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Live is Life - Titran, Frøya

Danke für den super Bericht. Titran haben wir auch 2x gemacht. Auf Grund der windanfälligkeit sind wir dann woanders hin.
So ist es. Frøya war unser letzter weißer Fleck zwischen Atlantikstrasse und Flatanger und das wollten wir mal probieren. Und da wir gern auf dem offenen Meer angeln eben Titran.
 
Also noch ein kurzes Fazit. So ein Glück mit dem Wetter hatten wir noch nie, konnten ausgerechnet in der Windlotterie West-Frøya jeden Tag angeln und das oft bei Traumwetter. Es war sagenhaft. Vom Gefühl her war irgendwie mehr drin. Sind aber vor allen dankbar für die herrliche Woche.

Die klassische Offshore-Angelei mit Meterdorschen unter den Kleinköhlern hat aufgrund der Abwesenheit ersterer überhaupt nicht stattgefunden. Weiß der Geier wo die Brüder sich herumtreiben, vielleicht weiter draußen im Schlepptau irgendwelcher Makrelenschwärme?! Laut einem NAF-Bericht hat ja eine Truppe vor kurzem auf Griptaren ganz gut aufgeräumt. Stärkere Dorsche kamen vereinzelt als Beifang beim Spinnangeln oder beim Pilken mit Fetzen. Die Daheimgebliebenen werden es Poseidon danken, wenn wir ehrlich sind ist der große Sommerdorsch zwar klasse in der Angelkiste aber das Filet oft wabbelig. Stramme Pollacks kommen da zu Hause deutlich besser an.

Überhaupt waren die Pollacks das Zugpferd unserer Tour. Es erklang jede Taste der Klaviatur, von Funkstille auf sämtlichen Bergen bis zum Fressrausch der Großen. Entgegen unserer bisherigen Erfahrung war in diesem Urlaub die Zeit entscheidender als der Ort. Wenn am 1.-4. Berg nichts passierte, dann ging es in der Regel an den folgenden Bergen so weiter. Waren die Fische hingegen am rauben, dann kamen an jedem Berg Bisse, hier die Kleineren und dort die Größeren. Selten gemischt.

Was das Pilken angeht sollte der Vermieter Recht behalten, ohne Makrelenfetzen war es extrem magere Kost. Köhlerfetzen brachte nicht mal ansatzweise den gleichen Erfolg wie Makrelenfetzen. Kannte ich bisher auch nicht. Es war auch gar nicht so leicht immer ausreichend Makrelen zu fangen. Wenn man dann eine Stelle ohne Dornhaie gefunden hatte ging es Schlag auf Schlag.

Und dann der Heringshai.. eigentlich die wahre Ikone der Tour. Anfangs waren wir enttäuscht dass es kein Havsei oder Heilbutt war doch dann entwickelte sich die Geschichte immer mehr zum Kult-Klassiker. Die Norweger haben die Story richtig abgefeiert und ich habe jetzt neue Spitznamen bei meinen Angelkumpels (Big Game, der weiße Hai...). Der war auch richtig massig, deutlich breiter und kräftiger als beispielsweise ein Dorsch. Hat sich beim Heranziehen am Mono angefühlt wie 20 kg. Haben nur vor lauter Aufregung im Wasser vergessen zu messen. Eines sag ich euch, wir haben uns gefühlt wie die Saltwater Rednecks aus South Carolina. Sind auch stolz dass wir so einem Ausnahmefisch habhaft werden konnten. Und den Moment Auge in Auge mit dem größeren Hai als dieser unter dem Boot hervorschoss und sich vor die Kutsche spannte werde ich nie vergessen.

Ich hoffe wir konnten ein bisschen Entertainment liefern, bedanke mich für die netten Rückmeldungen und wünsche allen die ihren Urlaub noch vor sich haben ein kräftiges Petri Heil. Für uns geht es nächstes Jahr wie gewohnt in Flatanger weiter.

Gruss Hacek

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Also noch ein kurzes Fazit. So ein Glück mit dem Wetter hatten wir noch nie, konnten ausgerechnet in der Windlotterie West-Frøya jeden Tag angeln und das oft bei Traumwetter. Es war sagenhaft. Vom Gefühl her war irgendwie mehr drin. Sind aber vor allen dankbar für die herrliche Woche.

Die klassische Offshore-Angelei mit Meterdorschen unter den Kleinköhlern hat aufgrund der Abwesenheit ersterer überhaupt nicht stattgefunden. Weiß der Geier wo die Brüder sich herumtreiben, vielleicht weiter draußen im Schlepptau irgendwelcher Makrelenschwärme?! Laut einem NAF-Bericht hat ja eine Truppe vor kurzem auf Griptaren ganz gut aufgeräumt. Stärkere Dorsche kamen vereinzelt als Beifang beim Spinnangeln oder beim Pilken mit Fetzen. Die Daheimgebliebenen werden es Poseidon danken, wenn wir ehrlich sind ist der große Sommerdorsch zwar klasse in der Angelkiste aber das Filet oft wabbelig. Stramme Pollacks kommen da zu Hause deutlich besser an.

Überhaupt waren die Pollacks das Zugpferd unserer Tour. Es erklang jede Taste der Klaviatur, von Funkstille auf sämtlichen Bergen bis zum Fressrausch der Großen. Entgegen unserer bisherigen Erfahrung war in diesem Urlaub die Zeit entscheidender als der Ort. Wenn am 1.-4. Berg nichts passierte, dann ging es in der Regel an den folgenden Bergen so weiter. Waren die Fische hingegen am rauben, dann kamen an jedem Berg Bisse, hier die Kleineren und dort die Größeren. Selten gemischt.

Was das Pilken angeht sollte der Vermieter Recht behalten, ohne Makrelenfetzen war es extrem magere Kost. Köhlerfetzen brachte nicht mal ansatzweise den gleichen Erfolg wie Makrelenfetzen. Kannte ich bisher auch nicht. Es war auch gar nicht so leicht immer ausreichend Makrelen zu fangen. Wenn man dann eine Stelle ohne Dornhaie gefunden hatte ging es Schlag auf Schlag.

Und dann der Heringshai.. eigentlich die wahre Ikone der Tour. Anfangs waren wir enttäuscht dass es kein Havsei oder Heilbutt war doch dann entwickelte sich die Geschichte immer mehr zum Kult-Klassiker. Die Norweger haben die Story richtig abgefeiert und ich habe jetzt neue Spitznamen bei meinen Angelkumpels (Big Game, der weiße Hai...). Der war auch richtig massig, deutlich breiter und kräftiger als beispielsweise ein Dorsch. Hat sich beim Heranziehen am Mono angefühlt wie 20 kg. Haben nur vor lauter Aufregung im Wasser vergessen zu messen. Eines sag ich euch, wir haben uns gefühlt wie die Saltwater Rednecks aus South Carolina. Sind auch stolz dass wir so einem Ausnahmefisch habhaft werden konnten. Und den Moment Auge in Auge mit dem größeren Hai als dieser unter dem Boot hervorschoss und sich vor die Kutsche spannte werde ich nie vergessen.

Ich hoffe wir konnten ein bisschen Entertainment liefern, bedanke mich für die netten Rückmeldungen und wünsche allen die ihren Urlaub noch vor sich haben ein kräftiges Petri Heil. Für uns geht es nächstes Jahr wie gewohnt in Flatanger weiter.

Gruss Hacek

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sehr schön geschrieben, man fühlt es nach, danke!
 
Vielen Dank für den schönen und informativen Livebericht! 👍🏻 Kommt gut nach Hause und ich hoffe wir lesen wieder von Dir/Euch. 🇳🇴
 
Vielen Dank für den feinen Bericht und Petri zu den schönen Fischen 👍🇳🇴🎣
 
Moin Moin, auch von mir ein fettes Dankeschön für euren Bericht. Hat mir sehr gut gefallen und die Vorfreude auf unsere Tour im August nochmals angeheizt. 👍😄

Gruß Carsten
 
Danke für den tollen Bericht :dankeschoen: , kommt stressfrei nach Hause!
 
Vielen Dank für den echt tollen Report.:applaus:
Ganz große Klasse. Gute Heimfahrt!
 
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