Fußball im allgemeinen

Bei einer Feier zum 60. Geburtstag sollte man das auch gebührend feiern. In den 60 Jahren wurde ja auch einiges erreicht.
Oder hast du in deinem Leben nur gutes "angestellt"? Bestimmt, so wie du immer "redest".
Wenns dir nicht gefällt, dann halte dich doch da raus. Kannst ja nach Hallunkendorf fahren.

Die Polizei hat nach den schweren Ausschreitungen beim Heimspiel des 1. FC Magdeburg gegen Dynamo Dresden einen ersten Tatverdächtigen festgenommen. Der 29-jährige Mann aus Aschersleben soll während der Krawalle einen Polizisten mit einer Steinplatte angegriffen und verletzt haben. Gegen ihn wird nun wegen versuchten Mordes, schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung sowie tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.


Tolle Fans !
 
Der eine muß bestimmt gut sein ,um 64 Polizisten zu verletzen

Gruß Dieter
 
Ich war im Urlaub und habe nichts gelesen.
Nun fordert die Polizei ein Jahr Sperre für das ganze Stadion.
Ich bin dafür nie wieder irgend welche Fans in irgendwelche Stadien zu lassen.
Wäre ich mal doch lieber ins Stadion gegangen und nicht einfach Ski gefahren, dann hätte ich die Auseinandersetzungen verhindern können.
 
Ich war im Urlaub und habe nichts gelesen.
Nun fordert die Polizei ein Jahr Sperre für das ganze Stadion.
Ich bin dafür nie wieder irgend welche Fans in irgendwelche Stadien zu lassen.
Wäre ich mal doch lieber ins Stadion gegangen und nicht einfach Ski gefahren, dann hätte ich die Auseinandersetzungen verhindern können.
Du warst im Urlaub,hast nichts gelesen,wußtest aber,daß es nur ein Fan war ?

Ist es nicht einfacher zuzugeben,daß da etwas komplett schief läuft ?
 
Ich habe nach der Meldung von dir gedacht, dass das ein Fan war.

Ich habe mir dazu gerade einen Zeitungsartikel online durchgelesen.
Für die Allgemeinheit hier mal die gekürzte Fassung.
Ich hätte allerdings dem Präsidenten einen Vorschlag zu machen.
So wie beim Spiel BS-H95+1 der Gästeblock mit Netzen überdeckt war, so sollte es überall sein und sowas wird bei uns schon Jahre bei Mitgliederversammlungen gefordert. Stabile Netze auf beiden Seiten des Gästeblocks und Ordner, die verhindern, dass dort jemand rankommt.

Ich bin der Meinung, die Althools haben das provoziert. Ich habe auch was gelesen, dass die sich einen Tag vorher wohl zum gemeinsamen Kloppen getroffen haben und da schon die Polizei zwischen gegangen sein soll. Deshalb haben sie das im Stadion gemacht. Gut, wenn sie davon einige wegsperren, dann ist das richtig

Nach Derby-Eklat viele Botschaften im FCM-Stadion

Gegen Hannover 96 waren die Vorfälle aus dem Dresden-Spiel noch sehr präsent. Der Präsident des 1. FC Magdeburg kommentierte diese ausführlich, die Fanhilfe gab eine Stellungnahme heraus.

Von Yannik SammertAktualisiert: 31.01.2026, 13:06

Nach der Derby-Gewalt vergangene Woche entwickelte sich das Spiel gegen Hannover 96 am Freitagabend zu einer Partie der Botschaften. Diese fielen unterschiedlich aus.

Da waren das Banner „Gute Besserung allen Clubfans“ der Magdeburg-Ultras, der Schriftzug „Bullen raus aus den Kurven“ der 96-Anhänger und das Statement „Für einen friedlichen Fußball! Gewalt hat beim FCM keinen Platz“ auf den Banden. Ministerpräsident Sven Schulze und Innenministerin Tamara Zieschang wiederum statteten Polizisten einen Besuch ab.

Ebenfalls zu diesem Themenfeld: Der FCM veröffentlichte am Donnerstag ein erstes umfassendes Statement

FCM-Präsident Jörg Biastoch stellte sich nach dem Hannover-Duell den Fragen der Journalisten. „Was passiert ist, hat mich wirklich erschüttert“, sagte der 62-Jährige über die Gewalt. Es gehe vielen beim 1. FC Magdeburg so und auch vielen Fans.

Die Aufarbeitung habe für reichlich „Arbeit in der Woche“ gesorgt und sei wichtig gewesen. Biastoch: „Ich gehöre nicht zu den Menschen, die am nächsten Tag sofort populistisch irgendwelche Maßnahmenkataloge in die Welt setzen.“

Lesen Sie auch: Die sportliche Analyse zur Partie gegen Hannover

Er habe sich nach Bekanntwerden der Eskalation gefragt: „Haben wir was falsch gemacht?“ Als FCM. Das Risiko, die Sorge habe bestanden. Aber am Freitagabend resümierte er: „Das können wir nach heutigem Erkenntnisstand ausschließen.“

Nun sei dem Verein viel daran gelegen, genau zu prüfen, wie solche Situationen künftig verhindern werden können. Als eine Option nannte Biastoch eine bauliche Anpassung des Stadions, wobei die Möglichkeiten hierbei begrenzt seien.

Für das TV-wirksame Statement gegen Gewalt beim Hannover-Spiel auf den Banden im Stadion habe sich Blau-Weiß entschieden, damit „alle verstehen, wie wir als Verein dazu stehen“, so Biastoch: „Auf Initiative eines größeren Wirtschaftspartner haben die Wirtschaftspartner auf die Werbung verzichtet, um diese klare Botschaft zu senden.“

Es hätten sich welche nach den Vorfällen beim Club „gemeldet“. Der FCM stehe mit seinen Sponsoren „im Austausch“. Das Engagement „gekündigt“ hätte allerdings noch keiner.

Zu den Ermittlungen der Täter äußerte Biastoch: Es sei primär Aufgabe der Justiz. Erhalte der Club Hinweise, „würden wir es natürlich weitergeben“. Es sei dem Zweitligisten wichtig, die einzelnen Personen herauszufinden: „Jeder Täter, der ermittelt wird, muss mit weiterführenden Konsequenzen rechnen. Das ist ganz klar.“ Biastoch hob Stadionverbots-Verfahren hervor: „Unsere Stadionverbots-Kommission arbeitet sehr gut. Wir sind dafür vom DFB gelobt worden.“

Krawalle bei FCM gegen Dresden: Unklarheit über beteiligte Personengruppen

Und von welchen Konsequenzen für den Verein geht Biastoch aus? „Wir rechnen schon mit einer empfindlichen Strafe“, antwortete er. Es bestehe die Hoffnung, keine Geisterspiele absolvieren zu müssen. Auszuschließen sei das aber nicht. Noch zeichne sich keine Entscheidung ab: „Auch der DFB wird erstmal bewerten.“ Biastoch machte klar: „Ich bin kein Fan von Kollektivstrafen, die eine komplette Gruppe eines Stadions an die Wand stellen.“

Es herrsche indes noch Unklarheit, welche Personen (also etwa Hooligans oder Ultras) sich die Auseinandersetzung mit der Polizei lieferten: „Das ist sicher auch schwer, zu ermitteln.“ Das Ziel bestehe aber.

Auf die Banner beider Fanlager beim Spiel gegen Hannover angesprochen meinte der FCM-Präsident: „Das die Ultraszenen generell ein Problem mit der Polizei haben, ist bekannt.“ Aus Vereinssicht halte er aufgrund dieser grundlegenden Thematik „Kommunikationsarbeit, um Verständnis werben und Deeskalation“ für wichtig.

Banner im FCM-Fanblock diskutabel

Konkret zum Schriftzug „Gute Besserung allen Clubfans“ – die Nicht-Erwähnung der verletzten Beamten fiel bei diesem auf – betonte Biastoch: Es sei nicht so „dass man jetzt nicht an die Polizisten denkt“. Es gibt dahingehend „sehr wohl Äußerungen und es gibt auch Kontakte zwischen der aktiven Fanszene und Sanitätsdiensten, die sich nochmal aussprechen wollen“. Biastoch: „Die Szene wollte klar machen, dass auch viele Clubfans verletzt worden sind.“

Es handele sich nicht um mangelnde Empathie der Ultras, sondern diese hätten sich für ihre Botschaft entschieden, weil die Fans „bisher überhaupt noch nicht im Fokus standen“.

Dies liege sicher auch daran, dass genaue Zahlen zu verletzten Fans (Beteiligte wie Unbeteiligte) lange fehlten. Laut Fanhilfe – die ebenfalls am Freitag eine Mitteilung herausgab – sind „weit über 100 Stadionbesucher verletzt oder geschädigt“ geschädigt worden.

Fanhilfe Magdeburg spricht nach Krawallen von „Novum" beim FCM

„Zunächst ist festzuhalten, dass die Eskalation in der mittlerweile fast 20-jährigen Geschichte des Heinz-Krügel-Stadions ein Novum im negativen Sinne darstellt“, schrieb die Fanhilfe bei ihren detaillierten Darlegungen. Das dürfe „sich in dieser Form nicht wiederholen“ künftig: „Die Geschehnisse – sowohl das Verhalten einzelner Fans als auch das Vorgehen der Einsatzkräfte – führen bei uns und in der gesamten Fanszene zu intensiven Debatten.“

Die Fanhilfe positionierte sich gegen Pauschalisierungen, Einseitigkeit und Populismus – sowohl hinsichtlich der Forderungen im Nachgang als auch bei den Bewertungen. Auch das Fanprojekt appellierte an einen sachlichen, analytischen und differenzierten Umgang.



Es müsse „das Ziel von allen Seiten verfolgt werden, vergleichbare Eskalationen künftig zu verhindern“, teilte die Fanhilfe mit. Die Einrichtung stehe „dabei im Austausch mit dem FCM und dem Fanprojekt“.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Eisbär
Bekanntermaßen sind wir beide nicht immer der gleichen Meinung, wenn es um Fußball und das große drumherum geht.
Ich denke aber nicht, dass du einer derjenigen bist, die mit einer Tasche voller Wurfgeschosse ins Stadion gehen, um andere zu verletzen oder das Spiel zu stören.
Ich verstehe einfach nicht - und das betrifft alle Spiele in allen Stadion und alle Vereine - warum solch ein oftmals schöner Sport wie Fußball dafür genutzt werden müssen, um seine persönlichen Defizite auszuleben.

Ich kenne es hier in Berlin von den sogenannten Hertha-Fans, von denen einige noch nicht mal wissen, wie der Gegner heißt oder was im Stadion überhaupt sportlich passiert, sondern nur ihr „beschissenes Leben“ mit anderen Teilen wollen.
Umso schlimmer ist es, dass diese Gruppierungen ihre Verbündeten innerhalb der Vereine und Stadien haben, denn sonst wären gewisse Aktionen und Eskalationen gar nicht möglich.

Fußballfan sein und Fankultur ausleben haben nichts mit Gewalt zu tun !!!

Und die Polizei ist nun einmal dafür zuständig, die staatlichen Gesetze und Regeln durchzusetzen. Auch im Stadion bestehen bestimmte Regeln, die man mit dem Erwerb einer Eintrittskarte anerkennt.
Und es ist schon schlimm genug, dass die von den Steuergeldern bezahlte Polizei dafür sorgen muss, diese Regeln einzuhalten. Und sich dafür dann mit Steinen Flaschen und irgendwelchen Absperrgitter bewerfen zu lassen, kann nicht im Sinne der Vereine, des Sports und unserer Gesellschaft sein.

Natürlich gibt es auch Polizisten, die diesem Druck nicht gewachsen sind und irgendwann falsch reagieren. Aber auch diese Polizisten müssen dann die Folgen ihres handelstragen, genauso wie die Teilnehmer der anderen Seite.

Geisterspiele und Stadion-Sperrungen sind vielleicht am Ende das einzige, was die Fußball-Gesellschaft wieder in die richtige Bahn bringen kann.

Ich möchte auch nicht Sponsor eines Vereins oder einer Mannschaft sein, die regelmäßig wegen Schlägereien und Eskalationen in den Medien präsent ist. Da sollten sich die Vereine auch selbst schützen.

Lasst uns doch einfach Siege unserer geliebten Mannschaften feiern und Niederlagen beweinen - aber auf eine vernünftige Art und Weise.
 
Die guten ins Töpfchen
Die schlechten ins Kröpfchen!

:wink:


Weißte Bescheid
 
Ich habe aber auch schon Spiele erlebt, bzw. Aktionen der Polizei vor einem Spiel, wo Fans beider Vereine friedlich zusammen gestanden haben und gemeinsam ein Bier getrunken haben und von der Polizei auseinander geprügelt wurden. Oft kritisiere ich Polizisten bei uns wegen sinnloser Aktionen. Oft bekommen friedliche Fans einen Knüppel der Polizei ab, weil in der Nähe gewaltbereite Fans sind. Da hat man dann einfach Pech gehabt. Und das darf nicht sein.
 
wer mal in Süditalien (Palermo, Catanzaro, Crotone, Bari o.ä.) live in den Genuss eines Serie-B oder V Spiels kam, wird verstehen, wieso die Raggazi dort die Fußballfans nördl. von Rom inkl. D, F, ENG für stimmungslose Snobs halten 😅
 
Für mich waren das ein Haufen Idioten, die ihren Verein mal so richtig geschadet haben und da sie beim Denken Probleme haben, können sie noch nicht abschätzen welche Folgen das hat. Zum Bsp. wird die Polizei verständlicherweise härter gegen FCM-Fans eingreifen, sowie sie es können und dürfen.
 
Und es gibt auch Pyro in Handballhallen, was doch viel schlimmer als in einem offenen Stadion ist. Nur andere bewerfen, geht in beiden Fällen garnicht. Das war aber in MD der Fall, als DD Fans aus dem Gästebereich in den Heimbereich, wo auch Kinder sind Pyro geworfen haben.
 
DFB - Ghana.....schon wieder diese potthässlichen Trikots, ala dolce und gabbana..igitt..
 
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