Gekauftes Seefischfilet aus Norwegn ausführen

sethfx

Naturfreund
Registriert
30 November 2008
Beiträge
388
Alter
59
Ort
Limburg
Hallo zusammen,

ich hatte heute ein Telefonat in dem es um die Ausfuhr von gekauftem Seefischfilet, zusätzlich zur 10 KG-Qoute ab 2027 ging.

Mein Gesprächspartner (Anlagenbetreiber) war der Auffassung, das für gekauftes Fischfilet zur Rechnung eine spezielle Ausfuhrgehemigung benötigt wird.

Ich habe im Internet keine Information gefunden, dass neben der Rechnung eine Ausfuhrgenehmigung benötigt wird.

Wer kann hier für Klarheit soreg?

Vielen Dank.
 
Hi , folgende Info von mir.



Wenn sich dieser Seite annimmt und ins deutsche übersetzen lässt , dann wird es eigentlich klar.

Du brauchst einen Beleg, beispielsweise einen Bon vom Supermarkt. Weiterhin wirst du , wenn ü 5000kr Warenwert überschritten, dem Zoll gegenüber anzeigepflichtig. So verstehe ich das zumindest.

Darf gerne korrigiert werden, wenn ich falsch liege.

Mange takk
 
Hinzuzufügen wäre: kaufst du "runden", also unbearbeiteten, Fisch direkt vom Fischer, dann muss dieser für den sogenannten Kaisalg beim Råfisklaget registriert sein. Du wirst dann online als Fischaufkäufer gemeldet. Der Kaufpreis muss mindestens den vorgesehenen aktuellen Mindestpreisen für den Rohfisch entsprechen.

Auch wenn die norwegischen Berufsfischer generell ja enorm gesetzestreue und missverstandene Wesen sind die fdir völlig grundlos so genau im Blick behalten möchte, lohnt es sich als Kunde unbedingt sehr genau hinzuschauen. Denn beim Zoll hast du sonst als allererster die Pappnase auf.
Irgendeine Quitting vom norwegischen Fischer reicht erstmal nicht zwangsläufig, auch wenn du natürlich später Ansprüche dem Verkäufer gegenüber diesbezüglich geltend machen kannst.
 
Also wenn ein Fischer mir zusagt ich kann zukaufen, was für Dokumente brauche ich dann um an der Grenze keine Probleme zu kriegen?🧐
 
Also wenn ein Fischer mir zusagt ich kann zukaufen, was für Dokumente brauche ich dann um an der Grenze keine Probleme zu kriegen?🧐
Im umkehrschluss würde es ja bedeuten,es ist "dein Fisch" und wenn du schon drin limit bereits dem Zoll angezeigt hast, kannst du dir selbst ausmalen, was in der norwegischen Presse steht....

Ansonsten ist es wohl so wie von @tauchprojekt.de in#3 beschrieben.
 
Hi , folgende Info von mir.



Wenn sich dieser Seite annimmt und ins deutsche übersetzen lässt , dann wird es eigentlich klar.

Du brauchst einen Beleg, beispielsweise einen Bon vom Supermarkt. Weiterhin wirst du , wenn ü 5000kr Warenwert überschritten, dem Zoll gegenüber anzeigepflichtig. So verstehe ich das zumindest.

Darf gerne korrigiert werden, wenn ich falsch liege.

Mange takk
Das ist 100% richtig.

Grundsätzlich darf der Wert der in Norwegen erworbenen Waren zur Ausfuhr einen Gesamtwert von 5.000 NOK pro Person ohne weiteres Zollformular nicht überschreiten. Die Quittung (Bon) für die erworbenen Waren wie z.B. Schokolade, Reker, Marmelade, Aquavit oder auch Fischfilet (Supermarkt und Fischhändler) reicht aus. Für den Erwerb von Rundfisch bei einem Fischer gilt Beitrag #3.

Gruß Toffee
 
Hinzuzufügen wäre: kaufst du "runden", also unbearbeiteten, Fisch direkt vom Fischer, dann muss dieser für den sogenannten Kaisalg beim Råfisklaget registriert sein. Du wirst dann online als Fischaufkäufer gemeldet. Der Kaufpreis muss mindestens den vorgesehenen aktuellen Mindestpreisen für den Rohfisch entsprechen.

Auch wenn die norwegischen Berufsfischer generell ja enorm gesetzestreue und missverstandene Wesen sind die fdir völlig grundlos so genau im Blick behalten möchte, lohnt es sich als Kunde unbedingt sehr genau hinzuschauen. Denn beim Zoll hast du sonst als allererster die Pappnase auf.
Irgendeine Quitting vom norwegischen Fischer reicht erstmal nicht zwangsläufig, auch wenn du natürlich später Ansprüche dem Verkäufer gegenüber diesbezüglich geltend machen kannst.

Ich habe vor ein paar Jahren Aal beim Fischer gekauft. Da habe ich eine richtige Rechnung bekommen, wo meine Daten auch drauf standen. Wir wurden nicht kontrolliert, bin mir aber sicher, dass das einer Kontrolle standgehalten hätte.

Beste Grüße
Axel
 
Zu Ergänzung, 5000 norwegische Kronen sind ca. 450€. Ist schon ordentlich und die Lebensmittel müssen dann auch erstmal in den Kofferraum passen.
 
Fraika,damit würdest du heute ein Strafverfahren einheimsen.Aal ist in Norwegen für alle ein "gesperrter"Fisch .auch die Norwegen dürfen ihn nicht gezielt befischen. und Ausfuhr schon garnicht...
 
Da es schon kompliziert genug ist, als Angler die erlaubte Menge Fisch unter Einhaltung aller Regeln, Registrierungen und ggf. auch Auslegungen mancher Zöllner legal mit nach Hause zu nehmen, würde ich für mich persönlich nicht noch ne Baustelle aufmachen. Macht so schon keinen Spaß, sich bei der Ausreise ständig die Frage zu stellen, ob auch wirklich alles korrekt ist.
 
Fraika,damit würdest du heute ein Strafverfahren einheimsen.Aal ist in Norwegen für alle ein "gesperrter"Fisch .auch die Norwegen dürfen ihn nicht gezielt befischen. und Ausfuhr schon garnicht..
Es gab schon einige Ausnahmegenehmigungen und gibt vermutlich noch immer Fischer, die im Rahmen des Bestandsmonitoring fischen und verkaufen dürfen.
 
Fraika,damit würdest du heute ein Strafverfahren einheimsen.Aal ist in Norwegen für alle ein "gesperrter"Fisch .auch die Norwegen dürfen ihn nicht gezielt befischen. und Ausfuhr schon garnicht...

Das ist nur teilweise richtig.
Es gibt Fischer, die haben eine Lizenz zum Aal fischen. Die Fänge werden für die Statistik benötigt und zur Kontrolle des Bestandes.
Diese Fischer, wenn ich nicht irre, sind es in Norwegen 10, müssen den Fang ja auch vermarkten. Da kommen die Touristen gerade recht.

Beste Grüße
Axel
 
Da find ich die Hirthals Variante einfacher.
War ca. vor nen viertel Jahr hier in Diskussion.
Am einfachsten und billigsten ist Aldi. Ich war in der Fischverarbeitung. Einiges was da in die Filetmaschine ging war für mich ganz klar Kategorie "Katzenfutter".
Die geringsten Qualitäten gingen nach Holland, Deutschland und Dänemark (von hier aber hauptsächlich Weiterverkauf nach Deutschland). Abgesehen vom "unverkäuflichen" Fisch der nach Afrika ging.

Die guten Qualitäten gingen an einzelne Direktkäufer und generell in der Masse eher in den Mittelmeerraum.

Ich vermute auch darum geht es einigen hier.
 
Die beste Qualität kann man nur selber erzeugen. Warum? Weil kein Fischer einen ähnlichen Fang- und Verarbeitungsablauf hat.
Ich kann meinen Fang auch noch nach 2 Jahren aus der Truhe ohne merkliche Qualitätseinbußen genießen.
 
Da es schon kompliziert genug ist, als Angler die erlaubte Menge Fisch unter Einhaltung aller Regeln, Registrierungen und ggf. auch Auslegungen mancher Zöllner legal mit nach Hause zu nehmen, würde ich für mich persönlich nicht noch ne Baustelle aufmachen. Macht so schon keinen Spaß, sich bei der Ausreise ständig die Frage zu stellen, ob auch wirklich alles korrekt ist.
Da sprichst Du mir aus der Seele. Gut, es gibt die Möglichkeit Fisch zu kaufen und die Fischausfuhr nicht nur an selbst gefangenen Fisch zu begrenzen, aber das wäre bei den meisten wohl auch eher die Ausnahme. Ich habe mal auf Senja Fisch zugekauft und billig war das auch nicht. Der Spaß ist mit dieser ständigen im Raum stehenden Unsicherheiten ohnehin verloren gegangen.
 
Oben