Boot mit 3 ausländischen Angeltouristen bei Smøla vermisst

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Nord Flatanger Sjøhus AS
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Das macht mich nachdenklich. Warum passiert sowas immer wieder ?
Warum gibt es immer noch Unfälle im Straßenverkehr??? Eigentlich ist doch alles geregelt? Es ist immer wieder sehr traurig und keiner sollte sagen: "Mir passiert so etwas nicht!" !!!!!!Man kann und sollte das Risiko eines Unfalles auf See minimieren......Boot kennen+ null Alkohol an Bord sowie Handling der Sicherheitsausrüstung beherrschen , mit erfahrenen Skippern selbst Erfahrungen sammeln, Wetter immer im Auge behalten und vorher informieren sowie Kontakt zum Anlagenbesitzer suchen!
(z.B. Handynummern tauschen) = dann sollte eigentlich nichts passieren. Leben ist aber nunmal lebensgefählich!
UUUUNNNNDDDD : Im Bett sterben die meisten Menschen!
Aber was sage und schreibe ich hier......alles wurde schon X-Mal gepredigt!!! Amen!

Man kann nur hoffen, dass sie lebend gefunden werden!
 
Unfassbar und wieder so ein tragisches Ende.
Das passiert doch fast ausschließlich auf offener See.
Wollen die Angler zu viel und riskieren einfach zu viel?
Man kann doch auch geschützter angeln.
Den Angehörigen wünsche ich viel Kraft.
 
Bin zur Zeit auf Skardsøa, genau gegenüber dem Ramsøyfjord. Links Smøla rechts Hitra. Habe gestern noch zu meiner Frau gesagt, heute fährt NIEMAND raus. Den ganzen Tag hatten wir hier Sturm hoch ³.
Was die Kollegen bewegt hat ins Boot zu steigen???

Die Norweger hier sprechen von drei Deutschen aus einer größeren Gruppe.
 
So schlimm die Sache auch ist, mein Beileid an die Angehörigen. Solche Unfälle passieren leider jedes Jahr. Ich glaube einfach, viele unterschätzen die offene See, gerade wenn etwas mehr Welle steht oder das Wetter schnell umschlagen kann. Einen Bootsführerschein zu haben ist das eine, aber das Fahren auf dem Meer lernt man eigentlich erst mit der Zeit und Erfahrung. Dazu kommt noch, dass viele jedes Jahr in neuen Gebieten unterwegs sind und die Gegebenheiten vor Ort gar nicht richtig kennen.

Und ehrlich gesagt könnte man bei jedem solchen Unfall wieder die gleichen Diskussionen führen. Bringt am Ende aber auch keinen der drei zurück, zumal wir ja gar nicht wissen, was genau passiert ist.
 
Erstmal aufrichtiges Beileid den Hinterbliebenen, ...tragisch.

Nun ist es leider zu spät, aber solche Unfälle könnten jeden Tag passieren, weil man einfach die Grundregeln nicht einhält. Mich macht sowas sehr wütend, weil absolut vermeidbar (bei einer Gruppe von 12 Mann und mehreren Booten). Es kann immer was passieren und bei diesen Wassertemperaturen ist man bei MOB praktisch tot, wenn da kein Plan B vorhanden ist. Und wir kennen es alle, ...am 1. Tag ist alles wie besprochen, am 2. teilt man sich und ab Tag 4 macht jeder seins.
Natürlich kann man sich bedeckt halten und schweigen, ...ich bin für laute Auseinandersetzung bei dem Thema "Sicherheit auf hoher See"!
Nicht hier, aber an geeigneter Stelle.
 
Hallo das ist ja eine sehr traurige Nachricht, Herzliches Beileid den Angehörigen,

Wir waren im letzten Jahr dort auf Smøla, bei Jana ,,Betten-Rorbur,, Tolle Anlage aber mit Vorsicht zu genießen viele Untiefen,
und Windanfällig, die mega Hotspots liegen weit draußen, wir haben es dort erlebt das Tschechische sowie Polnische Anglergruppen
extra 2 Kanister a 20 Liter Benzin mitgenommen haben um dorthin zu kommen auch bei schlechtem Wetter,
Dafür hatten wir nicht den Arsch in der Hose ,aber
Kein Fisch ist es wert um sein Leben dafür aufs Spiel zu setzen.
Mann sollte sich an die Regeln halten so wie es Matu geschrieben hat ,hinterher kann mann immer schlau daher reden,
und wir wissen nicht was Passiert ist
aber ,,,Mehr respekt vor dem Meer;; ist manchmal besser,
 
Dagbladet behauptet, es sollen Tschechen gewesen sein ! ??
 
Man sieht leider genug Unwissende/Unerfahrene in Norwegen rumfahren und dem wird der Norweger sicherlich bald Grenzen setzen , da bin ich mir sicher , gefühlsmäßig ist in den letzten 5 Jahren viel passiert . Ich habe schon vor Grip geangelt , also nicht weit weg vom Unglück , aber nur bei gutem Wetter und astreiner Vorhersage , alles andere ist unvernünftig , habe das auch in deutschen Gewässern durch meinen ehemaligen Beruf immer wieder erlebt .
 
Im Bremnesfjord habe ich nette Nachbarn gehabt , die sind mit dem Boot losgefahren und wussten trotz Plotter nicht mehr wie sie zurück kommen !!! So etwas geht doch nicht , ich kann so etwas bedienen , habe auf dem Tablet die Navionics Software und als backup auf dem Handy Time Zero ,leider sage ich Idioten , die wussten gar nichts , noch nicht mal die ungefähre Richtung zur Hütte !!!
 
Im Bremnesfjord habe ich nette Nachbarn gehabt , die sind mit dem Boot losgefahren und wussten trotz Plotter nicht mehr wie sie zurück kommen !!! So etwas geht doch nicht , ich kann so etwas bedienen , habe auf dem Tablet die Navionics Software und als backup auf dem Handy Time Zero ,leider sage ich Idioten , die wussten gar nichts , noch nicht mal die ungefähre Richtung zur Hütte !!!

Wann war das?
Wir waren da vor längerer Zeit mal mit einem Rentnerpaar, das schon 15+ Urlaube in Norwegen hatte. Sie wollten nicht raus, ist ok, im Fjord müssen sie sich nur links an Land halten, bis sie vor der Hütte stehen. Wir sind raus und sie halt im Fjord, da kommen sie sicher alleine klar, bei ihrer Erfahrung. Als wir abends rein kamen, erzählten sie, das die aus der Nachbaranlage sie nach Hause geführt hatten. Und das war normalerweise nicht zu verfehlen. Wir waren da auch nur sprachlos.
 
Deswegen ist es auch immer wichtig, bei der Einweisung für das Boot und die dazugehörigen Systeme aufmerksam zu sein. Egal wie viel Einweisungen man schon für das selbe System erhalten hat, es gibt immer wieder Updates und Neuerungen, wo man eventuell noch nicht kennt. Wir hatten auch schon Nachbarsgruppen, die bei der Einweisung gemeint haben sie kennen das ja alle schon. Prompt bei der nächsten Ausfahrt, hatten Sie Probleme, weil Nebel aufzog und keine Sicht mehr war. Der Bootsfahrer der Gruppe hatte natürlich keine Ahnung vom Kartenplotter und somit auch Probleme beim zurückfinden.
 
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