Daten zu hinterlegen (die identisch sein müssen mit dem gültigen mitgeführten Ausweis, weill man später keine Probleme bekommen). Wenn diese Person dort nun meint beim Namen etwas Lustiges eingeben zu müssen und sein Geburtsdatum 100 Jahre rückdatiert passen diese Daten bei der späteren möglichen Kontrolle eben nicht mit dem Ausweis.

Im Prinzip haben wir jetzt hier ein wenig die Diskussion der Mündigkeit des Bürgers.
Ich habe ja nun im früheren Leben einige Jahre Menschen mit Behinderungen betreut und auch als Geschenk. Betreuer gearbeitet. Es ist mir nicht fremd für andere mitzudenken und stellvertretend zu handeln.

Vielleicht vor diesem Hintergrund weigere ich mich allerdings auch innerlich ein wenig eigene Selbstständigkeit abzugeben, oder sie mündigen Menschen abzusprechen.
Meiner Meinung nach etwas viel Aufriss hier für ein "Problem" das innerhalb der Gruppe idR einfach lösbar ist..... Ggf 4 Augenprinzip.
Aber auch hier: niemand sollte die eigene Adresse und das eigene Geburtsdatum kennen als man selbst.
Und mal Namen, Geburtsdatum und Adresse korrekt selbstständig eintragen/überprüfen sollte doch eigentlich auch in Deutschland Alltag sein?

Wir wissen jetzt der norw. Zoll erwartet Sorgfalt und 100% gültige Papiere. Toleranz null. Wichtige Info!
Ich kann Deine Argumentation schon verstehen, und bin mir auch sicher, dass Du (mal stellvertretend für "die Vermieter") nach geltendem Gesetz handelst.

Aber fast überall, wo man Urlaub macht, ist es doch selbstverständlich, dass man im Hotel oder am Campingplatz bei der Anreise die Ausweise der Personen abgibt, dann tippt die Person an der Rezeption wie wild etwas in den Computer, dann bekommt man die Ausweise zurück.

Es mag ja gerade das besondere in Norwegen sein, dass eben nicht alles kontrolliert wird, und das für die Freiheit und Mündigkeit der Bürger steht, aber ich finde halt schon, dass es Pflicht des registrierten Fischereibetriebes sein sollte, seine (fischenden) Gäste korrekt zu erfassen.
So, wie auch die Person der Autovermietung meinen Führerschein erfasst, und nicht sagt / sagen kann, dass es doch mein eigenes Problem ist, ob ich einen habe oder nicht.

Mir fehlt insgesamt immer noch die Klarheit, was denn einen registrierten Fischereibetrieb eigentlich ausmacht.
 
Dann nimm halt 100gr Fisch weniger mit, dann bist Du auf der sicheren Seite!!

Oder möchtest Du mit dem Zoll vor Ort über die Verpackungsmenge (Anteil) diskutieren?

Mag ja aber für manchen wichtig sein, ob er 14,9 oder 15 kg mit nach Haus bringt....🙈
Da hast du vollkommen Recht. In meiner beruflichen Laufbahn hatte ich viel mit dem Zoll zu tun. Da kann man über Sinn und Unsinn sicherlich viel diskutieren. Letztendlich hat der Zoll ja "immer" recht. Es geht hier wirklich um Korinthenkackerei das ich wegen 100 gramm ein Fass aufmache. Ich lebe nicht vom Fischfang deswegen werde ich die Grenze nicht ausreizen. Es ist nur meine persönliche Meinung.
 
Wenn es ums Ausführen von Fisch geht, sind die meisten hier ja ganz schön „sensibel“ und erwarten beim Zoll Kulanz.
Wo aber fängt es an und wo hört es auf?
Wenn an der Straße ein Schild steht mit Ende in 100 m und dann kommt eine Schlucht, sagt ihr ja auch nicht, ich fahre mal 101 m. Der letzte Meter fällt unter Kulanz.

Beste Grüße
Axel
 
Aber fast überall, wo man Urlaub macht, ist es doch selbstverständlich, dass man im Hotel oder am Campingplatz bei der Anreise die Ausweise der Personen abgibt, dann tippt die Person an der Rezeption wie wild etwas in den Computer, dann bekommt man die Ausweise zurück.
Das ist nur selbstverständlich, wenn die Registrierung der Gäste notwendig ist. In vielen Fällen zeige ich ein Dokument um zu zeigen, dass ich ich bin. In den USA z.B. gebe ich meinen Führerausweis, der ja bei weitem kein ID darstellt hin. Sonst könnte ja jeder kommen und sagen, er hätte das Zimmer reserviert. Bei den meisten Aufenthalten in Norwegen, hat mich niemand nach irgendwas gefragt.
 
Wenn es ums Ausführen von Fisch geht, sind die meisten hier ja ganz schön „sensibel“ und erwarten beim Zoll Kulanz.
Wo aber fängt es an und wo hört es auf?
Wenn an der Straße ein Schild steht mit Ende in 100 m und dann kommt eine Schlucht, sagt ihr ja auch nicht, ich fahre mal 101 m. Der letzte Meter fällt unter Kulanz.

Beste Grüße
Axel
Vergleiche ich mit dem VAR. 1mm über der "virtuellen Linie" ist Abseits.
Toleranz gibt es nicht.
 
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