4 Angeltouristen vermisst

tauchprojekt.de

Nord Flatanger Sjøhus AS
Werbung / Partner
Registriert
11 Juni 2007
Beiträge
3.003
Alter
48
Ort
Utvorda/Flatanger (N-Trøndelag)
Website
www.nord-flatanger.no
Ich habe Bilder gesehen auf denen zu sehen ist, wie das 18ft Boot mittig komplett durchgebrochen und bereits geborgen ist.
Die 4 Touristen aus Osteuropa sind noch nicht gefunden, aber ich denke mal wir wissen was das wohl bedeutet.
Eine andere Quelle gibt die Wellenhöhe im Suchgebiet zum Unglückszeitpunkt mit 3 Metern an.
Wir hatten gestern auch die Wellenprognose im Blick, wo die Welle trotz geringem Wind im Laufe des Tages gestern ziemlich hoch ging.

 
Warum machst Du einen neuen Tröööt dazu auf?

Beste Grüße
Axel
 
Warum machst Du einen neuen Tröööt dazu auf?

Beste Grüße
Axel
Nicht gesehen das es da schon was in anderer Rubrik gibt 🫣 kann dann natürlich zu hier. Wobei er vielleicht generell besser in diese Rubrik passen würde.
 
Ich selber hatte auch nur eine sehr kurze Einweisung kürzlich in Baly Brygge.
Hier sollte generell besser unterwiesen werden egal was dir die Angler erzählen.
Wichtigste Sache ist das Lesen der Seekarte. Bei uns gab es kurz unter der Wasseroberfläche auch Felsen die du bei leichter Welle nur schwer erkennst. Auf der Karte sind die eingetragen.
Dann kommt noch das übliche Thema Kleidung dazu.
Na ja traurig ist es trotzdem.
 
Ich habe Bilder gesehen auf denen zu sehen ist, wie das 18ft Boot mittig komplett durchgebrochen und bereits geborgen ist.
Die 4 Touristen aus Osteuropa sind noch nicht gefunden, aber ich denke mal wir wissen was das wohl bedeutet.
Eine andere Quelle gibt die Wellenhöhe im Suchgebiet zum Unglückszeitpunkt mit 3 Metern an.
Wir hatten gestern auch die Wellenprognose im Blick, wo die Welle trotz geringem Wind im Laufe des Tages gestern ziemlich hoch ging.


In dem NRK-Artikel steht allerdings, dass das Boot noch in einem Stück war, als sie es gefunden haben. Es sei bei der Bergung durchgebrochen.
 
18 Fuß langes Boot, 3 Meter Wellen? Gruseliger Gedanke. Wie kann man nur bei der Kombination rausfahren?
Einen haben sie immerhin schon gefunden.
 
Selbst für größere Boote schwierige Bedingungen! Ich denke, bei diesem erneutem, aber vermeidbaren Unfall mit tödlichem Ausgang haben mehrere ungüstige Faktoren mitgespielt: Selbstüberschätzung, Unerfahrenheit mit See- Wetterbedingungen, selbst auferlegter Leistungs- bzw. Fangdruck, Leichtsinn evtl. unpassende Rettungsmittel, Kleidung, Panik und Überforderung mit der Situation.

Geht man davon aus, das Seekrankheit eine Rolle bei dem Unfall gespielt hat und zwei der Angler auf einer Seite des Bootes über der Reling knieten, könnte diese einseite Lastverteilung zum kentern geführt haben.

Was für Gezeiten haben zu dem Unfallzeitpunkt geherrscht? Ein Auflaufen auf einen UW-Felsen ist natürlich auch möglich, ob in so einem Fall die Zeit zum Alarmieren der Rettungskette vor vollaufen des Bootes noch ausreicht?
 
das ist alles sehr tragisch und wieder einmal eine Mahnung: wenn man sich nicht sicher ist, ob man raus zu fahren kann, ist es nicht sicher, raus zu fahren. Ebenso, wenn man zu mehreren raus fährt und einer sich nicht sicher fühlt, gibt es nur eine Option - und die ist nicht "stell dich nicht so an", sondern rein fahren.

ich fahre meist mit meinen Kindern raus, da gelten sowieso andere Maßstäbe, aber auch allein drehe ich sofort um, wenn mir mulmig wird - ein "wird schon gut gehen" ist auf dem Meer absolut fehl am Platz.

in so fern: alles eine gute Fahrt, stramme Schnüre und eine gute Heimkehr!
 
Oben