Moin,
wie angekündigt folgte hier ein kleiner Reisebereicht zu unserer Andamanen Tour. Wir, das sind Dennis, Marcel, Gunnar und ich.
An diesem Punkt nochmal vielen Dank an Dennis für die viele Zeit und die Arbeit, die er in die Planung der Reise gesteckt hat.
Nach einem Angeltrip nach Madagaskar (Radama Resort) sollte es diesmal ein anderes Revier sein und als ich gefragt wurde, ob ich mir die Andamanen vorrstellen könne, war für mich sofort klar, dass ich mir das nicht entgehen lassen kann.
Somait buchten wir 7 Tage bei "Andaman Angler", davon sechs Tage Fischen, drei rund um die Hauptinsel, drei auf den little Andamans.
Da Port Blair (Hauptstadt der Andamanen) nur über einen "domestic airport" verfügt, war klar dass die Anreise etwas komplizierter werden würde. So buchten wir, nachdem wir unzählige Alternativen durchgespielt hatten, Emirates Flüge von Frankfurt nach Dubai und weiter nach Chennai. Von dort ging es weiter mit "Indigo" nach Port Blair.
So kamen wir am Sonntag Abend am Frankfurter Flughafen an, checkten im Hotel dort ein und am nächsten Morgen ging es dann endlich (mit zwei vollen Rutenrohren und vier Koffern voller Tackle) los. Nach zwei angenehmen Flügen erreichten wir dann am Folgetag gegen 02:00 Uhr Ortszeit Chennai. Dort mussten wir dann erstmal den kompletten Immigration Prozess durchlaufen, das Gepäck abholen (zu Glück kam alles an, das sollte dann auch auf allen weiteren Flügen funktionieren), das Gepäck neu aufgeben und den CheckIn für Indigo durchführen. Wir hatten sechs Stunden Aufenthalt in Chennai, aber weniger wäre für dieses Prozedere auch knapp geworden.
Um 07 Uhr ging es dann endlich weiter.

Nach dem in Indien offenbar üblichen bürokratischen Spießrutenlauf am Zielflughafen, wurden wir dann von zwei Taxen abgeholt und ins Guesthouse gefahren. Dort haben wir erstmal die Zimmer bezogen und ein paar Stunden des verpassten Schlafes der letzten 24 Stunden nachgeholt.
Abends kam dann noch der Veranstalter und Guide (Akshay) rüber, es gab ein kurzes Kennenlernen und eine Einweisung in die Fischerei der nächsten Tage, Ruten wurden aufgetackelt, Knoten gebunden, Abendessen und dann ab ins Bett, denn am Mittwoch sollte es um 06:30 Uhr losgehen.

Blick aus dem Guesthouse

Hafen von Port Blair
Das Boot liegt ca. 5 Gehminutenvom Guesthouse entfernt und bietet ausreichend Platz für 4 Angler. Gegen sieben trugen uns dann 2x 250 PS zugig an die Südspitze der Hauptinsel wo dann nach ca. einer Stunde Fahrt endlich die ersten Köder auf dem Wasser aufschlugen.
Die ersten Driften brachten nur ein paar zögerliche Bisse, vermutlich die allgegenwärtigen Hornhechte. Gunner konnte einen von denen dann auf einen Stickbait haken und so kam der erste Fisch der Tour aufs Boot.

Dann folgten mehrere GT, zwei davon über 20KG, sowie ein vernüftiger Bohar Snapper.




Wir hatten an dem Tag eine sehr hohe Fehbissquote, das wurde die folgenden Tage dann glücklicherweise deutlich besser.
Nach der Rückfahrt gab es dann ein sehr schmackhaftes indisches Abendessen im Guesthouse und alle fielen zeitig ins Bett.
Am zweiten Angeltag hatte der Wind deutlich aufgefrischt und so fuhr uns Akshay westlich raus in der Windschatten der Insel Havelock. Dort war es dann trotz starker Drift und Strömung fischbar und wieder kamen schöne GT ins Boot.



Das Highlight des Tages sollte jedoch der Dogtooth Tuna von Gunner sein, der seinen Stickbait spektakulär wenige Meter vom Boot entfernt von der Oberfläche attackierte. Nach einem eben so spektakulären Drill kam dieser dann ins Boot und am Folgetag konnten wir ihn zum Abendessen genießen.
Der dritte Angeltag begrüßte uns mit noch weiter aufgefrischtem Wind, nach einer kurzen Fahrt aus dem Hafen heraus ins offene Meer kämpten wir uns über bis zu 3 Meter hohe Wellen und nach wenigen Minuten trafen wir mit dem Guide die Entscheidung, das Angeln heute ausfallen zu lassen.
So bestellte man uns dann Taxen und TukTuks ins Guesthouse und wir verbrachten den Tag mit Sightseeing.



Die Andamenen verfügen über unzählige bewohnte und unbewohnte Inseln, teilweise mit wunderschönen, kilometerlanger Stränden. Nur gibt es hier auch eine gesunde Population an Salzwasserkrokodilen und so wird vom Baden dringend abgeraten und die Strände werden wohl auch in Zukunft menschenleer bleiben.
Teil 2 folgt.....
wie angekündigt folgte hier ein kleiner Reisebereicht zu unserer Andamanen Tour. Wir, das sind Dennis, Marcel, Gunnar und ich.
An diesem Punkt nochmal vielen Dank an Dennis für die viele Zeit und die Arbeit, die er in die Planung der Reise gesteckt hat.
Nach einem Angeltrip nach Madagaskar (Radama Resort) sollte es diesmal ein anderes Revier sein und als ich gefragt wurde, ob ich mir die Andamanen vorrstellen könne, war für mich sofort klar, dass ich mir das nicht entgehen lassen kann.
Somait buchten wir 7 Tage bei "Andaman Angler", davon sechs Tage Fischen, drei rund um die Hauptinsel, drei auf den little Andamans.
Da Port Blair (Hauptstadt der Andamanen) nur über einen "domestic airport" verfügt, war klar dass die Anreise etwas komplizierter werden würde. So buchten wir, nachdem wir unzählige Alternativen durchgespielt hatten, Emirates Flüge von Frankfurt nach Dubai und weiter nach Chennai. Von dort ging es weiter mit "Indigo" nach Port Blair.
So kamen wir am Sonntag Abend am Frankfurter Flughafen an, checkten im Hotel dort ein und am nächsten Morgen ging es dann endlich (mit zwei vollen Rutenrohren und vier Koffern voller Tackle) los. Nach zwei angenehmen Flügen erreichten wir dann am Folgetag gegen 02:00 Uhr Ortszeit Chennai. Dort mussten wir dann erstmal den kompletten Immigration Prozess durchlaufen, das Gepäck abholen (zu Glück kam alles an, das sollte dann auch auf allen weiteren Flügen funktionieren), das Gepäck neu aufgeben und den CheckIn für Indigo durchführen. Wir hatten sechs Stunden Aufenthalt in Chennai, aber weniger wäre für dieses Prozedere auch knapp geworden.
Um 07 Uhr ging es dann endlich weiter.

Nach dem in Indien offenbar üblichen bürokratischen Spießrutenlauf am Zielflughafen, wurden wir dann von zwei Taxen abgeholt und ins Guesthouse gefahren. Dort haben wir erstmal die Zimmer bezogen und ein paar Stunden des verpassten Schlafes der letzten 24 Stunden nachgeholt.
Abends kam dann noch der Veranstalter und Guide (Akshay) rüber, es gab ein kurzes Kennenlernen und eine Einweisung in die Fischerei der nächsten Tage, Ruten wurden aufgetackelt, Knoten gebunden, Abendessen und dann ab ins Bett, denn am Mittwoch sollte es um 06:30 Uhr losgehen.

Blick aus dem Guesthouse

Hafen von Port Blair
Das Boot liegt ca. 5 Gehminutenvom Guesthouse entfernt und bietet ausreichend Platz für 4 Angler. Gegen sieben trugen uns dann 2x 250 PS zugig an die Südspitze der Hauptinsel wo dann nach ca. einer Stunde Fahrt endlich die ersten Köder auf dem Wasser aufschlugen.
Die ersten Driften brachten nur ein paar zögerliche Bisse, vermutlich die allgegenwärtigen Hornhechte. Gunner konnte einen von denen dann auf einen Stickbait haken und so kam der erste Fisch der Tour aufs Boot.

Dann folgten mehrere GT, zwei davon über 20KG, sowie ein vernüftiger Bohar Snapper.




Wir hatten an dem Tag eine sehr hohe Fehbissquote, das wurde die folgenden Tage dann glücklicherweise deutlich besser.
Nach der Rückfahrt gab es dann ein sehr schmackhaftes indisches Abendessen im Guesthouse und alle fielen zeitig ins Bett.
Am zweiten Angeltag hatte der Wind deutlich aufgefrischt und so fuhr uns Akshay westlich raus in der Windschatten der Insel Havelock. Dort war es dann trotz starker Drift und Strömung fischbar und wieder kamen schöne GT ins Boot.



Das Highlight des Tages sollte jedoch der Dogtooth Tuna von Gunner sein, der seinen Stickbait spektakulär wenige Meter vom Boot entfernt von der Oberfläche attackierte. Nach einem eben so spektakulären Drill kam dieser dann ins Boot und am Folgetag konnten wir ihn zum Abendessen genießen.
Der dritte Angeltag begrüßte uns mit noch weiter aufgefrischtem Wind, nach einer kurzen Fahrt aus dem Hafen heraus ins offene Meer kämpten wir uns über bis zu 3 Meter hohe Wellen und nach wenigen Minuten trafen wir mit dem Guide die Entscheidung, das Angeln heute ausfallen zu lassen.
So bestellte man uns dann Taxen und TukTuks ins Guesthouse und wir verbrachten den Tag mit Sightseeing.



Die Andamenen verfügen über unzählige bewohnte und unbewohnte Inseln, teilweise mit wunderschönen, kilometerlanger Stränden. Nur gibt es hier auch eine gesunde Population an Salzwasserkrokodilen und so wird vom Baden dringend abgeraten und die Strände werden wohl auch in Zukunft menschenleer bleiben.
Teil 2 folgt.....

















