Ostwind drückt Wasserstand der Ostsee auf historisches Tief

Gaensejunge

Norwegenjunkie
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"Niedrigster Pegel seit beginn der Aufzeichnungen 1886", schreiben sie. :a020::a020::a020:
Mit Sicherheit sehr positiv für unsere Ostsee.
 
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"Niedrigster Pegel seit beginn der Aufzeichnungen 1886", schreiben sie. :a020::a020::a020:
Mit Sicherheit sehr positiv für unsere Ostsee.
schreiben die zumindest, weil am Ende des Windes viel frisches Salzwasser das Ostseebecken wieder auffrischen wird.
 
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"Niedrigster Pegel seit beginn der Aufzeichnungen 1886", schreiben sie. :a020::a020::a020:
Mit Sicherheit sehr positiv für unsere Ostsee.
Ja, das ist wirklich so.
Immer wenn das der Fall war, schwappte danach früher oder später wieder salz- und sauerstoffhaltigeres Wasser aus Richtung Nordsee wieder zurück.
... und brachte meistens sogar ein paar "frische Fische" mit, wie z.B. einen schönen Köhlerschwarm,
wovon die Jahre danach immer wieder mal welche zu fangen waren.
Leider laichen die nicht in der Ostsee ab.:a045:

Gruß
Holger
 
Wenn dann das Gift aus der abgebrannten dänischen Düngemittelfabrik mit rausgespült wird, haben wir ja Chancen, dass der Dorsch wiederkommt.

Beste Grüße
Axel
 
Dann sollten auf jeden Fall wir hier in unserem Bereich rund um Fehmarn und Lübecker Bucht und Rügen davon profitieren können, denn ich glaube nicht, dass das Auswirkungen auf das Wasser in Richtung der anderen baltischen Ostsee-Staaten haben kann
 
Moin zusammen,

doch hat es. Das einströmende salzige Wasser hat eine höhere Dichte und ist etwas kühler. So bildet sich eine Halokline. Es unterschichtet das süßere, wärmere Tiefenwasser der Ostsee und dringt so in die tiefen Becken der Ostsee (z.B. um Bornholm). Das sauerstoffarme Wasser wird dort an die Oberfläche verdrängt und kann sich wieder mit Sauerstoff anreichern. Da es nährstoffreicher ist kommt es kurzfristig zu einer starken Vermehrung von Plankton und Algen. Langfristig profitieren die höheren Arten da wieder mehr Nahrung und Sauerstoff für die Brut vorhanden ist. Das Ganze nennt sich ästuarine Zirkulation.

Beste Grüße Jens
 
Es geht wohl los mit dem Frischwassereinstrom. Der Salzgehalt an der Messstationen Arkona in 43m hat den höchsten Wert seit 10 Jahren erreicht.


Wenn wir Glück haben wirkt sich das positiv auf den Fischbestand aus...es wäre ein Traum...
Ja klar ist das toll für einen sich entwickelnden Fischbestand in der Ostsee

Leider ist es mit der Kutterangelei trotzdem durch, denn bis es soweit ist, gibt es keine aktiven Angelkähne mehr.

Es freut mich maximal für unsere kleinen regionalen Fischer, die noch ortsnah ihren Fisch anbieten können
 
Moin zusammen,

wie der gut sortierten Presse zu entnehmen ist, gab es leider keinen Wasseraustausch in der Ostsee:


Vielleicht dann beim nächsten Mal....

Beste Grüße Jens
 
Ist jetzt tatsächlich die selbe Jauche wieder reingeflossen, die der anhaltende Ostwind rausgedrückt hat???
Meine Fresse, Experten überall, nich nur in Politik und Wirtschaft 🤬
 
mach ma halt einfach hintn und vorne ein Loch rein, dann strömts da schon wieder schöner durch :wave:

Ostsee.webp
 
Mal kurz gerechnet und gegoogelt:
Wir hatten einen Pegel, der 0,67m unter "Normal" lag und die Ostsee hat (ohne Kattegat) eine Oberfäche von 370.000 km².
Das ergibt ein abgeflossenes Volumen i.H.v. ca. 247 km³.
Das Kattegat selber hat ein Volumen von 533 km³
(Quelle und Download von dort: "The Kattegat is a shallow transition area between the saline North Sea/Skagerrak and the brackish Baltic Sea with a ... volume ... of ... 533 km³ ...")
Und wie zum Teufel kommen nun diese EXPERTEN überhaupt auf die Idee, dass so viel frisches Salzwasser "wie noch nie" aus der Nordsee einströmt wenn das abfließende Brackwasser doch nur das halbe Kattegat verdrängt, vom Skagerrak mal ganz zu schweigen.:aerger:

Fazit: Einen Experten erkennt man daran, dass er genau erklären kann, warum seine Vorhersagen nicht eingetroffen sind.
Wirklich schade für unsere Ostsee.
 
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