2 erschreckende Erkentnisse

Ich bin überhaupt nicht gegen Regeln, aber sie müssen erstens sinnvoll, zweitens durchführbar und drittens übersichtlich sein. Wenn der Campbetreiber z. B. verpflichtet wird, eine Einweisung mit Hinweisen auf die Eignung der Boote, Gefahren und Kontaktmöglichkeiten durchzuführen, bin ich absolut bei dir. Das gehört (mM) sowieso dazu. Wenn man aber am Ende wieder nur 8 Zettel unterschreibt, die niemand mehr liest (ja, ich wurde unterwiesen, blabla...) hilft das wenig. Ich denke, die Wahrheit liegt irgehdwo in der Mitte. Ohne Eigenverantwortung helfen immer mehr Regeln nicht weiter. Ganz ohne Regeln geht es auch nicht.
So ist es! Ich spreche mal aus Vermieter sicht, ist zwar schon eine Weile her, jedoch hat sich ganz sicher nicht viel geändert.
Wenn Die Gäste 30 Stunden unterwegs sind, um endlich am Ziel anzukommen und die Möglichkeit vor Augen haben, endlich den Fisch ihres Lebens zu fangen, dann ist ganz ganz viel Vorfreude zu sehen. Versucht man nun als Vermieter eine möglichst konkrete und genaue Bootseinweisung zu machen, ist nach 2 minuten leider alles wieder vergessen. Das entbindet keines falls vor der Bootseinweisung, jedoch ist die gruppe in dem Moment begrenzt dazu in der Laage wichtig sinnvolle dinge aufzunehmen.

Meines erachtens müsste ein Info schreiben im Vorraus an den Gast geschickt werden. Gerade in Vorbereitung einer Reise, liest man dann doch schon mal die Info Blätter durch, dank Vorfreude. Hier könnte man effektiv viel mehr erreichen - meine Meinung.
 
Man ist ganz weit davon entfernt, irgendwelche Vorschriften aufzuerlegen. Weder ein Vermieter noch irgend ein anderes Organ kann nach pruefen ob diese eingehalten werden, also ob wirklich wie "gefordert" 2 Boote immer zusammen raus fahren. Soweit möglich, sollte es aber jeder fuer sich in betracht ziehen.

Ich bin ja hier auf ein technisches Problem eingegangen, wo ich bisher davon ausging, dass man im Fall der Fälle gefunden und gerettet wird. Erschreckend, das dies nicht wirklich sicher gestellt werden kann, da offenbar die GPS Positionen nicht richtig uebertragen wurden.


So ausgeruestet ist nicht jeder, ich sehe jeden Tag Boote, wo die Mannschaft immer noch ohne Rettungsweste an bord ist, dafuer jedoch die beliebte gruene Tarnkleidung. Was ich Dir mitgeben möchte ist, 1,2 Meter Welle, 8 m/s offshore. Setzt Du Dir Deine grenzen wirklich so starr, dann ist es eine Frage der Zeit, wo Du böse überrascht wirst. Ich gehe bei Deinem Sicherheitsgedanken eher davon aus, das Du dies als Richtwerte nimmst. Ich würde jede Offshore tour keine Chance geben, so lange es sich beispielsweise nur um schön wetter Fenster handelt. Geht der Wind nur fuer Stunden runter, ist es offshore zu gefährlich! Egal wie hoch welle und angesagte m/s sind.
Ein anderes Thema ist Dein Floater in Verbindung mit Rettungsweste. Das kann Probleme machen! Zwar ist die 160 NM weste geeignet dich im fall des falles zu drehen, jedoch ist ein stabiles liegen im Wasser durch den Floater nicht gewährleistet. Probiere das mal einfach zu Hause in der wärmeren Jahreszeit aus. Fuer Deinen fall, der nicht auf Rettungsweste verzichten will und dennoch einen Floater haben möchte, gibt es andere sehr gute Dinge, wie zum Beispiel den Te Havs, der beide vorteile versucht miteinander zu vereinen.
Fuer wärmere Jahreszeiten empfehle ich ausserdem die hybridwesten, nutzen wir auf Arbeid viel, faktische eine Arbeidsweste mit aufblasbare Rettungsweste. Hat den Vorteil dass Du ein paar Taschen hast und der Ruecken und nieren Bereich wind geschuetzt ist

Man ist ganz weit davon entfernt, irgendwelche Vorschriften aufzuerlegen. Weder ein Vermieter noch irgend ein anderes Organ kann nach pruefen ob diese eingehalten werden, also ob wirklich wie "gefordert" 2 Boote immer zusammen raus fahren. Soweit möglich, sollte es aber jeder fuer sich in betracht ziehen.

Ich bin ja hier auf ein technisches Problem eingegangen, wo ich bisher davon ausging, dass man im Fall der Fälle gefunden und gerettet wird. Erschreckend, das dies nicht wirklich sicher gestellt werden kann, da offenbar die GPS Positionen nicht richtig uebertragen wurden.


So ausgeruestet ist nicht jeder, ich sehe jeden Tag Boote, wo die Mannschaft immer noch ohne Rettungsweste an bord ist, dafuer jedoch die beliebte gruene Tarnkleidung. Was ich Dir mitgeben möchte ist, 1,2 Meter Welle, 8 m/s offshore. Setzt Du Dir Deine grenzen wirklich so starr, dann ist es eine Frage der Zeit, wo Du böse überrascht wirst. Ich gehe bei Deinem Sicherheitsgedanken eher davon aus, das Du dies als Richtwerte nimmst. Ich würde jede Offshore tour keine Chance geben, so lange es sich beispielsweise nur um schön wetter Fenster handelt. Geht der Wind nur fuer Stunden runter, ist es offshore zu gefährlich! Egal wie hoch welle und angesagte m/s sind.
Ein anderes Thema ist Dein Floater in Verbindung mit Rettungsweste. Das kann Probleme machen! Zwar ist die 160 NM weste geeignet dich im fall des falles zu drehen, jedoch ist ein stabiles liegen im Wasser durch den Floater nicht gewährleistet. Probiere das mal einfach zu Hause in der wärmeren Jahreszeit aus. Fuer Deinen fall, der nicht auf Rettungsweste verzichten will und dennoch einen Floater haben möchte, gibt es andere sehr gute Dinge, wie zum Beispiel den Te Havs, der beide vorteile versucht miteinander zu vereinen.
Fuer wärmere Jahreszeiten empfehle ich ausserdem die hybridwesten, nutzen wir auf Arbeid viel, faktische eine Arbeidsweste mit aufblasbare Rettungsweste. Hat den Vorteil dass Du ein paar Taschen hast und der Ruecken und nieren Bereich wind geschuetzt ist.
Nochmal... nur bis maximal 1,2m Welle und maximal 8m/s und das natürlich nicht als Momentaufnahme, sondern über die gesamte geplante Angelzeit inklusive Puffer. Heutzutage kann man ohne Probleme mittels Windfinder oder Windy-App für jeden Spot Windgeschwindigkeit und -richtung, Wellenhöhe und -richtung, Wellenlänge und -periode mit einer Stunden-Auflösung anzeigen lassen (siehe Anhang) und das mit verschiedenen Vorhersagemodellen für 10 Tage im voraus. Für die nächsten 6 Tage ist die Vorhersage schon ganz gut, für die nächsten 24h nahezu perfekt. Ich habe in den letzten 15 Jahren beim Segeln und Angeln keine wirkliche Abweichung feststellen können. Die Boote sind üblicherweise bis 2m Welle und 12m/s ausgelegt (CE Kategorie C). Wenn du am Fjordausgang ne 1,2m Welle mit 6s Periode hast, ist das überhaupt kein Problem.
Und zum Floater: Ich habe die Weste samt Floater vor einigen Jahren vor Warnemünde getestet, weil ich mal wissen wollte, wie lange es dauert, bis sich die Salztablette aufgelöst hat und die Weste "aufgepumpt" wird. Das Ergebnis war erstaunlich. Es hat keine Sekunde gedauert, und ich wurde nach oben gerissen Da sehe ich bei den Bedingungen, bei denen wir raus fahren, überhaupt kein Problem (guckst du Video). Wer mehr Sicherheit möchte, muss zu Hause bleiben.
 

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